Nochmal zu meinem Ursprungsthema zurück, nämlich a) fehlender Toleranz gegenüber anderen und wie weit muss ich bereit sein mich in einem neuen Umfeld/einer neuen Gemeinschaft/Kultur zu integrieren bzw. die "Alteingesessenen" mich so zu akzeptieren, wie ich bin.
Egal ob ich als Barzi auf eine Hallig ziehe, oder als Großstödtler in ein Kuhkaff ziehe, als Nordeutsche in ein Oberbayrisches Hinterweltlertal, als Ossi in den Westen ziehe, als Deutscher auswandere oder Ausländer nach D. einwandere...
Und das die Sprache ein sehr wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Integretation in einem neuen Umfeld ist, sollte wohl jedem klar sein.
Es gab jetzt im Kanzleramt einen Integretationsgipfel mit u.a. folgender Erkenntnis: "Jeden Tag, an dem junge Türken oder sonstige Ausländer ihr Deustch nicht verbessern, verschlechtert sich die gesellschaftliche und materielle Situation dieser Kinder und schadet auch unserer Volkswirtschaft. Die Fakten vom Stat. Bundesamt sind eindeutig: In D. sind eindeutig. 25% der Ausländer sindarbeitslos. 13% der Zuwanderer aus der EU/ 15% aus dem ehemaligen Jugoslawien und sogar 21% der Türken haben keinen Schulabschluss. Bei deutschen Jugendlichen sind es nur 7,4%.
mehr als 1/3 der Zuwanderer aus der Türkei nehmen nicht am Erwerbsleben teil.
Alle diese Zahlen belegen, dass Zuwanderer ohne Aus- und Schulbildung nicht den Arbeitsmarkt beleben, sondern die Sozialsysteme belasten.
Deshalb ist die Forderung nach einer "Verpflichtung zur Integretation" keineswegs so abwägig. Dieses wird ja auch im Ausland mit deren Zuwanderer praktiziert, warum also nicht auch in D.?
Es wurde u.a. auch nochmal daran erinnert, dass die Schulpflicht in D. für alle gilt!"
Ich persönlich bin dafür, dass die Zuwanderungspolititk gewisse Praktiken, die andere Länder erfolgreich praktizieren, übernimmt.
Weil eins ist ja auch klar, aufgrund des starken Geburtenrückgangs in D. ist man zukünftig dringender denn je auf Zuwanderer angewiesen, um den Lebensstandard in D. zu halten.