• piscator
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    geschrieben 1162201623000

    Hallo Harzer!

    Oh, oh, wenn Du mit diesen doch recht gewagten Thesen nicht wieder eine Lawine lostrittst...

    Allerdings sind auch nicht alle Menschen geeignet Kinder groß zu ziehen, mich störts vor allem, wenn die Unterschicht nur Kinder hat, damit es vom Staat Geld bekommt.

    Mal ehrlich - dieses schreckliche Wort "Unterschicht" ist wirklich kaum zu ertragen in der heutigen Zeit - sei froh, wenn Du Dich nicht zu den Ärmeren unserer Gesellschaft zählen mußt.

    Also am Strand dürfen keine Hunde laufen, auf der Wiese nicht, im Wald auch nicgt und in der Stadt sowieso nicht, vielleicht sollte deiner Meinung nach jeder Hundebesitzer seinem Vierbeiner ein Hamsterrad kaufen und als Zubehör noch ein paar Spraydosen mit verschiedenen Duftstoffen

    Ich habe das Glück, in einer z.T. ländlichen Gegend zu wohnen und bin nicht gezwungen, zwischen Häusern mit meinem Hund Gassi zu gehen (und wenn doch, mache ich die Exkremente eben weg), aber es gibt genug Hundebesitzer, denen das alles ziemlich egal ist. Vor ein paar Tagen habe ich einen Hundehaufen gesehen (von einem seeeehr großen Hund), der oben auf einem kleinen Busch lag - ist sowas denn nötig???). Muß man alles relativieren - wenn alle etwas rücksichtsvoller miteinander umgingen, gäbe es viel weniger Theater.

    Wundert mich übrigens, dass Dein Motto "Leben und leben lassen" ist, wenn ich den obigen Passus so lese...

    Gruß

    Barbara

    Das Glück beruht oft nur auf dem Entschluß, glücklich zu sein! (Lawrence George Durell)
  • Holginho
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    geschrieben 1162217279000

    Wir hatten in der Nachbarschaft einen gestörten Hundebesitzer, der seinen Hund in unserem Vorgarten (wo sich auch ein Sandkasten befindet, den aufzustellen und in dem zu spielen wir einer Nachbarfamilie erlaubt haben, Gassi führte.

    Da persönliche Gespräche und auch eine Anfrage beim Ordnungsamt nicht wirklich hilfreich waren, habe ich doch eines Abends glatt den Bewegungsmelder einer Alarmanlage im Garten liegen lassen.

    Um 4:30 Uhr am folgenden Morgen waren Hundebesitzer und Hund dann von unserem Vorgarten "kuriert"...und vermutlich die nächsten Wochen "taub" :laughing:

    “Mit dummen Menschen streiten ist wie mit einer Taube Schach zu spielen...“ Rest bei Bedarf googeln!
  • schnuggel1980
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    geschrieben 1162218099000

    Als mein Vater vor ca. 15 Jahren einen Kies-Haufen in der Hofeinfahrt liegen hatte, weil er den Kies zum Platten legen brauchte, haben unsere Nachbarn ihren Hund immer in den Kieshaufen geschickt, um dort sein Geschäft zu verrichten. Nach dem 2. Tag hat mein Vater dann Stacheldraht in den Kieshaufen rein getan und so bedeckt, dass er nicht mehr sichtbar war, aber seine Wirkung nicht verfehlt. Seitdem hatte der Hund nach kurzem Betreten des Kiesbergs komischerweise nicht mehr das Bedürfnis, sein Geschäft dort zu erledigen.

  • piscator
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    geschrieben 1162225504000

    Da blutet mein tierliebes Herz und ich könnte sowohl die Hundebesitzer als auch Euch packen und schütteln...

    Nicht zu fassen!

    LG

    Babsie

    Das Glück beruht oft nur auf dem Entschluß, glücklich zu sein! (Lawrence George Durell)
  • JulieL.
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    geschrieben 1162227258000

    Also was schnuggel1980 erzählt ist unfassbar, das sollte man mal dem Tierschutz mitteilen, soetwas nennt sich Tierquälerei.

    Selbstverständlich läßt man Hunde nicht auf ein fremdes Grundstück in den Kieshaufen machen, aber das ist einfach nur noch unfassbar.

  • schnuggel1980
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    geschrieben 1162227992000

    Ich kann die Entrüstung deinerseits verstehen. Es war damals die einzige Möglichkeit, die uns noch blieb, nachdem die Nachbarn nicht darauf reagierten, dass wir ihnen mitgeteilt haben, dass sie das unterlassen sollen. Mein Vater hatte einen wahnsinnigen Hass auf die Hundebesitzer, aber das Tier mußte drunter leiden. :disappointed:

    Der Hund bekam ja dann von seinem Herrchen ein neues "Klo" zugewiesen - den Sandkasten auf dem nahe gelegenen Kinderspielplatz. :sad:

  • Holginho
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    geschrieben 1162229021000

    Richtig Babsie!

    Genau deswegen hing an unserer Gartentüre vorher auch wochenlang ein Schild:

    "Ihr Hund ist ein Hund - Sie sind ein *******!

    Ich distanziere mich im übrigen von Stacheldraht-Verlegern und Giftstreuern (ist in einem anderen Fall in der nächsten Nachbarschaft geschehen) auf's entschiedenste.

    In unserem Fall suchte übrigens der Hund erschrocken das Weite - der Besitzer des Tieres stand wie angewurzelt und mit offenem Mund im Flutlichtkegel des Gartens.

    Er durfte dann noch die Sch... seines Hundes entfernen und das Grundstück verlassen.

    Er ward nie wieder hier gesehen ;)

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  • Holginho
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    geschrieben 1162229225000

    Julie, was würdest Du denn als "geeignete"(!) Gegenmaßnahme empfehlen - gutes Zureden etc. bringt nämlich in 99,9% der Fälle mal gar nichts.

    Mal abgesehen davon, das ich mich vom bewußten Eingehen des Risikos das Tier zu verletzen ebenfalls deutlich distanziere.

    Und antworte jetzt bitte nicht mit Phrasen a la "weiß nicht, aber alles nur nicht das" ... das macht Hundebesitzer und selbsternannte und sogenannte Tierfreunde nämlich nicht glaubwürdiger!

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  • Lexilexi
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    geschrieben 1162235574000

    wenn ich mir das so durchlese, reden alle von tierliebe, meinen aber eigentlich nur ihren eigenen hund.

    im wald sollte kein hund frei rum laufen, weil jeder hund einen jagdinstinkt hat und dort, wenn er ein reh wittert, dieses zu tode hetzt. schlimmstenfalls kann es sogar sein, dass die kitze sich aus schrecken von ihrer mutter entfernen und sie nicht mehr finden.

    bei wiesen kann es sein, dass es eine brachwiese eines landwirtes ist und das für den boden auch nicht gut ist, wenn jedes wochenende hunderte von hundebesitzern diese zertrampeln. auch jetzt, wo alles auf den feldern abgehäkselt ist, denken viele hundebesitzer, sie könnten dort einfach auf den feldern herum trampeln. die sind aber meist schon fürs nächste frühjahr vorbereitet.

    und im frühjahr kommt dann die brut- und setzzeit und die hunde stöbern diese nester ainfach auf und stören die vögel und enten beim brüten.

    es ist total schwierig, eine gegend zu finden, wo man seinen hund wirklich ungestört mal laufen lassen könnte.

    aber das scheint hier einigen egal zu sein. hauptsache ist:ich bin tierlieb und bin gut zu meinem hund. wie es den anderen tieren dieser welt dabei ergeht ist ja vollkommen unerheblich.

    sorry, das mußte mal raus. sicherlich trifft dieser vorwurf nicht auf alle zu, aber ich wette mindestens 90% haben sich über die andere seite noch keine gedanken gemacht.

    Das "F" in Montag steht für Freude.
  • Holginho
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    geschrieben 1162287359000

    Gestern erlebt, beim joggen in einem Heidewald.

    17 Hunde - davon waren gerade einmal 3 angeleint und von den 14 freilaufenden hörten 4 mal so gar nicht auf den Herrchen-Befehl "bei Fuß!".

    Ein Mannschaftskamerad hat sich vor Jahren bei einer Attacke eines Schäferhundes in einem Wald dermaßen verteidigt, das der Hund danach leider eingeschläfert werden mußte...mit dem Ergebnis, das der Hundebesitzer (man könnte ihn auch soziale und geistige Null-Lösung nennen) ihn auch noch angezeigt hat. Zum Glück war der bearbeitende Staatsanwalt im Vollbegriff seines Verstandes, sodaß die Ermittlungen niedergelegt wurden.

    Aber zurück zum eigentlichen Thema:

    Letztes Jahr an der holländischen Nordseeküste bei Domburg.

    Ein deutsches Paar mit 4 Hunden läßt diese fröhlich auf den Strand und ins Wasser sch.....n. Und abends bekommen wir am Nachbartisch zufällig mit, wie diese xxxxxxxxxxxxx (ich schreibe es lieber nicht) sich über die Kloake von Kumköy aufregen. Solche "Menschen"(???) sollte man zwingen die Sch... ihrer Hunde zu essen!

    Aber keine Frage, Hunde brauchen Auslauf und ja, Hundebesitzer zahlen Hundesteuer...und das nicht zu knapp...allerdings darf das kein Freifahrtschein für asoziales Verhalten sein. Umgekehrt müssen aber auch ausreichend ("geschlossene" ) Möglichkeiten geschaffen werden, wo sich Hunde frei bewegen können und diese Gebiete entsprechend aufbereitet und sauber gehalten werden.

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