• Mienchen
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    geschrieben 1182442361000

    @'KaGu' sagte:

    Die Nebenkosten sind auf Cuba verschwindend gering.

    Zigarrenkäufe oder Tropicana Show kosten etwas mehr aber der Rest ist kleines Geld.

    Sorry, aber "verschwindend gering" trifft es objektiv betrachtet meiner Meinung nach nicht wirklich - zumindest nicht im Vergleich zu anderen Destinationen wie z. B. Thailand. Es gibt auf Kuba die MÖGLICHKEIT die Nebenkosten geringer zu halten, wenn man nicht alles in CUC bezahlt, sondern auch ein paar Euro in kubanische Pesos tauscht und das, was man dafür bekommt, dann damit bezahlt. In den "gängigen Touristengebieten" hat man allerdings kaum eine Möglichkeit NICHT in CUC zu zahlen und dann sind die Nebenkosten m. E. zwar nicht Hochpreisig, aber genausowenig verschwindend gering.

    Aber nun gut, stellt sich logischwerweise die Frage, was für Dich denn "kleines Geld" in Zahlen ausgedrückt bedeutet? Was für den einen "kleines Geld" ist, hat für jemanden, der u. U. mehrere Jahre auf einen solchen Urlaub sparen muß, einen ganz anderen Stellenwert. ;)

  • juanito
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    geschrieben 1182444006000

    Kleingeld, in Kuba Menudo genannt :D

    look

    http://www.bilder-hochladen.net/files/2s6-fj-jpg.html

    sind allerdings auch einige "teure" Stücke bei.

    Für die Bi-Metallmünze arbeitet ein kubanischer Arbeiter eine Woche! :(

    Monatslohn in Kuba nichteinmal 20 EUR

    En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959
  • Yeti2013
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    geschrieben 1182460784000

    @'juanito' sagte:

    Monatslohn in Kuba nichteinmal 20 EUR

    Deshalb meine Frage wieviel Trinkgeld üblich ist - leider bisher ohne Antwort.

    In Spanien habe ich dem Zimmermädchen 10 Euro gegeben, das wäre ja auf Kuba ein halber Monatslohn - oder?

    Noch 25 Tage....

    :D Yeti

  • Dylan
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    geschrieben 1182467219000

    Hallo Yeti

    hoffentlich bekomme ich jetzt nicht von den anderen geschimpft.

    Ich habe gegeben:

    -- in öffentlichen Restaurants, Bars und Casas bei sofortiger Zahlung auf den vollen CUC aufgerundet

    -- in öffentlichen Restaurants, Bars und Casas bei der Endrechnung 10% aufgeschlagen

    -- dem Taxifahrer bei Kurzstrecken 1 CUC

    -- dem Kofferträger und dem Rezeptionsmitarbeiter beim Einchecken einmalig 10 CUC (macht sich gut für anstehende Wünsche)

    -- dem Zimmerpersonal jeden Früh 2 CUC aufs Kopfkissen gelegt; dazu mal einen Pack Kaugummi oder ein Duschbad oder ein Stück Seife oder einen Deo-Roller oder oder oder

    -- im AI-Hotel, in den Restaurants dem Bedienungspersonal 1 CUC unter den Teller gelegt

    -- im AI-Hotel, in den Spezialitätenrestaurants 3 CUC

    -- im AI-Hotel, an der Bar (je nach länge des Aufenthaltes) 2 bis 3 CUC

    -- dem Liegenträger im AI-Hotel gar nichts, da ich meine Liege bei Bedarf selber umgestellt habe

    -- den Gärtner und dem Wachpersonal im AI-Hotel bei Gelegenheit einen Geldbetrag in Höhe von 5 CUC sowie ein Präsent meiner Wahl

    ...

    Ich habe einen Mann im AI-Hotel kennen gelernt, der hat dem Zimmerpersonal jeden Tag 25 CUC gegeben. Der Dame am Pool, die ihm jeden Tag die Gratis-Fuß-Massage erteilte, gab er täglich 20 CUC.

    So kann man es also auch machen. Es ist alles relativ zu sehen.

    Gruß

    Hefe

    Dies ist mein persönlicher Eindruck oder meine persönliche Meinung oder meine persönliche Erfahrung und muss nicht mit den Eindrücken oder den Meinungen oder den Erfahrungen anderer Personen übereinstimmen oder entsprechen.
  • juanito
    Dabei seit: 1115596800000
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    geschrieben 1182510582000

    hoffentlich bekomme ich jetzt nicht von den anderen geschimpft.

    Doch Hefe

    Du versaust die Preise.

    Guck mal bei den Hotelbewertungen, die wollen nichts mehr tun, wenn sie kein hohes Trinkgeld bekommen. :(

    Kein Wunder, dass Hotelarbeitsplätze heiss begehrt sind und sogar gekauft werden! :shock1:

    Ein Zimmermädchen hat etwa 20 Zimmer zu putzen!

    Millionen von Kubanern müssen von 20 CUC umgerechnet leben, oder sogar noch weniger, da sie keine Arbeit haben.

    Der Mindestlohn in Kuba beträgt 250 Peso MN, das sind nur 10 EURO.

    So müssen viele noch andere Arbeiten machen. daher ist es nicht richtig den Hotelangestellten das Geld hinten und vorn reinzustecken. Die werden nur noch eingebildeter und hochnäsiger den anderen Kubanern in ihrem Wohnort gegenüber.

    Falls wir uns mal treffen sollten, zeige ich dir gern wie die Mehrheit der Kubaner leben muss. Einiges hast du ja schon gesehen.

    Aber hast du auch leere Schränke ohne Essen gesehen?

    Für die Essenmarken, libreta, bekommt man nicht genug, reicht nur 1/2 Monat.

    Trinkgeld, ja für gut geleistete Arbeit, aber nicht übertreiben.

    2 Dollar jeden Tag fürs Zimmermädchen sind wirklich überhöht.

    Und die 10 CUC ist, sorry Blödsinn.

    Deine Getränke, hast doch AI bekommst du doch auch so.

    Du arbeitest doch auch für dein Geld. Daher nicht übertreiben.

    Jeder soll geben was er will. Aber in Relation zur geleisteten Arbeit und zu den Einkommensverhältnissen im Lande.

    Nicht jeder gibt 2 CUC, Gott sei Dank.

    Du bist doch auch im anderen Forum, daher weisst du doch wie es in Kuba aussieht, was die Leute verdienen und was sie mit der libreta kaufen können.

    En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959
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  • Dylan
    Dabei seit: 1184630400000
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    geschrieben 1182536690000

    @'juanito' sagte:

    Du versaust die Preise.

    Ja, ich gebe zu, dass ich mit Sicherheit in punkto Trinkgeld über die Stränge geschlagen habe. Aber wenn persönliche Emotionen meinerseits mit im Spiel sind, kommt es schon einmal vor, dass man unkontrolliert bzw. unbedacht handelt.

    @'Hefe' sagte:

    Nach dem Insel-Trip ging es auf zur Festung "El Morro". Geschichtlich interessant und mit einer herrlichen Aussicht auf Santiago und auf das Meer wurde ich von einer Mitarbeiterin durch die Festung geführt. An einer einsamen Stelle wurde ich von ihr in die Enge gedrückt und es kam die Frage und zwei Hände nach 5 CUC Trinkgeld. Na hoppla, wer war denn da auf einmal noch erschienen? Und siehe da, aus zwei wurde vier. Noch einmal die Frage nach Geld. Ich gab den Händen eins bis zwei 10 CUC und gab zu verstehen, es sei das Trinkgeld für die Hände eins bis vier. Die Hände eins und zwei gaben mir wiederum mit einem angedeuteten "Vogelzeigen" zu verstehen, dass sie eigentlich 15 CUC haben wollten und mit den Händen drei und vier nicht teile. Und Tschüß! Und weg war die Dame. Aber Hände zwei und drei waren ja noch da. Ich gab nochmals 5 CUC, obwohl ich mit dieser Damen gar nichts zu tun hatte. Es war eine Tragödie – die eine bekommt 10 CUC und die andere, die nichts gemacht hat, bekommt nur 5 CUC. Frechheit aber auch! Aber weit gefehlt: Auf einmal waren da noch die Hände fünf und sechs zu sehen. So langsam wurde es mir aber zu blöd. Hände fünf und sechs wollten auch noch Geld für die getätigte Führung. Nur welche Führung war gemeint...? Im Endeffekt hielten die Hände fünf und sechs alles Kleingeld (ca. 7 CUC) in der Hand, welches sich vorher noch in meinem Portemonnaie befunden hat. Etwas enttäuscht von so wenig Geld, bekam ich endlich wieder freie Fahrt. Zum Glück war dies ein Einzelfall in meinem Urlaub.

    _________________________________________________________

    @'juanito' sagte:

    Aber hast du auch leere Schränke ohne Essen gesehen? Für die Essenmarken, libreta, bekommt man nicht genug, reicht nur 1/2 Monat.

    Ja, ich durfte die Erfahrung machen, wie es leider in den Schränken aussieht. Diese Erfahrung rief in mir eine unbeschreibliche und traurige Peinlichkeit hervor.

    _________________________________________________________

    @'frische luft' sagte:

    BRAVO, BRAVO !!!

    juanito,

    (...)

    Habe es gerade gestern wieder geschrieben,

    mit dem Trinkgeld rumschmeißen, dann nach zwei/drei Jahren

    sich hier im Forum beschweren:

    ES IST ALLES SO TEUER GEWORDEN !

    (...)

    Durch den verallgemeinerten Beitrag von Rolf, mit der unangebrachten Kundgebung "BRAVO, BRAVO !!!", ist ein wenig Enttäuschung in mir aufgekommen.

    Rolf und ich, wir kennen uns nicht! Somit kann er nicht allgemein beurteilen, ob ich zu dem "mit-dem-Trinkgeld-rumschmeißen"-Personenkreis gehöre. Meine sozialen Ansichten und mein persönliches Engagement gegen über meinen Mitmenschen und den Menschen dieser Welt, können nur die Menschen beurteilen, die mich kennen!

    _________________________________________________________

    Fazit:

    Ich streue Asche auf mein Haupt und bitte alle anderen, mit der Problematik "Trinkgeld" diskret und überlegt umzugehen. Tipps kann man dazu nicht geben – man sollte auf seine inneren Gefühle hören.

    Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

    Gruß

    Hefe

    P.S.: Am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin, vor dem "tRÄNENpALAST", fragte mich ein Punk mit seinem Hund, ob ich etwas Geld für ihn hätte. Im Gegenzug fragte ich ihn, ob das Geld für seinen Hund oder für ihn selber sei. Er antwortete mir, das Geld sei für ihn, denn er habe Durst auf ein Bier. Ich gab ihm zehn Euro mit einer Anmerkung: „Hol' für Dich und deine Kumpels dafür Bier – ich trinke auch eins mit.“

    Hab ich nun übertrieben oder korrekt gehandelt?

    Mit meiner Einstellung habe ich korrekt gehandelt.

    Was soll's...?

    Hefe

    Dies ist mein persönlicher Eindruck oder meine persönliche Meinung oder meine persönliche Erfahrung und muss nicht mit den Eindrücken oder den Meinungen oder den Erfahrungen anderer Personen übereinstimmen oder entsprechen.
  • Belinda
    Dabei seit: 1090108800000
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    geschrieben 1182537347000

    Hallo ;)

    Also bzgl. Trinkgeld muss ich auch sagen, dass viele Urlauber viel zu viel geben, und unbedacht (Hefe du bist da jetzt nicht gemeint, auch wenn die 10 CUC wirklich nicht sein hätten müssen ;).

    Ich war auch schon in einigen AI-Hotels, und mir ist aufgefallen, dass viele Urlauber schon gleich zu Anfang so einen Batzen hinschmeissen, ohne erstens nachzudenken, wieviel das überhaupt für die Leute ist und zweitens erstmal so zu schauen wie nett die Bedienung auch ohne Trinkgeld ist. Ich muss sagen, ich erkaufe mir keine Freundlichkeit, von niemandem! Wenn man im Tourismus arbeitet, ist es doch oberste Devise, freundlich zu sein, das ist doch der Job! Klar ist Cuba halt in dieser Hinsicht sozialistisch geprägt und viele Hotelangestellte sind auch schon von genau diesen Gästen verdorben und haben am Job gar keine Freude mehr. Wieso auch, wieviele griesgrämige Urlauber sind schon neben mir am Barhocker gesessen, haben sich aufgespielt und aufgeregt, weil das Bier nicht so gut schmeckt wie am Ballermann und überhaupt alles hier so schmutzig ist. Der Kellner wird dann grantig angeschaut, obwohl man doch im Urlaub ist und die Angestellten es doch auch verdient haben, freundlich behandelt zu werden. Ich hab schon soviel erlebt muss ich sagen, wenn jemand zu mir in einem Hotel (in Cuba in den staatlichen Hotels leider oft erlebt) unfreundlich ist oder mich sogar ignoriert (geschehen letzten Juli in Sancti Spiritus im Hostal del Rijo), dann bin ich einfach mal so dreist und spreche den Herrn an, wieso er bei dem schönen Wetter so grantig dreinschaut und mir mein wohlverdientes Frühstück nicht bringen möchte? Der Kellner hat mich erst verdutzt angeschaut, und dann lauthals gelacht. Ihr habt keine Ahnung wie schnell ich mein Frühstück hatte und wie er mich danach immer angelacht hat! Trinkgeld hat er danach bekommen, aber angemessen.

    In AI-Hotels geb ich generell nur Trinkgeld bei wirklich freundlicher und zuvorkommender Bedienung, und auch dann halbwegs angemessen im Vergleich was diese Leute im Monat verdienen.

    Meine Erfahrung ist es, statt Trinkgeld geben weil jemand grantig dreinschaut, lieber mal mit demjenigen offen sprechen, ihn nett und freundlich ansprechen, und ihr werdet sehen, wie schnell sich diese Menschen verwandeln! Es ist wirklich oft einfach der Touristenalltag, der diese Menschen zu dem macht, aber ein Lächeln hilft oft Wunder!

    Mouth open, story jump out. (Grenadian Proverb)
  • juanito
    Dabei seit: 1115596800000
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    geschrieben 1182538027000

    P.S.: Am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin, vor dem "tRÄNENpALAST", fragte mich ein Punk mit seinem Hund, ob ich etwas Geld für ihn hätte. Im Gegenzug fragte ich ihn, ob das Geld für seinen Hund oder für ihn selber sei. Er antwortete mir, das Geld sei für ihn, denn er habe Durst auf ein Bier. Ich gab ihm zehn Euro mit einer Anmerkung: „Hol' für Dich und deine Kumpels dafür Bier – ich trinke auch eins mit.“

    Wärste doch zum Fernsehturm gegangen- da stehen sogar immer ein paar saufende Kubaner rum :D

    In Stettin, heute Polen :( gesehen:

    Ein Bettler mit einem Schild: " za Piwo"

    ( für Bier) :D

    En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959
  • Dylan
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    geschrieben 1182539176000

    @'juanito' sagte:

    Wärste doch zum Fernsehturm gegangen- da stehen sogar immer ein paar saufende Kubaner rum :D

    Mach Disch nisch lusdisch, Du Schlingl Du!!! ;)

    Im "Paradisus Rio de Oro", im Buffetrestaurant, legte ich gewohnheitsgemäß einen CUC unter den abzuräumenden Teller.

    Die nette Dame vom Bedienungspersonal, in deren Revier ich immer und gerne saß, goss mit einer permanenten Höflichkeit die halbvolle Kaffeetasse, das halbvolle Wasserglas, das halbvolle Orangensaftglas oder das halbvolle Weinglas immer wieder nach, ohne zu fragen, ob ich noch was möchte. Von Anfang an bat ich darum, dies zu unterlassen, da ich es nicht wünsche.

    Wer hat schon was davon, wenn der Getränkerest, den ich nicht mehr ausgetrunken habe, weggegossen wird? Ich nicht und das Hotel auch nicht. Musste also nicht sein!

    Jedenfalls: Eines Tages fand ich die Höflichkeit so übertrieben aufdringlich, dass ich genervt das Essen abgebrochen habe und griesgrämig das Lokal verließ.

    Und was war: ES BEFAND SICH KEIN CUC UNTER DEM TELLER.

    Ich war stink sauer...

    ...aber alles wird gut!

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