• Cora88
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    geschrieben 1351885226000

    Hallo,

    @Greno, Du hast recht, dass die meisten Kenianer etwas anderes zu tun haben, als Unruhe zu stiften, aber es reichen einige wenige. Und mit Deutschland würde ich das nicht vergleichen, nicht nur wegen der Sicherheitsbehörden, obwohl ich Dir recht gebe, was die kenianische Polizei betrifft. Leider häufen sich in der letzten Zeit die schlechten Nachrichten und die Fakten kann man nicht verleugnen. Im Moment ist es wohl eher der MRC, der Probleme macht und der war vor einigen Jahren nicht so aktiv. Und es ist nicht nur auf die Nordküste, Lamu oder Tanagebiet beschränkt, es gab auch Probleme an der Südküste, in Likoni, Kwale. Und was das Thema Rückendeckung durch die Bevölkerung betrifft, Al Schabab braucht wohl keine, weder an der Nord- noch an der Südküste. Beim MRC ist das wohl etwas anders gelagert.

    Ich habe dem Beitrag von tropika widersprochen, weil sie aktuelle Lage doch etwas zu rosig darstellt.

    Bzgl. des Streikes habe ich nicht gesagt, dass es nicht das gute Recht der Arbeiter ist zu streiken, wenn sie wieder keinen Lohn bekommen haben.

    Cora

  • Gabi2001
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    geschrieben 1351886811000

    Jambo,

    das größte Problem was ich sehe ist, das sich viele, leider sehr viele Kenianer manipulieren lassen, die meißten sind bettelarm und wenn man einmal in Ukunda eine Veranstaltung der Straßenkirche besucht hat ( meißt an der Kreuzung ) und sehen muß wie sich viele Menschen in Extase reinsteigern, sich im Dreck wälzen etc, dann weiß man zu was die in der Lage sind.

    Wenn diese Menschen ins Laufen kommen hält die nichts auf, fanatisch aufgepeitscht gehen die dann über Leichen.

    Es ist halt das Problem in vielen Ländern Afrikas das die Meschen sich an jeden Strohhalm klammern um der Armut zu entfliehen, hinzu kommt die Religion und der Fanatismus.

    Gabi 2001 ( Franz )

    man lebt nur einmal, erben braucht auch keiner, deshalb lebe jetzt !!!, denn es nützt nichts, der Reichste auf dem Friedhof zu sein.
  • kumitano
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    geschrieben 1351894412000

    Hallo,

    ich bin der Meinung, dass Al Shabaab keinen großen EInfluß auf die Politik in Kenya nimmt bzw. nehmen wird. Erstens hat die zum großen Teil ihre Lebensgrundlage verloren, seit die somalische Regierung den Hafen von Kisimayo geschlossen hat. 2. ist Al Shabab kaum an den "Kraushaarigen" interessiert, auch wenn es Moslems sind.

    Das größere Problem wird meiner Meinung nach Lamu sein, wenn da mal eben 60.000 (sechzig Tausend) Menschen (für den Bau des Hafens und der Pipeline nach Äthiopien und Südsudan) umgesiedelt werden und die Regierung keine Pläne, wo diese Menschen hin sollen.  Und von was  die dann auch noch leben sollen.

    LG

  • Greno
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    geschrieben 1351897625000

    @Cora: Terrororganisationen brauchen schon etwas Rückendeckung bei einigen wenigen in der Bevölkerung. Schließlich muss das Ding jemand im Land erst einmal bauen. Danach muss es von A nach B transportiert werden. Um Kenia wirklich empfindlich treffen zu können, müsste diese Bombe in einem Hotel detonieren. Spätestens dort braucht es Beziehungen. Natürlich ist auch das möglich, bedenke aber bitte, dass Muslime in Kenia unter 10% der Bevölkerung ausmachen. Daher sind Ziele an der Nordküste bzw. in den Städten besser durchführbar, da es in Mombasa mehrheitlich Muslime gibt bzw. der Transport an der Nordküste kürzer ist.

    Bedenken muss man auch die Entwicklung bei diesen Attentaten. Selbstmorde gibt es mittlerweile weit weniger als noch vor ein paar Jahren. Das Risiko einer Entdeckung ist einfach zu groß.

    Da ist ein viel größeres Risiko das Hineinsteigern vieler Schwarzer. Franz trifft es mit seiner Beschreibung ganz gut. Religion ist für viele ein Halt, aber noch nicht DER letzte Halt. Daher sehe ich noch nicht die Gefahr des religiösen Fanatismus.

    Ich denke, jeder nimmt Gefahr auch unterschiedlich wahr. Wenn ich zum Beispiel im Bus vom Flughafen viele andere Touris über die Fähre reden höre, kann ich nur den Kopf schütteln. Natürlich ist sie nicht mit einer Fähre über die Elbe zu vergleichen, aber unsicher empfinde ich sie nicht. Genauso die Matatus: In Reiseführern wird meist vor diesen gewarnt. Mombasa - Nairobi würde ich damit auch nicht unbedingt fahren, aber bei Strecken innerhalb oder um Ukunda sehe ich keine Schwierigkeiten.

    Ich wollte iegntlich auch nur zu bedenken geben, dass man nicht deutsche Sicherheitsverhältnisse 1 zu 1 auf Kenia übertragen kann und darf. Kenia ist in Afrika und wird es auch immer bleiben. Für afrikanische Verhältnisse ist es ein weitestgehend sicheres Land, vorausgesetzt man bleibt in der südlichen Hälfte (nicht Nordkenia). Selbst bei Südafrika würde ich spontan größere Bedenken äußern.

    Für meinen Osterurlaub hatte ich mit dem gedanken gespielt, in die Karibik zu fliegen (z.B. Jamaika). Schaue ich dort ins Forum oder auf die Seite des Auswärtigen Amtes, habe ich ein Dèjá-vu. Leider gibt es zu viele Länder, in denen nicht alles 100%ig funktioniert. Aber andererseits ist es doch genau das, was man auch an Kenia usw. schätzt.

    Die kommenden Wahlen werden ein Fingerzeig sein. Ich glaube, dass es ruhig bleiben wird. Das wird aber natürlich auch vom Wahlausgang abhängen. Wenn es knapp wird, sehe ich eher schwarz...

  • mayfieldfalls
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    geschrieben 1351928348000

    @Greno Jamaica ist weitaus nicht so schlimm wie Kenya, es ist zwar auch ein sehr kriminelles Land aber in keinster Weise wie Kenya.

    Kann man nicht vergleichen. Auf Jamaica ist man weitaus sicherer als Touri.

    Ich denke schon das der Al-Shabaab die Chance nutzen wird wenn es in Kenya zu Unruhen kommt .

    Man darf die Gefahr in Kenya nicht unterschätzen keine Frage aber Kenya wird nie ein ruhiges Land werden auch wenn wir es uns wünschen.

    LG Jassi

    "Wer sich je von Afrika hat verführen lassen, der findet sein Lebtag kein Messer mehr, um die Fesseln zu zerschneiden, die ihn am das Land binden. Die Nase gibt den Duft von Afrika nicht mehr frei, die Ohren nicht seine Melodien."
  • kaltesklaresWasser
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    geschrieben 1352052926000

    Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen :-)

  • Gabi2001
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    geschrieben 1352305920000

    Jambo,

    möchte euch ein kurzes Feedback geben, Sicherheitslage in Mombasa und der Südküste völlig entspannt, am Airport alles ruhig, in Mombasa alles genau so wie voriges Jahr im November, wenig Polizei auf den Sraßen. Fähre und Likoni wie immer chaotsich, Südküste alles ruhig, keine Auffälligkeiten.

    Also auf nach Kenia, baden, relaxen, Safaris und mehr.

    Grüßle Gabi 2001 ( Franz)

    man lebt nur einmal, erben braucht auch keiner, deshalb lebe jetzt !!!, denn es nützt nichts, der Reichste auf dem Friedhof zu sein.
  • mayfieldfalls
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    geschrieben 1352308416000

    @mephisto,

    du kannst beruhigt nach Malindi fahren, mit nördlich von Malindi ist gemeint weit hinter Malindi richtung Lamu.

    Malindi ist eine schöne Stadt aber sehr italienisch geprägt. Man findet gute Pizzerien , italienischen Eis , ich fühl mich immer wie in klein Rimini.

    Aber ich mag es lieber als Diani Beach. In Malindi kann man wunderbar durch die Altstadt wandern und sich alles anschauen.

    Auch findest du in Malindi zahlreiche Safarianbieter die die gleichen Touren anbieten wie von der Südküste aus.

    Nur keine Angst Malindi ist toll ! Und es kann überall was passieren ob Diani oder Malindi oder Mombasa oder sonst wo.

    Wenn du noch weitere Fragen hast immer her damit.

    LG Jassi

    "Wer sich je von Afrika hat verführen lassen, der findet sein Lebtag kein Messer mehr, um die Fesseln zu zerschneiden, die ihn am das Land binden. Die Nase gibt den Duft von Afrika nicht mehr frei, die Ohren nicht seine Melodien."
  • erik e.
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    geschrieben 1352329356000

    @Gabi2001

    Danke für die Rückmeldung - Beruhigt die Nerven ...

    ... immer erstklassig – egal, in welcher Liga ...
  • Turtle 1994
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    geschrieben 1352733513000

    Jambo

    ich lebe ja nun in Kenya und muss sagen was hier einige User von sich geben 

    ist ja schon blauäugig.Ich lebe NICHT an der Küste aber ich kann sagen Kenya ist ein Pulverfass.

    Die Nachrichten werden manipuliert.

    Es kommt kaum noch etwas an die Öffentlichkeit.

    Überfälle sind an der Tagesordnung.Und die Kenianer sehen den bevorstehenden Wahlen ägnstlich entgegen-egal welcher Tribe.

    Es gibt Organisationen die ziehen seid Wochen durch das Land um für Ruhe Frieden und ein gewaltfreies Kenya zu appelieren.

    An der Küste werden die Touris kaum etwasmitkriegen.

    Aber es bleibt ein Pulverfass...man sollte die Augen nicht verschliessen....und auch mal ehrlich sagen wie es ist.

    Lg Turtle 1994

    Für jeden kommt der für ihn bestimmte Augenblick.(Ostafrika)
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