• Rosenmayer
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    geschrieben 1422516349000

    Hallo,

    der Big Apple Greeter ist eine tolle/seriöse Sache, viele macht es vielleicht stutzig weil es gratis ist, aber aus meiner bisherigen Erfahrung sind es wirklich "nur" New Yorke die Touristen Ihre Stadt zeigen wollen und eben auch Dinge die man in Reiseführern nicht findet.

    Wenn du das nicht in Anspruch nehmen willst, weil du Sorge hast deine Adresse anzugeben, die (da stimme ich reiselilly zu) wohl kaum überprüft wird, dann solltest du es einfach lassen.

    Ansonsten stimme ich ginus zu, dass man dadurch vielleicht eine gewisse Ernsthaftigkeit reinbringen will!

    Die Daten in den USA (Aufenthaltsdauer, Kontaktdaten) brauchen Sie weil es kurzfristig zu Änderungen kommen kann, wie wir zB zum 1ten Mal mit einem Greeter unterwegs waren, hatten wir als Sprache englisch angeführt, der Termin wurde bestätigt, als wir bereits in NY waren bekamen wir einen Anruf, dass der bestätigte Termin leider ausfällt dafür bekamen wir den 2ten Termin den wir angeführt haben und aufgrund unserer Nationalität wurde uns eine ausgewanderte Deutsche zugewiesen.

    Gruss

    Mario

  • ginus
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    geschrieben 1422576605000

    @ liebe reiselilly,

    ist deine Aussage "Meine persönliche Adresse und ab wann ich von zuhause weg bin, würde ich nie im www angeben" nicht etwas zu weit gefasst   ;)   . Denn

    a)  wirst du/hast du schon hier einiges verbreitet; irgendwelche kriminellen Elemente könnten sicher ein Profil von dir erstellen mit dem sie dich auch zuhause aufstöbern könnten (sei es, wenn sie zuvor dein Vertrauen erschleichen),

    und ganz wichtigstens für dich/mich/uns

    könntest du online keinen ganz normalen Urlaub buchen. Da ist auch Datum/Name/Anschrift drin. Gut die Greeters haben leider keine 128bit Verschlüsselung bei der Übertragung

    aber

    bis die virtuellen Bösewichte das ganze Gratis Facebook Datenangebot abgearbeitet haben, bin ich längst wieder vom Urlaub zurück.

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  • ginus
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    geschrieben 1422914385000

    Noch ein Gedanke von mir zum Thema

    " * What date are you leaving home? "

    Ist eben doch für eine/die Organisation nicht ganz unwichtig, weil

    a)  vor der Abreise ist der Anfragende i.A. besser erreichbar, auch anders erreichbar (Festnetztelefon, mail) und darüber hinaus ggf. noch flexibler in seiner Terminierung. Evtl. ist es auch nicht unwichtig wie lange der Reisende zwischen seiner Abreise von zuhause und dem gewünschten Termin vlt. andersweitig unterwegs ist; ggf. auf einer Rundreise.

    b)  nach der Abreise trifft womöglich das Gegenteil von a) zu und der Anfragende ist dann (nur noch) über die Handynummer erreichbar, oder wenn er eine solche nicht nennen kann ggf. gar nicht mehr kurzfristig erreichbar. Dann müssen Nachrichten ggf. über die Unterkunft hinterlegt werden.

    Sicher ist mir auch die angefragte Datenflut etwas zu heavy, aber für diesen Punkt gibt es imho schon nachvollziehbare Gründe.

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  • reiselilly
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    geschrieben 1422917009000

    @ginus,

    per handy-Nr. und per email bin ich doch in heutigen Zeiten überall erreichbar. Da braucht die "Organisation" weder meine Festnetznummer noch meine Adresse, besonders, wenn ich vielleicht vor NYC-Anreise on tour bin.

    PS - natürlich versucht man im "www" persönliche Veröffentlichungen zu vermeiden. Meine online Reisebuchungen gehen über verschl. sichere Seiten (?), facebook ist no go, und wer weiss, ob meine sonstigen "Veröffentlichungen" true sind ;) .

    LG

    reiselilly

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  • ginus
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    geschrieben 1422921235000

    Ich schrieb doch diesesmal nur zu dem Punkt:

    Abreise von zuhause

    und du schreibst ja auch

    "besonders, wenn ich vielleicht vor NYC-Anreise on tour bin."

    Also wird man dich nach Abreise eben nur im Notfall noch kontaktieren.

    Tja, sorry, ich habe z.B. derzeit kein Handy!

     Bin dennoch der Meinung wie du auch, die fragen zu viele Details an, teils einfach nur Nonsens. Anschrift brauchen die wirklich NICHT.

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  • reiselilly
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    geschrieben 1422995929000

    @ginus,

    ich habe mir auf meine "alten Tage" ;) ein Iphone zugelegt, und ich bereue, es nicht schon viel früher gemacht zu haben. Bei meiner letzten Städtetour habe den web-check-in damit gemacht, und dank wlan im Hotelzimmer, kann man mal eben die emails checken, per what's app Kontakt mit den Lieben zuhause halten, und natürlich auch mal einen Blick ins Hc-Forum werfen ;) . Dann gibt es noch kostenlose Stadtführer-apps und vieles mehr. Das möchte ich nicht mehr vermissen.

    Ich denke, die Big Apple Greeter sind eine tolle Sache, und falls ich nochmals nach NYC kommen sollte, dann werde ich vorab auch versuchen deren Angebot zu nutzen. Schön wäre es, wenn hier bei Hc mal Reisetipps dazu geschrieben würden.

    LG

    reiselilly

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  • ginus
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    geschrieben 1423663097000

    @ reiselilly,

    ich bin mir schmerzlich bewusst, dass ich technisch gesehen noch unbedingt erheblich aufrüsten muss.

    Gleichzeitig bin ich aber nie ohne weiteres technisches Equipment auf Reisen. Es ist immer jemand mit dabei der über Smartphone, i-net fähiges Tablet, Navi, etc. verfügt. Insofern bin ich nicht ausschließlich auf die Buschtrommel angewiesen  ;) .

    Die Reisevorbereitungsarbeiten aber mache ich, und dies eben momentan lediglich mit meinen häuslichen Gegebenheiten.

    Positiv vermerkt soll dir auf jeden Fall sein, dass du auf deine "alten Tage  ;) " neuer Technik aufgeschlossen/offen gegenüberstehst. Gleichhzeitig aber sorgen gerade die "alten Tage" wohl dafür, dass die Technikgläubigkeit nicht ausufert und zu jedem Thema auch hinterfragt wird.

    Leider kann ich selber nichts speziell zu den Big Apple Geetern beitragen, da unsere Tour in Brüssel stattfand und Brüssel ist ein hier kaum gefragtes Thema.

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  • Rhodos-Peter
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    Verwarnt
    geschrieben 1423691331000

    ... also ich finde die Idee und das kostenlose (obwohl es mir darauf absolut nicht ankommt) Engagement einiger New Yorker grandios.

    Was gibt es Besseres, als zu helfen und seine Kenntnisse und Erfahrungen weiterzugeben. Ich habe so etwas mal in den USA am Airport Dallas/Fort Worth kennengelernt. Dieser Flughafen ist ein riesiges Drehkreuz und einer der größten Flughäfen der Welt und ich bin nicht verletzt oder zu stolz und eitel, wenn mir jemand helfen möchte. Dort gab es viele Counter, an denen sich zahlreiche Menschen, auch hoch betagt, in einer Art Pfadfinderuniform und mit jeder Menge Abzeichen und Medaillen behangen um wirklich jeden Flugreisenden, der es wünschte gekümmert haben und den rechten Weg wiesen. "Don´t mess with Texas" und "thank you for everything, if you´re reading this"

    Doch zurück zu Thema, auch ich werde demnächst ein paar Tage in New York sein und nach dem Lesen dieses Threads mich um einen "Greeter" bemühen und ggf. dann hier berichten.

    Wie hilfreich es sein sein kann (ab hier wird es OT, bitte nur bei Interesse weiterlesen) , habe ich erst vor wenigen Monaten live mitbekommen. Ich fuhr mit einer Tageskarte und der Straßenbahn quer durch meine Heimatstadt über den Hauptbahnhof, mache/r hier im Forum weiß, dass in meiner Stadt des Öfteren Kreuzfahrtschiffe verschiedener Länder festmachen und die Touristen auch gerne mal beim Landgang die Gegend individuell erkunden wollen.

    So stieg am Hauptbahnhof eine Gruppe von etwa 50 amerikanischer Touristen in die Straßenbahn und ich dachte nur, wo wollen die bloß alle hin???

    Des Rätsels Lösung, sie wollten zum Center, also zum Stadtzentrum, nur die Richtung war völlig verkehrt. Unglücklicherweise gibt es auch keine Straßenbahnhaltestelle, die "Zentrum/Center" heißt, nur eine Haltestelle in entgegen gesetzter Richtung, die Südstadt-Center heißt (hier mal der Fahrplan als PDF), dahinter verbirgt sich lediglich ein winziges Einkaufzentrum mit zwei, drei Supermärkten, einer Post, Eisdiele, einigen Arztpraxen, Bäckern und Imbissständen, das war´s auch schon und niemals das Center/Zentrum einer fast 800 Jahre alten Hansestadt.

    Fragende Blicke unter den amerikanischen Touristen in der Tram, doch dem "Herdentrieb" folgend stiegen alle dort aus, bis auf zwei Pärchen um die sechzig Jahre, die fuhren zweifelnd und offensichtlich fragend weiter bis zur Endstation, wo auch ich ausgestiegen bin.

    Ich konnte die Vier sich nicht einfach ihrem Schicksal überlassen und fragte: "Can I help you?" Was für eine Freude auf ihren Gesichtern, sie konnten kein Wort Deutsch und schauten mich dankbar an und zeigten mir einen wohl schon hundertfach kopierten Zettel, der in etwa und aus meinem Gedächtnis nachgezeichnet so aussah.

    Wie kann man damit von Bord eines Kreuzfahrtschiffes aus seine Gäste losschicken? Dass die Straßenbahn auch in die andere Richtung bis zur Endhaltestelle weiterfährt, fehlte völlig, was nun?

    "Sorry, you are wrong" , war das Erste, was mir auf Blick des Zettels einfiel. Und ich brauchte nicht lange zu überlegen.  "Come with me, i will show you the right way" und so fuhren wir zurück über den Hauptbahnhof in die eigentliche Innenstadt und ich zeigte den Touristen in ein paar Stunden meine Heimatstadt, so gut es ging und brachte sie sicher zurück zur S-Bahn mit Richtung Passagierkai Warnemünde.

    Selbstverständlich lehnte ich alle US- Dollars ab, die mir zugesteckt werden sollten, die Befriedigung helfen zu können, war mir mehr als Lohn genug, vielleicht ist auch das der Antrieb für die Big Apple Greeters, wer weiß...

    Übrigends waren die vier Touristen aus New Jersey, womit wir schon fast wieder beim eigentlichen Thread wären, sorry für das OT...

    "Ein Merkmal geistiger Mittelmäßigkeit ist die Sucht, immer etwas zu erzählen" -Jean de La Bruyère-
  • Ronny-Bonny
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    geschrieben 1423692774000

    Great job Peter - Daumen hoch - voll coole Sache....da geht man doch anschließend mit einem breiten Grinsen und einem Glücksgefühl nach Hause und weiß, dass man wirklich etwas gutes als Tagwerk vollbracht hat, in dem man einfach ein paar liebenswerte Menschen glücklich gemacht hat. :D

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