• Aida-25
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    Beiträge: 56
    geschrieben 1290380663000 , zuletzt editiert von Sokrates

    Threadtitel aktualisiert!

    Hallo Ihr Lieben,

     

    wir (Paar um die 30) waren kürzlich in der USA und haben dort eine Rundreise durch den Südwesten als Selbstfahrer gemacht.

    Alles war wunderbar, wenn wir nicht von der Autovermietung Alamo abgezockt worden wären.

    Aber von vorne:

    Unser Reisebüro hatte uns zugesichert, dass auf uns in der USA bezüglich eines Kfz keine weiteren Kosten zukommen würden. Wir hatten bei Alamo eine Kategorie ausgesucht, wo bequem 2 große Koffer Platz haben würden.

    Nach einem 12- stündigen Flug von München nach Los Angeles kamen wir völlig übermüdet bei Alamo an.

    Zu unserer Überraschung erklärte man uns dort, dass das Auto, welches wir gebucht hätten, für die unsere Rundreise nicht geeignet wäre....Ziel war es, uns ein größeres Auto, nämlich einen Van aufzuschwatzen. Wir lehnten ab.

    Darauf wurde der Herr ab Schalter ganz schön unfreundlich. Wir mussten ewig rumdiskutieren, bis er endlich aufgab. Wir standen, unglaublich aber wahr, fast ne halbe Stunde da rum. Endlich füllte er uns dann einen Vertrag aus, machte hier und da einige Kreuzchen, die wir unterschrieben, nur damit er uns endlich gehen lies.

     

    Der Hammer kam dann draußen.

    Der Typ ist nicht mal mitgegangen, der zeigte uns nur grob die Richtung, wo wir uns ein Auto aussuchen sollten.

    Da einigem Hin- und Herirren auf dem großen Parkplatz, fanden wir dann einige Autos, die auf unsere Kategorie passten.

    Das erste Auto, was wir uns aussuchten, machte von außen einen guten Eindruck. Im Inneren, waren aber schon diverse Amaturen locker...unglaublich, die Verkleidung an der Handbremse z.B. hing nur noch so dran.

    Ein anderes Auto war völlig verklebt mit irgendwelchem Zeugs....Getränkereste oder so.

    Wir beschwerten uns wieder und endlich bekamen wir einen Toyota, der i.O. erschien.

    Das alles hat und ganz schön Nerven gekostet.

     

    Die erste Woche verlief problemlos. Doch dann began ein gelbes Warnlämplein zu leuchten. Was da los war, kann ich Euch gar nicht sagen, weil in dem Auto keine Betriebsanleitung zu finden war.

    Wir waren heilfroh, als wir die Kiste nach 2 Wochen am Flughafen von L.A. abgeben konnten. Die Rücknahme war problemlos.

     

    Aber das dicke Ende kommt zum Schluß:

    Stellt Euch vor: als wir daheim unsere Kreditkartenabrechnung kontrollierten, stellten wir fest, dass Alamo über 200 Dollar abgebucht hatte und zwar für irgendwelche Versicherungsleistungen, die völlig unnötig waren.

    Haben umgehend den Reiseveranstalter verständigt.

    Inzwischen haben wir die Hälfte des Geldes wieder, um die andere kämpfen wir noch.

     

    Es ist einfach eine Sauerei, was da abläuft.

    Inzwischen haben ich auch im www. einige Leute gefunden, denen es ähnlich ergangen ist.

    Jezt wollte ich mal fragen, wie Eure Erfahrungen sind.

     

    LG,

    Aida

  • andreas0401
    Dabei seit: 1190505600000
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    geschrieben 1290417457000

    Hallo

    Ich habe schon 3 mal bei Alamo ein Auto gemietet. Bis jetzt war immer alles super.

    Habe nie Probleme gehabt. Es standen auch immer genügend Autos zum aussuchen

    zur Verfügung. Auch kamen keine Nachzahlungen.

    Fürs nächste Jahr haben wir uns auch wieder bei Alamo ein Auto reserviert.

     

    Ich hoffe wir haben mehr Glück als Ihr. Ist echt ärgerlich was euch passiert ist.

    Gruß

    Andreas

     

  • Susanne xyz
    Dabei seit: 1125273600000
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    geschrieben 1290418025000

    Hallo Aida,

    ist ja unerfreulich, was Euch passiert ist. Alamo gehört auch nicht unbedingt zu meinen favorisierten Vermietern, allerdings habe ich ein solches Gebahren auch dort nie erlebt.

    Euer Fehler war aber sicherlich, dass ihr den Vertrag nicht gründlich genug kontrolliert habt. Üblich ist es, dass man an mehreren Stellen mit den Initialen unterschreibt (dort, wo die Kreuzchen waren), und da war sicherlich irgendetwas bezügl. einer Zusatzversicherung angekreuzt. Nachträglich das komplette Geld dafür zurück zu bekommen halte ich für eher nicht möglich, bin schon erstaunt, dass Euer Reiseveranstalter offenbar aus Kulanz einen Teil zurückgezahlt zahlt.

  • Rolfdietmar
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    geschrieben 1290424514000

    Wir haben mit Alamo Los Angeles (Airport) nur die besten Erfahrungen gemacht! Wir hatten über einen deutschen Mietwagenbroker im Internet einen Wagen mittlerer Größe vorgebucht und uns Alamo als Vermieter gewünscht, weil ich aus Katalogen ersehen hatte, daß man (nur?) bei Alamo vor Ort eine Auswahl aus mehreren Fahrzeugen hat. Wir hatten für eine Mietdauer von 3 Monaten 680 Euro bezahlt. Dies für ein Fahrzeug mit Klimaanlage, mit Cruise Control, mit vier Türen und mit einem Navigationsgerät von Garmin. Über den Broker war zusätzlich eine sehr gute Abdeckung mit Versicherungen zugesichert. Vor Ort haben wir bei der Anmeldung keine Probleme gehabt. Sie verlief freundlich, und wir haben die dort angebotenen zusätzlichen Versicherungen abgelehnt. Dann wurde uns gesagt, wo die Fahrzeuge stehen. Dort war dann ein anderer Mitarbeiter anwesend, der uns bei der Auswahl des Fahrzeugs beriet. Wir haben aus etwa 10 Fahrzeugen einen Dodge Caliber gewählt, der noch fast neu war. In den Kofferraum (Heckklappe) passten zwei große und zwei kleine Koffer. Mit diesem Fahrzeug haben wir während der 3 Wochen (5000 km) nur beste Erfahrungen gemacht. Die Rückgabe war in drei Minuten erledigt, und wir hatten keinerlei Probleme, auch keine spätere Abbuchung. Jederzeit gerne wieder mit Alamo!

  • haidafare
    Dabei seit: 1207180800000
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    geschrieben 1290426122000

    Wir hatten bei Alamo (Flughafen San Francisco) überhaupt kein Problem. Im Gegenteil - alles lief hervorragend. Der Service am Airport, das Auto war super und auch die Rückgabe verlief reibungslos. Aber das ist halt, wie's immer ist: vieles steht und fällt mit dem Gegenüber. Wahrscheinlich hattet ihr Pech mit dem Angestellten. Das kann einem den Urlaub sicher vermiesen :disappointed:

  • Gunnar1234
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    geschrieben 1290428804000

    Liebe Aida,

    danke für deinen Beitrag. Die Schummeleien finden flächendeckend bei allen Autovermietern statt. Jeder denkt sich immer wieder was Neues aus.

     

    Wir haben schon bei mehreren großen Anbietern teils öfter Autos gemietet.

     

    Vielleicht als kleine Schmunzette mein Erlebnis mit Alamo 2007 in Chicago (Airport):

     

    Ich hatte Paket B gebucht, das die erste Tankfüllung und ALLE Versicherungen bereits enthält. Dennoch wollte mir Alamo eine weitere Versicherung aufschwatzen. Ich blieb standhaft. Deshalb lies man mich unterschreiben, dass ich 70 $ zahlen muss, wenn ich den Kindersitz nicht zurückgebe. Ich sagte, dass ich ohne Kleinkind weder einen Kindersitz benötige noch einen haben will. Der Servicemensch antwortete, er wisse, dass ich keinen Kindersitz bekomme. Wenn ich den unsinnigen Zusatz nicht unterschreibe, bekomme ich allerdings das Auto nicht. Ich probte einen ziemlichen Aufstand, bevor ich unterschrieb; beim Abgeben des Wagens musste ich den nicht vorhandenen Kindersitz zu meiner Überraschung nicht bezahlen.

    Insgesamt noch empfehlenswert ist Hertz, weil Hertz Marktführer in den USA ist (wir haben es mit Hertz, Alamo, National und Avis versucht; Finger weg von Avis!).

     

    Und zu SusanneXYZ:

    Bei der Anmietung geht es meist ziemlich hektisch zu, da ist es sehr schwer, jedes Detail zu erfassen. Zumal man recht erschöpft ist. Das weiß der Servicemensch und nuschelt extra. Besonders aufgeregt und wuschig ist es, wenn man seine Angebote abgelehnt hat. Hast du schon mal eigene Erfahrungen bei der Anmietung gemacht? Meine Frau sitzt auch immer im Wartebereich, während ich schwitze und verhandle.

     

     

     

    Von mir eingefügte Links sind ausdrücklich bezeichnet. Alle anderen Links sind von HC eingefügt.
  • Susanne xyz
    Dabei seit: 1125273600000
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    geschrieben 1290429578000

    @Reise-Onkel

    ich reise seit ca. 25 Jahren in die USA und habe unzählige Autos dort schon angemietet, sowohl die meisten überregionalen Vermieter als auch kleine regionale Vermieter waren dabei, Anmietung erfolgte meist von Deutschland aus, aber gelegentlich auch vor Ort. Negative Erfahrungen macht man eigentlich immer mal, auch bei Hertz, obwohl dies mein favorisierter Vermieter seit Jahren ist, im groß und ganzen war ich aber mit den Vermietern in den USA immer sehr zufrieden.

    Das Aufschwatzen unnötiger Versicherungen ist ja nichts neues, v.a. bei Alamo passiert das regelmäßig, aber ich unterschreibe halt auch erst, wenn ich gelesen hab, was dort steht. Ich möchte aber keinesfalls diesen Mitarbeiter in Schutz nehmen, ganz im Gegenteil. Diese Masche ist einer der Gründe, warum ich ungern bei Alamo miete. Vor allem USA-Neulingen oder Urlaubern, die nicht so gut englisch sprechen, werden da sicherlich häufiger völlig unnötige Versicherungen angedreht oder - wie im Beispiel hier - untergeschoben, obwohl sie verbal ausdrückten, dass sie keine Zusatzversicherung wollen.

  • Susanne xyz
    Dabei seit: 1125273600000
    Beiträge: 3118
    geschrieben 1290430847000

    Ach ja, zu dem Warnlämpchen wollte ich noch was schreiben. Das kann wegen eines fälligen Ölwechsels gewesen sein, weiß man nun aber natürlich nicht so genau. So etwas kann natürlich immer mal sein, ist mir auch schon passiert, und zwar u.a. ausgerechnet mal im Yosemite Nationalpark, wo die nächste Vermietstation weit weg war. Wenn man eigenständig ohne Rücksprache mit dem Vermieter zu einer Autowerkstatt fährt (und sowas gibt's eigentlich in jeder Kleinstadt oder sogar auch im Yosemite NP), machen die dort nichts, wenn sie erfahren, dass es sich um einen Mietwagen handelt, aber man kann in Erfahrung bringen, warum dieses Lämpchen leuchtet und ob eine schnelle Reparatur notwendig ist oder nicht. Bei Hertz liegt meiner Erinnerung nach aber immer eine Gebrauchsanweisung bei, das sollte auch so sein, mM nach, ich weiß aber, dass das nicht alle Vermieter so handhaben.

    Falls wirklich Probleme mit dem Auto sein sollten, dann bleibt einem nur, telefonischen Kontakt zum Vermieter aufzunehmen und nachzufragen, was man machen soll. Alternativ kann man auch zur nächstgelegenen Mietstation direkt hinfahren und dort das Auto tauschen. Das wird meiner Erfahrung nach eigentlich immer rasch und problemlos ohne Zusatzkosten erledigt (ist mir aber so oft auch noch nicht passiert), und sogar so, dass man eine evtl. bereits leergefahrene Tankfüllung nicht bezahlen muß und ein vollgetanktes Auto im Austausch bekommt, damit ist der Ärger über den evtl. Umweg und Zeitverlust nicht ganz so groß.

  • Gila
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    Beiträge: 881
    geschrieben 1290450605000

    Im letzten Jahr haben wir bei Avis in Atlanta ein Auto gemietet, eine kleinere Kategorie. Die LAdy am Flughafen hat auch richtig genervt, wir sollten doch ein größeres Auto und Versicherungen usw. nehmen. Haben abgelehnt, die Schlange hinter uns wurde immer länger, aber sie hat es doch noch probiert, war aber freundlich dabei. Dann sind wir mit dem kl. Mittelklasse Wagen los. Am 3. Tag, leuchtete auch eine Lampe, war aber wohl der Airbag, konnten wir so erkennen. Wir sind dann zur nächsten Avis Station, war bei einem kl. Flughafen, wo die Golfer mit ihren eigenen Maschinen landen. Nur blöd war, so kleine Autos hatten die leider nicht, nach einigen Telefonaten bekamen wir dann einen tollen SUV, natürlich vollgetankt. Das hat dann den Umweg doch gelohnt.

    Gila

  • Aida-25
    Dabei seit: 1114128000000
    Beiträge: 56
    geschrieben 1290456993000

    Hallo Ihr alle,

    vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Das war sehr interessant für mich zu lesen.

    Den versteckten "Vorwurf", dass sowas schon passieren könnte, wenn man nicht gut Englisch spricht und alles unterschreibt, was man unter die Nase gehalten bekommt, hab ich natürlich auch zur Kenntnis genommen.

    Nein-nein, ich habs nicht in den falschen Hals gekriegt keine Sorge :-)

    Aber bitte haltet Euch vor Augen, ich bzw. wir saßen 12 Stunden im Flieger, waren davor schon nen halben Tag auf den Beinen...soll heißen, wir waren einfach fix und fertig. Völlig übermüdet und ja, zugeben, vielleicht auch mit der ganzen Situation überfordert.

    Aber ich finds ja schön, dass die Mehrheit so nicht im Urlaub erlebt hat. Das lässt doch hoffen, denn wir sind USA-Fans geworden und wollen uns nochmal hintrauen :-)

    LG,

    Aida

    P.S.: Irgendjemand hat gefragt, wie wir es geschafft haben zumindest an die Hälfte des Geldes wieder zu kommen:

    Wir haben bei unserem Reisebüro durchblicken lassen, dass wir das nächste Mal einfach wo anders buchen, wenn Sie uns bei der Streiterei mit Alamo nicht unterstützen :D

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