• caribiangirl
    Dabei seit: 1095033600000
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    geschrieben 1160755529000

    Hallo

    Ich bin mit Tieren ( Hunde, Katzen, Hasen, Hamstern usw ) groß geworden. Zwei eigenen Hunde, besser gesagt Hündchen ( jeweils Yorkshire- Terrier), hatte ich bis vor 6 Jahren auch noch.

    Grundsätzlich habe ich aber auch was gegen Hundehalter, die ihre Vierbeiner überall hinkacken lassen bzw die Häufchen nicht entfernen. Diesbezüglich sollten die Geldstrafen tatsächlich um einiges mehr erhöht werden. Ein Raser z.B. rast meistens auch weiter, trotz 250 € Geldbuße, 1 Punkt in Flensburg und 4 Wochen Führerscheinentzug.

    Wenn bei solchen Hundehaltern eben die rund 80 € Strafe nicht funzen, müssen sie eben mehr zahlen, sodass es im Geldbeutel auch etwas schmerzt. Dann würden sicherlich einige mehr Einsicht und Besserung zeigen.

    Zum Thema Hundehaltung: Ich empfinde es selbst als Tierquälerei, sich relativ große Hunde wie Doggen, Dobermänner, Rottweiler, kurzum halbe Kälber in z.B. 2 Zimmer Wohnungen zu halten. Es sei denn, man hat wirklich jeden Tag mindestens 5 Stunden Zeit, mit dem Hund ausgiebig Gassi zu gehen. Natürlich nicht am Stück, aber 3- 4 mal auf jeweils mindestens 1 Std verteilt, sollte drin liegen. Kleinere brauchen ja nicht ganz sooo viel an Auslauf. Trotzdem braucht NIEMAND ein eigenes Grundstück, um nen Hund halten zu können.

    Thema anleinen: In der Tat ist ja schon sehr viel passiert, weil diverse Hunde nicht angeleint waren. Trotzdem sollten auch Hunde die Freiheit genießen dürfen, mal ohne Leine toben zu können. Dafür eignen sich m.M. zum Beispiel Wälder und eben auch anderes Gelände, wie Wiesen vorzüglich. Logisch muß die Hinterlassenschaft eingesammelt werden. Man kann seinen Hund ja wohl kaum mit der Leine an der Stoßstange des Autos befestigen und losfahren, nur dass er Auslauf hat. In Städten und auch Parks oder überhaupt an Orten, wo viele Leute unterwegs sind, sollte man Hunde aber schon an die Leine nehmen. Eben weil schon viel passiert ist und JEDER Hund mal durchdrehen kann, auch wenn er ein ganz lieber ist.

    Niemand sollte auch einfach so fremde Hunde anfassen, eben weil man nicht weiß, wie er reagieren könnte.

    Würde man sich an solche Regeln halten, könnten Menschen und Hunde wunderbar und streßlos zusammenleben ;)

    LG

    Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.
  • hektik-elektrik
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    geschrieben 1160765296000

    Hallo,

    ich habe auch nicht gesagt, das man als Hundhalter ein eigenes Grundstück braucht. Ich finde es nur nicht OK die Hunde auf fremden Grundstücken laufen zu lassen (eine Koppel ist auch ein Grundstück). Noch schlimmer finde ich es wenn die Hunde ohne Leine im Wald rumlaufen. Da kann man mir lange erzählen "der tut nichts" oder "der gehorcht aufs Wort". Ich habe selbst schon ausgebildete Jagdhunde gesehen, die das Jagdfieber überkam.

    Ich muß aber einmal betonen, das ich sehr Tierlieb bin.

    Das Problem sind ja auch nicht die Tiere, sondern deren Herrchen und Frauchen.

    MfG

  • JulieL.
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    Zielexperte/in für: Zillertal und Tirol Tirol Florida Dubai
    geschrieben 1160776232000

    Übrigens sind die Leute und Bauern zu 99,9% damit einverstanden, wenn man sie fragt, ob es sie stören würden, wenn den Hund über das Feld oder die Wiese läuft. Ich habe noch keinen Bauern erlebt, der das verbietet und dass man die Hinterlassenschaften wegmacht, versteht sich doch von selbst.

    Wo ist also das Problem, wenn man fragt und die Leute damit einverstanden sind?

  • piscator
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    geschrieben 1160817749000

    Ich denke, das Problem liegt einfach darin, dass eben nicht alle Hundehalter verantwortungsbewußt genug sind, ihren Hund entsprechend zu führen.

    Ich habe es oft genug bei Spaziergängen mit meinem Yorkie (den ich nur am Strand mal laufen lasse, das aber auch nur im Winter und wenn weit und breit niemand zu sehen ist) erlebt, dass große, freilaufende Hunde auf uns zugetobt kommen und ihre Halter überhaupt nicht reagieren. Ich ärgere mich darüber immer maßlos, selbst wenn der andere Hund im Grunde brav ist. Unser Kleiner wurde als Welpe schwer verletzt, weil ein größerer Hund auf ihn sprang und seine Hinterpfote traf. Die Folge war, dass Bobby fast ein Jahr nicht richtig laufen konnte und die Pfote beinahe verkümmert wäre. Ein fremder Hund muß also gar nicht agressiv sein, um einen anderen zu verletzen.

    Zum Thema Hund im Wald: ich habe mal erlebt, wie ein Hund im Wald einen Hasen gejagt und dann zu Tode gebissen hat. Wer diese entsetzlichen Schmerzensschreie gehört hat, kann sie niemals vergessen. Hunde gehören im Wald an die Leine, da auch im gehorsamsten Hund der Jagdtrieb druchbrechen kann.

    LG

    Barbara

    Das Glück beruht oft nur auf dem Entschluß, glücklich zu sein! (Lawrence George Durell)
  • Sokrates
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    Administrator Zielexperte/in für: Istanbul
    geschrieben 1160817754000

    @'hektik-elektrik' sagte:

    Das Problem sind ja auch nicht die Tiere, sondern deren Herrchen und Frauchen.

    Das Problem ist immer am anderen Ende der Leine!!

    Egal welche Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Nationalität - ich habe mit fast keinem Menschen Probleme. Probleme habe ich nur mit A....löchern!
  • piscator
    Dabei seit: 1085529600000
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    geschrieben 1160819484000

    Hallo Sokrates!

    Du sprichst mir aus der Seele!!!

    Ich habe auch schon einen Kampfhund nebst nettem Frauchen kennengelernt, der meinen Bobby adoptieren wollte und ihn ableckte (klar war mir dabei etwas unheimlich, aber der Hund war total lieb).

    Hunde werden nicht agressiv geboren, aber leider ist nicht jeder geeignet, einen Hund hundgerecht zu führen.

    LG

    Barbara

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  • caribiangirl
    Dabei seit: 1095033600000
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    geschrieben 1160827535000

    Der Begriff " Kampfhund" gefällt mir garnicht. Keine Hunderasse kommt doch als " mörderische ******" auf die Welt.

    Man könnte sicherlich z.B. nen kleinen Yorkie auch zu einem kleinen Beisser erziehen. Bei so einem wäre halt die Verletzung nicht so gravierend.

    LG

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  • hektik-elektrik
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    geschrieben 1160846180000

    Hallo,

    die wenigsten Fragen aber die Besitzer, ob sie mit ihren Hunden auf deren Koppeln dürfen.

    Ich würde dem auch nicht zustimmen, weil wir fast immer Rehe auf der Koppel haben.

    MfG

  • piscator
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    geschrieben 1160857297000

    @ caribiangirl:

    Du hast recht, die Formulierung habe ich schlecht gewählt. Es war ein Bullterrier, und dass diese Rasse nicht automatisch ein Kampfhund ist, weiß ich natürlich. Tut mir leid - man fällt halt immer wieder in diese Klischees zurück.

    Ich habe auch schon sehr grimmige kleine Rassen erlebt, die aber natürlich nicht das Verletzungspotential haben, wie manche großen.

    LG

    Barbara

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  • Harzer
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    geschrieben 1162177640000

    Viele sind halt nicht geeignet einen Hund richtig erziehen zu können, deswegen verstehe ich nicht, warum die Hunde Schuld haben sollten.

    Allerdings sind auch nicht alle Menschen geeignet Kinder groß zu ziehen, mich störts vor allem, wenn die Unterschicht nur Kinder hat, damit es vom Staat Geld bekommt.

    @hektik-elektrik

    Also am Strand dürfen keine Hunde laufen, auf der Wiese nicht, im Wald auch nicgt und in der Stadt sowieso nicht, vielleicht sollte deiner Meinung nach jeder Hundebesitzer seinem Vierbeiner ein Hamsterrad kaufen und als Zubehör noch ein paar Spraydosen mit verschiedenen Duftstoffen.

    Leben und leben lassen!
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