Warum hält sich niemand an das Hundeverbot an Badestränden.
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Hallo
Ich bin mit Tieren ( Hunde, Katzen, Hasen, Hamstern usw ) groß geworden. Zwei eigenen Hunde, besser gesagt Hündchen ( jeweils Yorkshire- Terrier), hatte ich bis vor 6 Jahren auch noch.
Grundsätzlich habe ich aber auch was gegen Hundehalter, die ihre Vierbeiner überall hinkacken lassen bzw die Häufchen nicht entfernen. Diesbezüglich sollten die Geldstrafen tatsächlich um einiges mehr erhöht werden. Ein Raser z.B. rast meistens auch weiter, trotz 250 € Geldbuße, 1 Punkt in Flensburg und 4 Wochen Führerscheinentzug.
Wenn bei solchen Hundehaltern eben die rund 80 € Strafe nicht funzen, müssen sie eben mehr zahlen, sodass es im Geldbeutel auch etwas schmerzt. Dann würden sicherlich einige mehr Einsicht und Besserung zeigen.
Zum Thema Hundehaltung: Ich empfinde es selbst als Tierquälerei, sich relativ große Hunde wie Doggen, Dobermänner, Rottweiler, kurzum halbe Kälber in z.B. 2 Zimmer Wohnungen zu halten. Es sei denn, man hat wirklich jeden Tag mindestens 5 Stunden Zeit, mit dem Hund ausgiebig Gassi zu gehen. Natürlich nicht am Stück, aber 3- 4 mal auf jeweils mindestens 1 Std verteilt, sollte drin liegen. Kleinere brauchen ja nicht ganz sooo viel an Auslauf. Trotzdem braucht NIEMAND ein eigenes Grundstück, um nen Hund halten zu können.
Thema anleinen: In der Tat ist ja schon sehr viel passiert, weil diverse Hunde nicht angeleint waren. Trotzdem sollten auch Hunde die Freiheit genießen dürfen, mal ohne Leine toben zu können. Dafür eignen sich m.M. zum Beispiel Wälder und eben auch anderes Gelände, wie Wiesen vorzüglich. Logisch muß die Hinterlassenschaft eingesammelt werden. Man kann seinen Hund ja wohl kaum mit der Leine an der Stoßstange des Autos befestigen und losfahren, nur dass er Auslauf hat. In Städten und auch Parks oder überhaupt an Orten, wo viele Leute unterwegs sind, sollte man Hunde aber schon an die Leine nehmen. Eben weil schon viel passiert ist und JEDER Hund mal durchdrehen kann, auch wenn er ein ganz lieber ist.Niemand sollte auch einfach so fremde Hunde anfassen, eben weil man nicht weiß, wie er reagieren könnte.
Würde man sich an solche Regeln halten, könnten Menschen und Hunde wunderbar und streßlos zusammenleben
LG
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Hallo,
ich habe auch nicht gesagt, das man als Hundhalter ein eigenes Grundstück braucht. Ich finde es nur nicht OK die Hunde auf fremden Grundstücken laufen zu lassen (eine Koppel ist auch ein Grundstück). Noch schlimmer finde ich es wenn die Hunde ohne Leine im Wald rumlaufen. Da kann man mir lange erzählen "der tut nichts" oder "der gehorcht aufs Wort". Ich habe selbst schon ausgebildete Jagdhunde gesehen, die das Jagdfieber überkam.
Ich muß aber einmal betonen, das ich sehr Tierlieb bin.
Das Problem sind ja auch nicht die Tiere, sondern deren Herrchen und Frauchen.MfG
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Übrigens sind die Leute und Bauern zu 99,9% damit einverstanden, wenn man sie fragt, ob es sie stören würden, wenn den Hund über das Feld oder die Wiese läuft. Ich habe noch keinen Bauern erlebt, der das verbietet und dass man die Hinterlassenschaften wegmacht, versteht sich doch von selbst.
Wo ist also das Problem, wenn man fragt und die Leute damit einverstanden sind? -
Ich denke, das Problem liegt einfach darin, dass eben nicht alle Hundehalter verantwortungsbewußt genug sind, ihren Hund entsprechend zu führen.
Ich habe es oft genug bei Spaziergängen mit meinem Yorkie (den ich nur am Strand mal laufen lasse, das aber auch nur im Winter und wenn weit und breit niemand zu sehen ist) erlebt, dass große, freilaufende Hunde auf uns zugetobt kommen und ihre Halter überhaupt nicht reagieren. Ich ärgere mich darüber immer maßlos, selbst wenn der andere Hund im Grunde brav ist. Unser Kleiner wurde als Welpe schwer verletzt, weil ein größerer Hund auf ihn sprang und seine Hinterpfote traf. Die Folge war, dass Bobby fast ein Jahr nicht richtig laufen konnte und die Pfote beinahe verkümmert wäre. Ein fremder Hund muß also gar nicht agressiv sein, um einen anderen zu verletzen.
Zum Thema Hund im Wald: ich habe mal erlebt, wie ein Hund im Wald einen Hasen gejagt und dann zu Tode gebissen hat. Wer diese entsetzlichen Schmerzensschreie gehört hat, kann sie niemals vergessen. Hunde gehören im Wald an die Leine, da auch im gehorsamsten Hund der Jagdtrieb druchbrechen kann.
LG
Barbara
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"hektik-elektrik" wrote:
Das Problem sind ja auch nicht die Tiere, sondern deren Herrchen und Frauchen.Das Problem ist immer am anderen Ende der Leine!!
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Hallo Sokrates!
Du sprichst mir aus der Seele!!!
Ich habe auch schon einen Kampfhund nebst nettem Frauchen kennengelernt, der meinen Bobby adoptieren wollte und ihn ableckte (klar war mir dabei etwas unheimlich, aber der Hund war total lieb).
Hunde werden nicht agressiv geboren, aber leider ist nicht jeder geeignet, einen Hund hundgerecht zu führen.
LG
Barbara
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Der Begriff " Kampfhund" gefällt mir garnicht. Keine Hunderasse kommt doch als " mörderische ******" auf die Welt.
Man könnte sicherlich z.B. nen kleinen Yorkie auch zu einem kleinen Beisser erziehen. Bei so einem wäre halt die Verletzung nicht so gravierend.LG
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Hallo,
die wenigsten Fragen aber die Besitzer, ob sie mit ihren Hunden auf deren Koppeln dürfen.
Ich würde dem auch nicht zustimmen, weil wir fast immer Rehe auf der Koppel haben.
MfG
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@ caribiangirl:
Du hast recht, die Formulierung habe ich schlecht gewählt. Es war ein Bullterrier, und dass diese Rasse nicht automatisch ein Kampfhund ist, weiß ich natürlich. Tut mir leid - man fällt halt immer wieder in diese Klischees zurück.
Ich habe auch schon sehr grimmige kleine Rassen erlebt, die aber natürlich nicht das Verletzungspotential haben, wie manche großen.
LG
Barbara
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Viele sind halt nicht geeignet einen Hund richtig erziehen zu können, deswegen verstehe ich nicht, warum die Hunde Schuld haben sollten.
Allerdings sind auch nicht alle Menschen geeignet Kinder groß zu ziehen, mich störts vor allem, wenn die Unterschicht nur Kinder hat, damit es vom Staat Geld bekommt.
Also am Strand dürfen keine Hunde laufen, auf der Wiese nicht, im Wald auch nicgt und in der Stadt sowieso nicht, vielleicht sollte deiner Meinung nach jeder Hundebesitzer seinem Vierbeiner ein Hamsterrad kaufen und als Zubehör noch ein paar Spraydosen mit verschiedenen Duftstoffen.
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Hallo Harzer!
Oh, oh, wenn Du mit diesen doch recht gewagten Thesen nicht wieder eine Lawine lostrittst...
Allerdings sind auch nicht alle Menschen geeignet Kinder groß zu ziehen, mich störts vor allem, wenn die Unterschicht nur Kinder hat, damit es vom Staat Geld bekommt.
Mal ehrlich - dieses schreckliche Wort "Unterschicht" ist wirklich kaum zu ertragen in der heutigen Zeit - sei froh, wenn Du Dich nicht zu den Ärmeren unserer Gesellschaft zählen mußt.
Also am Strand dürfen keine Hunde laufen, auf der Wiese nicht, im Wald auch nicgt und in der Stadt sowieso nicht, vielleicht sollte deiner Meinung nach jeder Hundebesitzer seinem Vierbeiner ein Hamsterrad kaufen und als Zubehör noch ein paar Spraydosen mit verschiedenen Duftstoffen
Ich habe das Glück, in einer z.T. ländlichen Gegend zu wohnen und bin nicht gezwungen, zwischen Häusern mit meinem Hund Gassi zu gehen (und wenn doch, mache ich die Exkremente eben weg), aber es gibt genug Hundebesitzer, denen das alles ziemlich egal ist. Vor ein paar Tagen habe ich einen Hundehaufen gesehen (von einem seeeehr großen Hund), der oben auf einem kleinen Busch lag - ist sowas denn nötig???). Muß man alles relativieren - wenn alle etwas rücksichtsvoller miteinander umgingen, gäbe es viel weniger Theater.
Wundert mich übrigens, dass Dein Motto "Leben und leben lassen" ist, wenn ich den obigen Passus so lese...
Gruß
Barbara
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Wir hatten in der Nachbarschaft einen gestörten Hundebesitzer, der seinen Hund in unserem Vorgarten (wo sich auch ein Sandkasten befindet, den aufzustellen und in dem zu spielen wir einer Nachbarfamilie erlaubt haben, Gassi führte.
Da persönliche Gespräche und auch eine Anfrage beim Ordnungsamt nicht wirklich hilfreich waren, habe ich doch eines Abends glatt den Bewegungsmelder einer Alarmanlage im Garten liegen lassen.
Um 4:30 Uhr am folgenden Morgen waren Hundebesitzer und Hund dann von unserem Vorgarten "kuriert"...und vermutlich die nächsten Wochen "taub"

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Als mein Vater vor ca. 15 Jahren einen Kies-Haufen in der Hofeinfahrt liegen hatte, weil er den Kies zum Platten legen brauchte, haben unsere Nachbarn ihren Hund immer in den Kieshaufen geschickt, um dort sein Geschäft zu verrichten. Nach dem 2. Tag hat mein Vater dann Stacheldraht in den Kieshaufen rein getan und so bedeckt, dass er nicht mehr sichtbar war, aber seine Wirkung nicht verfehlt. Seitdem hatte der Hund nach kurzem Betreten des Kiesbergs komischerweise nicht mehr das Bedürfnis, sein Geschäft dort zu erledigen.
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Also was schnuggel1980 erzählt ist unfassbar, das sollte man mal dem Tierschutz mitteilen, soetwas nennt sich Tierquälerei.
Selbstverständlich läßt man Hunde nicht auf ein fremdes Grundstück in den Kieshaufen machen, aber das ist einfach nur noch unfassbar.
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Ich kann die Entrüstung deinerseits verstehen. Es war damals die einzige Möglichkeit, die uns noch blieb, nachdem die Nachbarn nicht darauf reagierten, dass wir ihnen mitgeteilt haben, dass sie das unterlassen sollen. Mein Vater hatte einen wahnsinnigen Hass auf die Hundebesitzer, aber das Tier mußte drunter leiden.

Der Hund bekam ja dann von seinem Herrchen ein neues "Klo" zugewiesen - den Sandkasten auf dem nahe gelegenen Kinderspielplatz.
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Richtig Babsie!
Genau deswegen hing an unserer Gartentüre vorher auch wochenlang ein Schild:
"Ihr Hund ist ein Hund - Sie sind ein *******!
Ich distanziere mich im übrigen von Stacheldraht-Verlegern und Giftstreuern (ist in einem anderen Fall in der nächsten Nachbarschaft geschehen) auf's entschiedenste.
In unserem Fall suchte übrigens der Hund erschrocken das Weite - der Besitzer des Tieres stand wie angewurzelt und mit offenem Mund im Flutlichtkegel des Gartens.
Er durfte dann noch die Sch... seines Hundes entfernen und das Grundstück verlassen.Er ward nie wieder hier gesehen

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Julie, was würdest Du denn als "geeignete"(!) Gegenmaßnahme empfehlen - gutes Zureden etc. bringt nämlich in 99,9% der Fälle mal gar nichts.
Mal abgesehen davon, das ich mich vom bewußten Eingehen des Risikos das Tier zu verletzen ebenfalls deutlich distanziere.
Und antworte jetzt bitte nicht mit Phrasen a la "weiß nicht, aber alles nur nicht das" ... das macht Hundebesitzer und selbsternannte und sogenannte Tierfreunde nämlich nicht glaubwürdiger!
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wenn ich mir das so durchlese, reden alle von tierliebe, meinen aber eigentlich nur ihren eigenen hund.
im wald sollte kein hund frei rum laufen, weil jeder hund einen jagdinstinkt hat und dort, wenn er ein reh wittert, dieses zu tode hetzt. schlimmstenfalls kann es sogar sein, dass die kitze sich aus schrecken von ihrer mutter entfernen und sie nicht mehr finden.
bei wiesen kann es sein, dass es eine brachwiese eines landwirtes ist und das für den boden auch nicht gut ist, wenn jedes wochenende hunderte von hundebesitzern diese zertrampeln. auch jetzt, wo alles auf den feldern abgehäkselt ist, denken viele hundebesitzer, sie könnten dort einfach auf den feldern herum trampeln. die sind aber meist schon fürs nächste frühjahr vorbereitet.
und im frühjahr kommt dann die brut- und setzzeit und die hunde stöbern diese nester ainfach auf und stören die vögel und enten beim brüten.
es ist total schwierig, eine gegend zu finden, wo man seinen hund wirklich ungestört mal laufen lassen könnte.
aber das scheint hier einigen egal zu sein. hauptsache ist:ich bin tierlieb und bin gut zu meinem hund. wie es den anderen tieren dieser welt dabei ergeht ist ja vollkommen unerheblich.
sorry, das mußte mal raus. sicherlich trifft dieser vorwurf nicht auf alle zu, aber ich wette mindestens 90% haben sich über die andere seite noch keine gedanken gemacht. -
Gestern erlebt, beim joggen in einem Heidewald.
17 Hunde - davon waren gerade einmal 3 angeleint und von den 14 freilaufenden hörten 4 mal so gar nicht auf den Herrchen-Befehl "bei Fuß!".
Ein Mannschaftskamerad hat sich vor Jahren bei einer Attacke eines Schäferhundes in einem Wald dermaßen verteidigt, das der Hund danach leider eingeschläfert werden mußte...mit dem Ergebnis, das der Hundebesitzer (man könnte ihn auch soziale und geistige Null-Lösung nennen) ihn auch noch angezeigt hat. Zum Glück war der bearbeitende Staatsanwalt im Vollbegriff seines Verstandes, sodaß die Ermittlungen niedergelegt wurden.
Aber zurück zum eigentlichen Thema:
Letztes Jahr an der holländischen Nordseeküste bei Domburg.
Ein deutsches Paar mit 4 Hunden läßt diese fröhlich auf den Strand und ins Wasser sch.....n. Und abends bekommen wir am Nachbartisch zufällig mit, wie diese xxxxxxxxxxxxx (ich schreibe es lieber nicht) sich über die Kloake von Kumköy aufregen. Solche "Menschen"(???) sollte man zwingen die Sch... ihrer Hunde zu essen!
Aber keine Frage, Hunde brauchen Auslauf und ja, Hundebesitzer zahlen Hundesteuer...und das nicht zu knapp...allerdings darf das kein Freifahrtschein für asoziales Verhalten sein. Umgekehrt müssen aber auch ausreichend ("geschlossene" ) Möglichkeiten geschaffen werden, wo sich Hunde frei bewegen können und diese Gebiete entsprechend aufbereitet und sauber gehalten werden.