• kaltesklaresWasser
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    geschrieben 1351424214000

    Hallo,

    wir planen unsere nächste Reise für nächstes Jahr im Sommer.

    Unser (Traum-) Ziel ist eingentlich eine Kombitour in Kenia

    3-5 Tage Safari + Badeurlaub (vielleicht Diani Beach).

    Da man vom Auswärtigen Amt nur negatives hört und

    durch Diverse Glaubensstreitigkeiten die Stimmung dort sehr

    aufgewühlt ist, wollte ich mal nachfragen ob jemand dieses

    Jahr (Sept. - Okt.) in Kenia war und mir vielleicht einen

    besseren Eindruck von dort wiedergeben kann.

    Auch vom Tauchsport wird in Kenia im moment abgeraten, wegen

    der Hochseepiraterie (kann mir jemand was dazu sagen???).

    Oder ist man besser beraten, wenn man sich für nächstes Jahr

    ein anderes Reiseziel aussucht.

    Habe mir auch schon Südafrika angeschaut, aber in der

    Sommerzeit ist dort das Wetter nicht so prickelnd...

    Freue mich über viele Antworten von euch.

  • curiosus
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    gesperrt
    geschrieben 1351426856000

    Hallo,

    schau mal in den bereits bestehenden Thread zum Thema. ;)

  • Cora88
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    geschrieben 1351428580000

    Hallo,

    die aktuelleren Hinweise findest Du unter

     

    www.holidaycheck.de/thema-Gewalt+in+Kenia+Mombasa+buchen+oder+nicht-id_197961.html?page=1#paginateAnchor

    Ich würde erst einmal die Wahlen abwarten, leider gab und gibt es z.Zt. (im Gegensatz zu 2008) bisher mehr Probleme an der Küste, vor allem hervorgerufen durch MRC – Mombasa Republican Council.

    Cora

  • mamarosi
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    geschrieben 1351530574000

    Wir sind vor einer Woche leider wieder zurück und haben festgestellt daß überall viel kontrolliert.Es gingen Gerüchte rum daß man auf der Fähre eine Wagen mit Sprengstoff gefunden hat.Bei uns im Kaskatzi waren Tagungen von Regierungsbeamte und da glich das Hotel einer Festung.Man wurde sogar beim betreten vom Supermarkt abgetastet.Hubschrauber umkreisten das Hotel.ABER wir haben nichts mitbekommen von Unruhen oder irgendwelchen Glaubensstreitigkeiten.Wir sind zweimal von Diani bis Shanzu gefahren.Alles war friedlich.Was eben nur auffiel war die Große Menge von Polizei. Das kannten wir so nicht. Und im Hotel ist man eh sicher.Laßt euch nicht verunsichern.Plant also Gruß Rosi

  • kumitano
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    geschrieben 1351535317000

    @mamarosi

    Hoffe ihr hattet einen schönen Urlaub.

    Das mit dem Abtasten beim Supermarkt wird schon seit ein paar Jahren gemacht, hat also mit der aktuellen Situation nicht viel zu tun. Auch das  man beim reinfahren in die Malls den Kofferraum aufmachen muss und evtl. sogar mit Spiegeln unters Fahrzeug geschaut wird ist mittlerweile ganz normal.

    Dies nur als Ergänzung und zur Beruhigung.

    Gruß

  • mayfieldfalls
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    geschrieben 1351537925000

    Ich bin auch seit einer Woche wieder hier in Deutschland und muss sagen an der Nordküste war gar nix . Keine Polizeikontrolle , kein Taschendurchsuchen nix.

    Ich hab mich sehr sicher gefühlt auch in Mtwapa oder sonst wo ich war in Kenia.

    Bin Matatu gefahren oder mit dem großen Nairobi Bus.

    Im Gegenteil zu hier als ich aus dem Flugzeug stieg und am Flughafen war sah ich überall Polizei und Polizeihunde , hab mich dann natürlich auch gefragt gefragt was ist ist hier los .

    LG Jassi

    "Wer sich je von Afrika hat verführen lassen, der findet sein Lebtag kein Messer mehr, um die Fesseln zu zerschneiden, die ihn am das Land binden. Die Nase gibt den Duft von Afrika nicht mehr frei, die Ohren nicht seine Melodien."
  • tropika
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    gesperrt
    geschrieben 1351755389000

    Also ich finde nichts dabei wenn etwas mehr Polizei unterwegs ist, umso besser, da fühle ich mich viel sicherer.

    Es gibt ab und zu hier auch Überfälle auf Weisse, die aber zu 95 % mit Beziehungsstress zu Urlaubsbekannschaften ( meist bei Langzeiturlaubern ) zu tun haben. 

    Ansonsten ist Kenia eines der sichersten Länder Afrikas. Vor allem Tagsüber kann man sich überall frei bewegen, wer natürlcih mit Geld um sich schmeisst oder allen normalen Menschenverstand zu Hause lässt, der kann auch schlechte Erfahrungen machen, aber wie überall auf der Welt.

    Und Abends mit dem Leihwagen oder Taxi unterwegs, das gehört dazu, es gibt viele tolle Restaurants hier oder PArtys, die man erleben sollte, zB Reggaenight jeden Freitag im Tropikana, oder Kim4LOve am Wochenende, viele Möglichkeiten sind gegeben und wer hier im Hotel bleibt verpasst das Beste vom Urlaub.

    Ich bin seit vielen Jahren hier und lebe jetzt auch hier, aber Angst habe ich noch nie gehabt, in Städten in Deutschland in der Nacht habe ich  mich unsicherer gefühlt.

  • Cora88
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    geschrieben 1351863604000

    Hallo,

    also ganz so einfach, wie im Beitrag von tropika beschrieben, ist es leider nicht. Es ist richtig, dass man sich am Tag problemlos bewegen kann und nachts nur mit dem Taxi unterwegs sein sollte, das war schon immer so. Bei Einhaltung einiger Sicherheitsmaßnahmen konnte man auch abends schon immer weggehen.

    Aber die letzten Vorfälle hatten nichts mit weißen Residents oder Touristen zu tun, was in der letzten Zeit leider in Kenia passiert, hat eher mit Al Schabab und dem separatistischen MRC und den anstehenden Wahlen zu tun. Der MRC ruft z.B. an der Küste zum Boykott der Wahlen auf. Es gab nach den Vorfällen, bei denen einige Menschen getötet wurden (betroffen war die Nord- wie die Südküste) Razzien und Verhaftungen, aber leider finden sich immer wieder welche, vor allem Jugendliche, die Gewalt ausüben. Und wir waren imSeptember auch überrascht wie aggressiv einige Beachboys, die wir schon lange kennen und mit denen wir uns schon öfter unterhalten haben, plötzlich redeten.

    Die meisten Kenianer hoffen und beten, dass es zu den Wahlen ruhig bleibt, aber wir können nur hoffen.

    Cora

    Und jetzt streiken auch noch die Arbeiter der Fähre zur Südküste wieder einmal.

  • Greno
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    geschrieben 1351865824000

    @Cora:

    Ich würde nicht jede Meldung auf die Goldwaage legen und als Gefahr für die Sicherheitslage aufnehmen.

    Wir reden hier immer noch von einem afrikanischen Land. Es ist die Mentalität der Afrikaner, sich in vieles "hineinzusteigern" und so zu leben. Ihre Begeisterung für etwas zeigt sich immer viel stärker als bei uns Mitteleuropäern. Und natürlich auch ihre Wut über etwas.

    Das war so und wird auch immer so bleiben.

    Ferner bin ich dagegen, immer nur von Unruhen zu sprechen. Wie gesagt, es ist Afrika.

    Unabhängigkeitsbestrebungen gibt es in Kenia seit vielen, vielen Jahren. Die gibt es auch in Europa. Ich denke da nur mal an das Baskenland. Auch wenn die ETA Frieden geschlossen hat, heisst das lange nicht, dass die nicht unabhängig sein wollen.

    Und natürlich gibt es Menschen an der Küste, die eine solche Unabhängigkeit befürworten würde. Meint man doch, wirtschaftlich stärker zu sein.

    Al Shabab ist auch definitiv in Kenia aktiv. Und? Bei uns gibt es "Sauerlandgruppen", "NSU" usw. Der Unterschied ist sicherlich, dass unsere Sicherheitsbehörden besser arbeiten. Aber das Al Shabab insbesondere an der Südküste aktiv wird, halte ich für unwahrscheinlich. Dazu fehlt einfach die "Rückendeckung" der Bevölkerung. Ausschließen kann man nie etwas, aber dann sollte man Kenia meiden.

    Und zum guten Schluss der Streik der Fähre: Dürfen die nicht streiken? Dürfen nur wir Deutsche streiken? Würde dieser Arbeitsplatz in Deutschland sein, würde die Fähre gar nicht mehr fahren. Bei den Arbeitsbedingungen nur verständlich.

    Um noch mal eins klarzustellen: Kenia ist definitiv kein absolut sicheres Land und recht chaotisch für einen Deutschen. Wir reden aber auch über Afrika, und nicht über Mitteleuropa. Man sollte daher auch nicht solche Maßstäbe anlegen.

    Das hat auch nichts mit "verblendet" zu tun. Ich kann nur jedem vor einer Reise empfehlen, sich über gewisse Risiken zu informieren. Ein aktueller Reiseführer sowie ein Blick beim Auswärtigen Amt hilft da schon. Nur diese Risiken sind nicht größer oder kleiner geworden als vor 10 Jahren. Dafür geschieht poliisch in diesem Land viel zu wenig. Und die Menschen haben täglich etwas anderes zu tun, als zu streiken, demonstrieren oder Bomben zu basteln.

  • mayfieldfalls
    Dabei seit: 1107820800000
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    geschrieben 1351874270000

    Ich kann mich Greno nur anschließen.

    LG Jassi

    "Wer sich je von Afrika hat verführen lassen, der findet sein Lebtag kein Messer mehr, um die Fesseln zu zerschneiden, die ihn am das Land binden. Die Nase gibt den Duft von Afrika nicht mehr frei, die Ohren nicht seine Melodien."
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