• Michael M. W.
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    geschrieben 1423386314000

    Meine Reise in die DomRep, August 2014

     

     

    Am 6. Januar 2014 suchte ich das Thomas Cook Reisebüro in Gelsenkirchen-B... auf, um mich über eine angedachte Reise in die DomRep zu informieren, beraten zulassen und zu buchen. Dieses Reisebüro inkl. der Mitarbeiterin Frau L.....  war mir bereits von zwei vorherigen Urlaubsbuchungen bekannt.

     

    Ich hatte ein konkretes Angebot aus dem Neckermann-Katalog dabei, welches meinen Vorstellungenam nächsten kam: Das Htl. Casa Marina Beach in Sosua an der Nordküste. Während des Gesprächs mit Frau L...... und noch bevor ich o.a. Hotel verbindlich buchte kam ich mit Frau L..... noch auf ein anderes Hotel zu sprechen, welches sieüber eine Art Vergleichsportal ausfindig machte: Das Htl. Viva WyndhamTangerine in Cabarete. Dieses Hotel wurde von Neckermann-Reisen in etwa zumgleichen Preis angeboten wie mein o.a. ausgewähltes Hotel in Sosua.

     

    Sie recherchierte fachmännisch, verglich beide Hotels und kam zum Schluss: „Ich an Ihrer Stelle würde bei dem Hotel in Sosua bleiben. Schauen Sie mal hier der Vermerk …“ und verwies auf den Katalogeintrag „Ideales Hotel für Surfer und Kitesurfer in der Nähe des Surfspots Cabarete“. Sie interpretiere: „Hoher Wellengang, kaum Möglichkeiten zum Meerbaden !“ Ich lehnte sofort ab („Wir brauchen gar nicht weiterreden !“) und entschied mich für die Buchung ins Htl. Casa Marina Beach in Sosua.

     

    Zu Hause voller Vorfreude angekommen warf ich einen Blick ins Portal „HolidayCheck“, um einerseits mich mit „meinem“ Hotel noch einmal vertraut zu machen; andererseits warf ich aber auch einen Blick in das abgelehnte Hotel in Cabarete. Beide Hotels hatten zu diesem Zeitpunkt eine Weiterempfehlungsquote von je 84 %. Recherchen über den Ort Cabarete („Surf-Paradies“, „Surf-Weltcup“,…) bestätigten mich jedoch in meiner Wahl für Sosua und gegen Cabarete. Hier wäre ich definitiv verkehrt gewesen.

     

    Kurze Zeit später erreichte mich, wie üblich, die offizielle Reisebestätigung / Rechnung seitens des Reiseveranstalters – alle Angaben exakt wie gebucht, d.h. keinerlei Abweichungen. Den Rechnungsbetrag in Höhe von insgesamt 1.835,00 € überwies ich in zwei Raten, am 16.01.2014 in Höhe von 459,00 €, den Restbetrag in Höhe von 1.376,00€ bereits am 07.02.2014 – obwohl erst 29.06.2014 fällig.

     

     

    Meine Vorfreude war sehr groß, es war schließlich ca. 24 Jahre her, als ich das letzte Mal einen Urlaub in der Karibik verbrachte. Ich informierte mich überdas Hotel Casa Marina Beach über Hotelbewertungen im Online-Portal „HolidayCheck“, erfuhr Wissenswertes über die DomRep im Allgemeinen, speziell über den Ort Sosua (gegründet im Jahre 1940 von deutsch-österreichischen jüdischenEmigranten), schloss mich übers Internet einem „Freundeskreis Sosua“ an (hier wurden bereits die Aufenthalte zu den jeweiligen Terminen ausgetauscht …) und machte mich bereits mit den in Sosua ortsansässigen deutschen Ausflugsveranstalter„Extratours“ bekannt (wir verabredeten uns zu einem Info-Termin einen Tag nach meiner Ankunft um 18 h an der Rezeption !).

     

    Mein Kopf war beim Abflug so vorbereitet und aufs Hotel Casa Marina Beach fokussiert, dass ich das Gefühl hatte, ich würde nicht in die Fremde reisen. Alles was mich dort erwartete war mir bekannt, sogar der ALDI-Laden in Sosua !

     

     

    Gute zwei Wochen vor dem Abflugtermin erreichten mich die Reiseunterlagen – alle Angaben exakt wie gebucht, d.h. keinerlei Abweichungen.

     

     

    Der 8. August 2014 kam, die Anreise stand an, von Herne mit der U-Bahn über Bochum Hbf, von dort mit dem ICE nach Frankfurt Flughafen, hier Aufenthalt und ab ging`s über Puerto Plata nach Sosua !

     

     

    Denkste !

     

    Nach fast elfstündigem Flug und völlig übermüdet in Puerto Plata angekommen verließ ich das Flughafengebäude und suchte den NECKERMANN-Mitarbeiter, der, so kenne ich es von anderen Urlauben, mich mit einem NECKERMANN-Schild erwarten sollte. Aber nichts da, wo ist denn hier jemand ? Ganze fünf Minuten musste ich suchen, bis ich ihn in der Menschentraube ausfindig machen konnte. Ich erkannte ihn an seinem NECKERMANN-Namensschild „Leo“ an seinem Revers. Ich sprach ihn an (!),ich sei über NECKERMANN angereist und ob ich bei ihm richtig sei. Er outete sich tatsächlich als NECKERMANN-Mitarbeiter, schaute auf seiner Liste, teilte mir mit, ich würde in ein anderes Hotel in Cabarete umgebucht werden und wies mir den Weg zum Bus Nr. 23 ! Ich musste ihn dreimal nach dem Grund für meine Umbuchung fragen, bevor ich von ihm eine Antwort erhielt (in sehr schlechtem deutsch), NECKERMANN habe mein gebuchtesHotel aus dem Programm genommen, „viele Beschwerden“.

     

    Was sollte ich machen nach meiner Ankunft in einem fremden Land – spätabends –alleine ? Also mit dem Bus nach Cabarete , im Htl. eingecheckt und auf morgen gewartet. Schlafen war nicht, da die gesamte Htl.anlage bestialisch stank –nach Schwefel und Chlor.

     

    Der Morgen kam, das Meer mir angesehen, und schon bekam ich Magenkrämpfe ! Warum ?Raten Sie mal ! Ich erkannte sofort – für mich ungeeignet ! Und der Gestank ? Dieser verfolgte mich die ganze Zeit !

     

    Um13 h Informationstreff ! Die Begründung für meine ungewollte Umbuchung ?NECKERMANN hätte mehrere Beschwerdebriefe erhalten und daraufhin das Htl. Casa Marina Beach in Sosua aus dem Programm genommen ! Aber wenn ich Ausflüge buchen wolle, könne ich das jederzeit über ihn abwickeln und bei ihm buchen …

     

    Ich merkte, dass man mit diesem Reiseleiter nicht reden konnte, sofort lenkte er ab in Richtung "Ausflüge buchen ". Trotz meines psychosomatischen Unwohlseines und des ewigen Gestanks musste ich Cabarete akzeptieren !

     

    Am 5. Tag spricht mich Herr Reiseleiter aus dem Nichts heraus an ! Er habe mit Neckermann-Büro telefoniert und wg. der Umbuchungsgeschichte für mich einen 100 US$-Gutschein locker gemacht, den ich bei ihm einlösen könne,wenn ich einen Ausflug bei ihm buche. Ein Trip zur Paradise-Insel koste 116 US$, ich müsse somit nur noch 16 US$ bezahlen !!!

     

    Hallo ? Ist bei Neckermann jetzt die Mafia am Werk ? 100 US$ = 78 € = 4, 25 % meines Reisepreises !

    Einfach nur billig, billig bezogen auf die erpresserische Art undWeise - "nur, wenn Du einen Ausflug bei mir buchst!" Ich ließ den Reiseleiter einfach stehen.

     

     

    Und es kam noch besser. Mit Beginn meiner 2. Woche sagte mein Darm"Buenvenidos"; ich hatte mir vor lauter Aufregung über die Umbuchung nach Cabarete, gepaart mit diesem ekelhaften dauerhaften Gestank, der mich sogar bis ins Restaurant verfolgte, eine extrem schäbige Darminfektion zugezogen. Mit dieser hatte ich sodann 4 Tage zu kämpfen, bin zwischenzeitlich in meinem Zimmer sogar zweimal kollabiert !?!

     

    Während dieser kompletten Krankheitswoche habe ich vor lauter Ekel nichts aber auch wirklich NICHTS essen können. Und was die Küche angeht, so wird hier alles nur lauwarm angeboten und serviert, selbst das Teewasser -widerlich !!!

     

     

    Gestank ! Woher dieser stammt ? Vielleicht die scharfen chlorhaltigen Putzmittel ? Oder der Schimmelbefall an den Zimmerwänden ? Oder die ESSO-Tankstelle genau gegenüber des Hoteleingangs (im Katalog unerwähnt ?)? Oder vielleicht die zahlreichen Erdgrabungen in der gesamten Hotelanlage ?

     

    Genau ! - In so ein Hotel wurde ich umgebucht !!!

     

     

    So verlief meine 2. Woche also krankheitsbedingt ! Nach vollständiger Genesung - es war mittlerweile 4 Tage vor meiner Heimreise (ENDLICH !!!) erneut zum Reiseleiter und sehr deutlich "Luftgemacht". Er hörte mir überhaupt nicht zu, fiel mir ins Wort, ich solle doch mal einen Ausflug machen und diesen bei ihm buchen. Erst als ich ihm sehr deutlich sagte, ich werde nach meiner Rückkehr nach Deutschland einen Brief an Neckermann schreiben, schluckte er. Keine 5 Minuten später erschien er bei mir am Pool und sagte, wenn es mir hier nicht gefalle, könne er mich auch woanders unterbringen ! Hallo ? 4 Tage vor meiner Heimreise ?!? Warum nicht direkt am ersten Tag ?

     

     

     

    Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass ich mir von einer Rezeptionistin zwischendurch weitere Zimmer zeigen ließ (wg. desSchimmelbefalls !); als ich das vierte Zimmer mir ansah, beschloss ich dann doch lieber meines zu behalten ...

     

     

     

    Eine Beschwerde-Mail an NECKERMANN-Reisen vom 31.08.2014 wurde am 03.09.2014 ebenfalls per Mail beantwortet, dass man den Eingang meiner E-Mail bestätigt und bittet um 4-6 Wochen Geduld … das wars !

    Inzwischen haben wir Febrauar 2015, ich habe zwischenzeitlich den Sachverhalt meinem Rechtsanwalt übertragen; auf dessen Anschreiebn erfolgte seitens NECKERMANN auch keine Beantwortung, noch nicht einmal ein Bemühen, die Sache aus der Welt zu räumen, sich zu einigen, von einer Entschuldigung / "Tut uns leid" ganz zu schweigen ! Wir haben nun Klage eingereicht; verhandelt wird am 18. Februar 2015 vor dem Amtsgericht in Bad Homburg !

    Michael van W
  • Urlauber61
    Dabei seit: 1140134400000
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    geschrieben 1423388902000

    Hallo,

    die Story würde vielleicht besser in das Unterforum Reiseveranstalter und da in den Thread "Erfahrungen mit Neckermannreisen" passen.

  • vonschmeling
    Dabei seit: 1102896000000
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    geschrieben 1423389460000

    Unter dem Titel "Reisebüro leitet Beschwerde nicht weiter" ist sie jedenfalls vollkommen verkehrt plaziert ...

    Gras wächst nicht schneller wenn man dran zieht.
  • Ahotep
    Dabei seit: 1096243200000
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    Administrator Zielexperte/in für: Nilkreuzfahrten Nil-Region
    geschrieben 1423397654000

    Hallo Michael,

    kopiere den Beitrag doch in den Neckermann Thread. Du findest ihn über die obige Lnkliste, im Forum Reiseveranstalter, danke.

  • steviederdreher
    Dabei seit: 1149638400000
    Beiträge: 1286
    geschrieben 1423485978000

    Bei dem Thema treffen sich 2 Foren.

    Reiserecht =Entschädigung,was für Entschädigungs Gründe

    Reiseveranstalter =verhalten,umgang mit Reklamationen,ablauf der Reise

    Stephan

  • vonschmeling
    Dabei seit: 1102896000000
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    geschrieben 1423494118000

    Nur ist in dem Beitrag keine Rede von Entschädigung und insofern gibt es keine reiserechtlichen Aspekte.

    Außerdem hat das Ganze mit dem Threadtitel nichts zu tun, da das Reisebüro sich ja tadellos verhalten hat.

    Gras wächst nicht schneller wenn man dran zieht.
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