• juanito
    Dabei seit: 1115596800000
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    geschrieben 1259699131000

    Das könntest du in der Türkei auch :laughing:

    Türkisch sprechen/lernen.

    übrigens Standard kommt nicht von Standarte ;)

    En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959
  • nanne2007
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    geschrieben 1259701216000

    Ja, könnt ich, will ich aber nicht. :laughing: Dafür braucht doch kein Mensch mehr in die Türkei, ;) das geht auf Deutschlands Straßen auch. :rofl:

    wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten. :kuesse:

  • Butthuber
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    geschrieben 1259703220000

    @Riviera_tr sagte:

    Nur gut das die EU nicht auf den gleichen dummen Gedanken kommen kann und das Volk dafür abstimmen laesst ob es anderen Religionen nicht erlaubt wird sich 'sichtbar' zu machen.

    Und sowas nennt man Demokratie in der Schweiz!! :frowning:

      

    Du kommst offensichtlich aus einem Land, dass den demokratischen Gedanken noch nie gelebt hat. Die Schweiz ist ein Glanzstück der praktizierten Mitbestimmung - nicht pauschal, sondern sehr ausgewogen. Als Deutscher beneide ich die Schweizer um ihre "Freiheit" wirklich Themen mitbestimmen zu können - in diesem Fall die Verneinung weiterer Ausbreitung des islamischen Hegemonialanspruches. Anders als z.B. in Deutschland, wird man in der Schweiz im Vorfeld sehr gut über die Pros & Cons informiert, ein mündige Gesellschaft stimmt selbstbewusst über sie betreffende Themen ab - in Deutschland hält man sich lieber eine dumme Masse.

    B. 

  • R-Luethi
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    geschrieben 1259703421000

    @Riviera_tr sagte:

    Ich habe doch schoon gesagt: Islamphobie!! Die Schweizer haben nicht gegen die Minaretten gestimmt sondern gegen den Islam!! Weil man ihnen den Islam falsch erzaehlt!

    Eigentlich habt ihr Recht! Woher solltet ihr auch den wahren Islam kennen.

    Die Türkei wird es schon machen wenn sie in der EU ist ;) Gut das die Schweiz nicht in der EU ist, sonst würden sie gegen die Türkei abstimmen :D

     Nun mal ganz klar, die Türkei wird es nicht schaffen der EU beizutreten, weil Deutschland diesen Beitritt nicht unterstützt. Der Grund ist, das zuviele Menschenrechte in der Türkei verletzt werden. Das man von Islamophobie spricht, ist verständlich die Schweiz war ja das erste Land das seinen gesprochenen Kredit für eine Staudammprojekt in der Türkei zurückgezogen hat, weil bei der Umsiedlung nicht die Vorgaben eingehalten wurden. Die Vorgabe war bei der Umsiedlung muss man die Menscherechte der Bewohner respektieren.

    Weiter ist noch ein weiteres EU Land, gegen einen EU Beitritt der Türkei, Griechenland den dieses hat noch in den 70er Jahren gegen die Türkei Krieg geführt. Ein Angriffskrieg der Türkei die der Meinung war Zypern stehe auf ihrem Kontinentalsockel also gehöre es ihnen. Dieser Konflikt schwellt heute noch in den Griechen, und diese sind heute noch der Meinung die Türkei soll auf ihrem Kontinentalsockel bleiben und nicht nach Europa kommen.

    Das politsche Recht ist auch eines der Grundrechte in der europäischen Menschenrechtskonvention, dieses hat am Sonntag ein überraschend grosser Teil des Schweizer Volkes wahrgenommen. Ein Verfahren in Strassburg ist insofern undenkbar, weil eine ungültig Erklärung dieser Abstimmung würde wiederum das Menschenrecht des Schweizer Volkes verletzen, somit ist der Menschenrechts Gerichtshof in diesem Fall handlungsunfähig. Der Gerichtshof müsste eine Güterabwägung machen was wichtiger ist , der Schutz einer Demokratie oder der Bau eines Turmes.

    Übrigens ich bin nicht SVP sondern FDP, die Meinung zu dieser Initiative war in allen Parteien durchmischt. Alleine mit SVP Wählern bekommt man kein solches Ergebnis hin, schon gar nicht bei solch hoher Stimmbeteiligung. Demokratie hat in der Schweiz schon 718 Jahre Tradition, und das Volk stimmt was es will und nicht was irgendeine Partei will.

  • Riviera_tr
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    geschrieben 1259704800000

    @R-Luethi,

    ich beneide dein Wissen über die Türkische Geschichte :laughing:

    zum Thema EU-Beitritt:

    Mein Lieber Freund, ich bin sehr nah an der Quelle, zur Zeit gehen die Beitrittsorganisationen im vollen Gange. Die EU pumpt das Geld in die Türkei hinein, nur die normale Bevölkerung erfaehrt sowas nicht! In allen Ministerien und Behörden in Ankara werden Anpassungsarbeiten an die EU gemacht. Auch ist morgen eine deutsche Agrardelegation in Antalya und da bin ich auch beauftragt.

    2010 ist Istanbul Kulturhauptstadt Europas.

    Von was Du redest ist nur Unsinn. Die Türkei wird innerhalb von 6 Jahren in der EU sein, denn die EU braucht die Türkei sehr dringend.

    Und was der Menschenrechtsgerichtshof machen wird habe ich hier schon gesagt. Leider ist nicht alles 'Demokratie' wie ihr es euch so vorstellt.

  • R-Luethi
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    geschrieben 1259706316000

    @Riviera_tr sagte:

    Das Referandum haette keine grosse Empörung ausgelöst wenn sie wirklich nur auf Minaretten bezogen gewesen waere!

    Die die mit 'JA' gestimmt haben sollen doch mal bitte so ehrlich sein und sagen warum sie wirklich sich so entschieden haben. Sie sollen offen sagen das sie Angst vor dem Islam haben. Die Schweizer können sich doch nicht hinter dem Wort 'demokratie' sich verstecken und dann den Islam diskreminieren.

    Demokratie ist ein schlechtes Versteck, den im Gegensatz zur Oligarchie und der Diktatur kann ich nicht sagen ich kann nichts dafür, das haben andere entschieden. Meine Entscheidung zum Ja hat andere Gründe, als eine Abneigung gegen den Islam. Ich kenne den Koran, und ich weiss auch das er der Bibel ähnlicher ist als viele wahrhaben wollen. Im Koran heisst Abraham halt einfach Ibrahim, das sind die kleinen Unterschiede, doch diese Unterschiede sind Sprachlich bedingt.

    Mein Ja zur Initiative ist darauf begründet, nur darauf das ich in Kirchtürmen lediglich ein Kulturgut sehe, das aus der Zeit stammt als sich noch nicht jeder eine Armbanduhr kaufen konnte. Da diese Bauwerke schon sehr alt sind, stehen sie unter Denkmalschutz sollen wir etwa den Turm des Berner Münster abreissen, nur damit das niemand auf die Idee kommt ein Minarett zu bauen. Wenn ich Minarette sehen will gehe ich nach Aegypten und wenn ich Berge sehen will gehe ich ins Berner Oberland. Die Schweiz ist ein Tourismusland, und als solches sollte man seine Kultur pflegen und nicht mit fremder Kultur mischen. Die Schweiz gibt jährlich grosse Summen für die Pflege der vierten Landessprache rätromanisch aus, den das ist es was Touristen erleben wollen Kultur. Der Reichtum der Schweiz beruht auf dem Tourismus, denn nur durch diesen kam es zum Bedarf an Banken, und nur diese konnten helfen eine schlagkräftige Industrie aufzubauen. Und nur diese Industrie hat es ermöglicht, das wir Menschen für diese Arbeit in die Schweiz holen konnten. Also gilt es unsere Landschaft und unsere Kultur vor fremden Einflüssen zu schützen, damit diese für den Tourismus attraktiv bleibt. Der Tourismus ist der Grundstock des Schweizer Wohlstandes, diesen gilt es zu schützen.

  • Adson_Berlin
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    geschrieben 1259707283000

    Ich empfinde es als eigenartig, dass die Muslime Religionsfreiheit fordern, in Berlin ein Schüler erfolgreich einen Betraum in der Schule einklagen kann und andererseits "Andersgläubige" in den islamischen Ländern verfolgt und teilweise auch getötet werden.

    Irgendwo habe ich gelesen, dass der türkische Staatspräsident seine Landsleute aufgefordert hat, das zu vollenden, was vor Wien im 18. Jh. gescheitert ist.

    Nein. Der Islam gehört gebremst. Ich wäre übrigens auch für eine Bremse, wenn katholische, evangelische Kirchen oder gar Sekten überaktiv würden. Siehe auch das Ladenschlußurteil von heute seitens des BGH, das durch die Kirchen erstritten wurde. Keine gute Idee.

    Nicht aus Angst vor der eigenen Vergangenheit ständig einknicken.

    Ich bin übrigens konfessionslos aufgewachsen.

  • R-Luethi
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    geschrieben 1259707338000

    @Riviera_tr sagte:

    Wieso haben alle Parteien ausser der SVP Volkspartei für 'nein' lanciert?

      In dem Du diese Frage immer wiederholst wird dieser Satz nicht reicher an Wahrheitsgehalt. Die EDU (Eidgenössich Demokratische Union) hat auch eine Ja Parole herausgegeben. Man spricht immer nur von dem Plakat der Initianten das klar SVP typisch war, doch niemand spricht vom Plakat der EDU, das den Kern der Sache genauer traf.

    EDU-Plakat

  • Reiselady
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    geschrieben 1259707868000

    Ich wollte eigentlich nicht  wieder hier etwas dazu schreiben, aber warum kann man nicht die Kirche im Dorf bzw. das Minarett im arabischen Raum lassen, wo es auch hingehört?

    2010 ist  Essen die Kulturhauptstadt Europas, nicht Istanbul. ;)

    Die Schweiz hat abgestimmt, dort herrscht Meinungsfreiheit und Demokratie  und das Ergebnis sollte akzeptiert werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendjemanden stört, wenn ein gläubiger Muslim täglich seine 5 Gebete spricht. Aber braucht man dazu  eine Moschee?

    Pesche hat es sehr gut auf den Punkt gebracht, dem ist eigentlich nichts hinzu zu fügen.

    Ich war übrigens lange der Meinung, dass Toleranz das wichtigste ist. Inzwischen habe ich meine Meinung geändert. Der Begriff "Toleranz" wird nämlich oft verwendet, wenn man  "Gleichgültigkeit" meint. Und wenn bei uns Menschenrechtsverletzungen toleriert werden, bzw. man geht gleichgültig darüber weg, ist das nicht in Ordnung. Toleranz bzw. Gleichgültigkeit steht in vielen Fällen der Integration im Wege.

  • Riviera_tr
    Dabei seit: 1153612800000
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    geschrieben 1259708786000

    Es scheint doch Verantwortungsbewusste Schweizer zu geben, die sich von Populismus nicht taeuchen lassen. Die Ver nunft wird siegen!

    Tausende Schweizer protestieren gegen Minarett-Verbot Beider Volksabstimmung am Sonntag stimmten über 57 Prozent der Schweizerfür das Minarett-Verbot. Jetzt verschaffen sich die Verbots-GegnerGehör und gehen auf die Straße. Im Westen des Landes gab es Protesteund Demonstrationszüge.

    Genf - In mehreren Städten im Westen der Schweiz hat es am Dienstagabend Protestkundgebungen gegen das per Volksentscheid beschlossene Verbot zum Bau von Minarettengegeben. Die größten Kundgebungen wurden nach einem Bericht derNachrichtenagentur SDA in Lausanne und Genf veranstaltet, insgesamtbeteiligten sich mehrere tausend Schweizer an den Protesten. DieSchweizer hatten der Forderung nach einem Bauverbot für Minarette vonzwei rechtspopulistischen Parteien am Sonntag mit mehr als 57 Prozentzugestimmt. Der Ausgang des Referendums hatte international Besorgnis und Empörung ausgelöst, während rechtsgerichtete Parteien in Europa die Abstimmung begrüßten.

    Die Demonstranten in Lausanne riefen bei ihrem Protestmarsch von derKathedrale zur Moschee "Nein zur Diskrimination!" und "Für einesolidarische Schweiz!". Vor der Moschee dankten Vertreter dermuslimischen Gemeinde den vier Kantonen Basel-Stadt, Genf, Waadt undNeuchâtel (Neuenburg), in denen mehrheitlich gegen das Verbot gestimmtworden war. In Genf wurden vor der Kathedrale zwei Minarette aus Holzund Papier errichtet.

    Quelle:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,664657,00.html#ref=rss

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