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Pesche

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Aktuell

  • Kontrollen am Flughafen Porlamar
    PescheP Pesche

    Hallo

    Über die Kontrollen auf dem Flughafen Porlamar kann ich keine Aussagen machen. Ich kenne nur den Aeropuerto Internacional de Mayquetia. Die Beamten und Militärs, zugegeben manchmal kleine Könige, machen ihre Arbeit und ein freundliches “Schwätzchen” auch mit minimalen Kenntnissen der Landessprache, wirkt wie überall auf unserem Globus in der Regel Wunder!

    Und das mit Überfällen, Gangstern, Schüssen & Co, ist auch so eine Sache. Sorry, wenn ich an dieser Stelle auf zwei, zugegeben etwas sarkastisch formulierte Postings im Thread “Venezuela aktuell” hinweise.

    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • Venezuela aktuell?
    PescheP Pesche

    Hallo

    Wenn ich die diversen Forenbeiträge so konsumiere, komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Da wird geschossen, überfallen, ausgeraubt, das Hotel darf man nicht mehr verlassen, Gangsterbanden lauern hinter jeder Hecke, die Polizei ist korrupt (kommt auch in unseren Breitengraden vor!) und, und ....!

    Erlebnisberichte von direkt Betroffenen suche ich allerdings vergebens. Man hat vielleicht ein bleibendes Trauma und will nicht darüber sprechen oder Urlauber X hat von A vernommen, dass B gehört hat, dass C jemanden kennen gelernt hat, der von D informiert wurde, dass E auf seiner Rundreise oder dem Strandspaziergang mit Schrecken zur Kenntnis nehmen musste, dass F auf der gleichen Rundreise oder dem gleichen Strandspaziergang überfallen und ausgeraubt wurde! Nur -- mit F hat niemand direkt gesprochen!! ❓

    Ich will das ganze nicht verharmlosen. Wir leben in einer Zeit, mit zugegeben etwas bösen Buben! Deshalb folgenden Erlebnisbericht aus Caracas, der zwar schon einige Zeit zurück liegt, aber immer noch aktuell ist:

    In größeren Städten und speziell in Caracas trieben Autogangster ihr Unwesen. Die Polizei war machtlos. Nebst dem Klau von Luxuswagen wie Mercedes & Co von Profis, waren einige Lehrlinge in der Branche spezialisiert auf das entwenden von Raddeckeln, Rückspiegeln, Autoantennen und Innenausrüstungen wie Radios etc. Dieses Zubehör tauchte dann in den unzähligen Autoshops entlang den Überlandstrassen wieder auf. Zerknirscht muss ich allerdings zugeben, auch ich habe meine permanent entwendeten Raddeckel hin und wieder durch selbstgeklaute wieder ersetzt. Das nennt man praktizierte Selbsthilfe! Meine diversen Ford-Geschäftswagen entsprachen nicht der Klasse "Oberer Luxus" und wurden deshalb auch nicht entwendet. Ein befreundeter deutscher Brückenbauingenieur musste leider Lehrgeld bezahlen. Er beschaffte sich das neuste Mercedes Modell und ließ sich eine akustische Diebstahlausrüstung einbauen: "Diese ******** sollen nur kommen, die werden noch staunen!", erzählte er im Freundeskreis. Und die ******** kamen.

    Eines Tages ertönte der ohrenbetäubende Lärm der Alarmanlage und unser Ingenieur konnte befriedigend nur noch die flüchtenden Diebe von hinten erblicken. Das kann man mit Profi-Autodieben nicht machen. Es gibt in diesen Kreisen so etwas wie eine Berufsehre. Und sie kamen wieder. Die Scheiben wurden eingeschlagen, der Wagen mit Benzin überschüttet und dann angezündet. Totalschaden!!

    Unser guter Ingenieur kaufte sich auf den Rat von Freunden eine Occasions-Karosse "Modell Mittelklasse" und wurde nicht mehr *********. Ausgenommen entwendete Raddeckel, die er hin und wieder auf meinen Rat durch selbstgeklaute wieder ersetzte! 😉

    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • Venezuela aktuell?
    PescheP Pesche

    Hört jetzt endlich mit den Schauermärchen in Venezuela auf. In der Regel sind die Touristen durch ihr Verhalten selber schuld, wenn sie von Kleinganoven ausgenommen werden. Andererseits, wenn ängstliche “Touris” dieses Land meiden, herzlichen Dank! -- es bleibt mehr Platz für Reisende, die dieses in jeder Beziehung herrliche Plätzchen Erde mit Genuss bereisen!

    Und noch etwas: Auch zu später Nachtstunde fühle ich mich in vielen größeren Städten in Venezuela sicherer als in meiner Heimatstadt Bern, in der keine Woche vergeht, ohne dass Passanten grundlos zusammengeschlagen und ausgeraubt werden. Nicht selten sind die bedauernswerten Opfer lebenslänglich invalid und die Täter werden mit Steuergeldern therapiert, bevor sie wieder auf die Menschheit losgelassen werden!

    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • Transatlantik
    PescheP Pesche

    Tschou Alice

    Hier noch einen ausführlichen Landschaftsbericht meiner Transatlantikreise mit der Queen Mary 1 von New York nach Southampton im Jahre des Herrn 1965. Also das war so: Richtung West: Wasser, Richtung Ost: Wasser, Richtung Nord: Wasser und Richtung Süd: Wasser! 😉 Aber das Leben an Bord: Einsame Spitze!

    Gruß Pesche

    Kreuzfahrten

  • Rauchen ist ungesund und kann teuer werden!
    PescheP Pesche

    Nicht schon wieder einen Raucher Thread, werden jetzt einige User sagen. Sehe ich auch so, aber als Zigarren und Pfeifen Genussraucher, der auch die USA paffend bereist hat, muss ich noch etwas loswerden.

    Folgende Anwaltsgeschichte hat im amerikanischen Wettbewerb der Strafverteidiger (Criminel Laxyer Award Contest) den ersten Preis gewonnen:

    Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, kaufte ein Rechtsanwalt eine Kiste mit sehr seltenen und sehr teuren Zigarren und versicherte diese dann gegen Feuerschaden. Über die nächsten Monate rauchte er die Zigarren vollständig auf und forderte dann die Versicherung auf, den Schaden zu bezahlen. Begründung: Die Zigarren seien durch eine Serie von Feuerschäden vernichtet worden! Die Versicherung weigerte sich zu bezahlen. Der Rechtsanwalt klagte ---- und gewann! Das Gericht stellte fest, dass die Zigarren gemäss Versicherungspolice gegen jegliche Art von Feuer versichert seien. Die Versicherung verzichtete auf ein langes und teures Berufungsverfahren und bezahlte 15 000 US-Dollar an den Rechtsanwalt.

    Ende gut, alles gut? Nicht ganz. Jetzt klagte die Versicherung den Anwalt ein, wegen vorsätzlicher Inbrandsetzung seines versicherten Eigentums ---- und gewann! Der Rechtsanwalt wurde zu 24 000 US-Dollar Geldstrafe verurteilt! 😆

    Gruß
    Pesche

    Archiv

  • Hotel vor Ort suchen/buchen oder lieber von hier aus?
    PescheP Pesche

    Losmen und Homestays findet man im Gegensatz zu sterilen, von Einheimischen abgeschirmten Luxusbunkern, problemlos auch in der Hauptsaison rund um die Insel. Wie Andiiii schon erwähnt hat, ist mit wenigen Ausnahmen eine Reservation in diesen einfachen, aber gemütlichen Herbergen per Net nicht möglich. Und das ist auch gut so. Man plant einen Tripp, vorzugsweise mit einem Miet-Pkw und stoppt wo es einem gefällt. Aus einer Übernachtung werden dann plötzlich mehrere Tage. Schuld ist nebst traumhafter Lage nicht selten hervorragendes indonesisches Essen zu Preisen “wie zu Großmutters Zeiten!” In zwei bis drei Wochen kann man dieses traumhafte “Inselchen” kreuz und quer bereisen. Diese Reiseart erfordert allerdings eine gewisse Flexibilität, aber es lohnt sich in jeder Beziehung.

    Noch ein kleiner Tipp -- gilt nebst Bali, für viele Länder rund um den Globus:
    Wir buchen hin und wieder pauschal ein Schnäppchenangebot -- Hotel mit Frühstück für eine Woche, inkl. Transfer Flughafen-Hotel-Flughafen. Rückflug nach Absprache mit dem Reiseunternehmen nach zwei bis x Wochen. Nach Anklimatisierung und Organisation eines Miet-Pkw vor Ort -- Koffer in Abstellraum des Hotels, Ruckssack auf Mann resp. Rucksäcklein auf meine Frau und ab geht die, manchmal etwas abenteuerliche Expedition. Kommt in der Regel immer noch wesentlich günstiger als alles individuell! 😄

    Gruß
    Pesche

    Indonesien

  • Sfax - lohtt es sich, die Stadt zu besichtigen
    PescheP Pesche

    Hallo

    Sfax ist eine Industriestadt, das stimmt. Aber im Gegensatz zu den grauenhaft überlaufenen Touristen Hochburgen, mit den manchmal etwas fragwürdigen "Touri" Infrastrukturen, eine wahre Wohltat! Wer mit offenen Augen diese Stadt erkundet, findet kleine Perlen und herrliche schattige Plätze mit Springbrunnen und gemütlichen Restaurants, die auch für Gourmets keine Wünsche übrig lassen.

    Auch in der, von einer mächtigen Stadtmauer umgebenen Medina haben wir uns auch zu später Stunde inmitten von Einheimischen sehr wohl gefühlt. Der Souk wird kaum von Touristen besucht und hat deswegen seine traditionelle Atmosphäre beibehalten. Hier erlebt man noch das echte Tunesien.

    Empfehlenswert ist auch ein Besuch der Iles de Kerkenna. Ein Miet-Pkw ist von Vorteil und man ist in jeder Beziehung flexibel. Allerdings ist das Einschiffen auf die Fähre, rückwärts über zwei schmale Stahlplatten etwas gewöhnungsbedürftig, aber es macht Spaß, vorausgesetzt man geht nicht Baden! 😉 Wir haben auf dem “Inselchen” im Grand Hotel mit herrlichem Blick auf das Meer übernachtet und uns von einer mehrwöchigen erlebnisreichen Individualreise kreuz und quer durch Tunesien erholt.

    Gruß
    Pesche

    Tunesien

  • Welche Kabine bevorzugt Ihr auf Euren Kreuzfahrten?
    PescheP Pesche

    Hallo

    Ich bin ein Fan von Penthouse. Nicht während ein, zwei, drei oder mehr Wochen sondern während 12 Monaten im Jahr und so hoffe ich mal, bis ich mich von dieser Welt verabschiede.

    Auf Kreuzfahrten, das kommt auch bei Landratten wie mir hin und wieder vor, bevorzuge ich Kabinen mit unverbaubaren Blick auf das Wasser. Ein sonniger Balkon, respektive ein schattiger Balkon, je nach Klima ist wünschenswert, vorausgesetzt der Käpt’n nimm mit Hilfe von entsprechenden Kurskorrekturen Rücksicht auf meine jeweiligen Besonnungs- oder Beschattungswünsche. Dasselbe gilt selbstverständlich auch für Landseitige oder Meerseitige Sicht, abhängig von der jeweiligen Gegend. 😉

    Gruß
    Pesche

    Kreuzfahrten

  • Reisen im Wandel der Zeiten
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Schmunzelnd denke ich an unsere Landhausferien im Jahre 1973 bei Michel in Frankreich zurück. Vielleicht auch deshalb, weil diese Reise in besonders lebhafter Erinnerung haften blieb, weil nicht alles so perfekt verlief:

    Wer ist Michel? Michel ist der jüngste Spross aus einer französischen Militärfamilie. Vater -- General, zwei Brüder -- Piloten bei der Flugwaffe und eben Michel -- Offizier bei den Fallschirmjägern. Alle haben die französische Militärakademie absolviert und wurden, wie das bei der französischen Armee üblich ist, mit 42 Jahren pensioniert. Michel kaufte mit seiner Frau Ode, Sekretärin bei der Armee, ein Landgut im ländlichen Gemenos, etwa 30 km von Marseille entfernt. Anlässlich eines Besuches in der Schweiz unterbreitet uns Michel den Vorschlag, die nächsten Ferien gemeinsam mit unseren Kindern bei ihm auf seinem Landgut zu verbringen. Toller Vorschlag! Gerade richtig, nachdem wir in den vergangenen Jahren unsere Ferien gemeinsam mit den Kindern im Zelt und im gemieteten Wohnwagen im Campo Felice in Tenero (TI/CH) verbracht hatten. Wieder einmal im Meer baden und erst noch auf einem Landgut logieren. Was will man mehr. 😄

    An einem schönen Sommertag treffen wir in Gemenos ein. Kurzes Suchen und wir werden fündig. Wir stehen vor einem riesigen Grundstück. Aber wo ist das Landhaus? Wir sehen lediglich eine alte Bauruine mit Löchern anstelle von Fenstern und daneben eine Baubaracke. Die Tür öffnet sich und freudestrahlend kommen uns Michel und Ode entgegen. Voller Stolz führt uns Michel in die düstere Ruine und erklärt: „Hier in dieser Ecke ist die Küche geplant, da hinten der Salon und zwei Arbeitszimmern, dazwischen eine Toilette und über eine noch nicht existierende Wendeltreppe gelange man in das Obergeschoss mit dem Schlafzimmer, den Gästezimmern sowie den Toiletten und den Badezimmern. Bis es aber soweit sei, wohne er und Ode in der Baubaracke“. 😱

    Mich überkommt ein mulmiges Gefühl und ich stelle schüchtern die Frage: „Und wo schlafen wir, immerhin eine vierköpfige Familie?“ Verschmitzt lächelnd packt mich Michel am Arm und führt uns in einen angebauten Schopf, vollgestopft mit Gerümpel bis unter die Decke. Unter dem Gerümpel zieht er einen großen **** hervor und öffnet ihn. Zum Vorschein kommt ein uraltes Zelt. Unter den Bäumen vor der Ruine helfe ich Michel wohl oder übel das Ding aus grauer Vorzeit aufzustellen. Zu später Stunde, etwas benommen vom süffigen Wein aus der Region beziehen wir unser Schlafgemach. Meine Frau Bedi murmelt noch etwas wie: „Hier bleibe ich keinen Tag länger!„ und wir begeben uns in das Land der Träume. ❓

    Am Morgen begrüßt uns ein herrlicher Sommertag. Plötzlich sieht die Welt wieder ganz anders aus. Wir befolgen den Ratschlag von Michel und fahren an die Küste in das damals noch verschlafene kleine Fischerdorf Cassis, mit der etwas außerhalb liegenden Plage-Bleu. Eine herrliche Badebucht, lediglich bevölkert mit einigen wenigen Eingeborenen. Damals ein echter Geheimtipp. Heute findet man in Cassis im Umkreis von drei und mehr Kilometern praktisch keinen Parkplatz und “Touris” aus aller Welt. Hin und wieder wird, man glaubt es kaum, sogar französisch gesprochen! Und das auch außerhalb der Hochsaison -- Grauenhaft!! Um es kurz zu machen, wir genießen zwei herrliche Wochen in Gemenos und der näheren und weiteren Umgebung. Auch der obligate Landhaus-Pool, resp. der mit Wasser gefüllte alte und verbeulte Waschzuber auf dem Landgut von Michel wird von unseren Kindern mit Vergnügen benutzt. 😉

    Der Ehrlichkeit halber muss ich jetzt gestehen, Michel hat ein kleines, nein, ein großes Wunder vollbracht. Bei einem Besuch einige Jahre später treffen wir ein echtes französisches Landhaus an. Die Räume eingerichtet mit wertvollen alten Möbel. Bezogen beim Bruder Piére, der nach seiner Pensionierung mit großem Erfolg in den Antiquitätenhandel einstieg. Vor allem der große Salon mit einem riesigen Cheminée und Blick auf den großen Park sowie die gusseiserne Wendeltreppe zu den gemütlichen Räumen im Obergeschoss hat es uns angetan. Nicht zu vergessen den großzügigen Vorplatz, die schattenspendenden alten Bäume und Sträucher, den etwa 10 mal 5 Meter großen Pool vor dem Haus und die unterirdische Garage mit Platz für einige Pkw’s. Etwas neidisch muss ich gestehen: Unser Michel hat es geschafft! 😄

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Was tun bei Belästigungen?
    PescheP Pesche

    Hallo

    Leben und leben lassen heißt meine Devise. Genieße ich mal zur Abwechslung ein “dolce far niente” am Strand, kommt zwar eher selten vor, habe ich schon interessante Gespräche mit den manchmal etwas schlitzohrigen “Verkaufsmanagern!” geführt.

    Wünsche ich jedoch nicht gestört zu werden, auch das kommt vor, antworte ich konsequent in meinem “Berner Dialekt” -- z.B. “I ha mini Komere scho i dr Stibäng gmacht” auf gut deutsch: “Ich habe meine Einkäufe schon in der Stadt getätigt” oder antworte auf die Frage: “Von wo kommst du?”: “I chume vo dr Mättu i mire Stibere!“ auf gut deutsch: “Ich wohne im Berner Mattenquartier!“ Verdutzt ziehen dann die Verkäufer ab und lassen mich in Ruhe. 😉

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Der Weg ist das Ziel -- bin ich ein Exot?
    PescheP Pesche

    Hallo chriwi

    Aufgrund der Feedbacks darf ich mal ruhig zurücklehnen und stelle fest: Ich bin kein Exot! Hier im Forum tummeln sich Gleichgesinnte, die etwas unkonventionelle Reisen auch schätzen. Bevor ich jetzt zufrieden mein “Körbli” aufsuche und ins Traumland verreise, versuche ich noch deine Fragen in etwa zu beantworten:

    Nein, ich habe mich noch nicht näher informiert. Als Bahnfan konsultiere ich selbstverständlich den großen Atlas der Eisenbahnen aus dem Delphin Verlag München. Nebst Geschichte, Technik, die großen Strecken und großen Expresszüge, ist auch ein Atlasteil mit den wichtigsten Haupt- und Nebenrouten des gesamten Eisenbahnnetzes der Welt enthalten. Sogar Angaben über stillgelegte und heute mit Gras überwucherte Strecken, wie die Schmalspurbahn von Pto Cabello nach Valencia in Venezuela sind darin erwähnt.

    Egal ob man eine Bahnreise quer durch die USA mit dem “Chief” oder mit einer Andenbahn irgendwo in Südamerika, nicht selten als Passagier auf einem luftigen Wagendach oder inmitten von Einheimischen in Begleitung von Hühnern und Schweinen unternimmt, solche Trips sind immer kleine Abenteuer.

    Reisedauer und Kosten für Tickets, Unterkunft und Verpflegung, abgestimmt auf die persönlichen Bedürfnisse sind sehr unterschiedlich. Von extrem günstig bis zu relativ teuren Ticketkosten (spez. in den USA, wo Fliegen billiger ist!), auch wenn man auf die, auf vielen Strecken verkehrenden Luxus-Sonderzüge, respektive die Kreuzfahrt auf Schienen, mit jedem erdenklichen Luxus und Unterhaltungsangebot an Bord verzichtet.

    Ohne “Stopover” kann man auch große Strecken in relativ kurzer Zeit durchführen. Die gesamte Fahrtdauer mit der Transsib von Moskau nach Wladiwostok dauert z.B. 8 Tage oder mit der Transmongolischen Eisenbahn via Ulan-Ude, quer durch die Mongolei nach Peking, 7 Tage oder durch die Mandschurei, 8 Tage. Bei unserer letzten Asienreise mit der Bahn von Bern nach Hongkong haben wir Stopps in: Moskau, Irkutsk, Ulan Bator (Mongolei), Peking, Hangzhou, Shanghai und Kanton eingelegt.

    Für die Strecke Moskau-Peking -- 2. Klasse 4- Bett Abteil, muss man mit ca. 500 Euro rechnen. Zusätzlich die Kosten für Mahlzeiten im Speisewagen oder selber gekocht im Wagon, gemeinsam mit Einheimischen!! Produkte werden an den Bahnhöfen von Bauernfrauen angeboten.

    Bedingt durch obligatorische Platzreservationen auf gewissen Strecken rund um den Globus, ist eine gute Planung unumgänglich. Wenn man über genügend Zeit, entsprechende Sprachkenntnisse und länderspezifisches Wissen bezüglich Ein- und Ausreisebestimmungen sowie Transport- und Unterkunftsmöglichkeiten verfügt, kann man alles Notwendige selber erledigen. Es zahlt sich allerdings aus, bei gewissen Reisen durch verschieden Länder ein spezialisiertes Globetrotter Unternehmen mit der Beschaffung von Visas, Bahn und Unterkunftsreservationen (Hotels, Pensionen, Privat) zu beauftragen. Aber auch in diesem Fall kann einiges schief laufen und bedingt eine gewisse Flexibilität des Reisenden. Kein Reiseleiter hilft bei Problemen mit Rat und Tat. Ein Erfolgserlebnis ist garantiert, wenn man die Probleme selber gelöst hat! Und bis jetzt sind wir immer wieder wohlbehalten in unser, in jeder Beziehung lebenswertes “Schweizer-Alpenländli” zurückgekehrt. Deshalb werden wir auch nie in sogenannte Traumländer mit Traumdestinationen auswandern. Das muss auch einmal gesagt sein! 😄

    Abschließend wünsche ich dir noch einen erlebnisreichen Vietnamtrip. Und natürlich “in Ulm um Ulm und um Ulm herum” 😉 das auch meine Frau und ich immer wieder gerne besuchen.

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • AI- oder Selbstversorger- Urlaub
    PescheP Pesche

    Hallo feelies

    Du hast diesen Thread aus grauer Vorzeit wieder in die Gegenwart zurückgeholt. Über AI, nur Frühstück, Halb- oder Vollpension, Selbstversorger bis zu exzellenten Essen à la Carte wurde schon bis zum geht nicht mehr emotional und hitzig diskutiert. Ich habe mich schon verschiedentlich als kulinarischen Genießer geoutet. Gleichwohl überlege ich mir ernsthaft, mal eine Herberge mit AI aufzusuchen. Damit man mich jetzt nicht missversteht, ich sehe mit AI die wirkungsvollste Therapie, einen Genießer Bauch etwas zu verkleinern! Es wird hart werden -- aber ohne Leiden kein Erfolg!

    Der langen Rede kurzer Sinn und meine Antwort auf deine Frage: Unbedingt Pension in Antik Side wählen -- aber Vorsicht -- Bauch!! 😉

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • AI in der DomRep. oder Menschen kennen lernen?
    PescheP Pesche

    Hallo Ursula

    Gratulation, dass du Spanisch gelernt hast. Jetzt bist du prädestiniert, die Gegend nicht nur in und um das Hotel herum auf eigene Faust zu erforschen. “Also hinter die bewachten Hotelschranken und an den bewaffneten Strandwächtern vorbei. Und erlebt dieses tolle Land mit seinen liebenswerten Menschen“, schreibst du in deinem Thread. Dem kann ich voll zustimmen. Mit einer Portion Flexibilität (nicht Mut!) eröffnen sich sich für den interessierten Reisenden völlig neue Horizonte.

    Unter meinem Profil (Forenbeiträge) findest du einen Antwort-Beitrag: 24.03.2008 01 10 / „Auto mieten und fahren in der Dominikanischen Republik“. Aber Vorsicht -- man wird süchtig und ein Fan dieses traumhaften Stück Erde mit seinen liebenswerten Bewohnern! Ausgenommen die „Touri“ Abzocker-Mini-Ganoven in den „Touri“ Hochburgen. 😉

    Gruß
    Pesche

    Dominikanische Republik

  • Der Weg ist das Ziel -- bin ich ein Exot?
    PescheP Pesche

    Hallo Juanito

    Das mit dem fehlenden Schienenstück in Afghanistan ist kein Problem, weil ich dieses Stückchen Erde mal locker auslasse. 😉

    Nach meinen Recherchen und vielleicht nicht vollständigem Wissensstand, beginnt die sogenannte “Transasiatische Eisenbahn” in Istanbul.

    Weiter geht es auf unterschiedlichen Spurweiten via:

    Ankara, Sivas (TÜRKEI)
    Täbris, Teheran, Kerman, Zahedan (IRAN)
    Quetta, Sukhur, Lahaur (PAKISTAN)
    Amritsar, Delhi, Allahabad, Patna, Kalkutta (INDIEN)
    Dacca, Chittagong (BANGLADESCH)
    Mandalay, (BURMA)
    Tschiang Mai, Bangkok (THAILAND)
    Phnom Penh (KAMBODSCHA)
    Saigon, Hanoi (VIETNAM)
    Nanning, Kanton, Hongkong (CHINA)

    Und dann retour via Peking (CHINA)
    Ulan Bator (MONGOLEI)
    Moskau (Russland)
    Warschau (Polen)
    Frankfurt (Deutschland)
    Basel (Schweiz)
    Weiter nach Bern -- Bahnhof Süd und dann mit dem Postauto in mein Heimatdörfli vor den Toren Berns!

    Ob für mich dieses “Reisli” zu gegebener Zeit, ich bin ja leider nicht mehr in einem taufrischen Alter, lediglich ein Traum bleibt oder Wirklichkeit wird, lasse ich mal offen. Und wie ich schon geschrieben habe: Auf dem “Jungfraujoch” war ich noch nie! Also, warum denn in die Ferne schweifen, das Schöne liegt doch so nah! 😉

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Der Weg ist das Ziel -- bin ich ein Exot?
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Ich habe Eingangs die Frage gestellt: “Bin ich ein Exot?” und stelle mit Genugtuung fest, dass ich in diesem Forum nicht alleine bin, für den “der Weg das Ziel” ist.

    Volles Verständnis habe ich aber auch für Urlauber, die ihre wohlverdienten schönsten Tage des Jahres dafür einsetzen, die Batterien wieder aufzuladen. Und da ist manchmal ein Strandurlaub, mit oder ohne Nachwuchs, mit einem “dolce far niente”, das auch ich immer wieder genieße, die richtige Entscheidung. Und dank Hotelbewertungen im HC kann man sich die idealen, auf die jeweiligen persönlichen Wünsche prädestinierten Hotels aussuchen.

    Mir ist schon bewusst, dass die etwas speziellen und manchmal auch etwas beschwerlichen Reisen wie ich sie liebe und schätze, für viele Urlauber aus verschiedenen Gründen nicht oder noch nicht möglich sind.

    Obwohl ich während meinen beruflichen Zeiten das Privileg genoss, einige Länder rund um den Globus beruflich zu bereisen, musste ich meine Reisewünsche leider immer wieder etwas zurückstellen. Unglaublich, aber meine Vorgesetzten brachten nicht das geringste Verständnis dafür auf, dass man z.B. eine Geschäftsreise nach Caracas in Venezuela oder nach Lima in Peru, anstelle eines Fliegers -- auch mit der Bahn und weil da noch ein größeres “Wässerchen” vorhanden war, mit einem Passagierschiff oder einem Frachter unternehmen könnte! Alles nach dem Motto: “Zeit ist Geld und Business hat Vorrang”. Na, lassen wir das!

    Und ich weiß, dass ich die Koffer schon bald wieder packen werde. So vieles habe ich noch nicht gesehen. Und ich war, im Gegensatz zu unzähligen Japanern, Chinesen, Indern und und -- als Schweizer noch nie, nie, nie in meinem “Heimatländli“ auf dem Jungfraujoch oder dem „007 - Piz Gloria“ respektive Schilthorn, nicht einmal als “Schulbub“. Schande auf mein Haupt!! 😉

    Möge die nächste Reise beginnen!

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Der Weg ist das Ziel -- bin ich ein Exot?
    PescheP Pesche

    Ausgenommen bei Kreuzfahrten auf sämtlichen Weltmeeren, wo verschiedene Länder und Inseln angelaufen werden, ist es heute mit wenigen Ausnahmen üblich, eine Destination anzufliegen und dann im Gastland eine Rundreise oder mehrere Tagestrips zu buchen. Auch Weltreisen zu den verschiedenen Kontinenten werden im Expresstempo durchgeführt. Der Weg auf Flughöhe ist unwichtig.

    Kürzlich ist mir ein interessanter Artikel mit folgendem Text auf den Schreibtisch geflattert:

    „Eigentlich ist das Phänomen des Reisens zum Zweck der Bildung und des Erwerbs von Weltkenntnissen längst ausgestorben, schreibt der Autor in einem Reisebericht quer durch Europa. Zwar gibt es immer mehr Touristen, aber kaum mehr Leute, für die Reisen noch eine Art Kunst ist. Wie schade. Im 18. Jahrhundert gehörte die sogenannte „Grand Tour“ in besseren Kreisen zur Charakterbildung. Die klassischen Routen mit dem Orient-Express führten von London, Paris, oder Berlin via Budapest, Sofia bis nach Istanbul. Besucht wurden diejenigen europäischen Landschaften, Orte und Bauten, die man einfach gesehen haben musste, um überhaupt ernst genommen zu werden im Leben. Der Autor stellt weiter die etwas provokative Frage: „Trampelt man heute bloß ausgetrampelten Pfaden entlang und hakt die Orte ab, von denen man glaubt, man müsse sie gesehen haben?“

    Und ich stelle fest: Doch, es gibt sie noch, die etwas verschrobenen Reise-Exoten! Ich bin ein Reisender der alten Schule und für mich ist Reisen eine Art Kunst und der Weg das Ziel. Etwas wehmütig denke an ein “Reisli“ zurück, das meine Frau und mich auf dem Schienenweg, mit normalen fahrplanmäßigen Zügen von Europa nach Asien brachte. Genau genommen von Bern (CH) nach Hongkong. „Ich hasse das Reisen“ sagte ein Freund, als ich ihm von dieser Reise erzählte. „Man kommt als genau derselbe Mensch zurück, der man war, bevor man losfuhr – bloß müder!“

    Nun, ich sehe das etwas anders. Wir waren 15‘000 km mit der Eisenbahn unterwegs. Wir fuhren vorbei an Dörfern, Städten, über riesige Brücken, vorbei an Seen und Flüssen, über Berge, durch Schluchten und Steppenlandschaften, Wälder und Wüsten. Sonnenaufgang und Sonneuntergang aus dem fahrenden Zug. Wir haben viel gesehen. An manches kann ich mich kaum noch erinnern, etwa wie die Fähre irgendwo in Sibirien hieß, oder an die einzelnen Passagiere mit zunehmend asiatischen Gesichtszügen in unserem Wagon, je länger die Fahrt dauerte. Die Reise war, trotz mehreren Wochen, viel zu kurz. An jedem Ort hätten wir länger verweilen können. Und ja, ich war müde, als ich nach Hause kam. In diesem Punkt hatte mein Freund recht. Aber ich war, wenigstens vorübergehend ein anderer als der, der ich war, bevor ich mich auf diesen, etwas unüblichen Weg nach Asien machte. Ein bisschen wenigstens.

    Nun, das ist alles Schnee von gestern. Interessant wäre auch eine Bahnreise nach Hongkong -- jedoch quer durch Asien. Via die Türkei, Iran, Pakistan, Indien, Bangladesch, Burma, Thailand, Kambodscha, Vietnam und China nach Hongkong. Nach meinen Recherchen existiert eine fast durchgehende Schienenverbindung. Lediglich zwei Strecken in Burma müssten mit dem Bus zurückgelegt werden. Also je nach politischer Situation und einer Portion Flexibilität ohne weiteres machbar.

    Vielleicht bleibt dieses “Reisli” ja ein Traum -- aber Träume gehen manchmal in Erfüllung. 😉

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • 2 wochen peru, tipps?
    PescheP Pesche

    Hallo Andreas

    Dem Statement von fio kann ich voll zustimmen. Als Ergänzung nur noch folgende kleine Story. Du bist zwar mit der Freundin unterwegs, aber man weiß ja nie?

    Noch vor 10 Jahren fingen in der südamerikanischen Andenregion harte Männer ihre Frauen offenbar mit dem Lasso ein, entnehme ich staunend einem Reisebericht in meiner Tageszeitung.

    Vor rund 40 Jahren -- ich arbeitete damals im Auftrag eines Multi in Peru -- war die "Brautbeschaffung" wesentlich einfacher, respektive weniger sportlich. Ein abenteuerlicher Trip kreuz und quer durch die damals noch nicht von Touristen überflutete Gegend rund um die geheimnisumwitterte Ruinenstätte "Machu Picchu" der Inkas, führt mich zu einer Bauernfamilie auf einen abgelegen Hof weitab von jeder Zivilisation. Auf meine bewundernde Bemerkung: “Deine Tochter ist ein sehr hübsches Mädchen“, gibt mir der Bauer treuherzig zur Antwort: “Du kannst sie haben, und der Kaufpreis von (umgerechnet) etwa 5 Dollars ist angemessen!”.

    Es brauchte meine ganze Überzeugungskraft, dem Bauern plausibel zu machen, dass weder das Aussehen des Mädchens noch der Kaufpreis der Grund für meinen negativen Entscheid waren. 😉

    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • Rucksackreisen, was empfehlt ihr?
    PescheP Pesche

    Hallo soopiii

    Lass dich durch die verschiedenen nicht sehr motivierenden Antworten nicht zu sehr beeinflussen. Du bist jung und im Gegensatz zu vielen Gleichaltrigen unternehmungslustig und bereit, die große weite Welt nicht in einer Herde, angeführt von einem Leithammel zu erkunden. Gratulation!

    Allerdings ist dabei einiges zu beachten. Da sind erst einmal die Finanzen. Auch mit minimalsten Ansprüchen kann das, wenn man einige Monate bis zu einem Jahr unterwegs ist, ins Geld gehen. Weiter solltest du dich vorgehend intensiv über das oder die Gastländer informieren. Und das nicht nur bezüglich landschaftlichen Höhepunkten, Transportmöglichkeiten, Bewohnern, Kultur, Landessitten und Gebräuchen. Insbesondere ist es ein “Muss”, sich auch über die Visa- und die unterschiedlichen Ein- und Ausreisebestimmungen zu orientieren. Weiter sind die, für das jeweilige Land notwendigen, bzw. empfohlenen Impfungen zu beachten.

    Und noch etwas -- obwohl man in den meisten Ländern rund um unsere Kugel mehr oder weniger gut mit Englisch durchkommt, ist es ein großer Vorteil, wenn man die jeweilige Landessprache beherrscht. Da liegt leider das große Problem bei asiatischen Ländern. Ich denke dabei an traumhafte Länder wie China, Mongolei & Co, aber auch an “Massentouristenländer wie Thailand & Co! Deshalb empfehle ich insbesondere Backpackers, Südamerika zu bereisen. Spanischkenntnisse sind relativ einfach zu erlernen. Länder wie Venezuela, Peru, Bolivien, Ecuador und, und ... bieten alles was das Herz begehrt und das in jeder Beziehung!

    Noch ein kleiner Tipp unter Schweizern. In Caracas, Lima und weiteren südamerikanischen Großstädten findest du Zweigstellen von weltweit tätigen Schweizer Unternehmen wie Nestlé, ABB, Novartis und noch viele mehr, deren Schweizer Mitarbeiter dir mit Rat und Tat beistehen. Arbeitskollegen und ich haben einigen, auch allein reisenden “Mädels” mit Freude weitergeholfen.

    Ich wünsche dir viel Spaß bei den Reisevorbereitungen und wenn es dann losgeht. 😄 😄

    Gruß
    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Hurra -- ich habe ein neues Handy!
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Ich bin stolzer Besitzer eines neuen Handys. Dieses Ding kann Sachen, es haut mich fast vom Hocker. Ich surfe damit im Internet, maile, schaue Filme an, benutze Dienste wie “YouTube”, schaue Fernsehsendungen an, höre Radio, verschicke SMS und MMS knipse Fotos, nehme Videos auf, höre Musik, rechne damit, führe ein Notizbuch und einen Terminkalender, beschäftige mich mit Spielen, benutze GPS und noch vieles mehr -- aber da war doch noch etwas wichtiges, aber was?

    Ich suche zerknirscht Hilfe bei meiner Göttergattin. Und sie zählt auf: Surfen im Internet, mailen, Filme anschauen, Fernsehen, Radio, YouTube, SMS und MMS, Fotos knipsen, Videos aufnehmen, Musik hören, rechnen, Notizbuch und Terminkalender führen, Spiele, GPS und -- du hast recht -- da fehlt wirklich noch etwas wichtiges, aber was?

    Gemeinsam setzen wir unseren Denkprozess in Bewegung. Und dann nach geraumer Zeit, ein erlösendes Lächeln auf dem Antlitz meiner Frau -- und sie sagt cool:

    Ich hab’s, man kann mit diesem Ding auch noch telefonieren! 😉

    Gruß
    Pesche

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  • Sportliche Aktivitäten auf Reisen! -- Der Bauch muss weg!
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Herzlichen Dank an alle, die sich die Mühe genommen haben, mir mit Ratschlägen beizustehen. Insbesondere die vorgeschlagenen Sportarten wie Billard und Bowling, bei denen nebst meiner Kugel eine weitere Kugel im Mittelpunkt steht, unterzog ich einer eingehenden Prüfung. Nach reiflichen Überlegungen und Abwägung aller Vor- und Nachteile, habe ich mich entschlossen, meine Lebensweise nicht grundlegend zu verändern -- mit anderen Worten: Der Bauch bleibt! 😄

    Ah, noch etwas -- reiselilly stellte die Frage: Was mein Arzt zu meinem Bauch sagt? Zerknirscht und etwas kleinlaut muss ich gestehen, dass mir mein Hausarzt geraten hat, etwas mehr auf mein Gewicht zu achten, kulinarisch etwas zurückzustecken und jeden Tag Bewegung und noch einmal Bewegung. Meine Antwort an den ebenfalls etwas übergewichtigen Herrn Doktor (und das ist noch zurückhaltend ausgedrückt!): “Ab wann fangen wir gemeinsam damit an?” -- fand der gute Mediziner offensichtlich nicht sehr originell. Und das zustimmende verschmitzte Lächeln seiner Frau (ebenfalls praktizierende Ärztin) nahm er nicht zur Kenntnis. Auf jeden Fall nicht während meiner Anwesenheit! 😉

    Noch etwas zu meinen Blutwerten. Ja reiselilly, die liegen im Rahmen obwohl mein roter Saft etwas verdünnt ist, mit einer gewissen süffigen Medizin aus dem Burgund und dem Bordeaux. Auch meine Blutzirkulation weiß das zu schätzen. Und den Gersten- oder Weizensaft, den ich ebenfalls genieße, senkt ja nach Studien einen erhöhten Blutdruck und erhöhte Blutfett-Werte. Vorausgesetzt, man genießt alles mit Mass. Sorry, wir sind ja hier nicht im Forum “Gesundheit & Medizin!” 😉

    Ich muss abbrechen. Ein betörender Duft dringt aus der Küche in mein Arbeitszimmer: Schatz ich komme!! 😄

    Gruß
    Pesche

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