Warum hält sich niemand an das Hundeverbot an Badestränden.
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@schnuggel1980
Ich kann die "Maßnahme" Deines Vaters ja verstehen, aber was wäre gewesen, wenn die Nachbarskinder in dem Sandhaufen gespielt hätten und sich verletzt hätten?
Wär natürlich auch ein Lerneffekt gewesen...Bei uns in der Gegend laufen auch viele Katzen rum, da tritt das Problem der Hinterlassenschaften in Sandkisten und/oder Kieshaufen viel öfter auf (und dann auch noch vergraben...)
Ganz einfacher Schutz dagegen:
Sandkasten: Ein Gitter oder Deckel drauf
Kieshaufen: mit einer Plane abdecken (ist auch bei Regen sinnvoll, trockener Kies läßt sich leichter verarbeiten
)
Ein Hund macht weder auf ein Gitter noch auf eine Plane!Was auch gut hilft, aber sehr zeitaufwendig sein kann, ist sich mit einem Eimer Wasser oder Gartenschlauch auf die Lauer legen.
Wenn der Hund kommt gibt es einen Guß! Nicht gerade freundlich, aber gesundheitlich ungefährlich und ein hoher Lerneffekt.
Bei allen anderen Sachen (Gift, Stacheldraht, Glasscherben....) sollte man immer daran denken, daß auch Kinder damit in Berührung kommen können und dadurch zu Schaden kommen.
Die Idee mit der Alarmanlage finde ich übrigens auch sehr gut!

Viele Grüße
Sonny -
"Sonny74" wrote:
@schnuggel1980
Ich kann die "Maßnahme" Deines Vaters ja verstehen, aber was wäre gewesen, wenn die Nachbarskinder in dem Sandhaufen gespielt hätten und sich verletzt hätten?
Wär natürlich auch ein Lerneffekt gewesen...Es war ein Kieshaufen, und in diesem hat bestimmt kein Kind Lust zu spielen.
Ein Hundehasser, wie mein Vater einer ist, macht sich bestimmt keine Gedanken, ob seine Maßnahme schlecht oder gut ist. Mich macht diese Einstellung meines Vaters traurig,
denn man muß unterscheiden, ob der Hund das von sich aus macht, oder ob er vom Herrchen / Frauchen dazu gedrängt wird. Oftmals sind die Besitzer schuld, aber man läßt es leider in seiner Wut an dem Tier aus.Ein anderes Beispiel:
Meine Tante hatte einen Hund (Neufundländer-Dame). Diese hatte ihre Regelblutung, und blieb nicht auf ihrer Decke sitzen. Da meine Tante bei ihrer Schwiegertochter (meine Freundin) zu Besuch war, und das Tier mitnahm, hatte meine Freundin hinterher mehrere Teppiche zu reinigen. Soetwas finde ich von Hundebesitzern unverantwortlich, denn wenn mein Hund seine "Tage" hat, lass ich ihn zuhause, und beschmutze nicht anderer Leute Wohnung mit dem Blut. -
Ob Sandhaufen oder Kieshaufen ist eigentlich egal. Kies ist nur grober als Sand, d.h. es kommt auf die Kiesklasse an. Aber das brauchen wir nicht auseinander zunehmen.

Kinder spielen auch manchmal in Steinhaufen oder ähnlichem.
Okay, Dein Vater ist ein Hundehasser, von daher wird er in seiner Wut blind für andere Nebeneffekte sein. Da kannst Du natürlich nichts dafür und auch wenig dran machen. Im Endeffekt steht er dann aber nicht viel besser als ein unverantwortlicher Hundehalter da.
Zu Deinem anderen Beispiel:
Mit der Regel meinst Du wohl die Läufigkeit der Hündin?!
Die Läufigkeit kann so um die 4 Wochen dauern. Da die Hündinnen dann sowieso ein teilweise sehr komisches Verhalten an den Tag legen, kann ich verstehen daß man die 4 Wochen über nicht nur zu Hause bleiben will. Allerdings hast Du Recht, daß die Hündin dann nicht jeden und alles volltröpfeln sollte.
Dafür gibt es auch sogenannte "Schutzhöschen". Meine Beagle-Dame zieht die auch nicht gerne an, aber wenn es nicht anders geht, muß das so sein.
Etwas anderes ist es, wenn man demjenigen den man besucht genau erklärt was passieren kann und der dann sagt das würde nichts machen, sich hinterher dann aber bei anderen beschwert....
Das ist jetzt keine Unterstellung, sondern eher wieder ein Beispiel für ein Mißverständniss.
Ach übrigens, eine läufige Hündin allein zu Hause zu lassen, zieht oft Ärger nach sich. Eine normalerweise ruhige Hündin könnte die ganze Zeit wie ein Schlosshund heulen und jaulen, daß begeistert keinen Nachbarn. Wie gesagt sie verhalten sich während der Läufigkeit anders, nicht alle aber viele...Viele Grüße
Sonny -
"Sonny74" wrote:
Mit der Regel meinst Du wohl die Läufigkeit der Hündin?!
Die Läufigkeit kann so um die 4 Wochen dauern. ...
Dafür gibt es auch sogenannte "Schutzhöschen".Ob das die Läufigkeit ist, weiß ich nicht, kenn mich mit Hunden nicht so aus. Wenn es schon Schutzhöschen gibt, sollte man sie seiner Hündin auch anziehen, auch wenn es für die Hundedame unangenehm ist. Meine Tante hat von der Läufigkeit nichts erwähnt, und meine Freundin war dann natürlich sauer. Sonst hätte sie gesagt, dass meine Tante ohne Hund kommen soll.
Aber das ist halt wieder so ein Beispiel gewesen, das zeigt, dass der Hund an sich nichts dafür kann, es liegt einfach oft an den Hundehaltern. Da hilft auch der Satz nicht: "Der Hund war in der Hundeschule und ist brav".
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Bist du Administrator hier oder warum belehrst Du ständig?Ich trage im Moment zwar auch nichts zum Thema bei, aber Du auch nicht :? :?
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Hallo tschentschi,
im Grunde hat runda Recht.
Die Läufigkeit einer Hündin gehört grundsätzlich nicht zum eigentlichen Thema dieses Threads und sollte meiner Meinung nach auch nur eine Randbemerkung bleiben.
Allerdings finde ich, daß die Beiträge über Sandkisten, Kieshaufen etc. schon zum Thema passen. Auch wenn es nicht in der Thread-Überschrift steht geht es doch wohl hauptsächlich um das Thema "Hundehalter und die Hinterlassenschaften ihrer Hunde", oder?!
Also, wieder zurück zum Thema....

Gruß
Sonny -
Es geht um seine Zurechtweisungen :? wen interessiert es hier wie wer einen Satz formuliert
ob ihre oder seine Tage
lächerlich. -
Fakt ist auf jeden Fall, dass JEDER, der sich nen Hund anschafft über ALLE KONSEQUENZEN die damit verbunden sind, im klaren sein sollte.
Das fängt bei der Haltung an und hört beim Häufchen weg machen auf. Erziehung des Hundes gehört natürlich unweigerlich dazu.
Kein Hundehalter hat das Recht, seinen Vierbeiner in irgendeinen Vorgarten kacken zu lassen, nur weil er zu faul ist rechtzeitig raus oder woanders hin zu gehen.
Es ist ja nicht so, dass Hunde am Tag 5 Mal kacken müssen.Meine Freundin hatte ihren Schäferhund früher (vor 20 Jahren) auch überall koten lassen, wo er stehenblieb. Gehwege mied er zwar aber Vorgärten blieben nicht verschont. Als ich sie drauf ansprach, weshalb sie nicht hier oder dort Gassi geht, hieß es eben: "Ich zahle Hundesteuer und die Stadtreiniger brauchen ja auch Arbeit".
Dieses Argument fand ich nicht sehr witzig und sagte das auch. Machte ihr aber nix aus. Als guten Dünger hatte sie die Hundesch..... auch noch betitelt.
Es gibt genug Möglichkeiten, seine Vierbeiner auszuführen. Sogar in Großstädten gibts grüne Flächen.
Man muß die Haufen ja nicht mit der bloßen Hand anfassen. Wo ist also das Problem?
Trotz allem bin ich noch nie in nen Haufen getreten und in unserem Örtchen liegen zumindest auf den Gehwegen keine rum.LG
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Hi,
auch ich bin (war) ein Vorgartengeschädigter. Bis ich dann, nach dem Streuen von Dünger (Blaukorn) ein Schildchen aufstellte:
"Achtung Rattengift".
Ab diesem Zeitpunkt sind die lieben Hundebesitzer nur noch mit angeleinten Vierbeinern an meinem Haus vorbei.gruss chepri
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Chepri, alleine das aufstellen dieses Schildes (oder gar das tatsächliche streuen von Gift) ist seitens des Ordnungsamtes nicht gestattet.
Sollte hier ein Hund (oder ein anderes Tier) vor oder in Deinem Garten tot umfallen mußt Du(!!!) beweisen(!!!), das das nicht davon war.
Tolle Rechtsprechung :?
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...dann laß mal ein Blaukorn untersuchen.

Was findet man? Stickstoff, Phosphor, Kalium und Spuren von Magnesium, Sulfat, Carbonat und Eisen. Höchst gefährlich!
Diese Elemente werden auch für Sprengstoff u.a. verwendet.Zum Thema:
Wir hatten früher selber Hunde, nie im Leben hätte ich einen Vorgarten, Kinderspielplatz oder ähnliche Ecken aufgesucht, damit das Tier sich erleichtern kann. Ab auf Wiese/Wald oder an Bahndämmen ist O.K., aber in Vorgärten oder gar am Strand? Finde ich unmöglich! Ebenso unmöglich sind Hundebesitzer die ihre Tiere im Wald/Feld ohne Leine während der Brut- und Setzzeit rumlaufen lassen. Aber das Tier ist halt nur so gut erzogen wie sein Herr-/Frauchen...
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Wir haben selber zwei Hunde, nebenbei habe ich mal die Jägerprüfung gemacht und schon seit ca. 30 Jahren Hunde.
Desweiteren wohnen wir mitten im Ruhrgebiet.Selbstverständlich mache ich, oder wer von unserer Familie auch immer mit den HUnden unterwegs ist, die Hinterlassenschaften derer weg.
Womit ich aber überhaupt nicht umgehen kann sind Hundehalter die sich um nichts was Ihre H. anstellen kümmern. (So gerade gestern bei uns vor dem Haus passiert: Ich mache den Vorgarten, Herr und Hund kommen vorbei. Der Hund macht sich auf dem Rasen krumm und macht einen großen festen Haufen. Auf meine Frage ob er gedenkt es wegzumachen kam die ANtwort: Warum ich? Ich habe saubere Sachen an!)
Solchen Menschen könnte ich den Spaten in die Hand geben.Andererseits finde ich es unmöglich wenn sich einige Leute einen Spass daraus machen (oder nichts besseres zu tun haben, als Hundehalter zu verfolgen bzw. Losbrüllen, oder zu härteren Mitteln greifen bevor etwas passiert ist, bzw. man keine Zeit hat die Tüte aus der Tasche zu holen.
Wenn einem meiner Hunde (egal ob es stimmt, oder nicht) wg.Rattengift passieren sollte, wird es dem Scherzbold auf juristischer Ebene schlecht gehen. -
Ja, da nützt auf dem eigenen Grundstück nur noch Strom.....
Aber ernsthaft.
Wer mit dem Hund ohne Leine unterwegs ist, muss sich nicht wundern, wenn Waldi auf ander Leute Grundstück irgendetwas unbekömmliches frist oder berührt

MfG
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Hallo,
das Problem sind nicht die Hunde, sondern zu 100% Ihre Halter (auch Menschen genannt).
Wenn sich jeder Hundehalter mit der Spezies die er an der Leine führen sollte beschäftigt (über das Streicheln und "der will nur spielen" hinaus), wird man feststellen das es gar nicht so schwer ist Ärger aus dem Weg zu gehen.Aber,
genauso wie es "unvernünftige" Hundehalter gibt, gibt es min. genauso viele "Hundehasser", die mit absolut lächerlichen Phrasen auf einen eindreschen und aus der "Mücke" den "Überelefanten" machen. Vielleicht wäre von beiden Seiten ein wenig mehr Toleranz angebracht.P.S.: habe selbst zwei sog. Hunde und zwei kleine Kinder. Beides ist seit Anfang nicht mehr trennbar. Die Hunde lieben die Kinder und umgekehrt. (Der Gesundheit der Kinder ist es eher zuträglich täglich mit den Hunden zu schmusen und zu spielen, übrigens auch durch verschiedene Ärzte bestätigt)