Künftig immer schauen, ob eine Liste im medizinischen Bereich aushängt und darauf hinweisen, das dies verpflichtend ist. Das gilt eigentlich schon seit Jahren. Auch das Touristen nicht mehr bezahlen müssen wie Ägypter, Juckt nur keinen, weil niemand es kontrollierte. Da es keine festen Gebührensätze für Ärzte dort gibt, wurden eben Mondpreise für Touristen erfunden. Das soll sich nun ändern!
Für Ägypten bitte immer eine AuslandsKK abschliessen. Teilweise wird das 20-fache mehr an Gebühren berechnet, wie in Deutschland (laut Recherche des ADAC).
Immer vorab eine Rechnung mit eindeutiger Diagnose und Auflistung der Medikation/Behandlung auf englisch verlangen. Das schreckt schon vor Abzocke ab. Es kann sonst passieren, das die Versicherung solche Wucherpreise ablehnt und man bleibt auf den Kosten sitzen. Auch, wenn nur irgendwas auf Arabisch auf einen Zettel geschrieben wird. Barzahlung vermeiden, immer mit Kreditkarte zahlen, da ist man auf der sicheren Seite.
Bei leichten Beschwerden, lieber erst die Apotheken vor Ort aufsuchen. Die Apotheker*innen sprechen und verstehen sehr gut Deutsch und Englisch. Die Preise sind auf den Medikamenten aufgedruckt und um ein vielfaches preiswerter als hier.
Sollte ein KH Aufenthalt nötig sein (Rufnummer 123), umgehend vor Behandlung mit der Reisekrankenversicherung Kontakt aufnehmen, für die Direktabrechnung mit dem Krankenhaus. Auch dort müssen Preise aushängen. Vier Augen und Ohren hören und sehen mehr wie zwei und man hat zur Not einen Zeugen oder jemanden, der für einen spricht und alles regelt.
Beschwerdestelle für Touristen (nur per WhatsApp in mehreren Sprachen)
+20 (0)102 202 9758
Das Gesundheitsministerium hat die Rufnummer 137. Dort erfährt man, welche Krankenhäuser in Frage kommen.
Für einen Rettungswagen bitte 123 wählen