• carsten79
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    geschrieben 1303832571000

    @sonjaachan sagte:

    Das spricht denke ich mal für sich

    Nö, tut es nicht. Wie Lousitana schon sagt fügst du leider keine Begründung bei, zweitens sind diese - sagen wir mal - 10 Leute mit Sicherheit nicht repräsentativ, und drittens sollte man sich ab und zu auch im Vorhinein informieren, um Preis und Leistung ein wenig besser einordnen zu können.

  • Carmen1979
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    geschrieben 1303859855000

    Also an Karfreitag um 16:30 Uhr ging es pünklich mit einen großen Doppeldecker vom ZOB Berlin los. Vorher aber gab es einige Verwirrung, weil dieser Bus LONDON als Reiseziel auf der Anzeigetafel hatte und viele der Parisreisenden, wie an der Tafel stand am Gate 30 warteten. Dort stand auch ein Bus nach Paris allerdings von der Konkurenz.

     

    Der Hinweg nach Paris entwickelte sich zu einer Marathontour! Aus welchen Gründen auch immer mussten wir nach Berlin außer Magdeburg, Hannover,Bielefeld und Köln auch noch Dortmund, Essen und Aachen anfahren. Diese zusätzlichen Stopps sorgten dafür, dass es keine vernüftige Pause gab. Erst in Köln war es möglich mal schnell zum Fast Food Tempel zu huschen und sich was Essbares zu holen. Während dieser Zeit war man damit beschäftigt. die Reisenden, die ins Disneyland wollten aus unseren Bus in einen anderen Bus zu verladen und Personen aus dem anderen Bus, die nur nach Paris wollten bei uns eizuquartieren. Am Ende war unser Doppeldecker bis auf den letzten Platz besetzt!

     

    Da Ostern war, reisten auch viele Familien mit Kindern und Ausländer aus Asien und dem Orient mit. Was ich als störend empfand, war das zeitweise laute, sinnfreie Gerede der Kinder!

     

    Im Morgengrauen gab es dann an einer Raststätte nochmal eine längere Frühstückspause. Paris erreichten wir gegen 8:00 Uhr am Morgen. Zwischenzeitlich wurden uns die Reiseinformationen ausgehändigt und leider wurden wir gedrängt uns schnell noch vor Paris zu entscheiden, welche Ausflüge wir machen wollen. Es müsse ja alles organisiert werden. Da müsste man was anders machen , dieses unter Druck setzen, ist absolut nicht schön. Auch die Art und Weise wie der Reiseleiter sprach, fand ich nicht positiv. Er sprach á la "WIR MACHEN DIES UND DAS", also in einer entgültig feststehenden Form. Eine Ausdrucksweise, die uns das Gefühl gegeben hätte, das wir die Möglichkeit haben, frei zu entscheiden z. B " WIR BIETEN DIESE UND JENE AUSFLÜGE AN", hätte besser gepasst. 

     

    Unser Reiseleiter, ein äterer Mann, aber durchaus kompetent im Reisen nach Paris, machte mich uns erstmal einen Abstecher zum Sacre Coeur und anschließend gab es dann die Stadtrundfahrt, wo zwei Stopps eingelegt wurden.

     

    Die Hotelfahrt, dauerte länger als gedacht. Drei Hotels wurden angefahren und es gab wohl Probleme, weil die Zimmer noch nicht frei waren. Immerhin war es schon nach 12:00 Uhr, da hat mich dann doch gewundert. Unser Hotel erreichten wir so gegen 13:45 Uhr.

     

    Am nächsten Morgen war zeitiges Aufstehen angesagt, weil unser Reiseleiter am Vortag noch einen großen Vortrag gehalten hatte, wann bei jeden Hotel die Koffer und Ausflugsgäste ageholt werden würden. Unser Hotel sollte das erste sein - 8:00 Uhr, war angesagt worden. Gekommen ist der Bus um 9:00 Uhr!!!!! Bis es soweit war, hatten wir das Vergnügen uns von einen durchgeknallten Mann, mit einen Messer bedrohen zu lassen, bevor dieser von der Polizei verhaftet wurde. Naja Bekloppte gibt es überall!

     

    Nachdem ich den ganzen Tag bis zum Abend in Paris unterwegs war und mir die Stadt mit all ihren Schönheiten und Sehenswürdigkeiten betrachtete, ging es am Abend dann zur Lichterrundfahrt. Ich fand meinen Voucher nicht gleich und da meinte der Reiseleiter, dass wenn ich ihn nicht fände, entweder austeigen müsse oder noch mal 6€ bezahlen muss, den Voucher braucht er unbedingt.

     

    Nach der Lichterrundfahrt, mit zwei Stopps um Fotos zu machen, ging es dann zurück nach Deutschland. Auch hier gab es wieder in Köln die Umschichtung von Fahrgästen in andere Busse und von diesen in unseren, jenachdem wohin man musste. Auf einer Raststätte vor Bielefeld, luden wir dann noch die Hannoveraner in einen anderen Bus um, um dann direkt über Bielefeld nach Magdeburg und Berlin fahren zu können. Die Hauptstadt erreichten wir um 14:00 Uhr.

     

    Fazit: Sieht man über einige Dinge hinweg, dann kann man es als gelungene Reise bezeichen. Ich buche nicht bei Rainbowtours weil ich gepampert werden will als Reisender, sprich eine 24 Stunden Rundumbetreuung brauche. Ich will günstig an mein Reisziel gelangen und dann eigentständig meine Entdeckungen machen. Dafür bin ich bereit Abstriche zu machen.

    20-26.12 Hotel Enziana / Wien, 24-28.4.17 A&O Hackerbrücke / München, 1-8.6.17 THB Felip / Mallorca, 24-31.8.17 Las Arenas / Mallorca
  • katjaworld
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    geschrieben 1303917304000

    Ich bin erstmal sehr erstaunt, wie viele User hier bei Rainbowtours eine Betreuung für ihre minderjährigen Kinder erwarten. 2 Klicks bei Rainbowtours und schon weiß die besorgte Mutter, dass es sich lediglich um Reiseleiter handelt, die gern Tipps und Tricks für das betreffende Reiseland geben, aber definitiv nicht die Aufsichtspflicht übernehmen.

    Hier nachzulesen

    Warum wendet sich die besorgte Mutter dann nicht an einen Jugendreiseveranstalter mit Betreuung, bevor sie sich wundert, dass der Reiseleiter ohne Aufsichtspflicht (nicht der geschulte Betreuer) das 16-jährige Kind vom Trinken abhält.

    Ich selbst war vor 2 Jahren mit Mann und Teenie für 2 Nächte in Paris mit Rainbowtours. Gebucht allerdings über einen nahmhaften Lebensmitteldiscounter, wo für den Preis schon Stadtrundfahrt und Lichterfahrt mit drin waren. Na klar war das Hotel nicht im Zentrum (ist in Paris bei den Preisen wohl auch nicht machbar - unsere Reise kostete 99 € pro Person - was kann ich dafür wohl erwarten?), aber es war sauber und die Fenster waren schallisoliert (wir wohnten schließlich genau über einem Autobahnkreuz ;) und unter der Brücke hatten sich Obdachlose mit komplettem Hausstand eingerichtet, an dem wir jeden Tag in die City vorbeimussten. Nach kurzer Zeit grüßten wir uns alle sehr herzlich und es hatte nichts Bedrohliches). Der Bus war der Hammer, schien nagelneu zu sein und hatte so ne Art Recarositze aus Leder. Natürlich ist die Fahrt nach Paris und zurück kein Zuckerschlecken, aber das weiß man doch vorher. Auch das Programm in Paris kann man doch alles vorher im Netz nachlesen und dass da wenig Spielraum bei 2 Nächten für individuelle Fahrten sind, versteht sich für mich von selbst. Unser Reiseleiter und auch der Busfahrer waren sehr gut drauf und ja, unser Guide trank am Sacre Coeur mit uns in einer lauen Frühlingsnacht gern einen Rotwein mit. Alles in Allem ist das Konzept, für 99 € 2 Nächte Paris mit Busanreise und Frühstück (wenn auch ein grausiges Frühstück in Form von viel süßem Zeug ohne Wurst und Käse :? - aber das ist nicht das Problem von Rainbowtours, sondern dem Land und dem Lowbudgethotel geschuldet), Stadtrundfahrt, Lichterfahrt, Fahrt auf der Seine, Transfer nach Versaille und zurück, Stadtrundgang mit Reiseleiter und abendlichem Ausklingen bei einem Weinchen (auch noch auf Kosten des Hauses) für mich einfach nur aufgegangen. Ich wollte für nen schmalen Taler nach Paris und Rainbowtours hat mich sicher hin- und zurückgebracht. Mehr konnte ich nicht erwarten. Einzigster Kritikpunkt, der hier auch schon mal genannt wurde: Am ZOB in Berlin fehlte so n bisschen die Organisation, keiner wusste, in welchen Bus er steigen sollte, man musste immer wieder nachfragen und suchen. Ein einfaches Schild hätte schon gereicht. Aber als man dann endlich im richtigen Bus saß, konnte das kleine Abenteuer Paris beginnen. Ich würde die Reise heute so nicht mehr machen, aber das liegt nicht an Rainbowtours, sondern an der Tatsache, dass man ja nicht jünger wird.

    :laughing:

  • Janfer
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    geschrieben 1308682315000

    Hallo allerseits.

    Kürzlich wollte ich (22 Jahre) im zeitlichen Rahmen vom 24.06.2011 - 03.07.2011 mit meiner Freundin (19 Jahre) möglichst günstig nach Italien fahren. Unser Ziel war ein schöner Strand-Urlaub mit genügend Möglichkeiten zum Feiern und Mitreisenden in unserem Alter. Leider kam es anders als erwartet ...

    6 Wochen vor der Abfahrt haben wir endlich den Urlaub über die Webseite gebucht. Bezahlt haben wir den Gesamtbetrag von 916 Euro direkt nach Erhalt der Reisebestätigung. Daraufhin wurde uns mitgeteilt, dass wir 10 Tage vor Reisebeginn die Reiseunterlagen erhalten werden.

    8 Tage vor Reisebeginn dann immer noch keine Reiseunterlagen erhalten, sofort habe ich telefonisch Kontakt aufgenommen, daraufhin stellte sich heraus, dass die Reise gar nicht stattfinden wird, da sich zu wenig Urlauber gemeldet haben. Von Rainbow-Tours direkt hat sich leider niemand bei uns gemeldet, was ich zu einer als eine Unverschämtheit finde, andererseits auch als sehr enttäuschend.

    Statt dessen wurde uns angeboten, die Reise per Flug anzutreten. Zum selben Preis, allerdings nur für 8 anstatt 10 Tage, und mit unmöglichen Abflugzeiten (nachmittags). Die Mitarbeiter bei Rainbow-Tours waren anscheinend der Meinung uns ein "klasse Angebot" zu leisten. Netto hätten wir allerdings nur 6 Tage Urlaub gehabt (abzüglich Anreise) - für diesen Preis unzumutbar.

    Als Alternative sahen wir eine Urlaubsreise per Rainbow-Tours im Internet zum Sparangebot, auf Anfrage wurden wir allerdings mit der Ausrede enttäuscht, dass die Reise nur für Frühbucher gilt. Dass die Reise online buchbar gewesen wäre wurde von den Mitarbeitern vielerseits ignoriert. Stattdessen ist das Angebot noch immer auf der Webseite einsehbar - obwohl uns eine andere Mitarbeiterin versichert hatte, dass die Reise für uns zum gebotenen Preis zugänglich wäre ...

    Nun warte ich noch immer auf eine Überweisung des Rechnungsbetrages, vorher wurde mir am Telefon mitgeteilt, dass der Gutschrift-Betrag per Scheck auf Postweg zu mir gesendet wird. Meiner Meinung nach ist das umständlich kompliziert und verlangsamt nur den Prozess der Rückvergütung.

    Mittlerweile haben wir über ein Last-Minute-Angebot gefunden, dass nicht nur günstiger ist sondern unkompliziert abläuft, über HolidayCheck haben wir Sonntag gebucht und können am Flugschalter unsere Tickets direkt bezahlen.

    Als Fazit lässt sich folgendes sagen:

    Finger weg von Rainbow-Tours!

    Auf der Website direkt kann man kein Feedback hinterlassen. Weder über buchbare Hotels noch über vorige Reisen. Das hat auch seinen Grund. Viele Kunden werden von Rainbow-Tours schlichtweg vor die Nase gehauen. Es werden keine detaillierten Informationen über Hotels, Urlaubsorte und Erfahrungsberichte erstattet. Zudem findet man keinen Anschluss zur Community oder zu möglichen Mitfahrgästen. Was einen erwartet bleibt im Dunkeln.

    Wir sind mittlerweile froh, dass unsere Reise gar nicht erst stattfinden konnte.

    Schade ist, dass von Rainbow-Tours keine Bemühungen unternommen werden über die nicht stattfindende Reise zu informieren, sondern, dass ein Bemühen nur über unseren Kontakt per E-Mail zustande kam. Zur Übersendung einen Schecks zur Rückvergütung kam es innerhalb von 5 Tagen auch nicht. Erst auf telefonische Abfrage wurde mir erklärt, dass der Scheck "heute" versendet wird und per Post in den nächsten Tagen bei mir eintrifft. Eine Überweisung würde sich anbieten, da der Anbieter mehrere Konten zur Verfügung stellt. Leider ohne Kundennutzen.

    Rainbow-Tours Mitarbeiter kennen sich weder mit aktuellen Angeboten noch mit eurem Vorgang aus. Es entsteht kein Gefühl von Sicherheit. Während Ihr einem Mitarbeiter noch vertraut erzählt euch ein Anderer genau das Gegenteil.

    Sucht euch für euren (kostengünstigen) Urlaub besser ein renommiertes Reiseunternehmen und nutzt Last-Minute-Angebote ... Damit seid Ihr auf jeden Fall besser beraten als mit diesem unseriösen Verein ...

    Liebe Grüße,

    Marc

    Für Rückfragen bin ich immer offen:

    Bitte keine mail-Adressen posten, die Spamfilter wissen diese Rücksichtnahme zu schätzen!

    Fazit: Finger weg ... falls Ihr günstig feiern wollt ...

  • Backta
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    geschrieben 1309368119000

    Also. Meine Tochter hat im letzten Jahr ihr Abi gemacht und ist mit Rainbow-Tours nach Lloret de mar gefahren. Sie fuhren  23 Stunden, auf der Durchreise durch Frankreich wurde kein einziger Stop gemacht und es waren mehrere Saufkompanien im Bus. Die letzte Partytruppe stieg in den Bus als die Klasse meiner Tochter schon zehn Stunden im Bus saß und da waren sie schon völlig alle und genervt von der Partykolonne. Also wer auf sowas steht, der sollte mitmachen, aber ansonsten ist das sehr stressig. Sie waren im Hotel Casino Royal. Das Essen war wohl gar nicht royal, aber dafür der Alkohol sehr günstig. Es ist halt ein richtiger Partyurlaub mit allem drum und dran. mit Entspannung ist da nichts ;)

  • waldbienle
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    geschrieben 1311506128000

    Erfahrungen in Moliets Palge Surfcamp  mit Rainbow Tours - Finger weg -

    Unsere beiden Söhne haben mir nach Beendigung ihrer Reise ihre Eindrücke geschildert und sich zuhause erstmal erholt und satt gegessen.

    Zur Buchung gibt es keine Besonderheiten. Außer vielleicht,dass bei einem Anruf wegen des genauen Namens des Campingplatzes erst mal längere Recherchen bei Rainbow Tours durchgeführt wurden, bis man wusste, dass es der Campingplatz „Les Cigales“ ist.

    Die Reiseunterlagen kamen erst auf Nachfrage 9 Tage vor der Reise per E-Mail. Dort findet man dann auch den genauen Zeitpunkt und Ort derAbfahrt.

    Fahrt:

    Unser Bus kam gut 1,5 Std zu spät, aber zur Ehrenrettung muss man sagen, dass wohl versucht wurde uns telefonisch zu erreichen. Das war aber wegen eines Funklochs gescheitert. Gut, man hätte es ein zweites Malversuchen können… Am Abfahrtsort in Karlsruhe Durlach waren wir dann eh viel zu früh. Dort lungerte schon ein Pulk recht angeheiterter Passagiere nach Spanien rum, die sich auf die Sauftour einstimmten. Für diese Leute war dann auch eine Reiseleiterin vor Ort, die sich dann auch prompt kümmern musste, weil der Bus nicht kam. Der hatte schon über eine Stunde in Karlsruhe am Hauptbahnhof gewartet und musste erstmal zum richtigen Ort dirigiert werden.

    Anstatt um 18.30 ging es bei uns dann auch um 20 Uhr los. Angekündigt hatte man uns einen bequemen Reisebus mit Schlafsitzen. Dafür sollten ja eigens eine Decke und ein Kissen mitgebracht werden. Die Söhne hatten allerdings auf den unteren Sitzen im Doppeldeckerbus Sitze in Vierergruppen mit Tischen, die man nicht zurücklehnen konnte. Außerdem war man sich da natürlich gegenseitig mit den Füßen im Weg. Für Fernreisen absolut ungeeignet und total unbequem –Eine Tortur.

    Auf Nachfrage erklärte dann die Assistentin derGeschäftsleitung schriftlich, dass sich die Söhne ja hätten melden können. Dann hätte man mit anderen Gästen getauscht. Also nach dem Sankt-Floriansprinzip? Welcher Jugendliche sich da wohl hätte vertreibenlassen? Damit unsere Kerls bequem sitzen lässt der sich an den Katzentisch verbannen? Geht’s noch ne Nummer dreister mit den Ausreden? Und weil es ja als Reisepreisminderung nicht mangelhaft genug ist, kann man das auch weiterhin so treiben mit den Versprechungen, die man nicht einhält.

    Nächstens wird man noch im Stehen transportiert? Der Reiseleiter musste nach den Beobachtungen der Söhne auf der Treppe sitzen und außerdem hatte ein ganz schlauer Zeitgenosse sein Surfboard mitgenommen, das dann auch transportiert und im Gang gelagert wurde. Zumindest haben unserer Söhne nicht wie nachträglich behauptet wurde eine Fixierung des Brettes erkannt. Deshalb konnte man nicht mal meinen Rucksack richtig verstauen und der stand auch noch vor den Füßen unserer Söhne und engte den Fußraum zusätzlich ein. Erholung geht anders.

    Auf Nachfrage behauptete die Geschäftsleitung, da könne man nichts machen, wenn sich ein Kunde nicht an die Gepäckvorgabe hielte. Man habe eine Beförderungspflicht. Bringt also ruhig eure Baords mit bei Rainbowtours,die stapeln dann alles irgendwie in den Bus, die haben ja eineBeförderungspflicht!!! (echt so eine Antwort geht gar nicht)

    Unterkunft

    Bei der Ankunft nach dieser Stressfahrt wurden dann die Unterkünfte zugeteilt und prompt wollte man die Jungs anstatt in einen von den Eltern früh gebuchten und 2er Bungalow in einen mit 4 Mann belegten stecken. Das konnten sie aber regeln.

    Der Campingplatz selbst ist eben ein 3 Sterne Platz, was in Frankreich nicht allzu viel Komfort verspricht. Eher schon fast gar keinen. Allerdings ist er sehr groß und es läuft sich vom Rainbow Camp zur Rezeption und den Einkaufsmöglichkeiten doch recht lang.

    Ansonsten war der Bungalow ganz in Ordnung auch wenn man nicht gerade sagen kann, dass er sauber ist. Feine Kleidung könnt ihr auchgetrost zuhause lassen, denn der ganze Platz besitzt einen seltsamen Boden, deralles schwarz macht, was damit in Berührung kommt oder auch nur in seine Nähe.

    Am besten alles in dunklen oder gedeckten Farbenmitnehmen - besonders die Schuhe. Weiße Sohlen sind hinterher schwarz.

    Die sanitären Anlagen sind soweit okay und auch vom baulichen Zustand in Ordnung. Allerdings sind diejenigen direkt am Camp doch eher unappetitlich. Die etwas weiter entfernten aber konnte man doch benutzen.

    Im Gegensatz zu dem, was ein Mitarbeiter zuvor auf telefonische Nachfrage behauptet hatte, gab es aber keinen Kiosk in Campnähe,wo man sich kalte Getränke kaufen konnte. Die Jungs haben ihn zumindest nicht gefunden… Auch die versprochenen Supermärkte auf dem Weg zum Strand gab es nicht. Man muss sich das in dem Supermärktchen, das doch recht weit weg liegt, kaufen und eben ungekühlte Getränke zu sich nehmen. Alle vor Buchung eingeholten Auskünfte waren schlichtweg falsch!

    Essen:

    Vollverpflegung ist schon etwas übertrieben als Bezeichnung:Am ersten Tag gibt es erstmal bis abends genau gar nix! Davon aber genug! Am letzten Tag gibt es Frühstück und ein Lunchpaket und dann wieder genau gar nix.

    Sonst:

    Na ja, geht so. Es gab zwar überwiegend Gerichte mit Nudeln,die auch sehr zwiebellastig waren und auch mit Knoblauch wurde nicht geradegespart, aber geschmeckt hat es soweit. Auch wenn die Nudeln, die es meist gab schon eher zu Brei verkocht waren. Es war aber deutlich zu wenig um wirklichsatt zu werden. Das Frühstück war allerdings ausreichend. Für das Lunchpaket konnte man sich außer Obst halt täglich Baguettes belegen, die dann aber mittags nicht mehr gerade lecker waren. Anstatt der angeratenen Tupperdose sollte man sichlieber Alufolie mitnehmen zum Einpacken. Dann wird es nicht ganz so knatschig.Eine Rolle Alufolie für die Teilnehmer kann sich Rainbowtours nämlich nicht leisten. Die knausern an allen Ecken.

    Es reicht so grad zum Überleben.

    Nach den 8 Tagen kann man aber kein Baguette mehr sehen – der Mensch lebt halt nicht nur vom Brot allein.

    Surfen:

    Lernt man da auf keinen Fall:

    Dazu muss man erst mal sagen, dass jemand, der nicht surfen möchte, dort völlig fehl am Platz ist.

    Der Strand hat nur einen kurzen – echt winzigen Abschnitt zum Baden / Schwimmen

    Und wer surfen will muss Englisch verstehen. Es wird fast ausschließlich in Englisch unterrichtet . Deutsch war gar nicht dabei. Wenn  nicht auch noch  an den beiden letzten der 5 Tage die hohen Wellen den besten Teil des Surfkurses zunichte gemacht hätten (bezahlt hat man dann aber voll) An diesen Tagen paddelte man ein wenig in dem Flüsschen herum. Das nannte dieGeschäftsleitung dann später auf Nachfrage Koordinationstrainig. Also auf dem Bauch liegend auf nem Board paddeln konnten unsere Söhn schon al 5-jährige ohneTrainer.

    Die Surflehrer selbst allerdings sind dort das einzige was wirklich okay ist. Die gehören aber unseres Wissens nicht zu Rainbow Tours.Wohl deshalb.

    Fun:

    Na ja! So lala

    Man muss sich halt schon irgendwie selbst unterhalten, denndie Reiseleiter waren außer zur Essensausgabe und irgendwelchen organisatorischen Dingen kaum zu sehen. Ab und zu – wenn sie dann mal da waren,fragten sie eher pflichtgemäß ob man dieses oder jenes mitmachen wollte. Und wenn sie was organisieren wollten, hat es nicht geklappt. Unsere Söhne hatten den Eindruck, die Reiseleiter seien ein Pärchen, das sich für Urlaub bezahlen ließ. Jedenfalls haben die sich nach ihrer Meinung sooft es eben ging verdrückt, dünne gemacht, abgesetzt, dass man sie nur ja nicht sehen konnte.

    Allerdings ist es schon ein Problem, in Moliets einen Urlaub zu verbringen, wenn häufig schlechtes Wetter mit zu hohen Wellen vorherrscht.Schwimmen geht auch nicht! Ein Schwimmbad existiert nicht!

    Von Partys oder Ähnlichem in nahegelegenen Bars haben die Jungs auch nichts mitbekommen. Auch Partys am Strand wurden von den Reiseleitern nicht organisiert, wie zuvor behauptet wurde.  Man war ziemlich auf sich alleine gestellt und das war bei der Altersstruktur für jüngere Jugendliche richtig blöd.

    Organistaion?

    Das stimmt, was man so allgemein hört.

    Organsisation gleich Null. nada – rien – keiner hat einen Plan – man wurschtelt sich so durch.

    Bei der Abfahrt unserer Söhne dann war es bei den Neuankömmlingen ein Chaos mit der Unterkunftsverteilung. Gruppen, die zusammengebucht hatten, konnten nicht zusammen unterkommen- 2 Freundinnen konnten auchnicht zusammen unterkommen und sollten zu Jungs in die Unterkünfte aufgeteilt werden- wie es ausging weiß ich nicht aber es war völlig chaotisch.

    Bei der Essenszubereitung ging auch schon mal zwischendrindas Gas aus. Weil zu wenig eingekauft wurde, mischt man auch mal den Reis vomVortag ins Chili etc.- Geplant ist irgendwie anders.

    Fazit: für einen einwöchigen Trip hält man es irgendwie aus– aber nochmal? Eher nicht – Weiterempfehlung? Neeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee. Neverever.

    Bei der Tochtergesellschaft Sunrise für die Jüngeren lief es offenbar etwas besser, was man so mitbekam.

     

    Deine Eindrücke waren ja sehr negativ, warum man aber diese gleich 3- (in Worten: drei) mal nacheinander hier posten muss, erklärt sich mir nicht!

    LG

    Sokrates

    Irmi
  • Waldschrat
    Dabei seit: 1086739200000
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    geschrieben 1311525127000

    @Backta sagte:

    Also. Meine Tochter hat im letzten Jahr ihr Abi gemacht und ist mit Rainbow-Tours nach Lloret de mar gefahren. Sie fuhren  23 Stunden, auf der Durchreise durch Frankreich wurde kein einziger Stop gemacht und es waren mehrere Saufkompanien im Bus. Die letzte Partytruppe stieg in den Bus als die Klasse meiner Tochter schon zehn Stunden im Bus saß und da waren sie schon völlig alle und genervt von der Partykolonne. Also wer auf sowas steht, der sollte mitmachen, aber ansonsten ist das sehr stressig. Sie waren im Hotel Casino Royal. Das Essen war wohl gar nicht royal, aber dafür der Alkohol sehr günstig. Es ist halt ein richtiger Partyurlaub mit allem drum und dran. mit Entspannung ist da nichts ;)

    Was die Anreise betrifft,die kann man auch mit Rainbow Tours entspannter machen: per Flug! Allerdings nicht so günstig wie ne Busreise,ist klar.

    Unsere Kids sind damals auch mit Rainbow mit dem Bus gefahren-allerdings zum Ballaton. Da war nix mit Sauftour unterwegs. Scheinbar spricht jedes Zielgebiet auch unterschiedliche Charaktere an ;)  Allerdings waren in dem Bus auch keine Schulklassen,alles einzeln gebuchte Jugendliche...

    Seit dem ich die Menschen kenne,liebe ich die Tiere
  • Tessa100
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    geschrieben 1311598910000

    Hallo Zusammen,

    meine Erfahrungen mit Rainbow Tours sind auch nicht die Besten. Wir sind damals nach Frankreich gefahren. Der Bus war enorm eng (ich bin 1,80m dafür kann der Veranstalter zwar nichts, aber es war sehr unbequem). In Paris angekommen, total gerädert, kamen immer wieder neue Dinge auf uns zu, die Geld kosten sollten, obwohl wir dachten, die wären im Preis enthalten. Haben dann eher unser Ding gemacht.

    Saufkompanien hatten wir glücklicherweise nicht im Bus. Aber ich würde in Zukunft IMMER fliegen, auch wenn es teilweise (!) teurer ist, ist es viel komfortabler...

  • Lugansk
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    geschrieben 1311620469000

    Hallo!

     

    Busreisen sind halt nicht gerade bequem!

     

    Wenn Rainbow-Tours 3* Busse verspricht wird das wohl eingehalten worden sein.

     

    Die meisten Leute haben halt nur keine Vorstellung was die Sterne bei Bussen bedeuten. Bei Flugzeugen wird immer der enge Sitzabstand bemängelt. Aber selbst bei Kurzstreckenflügen haben bei der Lufthansa die Sitze mindestens 79cm Abstand.

     

     

    Im Bus zum Vergleich:

     

    1* Stern Sitzabstand mind. 65 cm

     

    2* Stern Sitzabstand mind. 65 cm

    3* Stern Sitzabstand mind. 68 cm

    4* Stern Sitzabstand mind. 74 cm

    5* Stern Sitzabstand mind. 81 cm

     

     

    Um den gleichen (schlechten?) Komfort wie in der Lufthansa "Holzklasse" zu haben braucht man einen 5* Bus!

  • Tessa100
    Dabei seit: 1309219200000
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    geschrieben 1311685518000

    Wow! Okay, das wusste ich nicht. Aber ich steh mittlerweile eh mehr auf Bastelreisen. Soll heißen, alles einzeln zusammenstellen, Flug buchen, Werbelink entfernt und dann Attacke!

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