• Martina Baumann
    Dabei seit: 1089590400000
    Beiträge: 1072
    geschrieben 1222902352000

    @lexilexi

    ist schon richtig, aber sein Chef ist ein wenig merkwürdig (umschreibe es mal so). Sollte er sich gesundschreiben , in Urlaub fahren und sich dann wieder krankschreiben lassen, mußt du bei dem mit Kündigung rechnen. Er hat ihm zwar gesagt das er nichts dagegen hat wenn er trotz Krankmeldung in Urlaub fährt, würde es ihm aber nicht schriftlich geben. Wir haben von einer Bekannten, die bei einer anderen Krankenkasse arbeitet einen Tipp bekommen, mal sehen was die KK dazu sagt. Mal sehen was dabei raus kommt.

    Martina

    Ich liebe Katzen...
  • AntoniaW
    Dabei seit: 1204329600000
    Beiträge: 830
    geschrieben 1222902794000

    @Lexilexi sagte:

    ich verstehe nicht, warum der arbeitgeber rabatz macht.

    ihr hattet den urlaub doch schon lange gebucht. also hat dein mann doch sowieso "offiziell urlaub".

    somit hat es der arbeitgeber sogar noch besser. schlechter würde er sich stellen, wenn dein mann am ende seiner langen krankenzeit immer noch den urlaub ungenutzt hat.

    auf diesen denkfehler solltet ihr den chef mal hinweisen

    Ich denke, der AG hat zwei Bedenken: 1. Müsste doch bei einer Gesundschreibung Urlaubs-Lohnfortzahlung geleistet werden statt das die Krankenkasse dann endlich das Krankengeld übernimmt und 2. Fragt man sich, was nach dem Urlaub kommen soll - wie soll ein gesunder, aber handloser Mitarbeiter eingesetzt werden?

    Auch für die Fragestellerin bzw. Ihren Mann wäre die Variante Gesunschreiben und wieder Krankschreiben übrigens nichtvorteilhaft. Die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers setzt dann nämlich aus. Ob die Krankenkasse dann (wieder) einspringt?!

    (Sorry, etwas off topic.)

    Mit diffusen "Bauchschmerzen" kann ich eigentlich auch nur zum krankgeschrieben verreisen raten. Für die Genesung sollte die Reise ja kein Hindernis sein (vgl. Arzt). Zum Thema Versicherungsschutz würde ich mich noch beraten lassen und ggf. privat vorsorgen.

  • Brenni2000
    Dabei seit: 1193961600000
    Beiträge: 195
    geschrieben 1222904800000

    Ich denke AntoniaW liegt da richtig.

    Es hat was mit der Lohnfortzahlung zu tun das der Arbeitgeber komisch reagiert.

    Für den Triumph des Bösen reicht es wenn die Guten nichts tun
  • Aussteiger
    Dabei seit: 1101686400000
    Beiträge: 738
    geschrieben 1222942856000

    Ich sehe das irgendwie anders.

    Vor dem urlaub gesundschreiben ist doch ok. Der Urlaub steht einem ja zu. Was soll also "Urlaubs-Lohnfortzahlung". Ist ja immer so. Jeder Arbeitnehmer bekommt während des Urlaubs volle Lohnfortzahlung, manche sogar noch Urlaubsgeld.

    Und wegen der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall hat der Arbeitgeber ja auch keinen Nachteil.

    Da es sich ja um die gleiche Krankheit handelt, muß er ja nur insgesamt 6 Wochen Lohnfortzahlung leisten. Dabei spielt es überhaut keine Rolle ob der Arbeitnehmer nun 6 Wochen krank ist, oder z.B. 3 x 2 Wochen. Mit mehreren Wochen Unterbrechung.

    Wenn es eine "neue" Krankheit wäre, ja dann müsste wieder ab Krankmeldung 6 Wochen gezahlt werden.

    Und für den Arbeitnehmer wäre ja Urlaub auch kein Nachteil. Weil während des Urlaubs ja das volle Arbeitsentgelt bezahlt wird.

    Wer seine Träume verwirklichen will, muss erst einmal aufwachen
  • Modiho
    Dabei seit: 1187913600000
    Beiträge: 517
    geschrieben 1222950555000

    :shock1: Hallöe ,

    so einfach ist das nicht. Aus Arbeitnehmersicht mag das wohl keine Unterschied machen. Aus Arbeitgebersicht sehr wohl.

    Wenn der Mitarbeiter krank ist ist er krank. Das heißt, er muß sehen wie er

    seine Gesundheit auf Vordermann bringt um seinem Arbeitgeber wieder seine vertraglich zugesicherte Arbeitsleistung zu erbringen. Denn es ist meisten ja schon so, wenn der Ma so fit ist das er in Urlaub gehen kann, kann er auch arbeiten. Oder wie will er beweisen das der Urlaub seine Krankheit nicht verschlimmert ?Im übrigen gibt es zu diesem Thema - Freizeitgestaltung und Urlaub im Krankheitsfall auch ganz klare Gesetzesentscheidungen und auch Vorgaben.

    Dieses Bäumchen-Wechsel-Dich - Spiel ist natürlich auf Seiten des Arbeitgebers und auf Seiten der Krankenkasse mit zusätzlichen Arbeitsaufwand belastet und genau mit aus diesem Grunde nicht erwünscht. Und es gibt natürlich auch die finanzielle Seite. Lohnfortzahlung : ist ganz klar ein Zahlung ohne Arbeitsleistung und nicht dafür gedacht dem Ma den Urlaub zu ermöglichen, auch nicht zeitlich.:shock: Und aus welchen Grunde sollte der Arbeitgeber denn hier zustimmen ?Ganz klar ist auch das die Krankenkasse bei vom Arbeitgeber genehmigten Urlaub kein Krankengeld zahlen wird , hier kann und wird auch der Sachbearbeiter nichts ändern wenn im sein Job etwas wert ist. Der Urlaubsanspruch ruht während einer Krankheit. Sollte die Krankeit länger als bis 31 März des Folgejahres andauern , muß der MA in den meisten Fällen eine Verlängerung des Gültigkeitsrahmens beantragen, ansonsten verfällt der Anspruch. Entweder der MA ist dann gesund oder kann/ muss Urlaub im Anschluss nehmen. Kann der geltend gemachte Urlaub aus betrieblichen Gründen nicht gewährt werden kommt er zu Auszahlung Einen Anspruch Urlaub in der Krankheit gleich welcher Art gibt es nicht. Nur good Will. Es soll Länder geben da nehmen die Leute Urlaub Wenn sie krank sind, gottseidank ist das bei uns noch nicht so.

    Ganz klar ist Gesundung geht vor Urlaub und wenn der Fall denn nun mal eintritt , mit Bescheinigung vom Arzt stornieren.

    Ich wünsche allen die dieses Pech haben einen guten Arbeitgeber der möglicherweise sehr uneigennützig und verständnisvoll reagiert aber das Leben ist nunmal kein Streichelzoo. Übrigens, ich arbeite in der Personalabrechnung und weiss von was ich rede. Bei uns gibt es das nicht. :shock:

    Liebe Grüße

    It´s nice to be a Preiss, but it´s higher to be a Bayer and the highest of all rank is to be an mittelfrank
  • Andii87
    Dabei seit: 1209772800000
    Beiträge: 17
    geschrieben 1222953224000

    Ich denke, ich würde in dieser Situation nicht fahren:

    Wenn ich schon so lange nicht arbeitsfähig wäre und wüsste, dass meine Kollegen ein Teil meiner Arbeit mitmachen müssen, könnte ich wahrscheinlich nicht ohne schlechtes Gewissen fahren, auch wenn es für die natürlich arbeitsmäßig keinen Unterschied macht, ob ich zu Hause oder im Urlaub bin.

    Aber ich finde, das wirkt schon sehr dreist.

    Außerdem ist, die Frage, ob man mit dem Handicap den Urlaub überhaupt richtig genißen kann?!?

    Je nach Stornokosten etc. würde ich wohl den Urlaub stornieren

  • yuccapalme
    Dabei seit: 1109980800000
    Beiträge: 12578
    geschrieben 1222960860000

    Hallo,

    bisher wurde nur über Krankenkasse und Arbeitgeber geschrieben. Ich habe da ganz andere Gedanken: an beiden Händen Gipsschienen, die vor dem Urlaub abgenommen werden..., die Muskulatur/Beweglichkeit muss doch erst wieder aufgebaut/hergestellt werden, damit die Hände wieder voll funktionsfähig werden. Dazu wird doch sicher Krankengymnastik benötigt, geht während dem Urlaub schlecht, oder?

    Martina, klar freust Du Dich auf den Urlaub (wer tut das nicht), aber stell Dir das nicht so einfach vor, Du schreibst ja selbst, was Dein Mann aufgrund seiner Verletzung gar nicht alleine machen kann, auch wenn Deine erwachsenen Kinder und Du helfen wollen. Aber im Urlaub ist doch vieles anders als zu Hause.

    So schwer es auch fällt, ich würde auf den Urlaub verzichten, denn die Gesundheit geht vor. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich war mal selber in solcher Situation.

    LG Bärbel

  • Wombel777
    Dabei seit: 1212192000000
    Beiträge: 315
    geschrieben 1222984076000

    Sooooo. Wir haben heute Info von der Krankenkasse erhalten.

    Unserm Urlaub steht nichts mehr im Weg. Der medizinische Dienst hat eingewillgt (selten genug). Wir freuen uns natürlich sehr. Abgesehen davon wird das Klima meinem Mann wirklich bei der Genesung helfen. Er hatte Kopfverletzungen im April und hat immer noch kaputte Nerven und nimmt starke Mittel um überhaupt ansatzweise schmerzfrei zu sein. Das Klima auf Gran Canaria wird ihm helfen........

    Ich kann nur sagen: Seid ehrlich zur Krankenkasse, geht offen auf sie zu und laßt Euch eine Bescheinigung vom Arzt erstellen. Bei uns hat es reibungslos geklappt.

    Grundsätzlich gilt ja, wer nicht bettlägerig ist, kann auch verreisen! Solange die Krankenkasse einverstanden ist. Das einige Chefs das nicht so toll finden, kann ich verstehen. Wenn jemand einen Beinbruch erleidet, macht es wenig Sinn zu verreisen. Ebenso, wenn es die Heilung stark beeinträchtigt. Immerhin sollte man so schnell wir möglich wieder gesund werden!!!!!!! Und ganz ehrlich, die Krankenkassen merken schnell, wer es ehrlich mit der Genesung meint und wer nicht!!!!! Und wer heutzutage noch einen Urlaub ohne Reiserücktrittsversicherung bucht ist selbst schuld, wenn er auf den Kosten sitzen bleibt.....

  • Martina Baumann
    Dabei seit: 1089590400000
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    geschrieben 1222993029000

    Also wir haben eine RRV, die aber nicht zahlen würde, da ja der Arzt den Urlaub befürwortet und außerdem sind die anderen 3 mitreisenden Personen ja nicht krank.

    Der Urlaub ist vor 1 Jahr gebucht worden und der Urlaubsantrag ist ja auch schon längst beantragt und genehmigt worden. Ist also lange bekannt und nicht irgendwie kurzfristig. Der Chef hat ja auch nichts gegen den Urlaub nur halt gesundschreiben-Urlaub- dann wieder krankschreiben will er nicht, auch wenn er so den Urlaub nehmen würde. Warum auch immer wenn er es so machen würde, könnte er mit der Kündigung rechnen, sein Chef ist halt so.

    Mein Mann bekommt Krankengymnastik hat aber Übungen die er auch auf der Liege im Urlaub machen kann. hat ihm der Krankengymniast extra gezeigt. Er wird auch alles daran setzten so schnell wie möglich wieder zur Arbeit zu gehen, dabei ist aber auch der Urlaub hilfreich, denn die Seele braucht auch Erholung.

    @ yuccapalme

    klar ist es im Urlaub anders, und zwar besser, besonders für mich. Hier muß ich den Haushalt machen, essen kochen, meinen Mann zu diversen Terminen (Arzt usw.) und auch noch meinen Mann versorgen. Im Urlaub brauche ich mich nur um meinen Mann kümmern und um nichts anderes und da habe ich auch noch die Hilfe meiner Jungs, die es hier kaum machen können, da sie auch Arbeiten bzw. lange zur Schule gehen. Außerdem kann er schon alleine Essen und trinken, er braucht halt nur Hilfe z.B. beim öffnen einer Getränkeflasche und darf nichts tragen. Das ist im Urlaub auch anders, da er nur ein Glas unter den Getränkehahn stellen muß und dann den Hahn betätigen braucht, oder sogar vom Kellner begracht bekommt.

    Eine Gipsschiene (an der operierten Hand) ist bereits ab und die andere wird am 6.10 abgenommen und dann darf er mit der Hand auch wieder alles machen (ist allerdings die linke)

    Wir werden auf jeden Fall fliegen, wollte eigentlich auch nur wissen, ob die Krankenkasse, wenn sie den Urlaub genehmigt auch zahlen muß, da sie es halt erlauben, aber nicht für die Urlaubstage zahlen.

    Ich liebe Katzen...
  • steviederdreher
    Dabei seit: 1149638400000
    Beiträge: 1286
    geschrieben 1223033690000

    Ich habe auch mal Urlaub gemacht ,obwohl ich krank geschrieben war, und da gab es überhaupt kein Problem.

    Wenn man im Krankengeld Bezug ist,muss ein Attest vom Arzt vorliegen,das die Reise der Genesung positiv unterstützen würde.Dieses der Krankenkasse vorlegen,wegen der Mitwirkungspflicht des Patienten.Dieses wird dann vom Medizinischen Dienst geprüft.Bei den meisten gibt es einen Positiven Bescheid.Selbst bei ablehnung durch den Medizinischen Dienst,ist noch nicht alles verloren. ;)

    Den dann einfach den Arzt infomieren,der regelt das dann meistens mit einen sehr netten Telefonat.Den kein Arzt lässt sich gerne in seinem Ego verletzen. ;)

    Stephan

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