• vonschmeling
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    geschrieben 1309173525000

    Die EU Reiserichtlinie bestimmt lediglich Tag, Uhrzeit und Ort der An- und Abreise als Bestandteil eines Reisevertrages, jedoch ohne den Zusatz "endgültig".

    Enthüllung: Zucker enthält viel zu viel Zucker!
  • gabriela_maier
    Dabei seit: 1224374400000
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    geschrieben 1309178336000

    Das leuchtet ein, wenn es sich um Frühbuchungen handelt. Da stehen ganz bestimmt noch slot-Verhandlungen aus. Kataloge werden nun mal sehr früh gedruckt. Aber je näher Buchung, Buchungsbestätigung und Abflugtag kommen würde es sich lohnen, die Gründe für eine Flugzeitverschiebung hinterfragen zu dürfen. Vielleicht bringt uns die Klage der Verbraucherschützer weiter. Ich gehe davon aus, das die diesbezüglich sehr schwammigen AGB so nicht weiter exsistieren werden.

  • vonschmeling
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    geschrieben 1309205843000

    Das EUR-Lex zur Vereinheitlichung der Verbraucherrechte bei Pauschalreisen datiert aus dem Jahr 1990 - da war noch alles gut; man flog wie gebucht, kam an, wie geplant und so auch wieder nach Hause!

    ;)

    Heute ist das zugegebener Maßen alles ein bisschen "versauter" ... wobei meinerseits nicht allzu viele Hoffnungen auf dem Verbraucherschutz ruhen.

    :disappointed:

    Enthüllung: Zucker enthält viel zu viel Zucker!
  • gabriela_maier
    Dabei seit: 1224374400000
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    geschrieben 1309208219000

    Na ja, aber vielleicht ist man jetzt (mit kleinen Schritten ) auf dem richtigen Weg. Wer weiss das schon.

  • gabriela_maier
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    geschrieben 1309798367000

    Ich habe dazu heute einen interessanten Kommentar in der SZ gelesen. Anscheinend klagen die Verbraucherschutzverbände nicht auf eine besondere Hervorhebung in den AGB ( oder sonst wo ), wonach die Flugzeiten unverbindlich sind. Es soll wohl mit der Klage erreicht werden, das mit der Buchung -wann immer sie getätigt wird- feste Flugzeiten vereinbart sind. Geht dann konform mit der europäischen Einschätzung, und hat deswegen gute Chancen vor Gericht.

    Einer der beklagten Reiseunternehmer beanstandet die Unterstellung in der Klage einer  Häufigkeit solcher Änderungen, gibt aber zu, das einige wenige Fluggesellschaften ihre Flugzeiten beinahe täglich ändern. Kann sich ja jeder selbst ausrechnen, wer damit gemeint ist ( und damit nicht nur die airlines, sondern auch die RV, die mit ihnen zusammen arbeiten ).

    Was mich seit langem und immer wieder wundert ist die Einschätzung der Branche, wonach die Abkehr von verbindlichen Flugzeiten automatisch Preiserhöhungen beinhalten würde. Hat mir noch niemand erklären können ( brauchte auch niemand, weil dazu bis heute keine Fakten auf dem Tisch liegen ).

    Wenn ich z.B.( weil ich Urlaubsplanbarkeit brauche ) 6 Monate vor Abflug eine Reise buche, der RV und die airline dazu ebenfalls eine Planung jeweils für sich vorgenommen habe, ein Preis kalkuliert wurde, ist für mich klar: wenn der Flieger voll ist gibt es neue Voraussetzungen. Sollte mich aber als Frühbucher nicht interessieren.

    Nach der Logik, wonach bei entsprechendem Bedarf Kapazitäten nachgeordert werden müssen, müssten diese demnach teurer sein ( eine klare Wirtschaftsgrundlage ), aber wenn ein Ausgleich durch die allseits bekannten schlechteren Flugzeiten erfolgt gibt es auch dafür keinen Grund.

    Oder arbeitet man etwa mit Mischkalkulationen ? Dann zahlen die Frühbucher zuviel, oder besser, die späteren Bucher zu wenig.

    Aber ich würde mich freuen, wenn es ( ausser das man einen Bucherkreis besch..... ) eine nachvollziehbare Begründung für Preiserhöhungen gibt.

    Gruss Gabriela

  • vonschmeling
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    geschrieben 1309812288000

    @gabriela_maier

    Grundsätzlich werden natürlich die Flugkapazitäten analog zu den Zimmerkontingenten geplant, wobei es feste, respektive optionierte Vereinbarungen gibt - sowohl bei den Zimmern, als auch bei den Flugzeugsitzen.

    Der Rest des Business ist ein austarierter marktwirtschaftlichen Regeln folgener Prozess, den hier zu beschreiben wahrlich weit am allgemeinen Interesse vorbeiführen würde. 

    Jedenfalls ist das Ergebnis, zu dem du kommst, eine a) viel zu stark vereinfachte b) so nicht haltbare Schlussfolgerung. Kapazitätsmängel oder -überschüsse, die nicht mit Optionen abgefedert werden können, muss der Anbieter ja auch irgendwo puffern - davor sind also (oder gerade!) auch preiswerte Frühbucher nicht gefeiht!

    Mit Beschiss hat das alles schon mal gar nichts zutun, das sind schlicht Gesetze des (bestenfalls erfolgreichen!) Handels. Ansonsten wäre es auch "Beschiss", wenn meine im April gekaufte Sommerbluse jetzt nur noch die Hälfte kostet, weil sie offenbar außer mir keine Interessenten fand?

    Sobald man diese Systeme, die durchaus auch Mischkalkulation beinhalten, in ein steiferes Korsett zwängt, werden die Preise logischerweise "Risiko ärmer" gestaltet werden müssen und ich sehe auch nicht, dass es für betriebswirtschaftliche Basiserkenntnisse eines "Belegs" bedarf?

    Genauso arbeiten die Airlines - unter einem enormen Effizienzdruck. Nimmt man dem Ganzen die variablen Bereiche, werden die Tarife angeglichen. Ganz einfach kannst du mal Bestprice und Flex Tarife im EPV vergleichen - unter umgekehrten Vorzeichen kommt genau dies bei einer stärkeren Reglementierung raus!

    Enthüllung: Zucker enthält viel zu viel Zucker!
  • gabriela_maier
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    geschrieben 1309820346000

    @vs:

    ich habe mir deinen Beitrag 3 x ( in Abständen und mit Ruhe ) durchgelesen. Also, ganz vereinfacht, meine Frage, warum feste garantierte Flugzeiten -z.B. für den Frühbucher zu einem Zeitpunkt wo die Hotel- und Sitzplatzkapazitäten ( aber auch später mit dem Risikofaktor nachgekaufter Kapazitäten ) noch real überschaubar sind- ein Gefahrenpotenzial für den dafür geforderten Preis sind, sprich fixe Zeiten zu Preiserhöhungen führen müssten, kann ich nicht nachvollziehen. Sie ist daher nicht beantwortet, und steht noch frei für jemanden, der das einer Nichtblondinen -und daher wohl nicht so schwer- erklären kann. Ich befinde mich damit in guter Gesellschaft der Anwälte der Verbraucherschützer.

    Möglicherweise entsprechen deine Argumente -mit dem plädoyer für den status quo??- denen der Anwälte der betroffenen Reiseveranstaltern. Aber dann bekomme ich endlich die Antwort -spätestens in der Urteilsbegründung- auf meine Frage. Mal sehen, was dabei rauskommt. Ich bin gespannt.

    Ich gehe aber davon aus, das du meiner Aussage zustimmst, falls Optionen und Absicherungen und weitere Konjunktive zu einer Mischkalkulation führen, es im Endergebnis dabei immer Gewinner und Verlierer geben muss.

  • vonschmeling
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    geschrieben 1309823594000

    @g_m

    In aller Knappheit:

    Marktwirtschafliche Regeln haben nichts mit der Haarfarbe gemein - man begreift sie, oder halt nicht!

    :disappointed:

    Ich erlaube mir die Einschätzung, dass mein kleiner Diskurs bezüglich geringerer Flexibilität -> preisliche Risikominimierung vom überwiegenden Teil rudimentär interessierter User begriffen wurde und keines weiteren Feinschliffes bedarf?! 

    Allerdings mangelt es mir hier auch am Pioniergeist, i.e. die Möglichkeiten und Grenzen des Projekts tangieren mich nicht persönlich.

    Der Ruf nach einer "Erklärung" war de facto der Wunsch der Bestätigung "Beschiss" ... sorry, kann ich nicht liefern!

    Und alles, was nicht als "Beschiss" abgeliefert wird, taugt halt auch nach elfundneunzigmaligem Lesen nicht ... wenn man´s nicht wahrnehmen will!?

    :?

    Enthüllung: Zucker enthält viel zu viel Zucker!
  • doc3366
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    Verwarnt
    geschrieben 1309835301000

    Sorry Mädels, muss Euch mal in Eurem überaus eloquenten Disput unterbrechen :?

    Gabriela hast Du Dich hier verschrieben:

    gabriela_maier:

    Es soll wohl mit der Klage erreicht werden, das mit der Buchung -wann immer sie getätigt wird- feste Flugzeiten vereinbart sind.

    ...

    ...

    Was mich seit langem und immer wieder wundert ist die Einschätzung der Branche, wonach die Abkehr von verbindlichen Flugzeiten automatisch Preiserhöhungen beinhalten würde.

     Meintest doch bestimmt die Abkehr von unverbindlichen Flugzeiten, oder?!

    Wenn nicht, liegt ihr doch näher beieinander als gedacht, mal ganz abgesehen von der Haarfarbe ;)

    "Mailand oder Madrid-Hauptsache Italien!"
  • gastwirt
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    geschrieben 1309853652000

    Deswegen muß man aber nicht auf der richtigen Seite stehen....... :p

     

    @gabriela_maier sagte:

     Ich befinde mich damit in guter Gesellschaft der Anwälte der Verbraucherschützer.

    Sie können nur einen Pyrrhussieg erwirken, wenn überhaupt, den dann alle schön mitbezahlen müssen. Genau das hat mein Lieblingsblondie :kuesse: gut erklärt.

    Wenn es aber nur um eine Siegerpose geht, ist der Fall in guten Händen......

    Zahlen tuns ja andere!

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