• caribiangirl
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    geschrieben 1157997421000

    Hallo zusammen

    Uns passierte es schon einige Male,dass wir im Urlaub speziell nach "Geldspenden" gefragt wurden.Trotz,dass wir immer Sachspenden mitbringen,wurden wir auch schon im Hotel von Animateuren,Köchen,allgemein von Mitarbeitern nach Geld gefragt.

    Nur mal ein Beispiel: In der DR (2004) hatten wir ein relativ gutes Verhältnis zu einem Animateur.Dieser setzte sich in seinen Pausen oft zu uns,unterhielt sich mit uns und wir hatten mit ihm auch recht viel Spaß.

    So ca 4 Tage vor unserer Abreise begann er plötzlich,uns unter Tränen zu erzählen,wie schlecht es ihm ginge.Er verdiene monatl. umgerechnet 80 €,50 davon schicke er an seine Familie im Norden und seine Mutter wäre krank.Das Geld würde nicht reichen,um sie zu einem Arzt zu bringen.

    Er selbst hatte am Hals so eine Art Furunkel,das ihm schwere Schmerzen bereitete.Man sah dieses Furunkel ja auch deutlich.Ihm fiele das Arbeiten täglich schwerer aber auch er könne nicht zum Arzt,weil er kein Geld hätte.

    Er hat uns also erst indirekt,als wir dann aber nicht darauf eingingen direkter zu verstehen gegeben,dass wir doch "reich" sein müssten,wenn wir uns zu dritt eine 3 wöchige Reise in die Dom.Rep leisten könnten.Wir machten ihm klar,dass wir für diesen Urlaub auch das ganze Jahr gespart hätten und wir in D auch nur zur Miete wohnen würden.

    Wir erklärten ihm jedenfalls,dass wir ihm kein Geld geben könnten,da wir selbst nur noch wenig hätten und ja auch noch ein paar Tage hier wären.Daraufhin wurde er etwas lauter und sagte,wir hätten doch hier AI und bräuchten doch kein Geld mehr.

    Mein Mann stand dann etwas genervt auf um schwimmen zu gehen.

    Logisch versuchte er es dann bei mir weiter und jammerte und drückte dabei noch mehr auf die Tränendrüse.Irgendwann ging mir das dann so auf den Senkel,dass ich auch aufstand,meinen Sohn schnappte und weglief.

    Bis zu unserer Abreise hat er uns nicht mehr angeschaut.

    Ist euch so was in der Art auch schon passiert?

    LG Silke

    Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.
  • carstenW.
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    geschrieben 1157998271000

    Angebettelt wurden wir nur von einheimischen kranken Leuten, welche am Strand saßen. Dies konnte man aber auch nicht genau als anbetteln nennen, da sie mit einem geschriebenen Plakat dort saßen. Ansonsten in der Anlage ist uns das noch nicht passiert. Natürlich ist es imme eine Sache der Verhältnismäßigkeit. Ich selber wüßte nicht wie ich reagieren würde. Zum einen bin ich gerne bereit solch armen Menschen Geld zu geben. Wenn es jedoch auf solch unfreundliche Art u. Weise vollzogen wird, daß die Peson laut wird u. behauptet ich hätte doch AI gebucht u. nix mehr zu brauchen, dann denke ich nichts zu geben u. würde meine Ruhe verlangen.

    lg

  • Soey98
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    geschrieben 1157999059000

    Uns ist dies in der Türkei schon passiert. Dort war es eine wirklich hilfsbedürftig aussehende sehr alte Frau welche am Straßenrand bettelte. Wir haben aber leider mit ansehen müssen wie gesunde junge Männer sich daran bereicherten, gleiches erfuhren wir auch von anderen Urlaubern unserer Anlage.

    lg

  • jo-joma
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    geschrieben 1157999809000

    Uns ist das vor vielen Jahren in Mexico passiert.

    Mehrere kleine Kinder haben von uns ein paar Münzen bekommen- nur um sie 10 Meter weiter vom -offenbar betrunkenen- Vater unter wüsten Beschimpfungen und Schlägen abgenommen zu bekommen!

    Er hat dann bestimmt gleich alles in die nächste Cantina getragen!

    Hat mich damals sehr deprimiert. Da war ich aber auch noch wesentlich jünger/unerfahren.

    Ich wollte nur noch weg von dort.....

    Past cruises: HCL, AIDA, QM2 u. QVictoria, NCL, Royal Caribbean, Carnival, Princess, Costa, Celebrity, MSC *** so far cruises in 2018/2019: NCL, Cunard, Royal Caribbean, Cunard***
  • Sina1
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    gesperrt
    geschrieben 1158001564000

    Mir ist es in Venezuela passiert, daß Kinder mich beim Bäcker, vor dem Supermarkt, auf der Straße, etc. angebettelt haben. Geld habe ich wegen der bekannten Problematik mit den Eltern, die es ihnen oft wieder abnehmen, um davon Alkohol zu kaufen, nie gegeben - aber gerne Sandwiches, Obst, eine Dose Fanta, etc. spendiert. Ein Mädchen am Strand hatte Gefallen an meiner Sonnencreme mit Glitzerpartikeln gefunden - die habe ich auch gerne hergegeben.

    An einer bekannten Touristenattraktion (die Burg in Juan Griego/Isla Margarita) kamen ganze Kinderscharen auf die mit den Ausflugsbussen angereisten Urlauber zu und erzählten die Legende von Juan Griego. Ganz in der Nähe standen die Mütter und verkauften Süßigkeiten, die man den Kindern als Trinkgeld geben sollte. In der Regel haben die Mütter den Kindern die Süßigkeiten, die noch nicht verspeist waren, wieder abgenommen, nachdem das Spektakel beendet war und am nächsten Tag wieder verkauft ;) Nachdem ich dahinter gekommen war, habe ich meinen Gästen immer geraten, den Kindern Kleinigkeiten wie Kugelschreiber, Bleistifte, Radiergummis, Notizblöcke, Zopfgummis, kleine Strandspielsachen, etc. mitzubringen.

    Zu der Anfangsgeschichte mit dem Animateur ist zu sagen, daß das zwar wirklich sehr oft "arme Schweine" sind, aber daß die meisten Hotels einen Hotelarzt haben, der auch das Personal kostenlos behandelt. Auf diese Weise ersparen sich viele Hotels die sonst erforderliche Krankenversicherung fürs Personal. Außerdem gibt es m. E. auch in der Dom. Rep. staatliche Kliniken, die zwar bei weitem nicht unserem Standard entsprechen, aber dennoch kostenlos behandeln.

  • caribiangirl
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    geschrieben 1158002950000

    Nochmal hallo

    Ich verstehe zwar,dass die Menschen aus armen Ländern und Verhältnissen denken müssen,dass wir Europäer reich sind (wenns auch nicht stimmt),ich verstehe aber nicht weshalb viele davon es nicht einsehen,weshalb man das Geld nicht an sie verschenkt.Vorallem,so blöd wie sich das jetzt anhört,kennen diese Menschen ja nur Armut.Sie wissen teilweise ja nicht,dass es Strom aus der Steckdose gibt,dass das Wasser aus der Wand kommen kann usw.Vorallem,dass man diesen "Luxus" ja auch bezahlen muß.Von klein auf kennen diese Menschen ja nur,sehr eingeschränkt zu leben.

    Es gibt ja durchaus auch glückliche Leute,die arm sind.

    In Venezuela lernten wir am Strand einen Mann kennen,der zwar auch bettelte aber laut seinen Aussagen gut über die Runden kam.Neben unserem Hotel hatte er sein kleines Reich,was aus einer zusammengeschusterten Holzhütte mit Wellblechdach bestand.Kein fließend Wasser,keine Toilette,Strom sowieso nicht.Er lud uns mal dort ein und es war doppelt so groß wie ne Hundehütte.Eine Matraze,2 Stühle ein kleiner Tisch,dat wars.Wir brachten aus dem Hotel Getränke mit und saßen mit ihm in seiner spärlichen Behausung.Der Mann hatte für seine Verhältnisse alles.Das einzigste,was er fragte,ob wir für ihn ein paar alte T- Shirts hätten,die wir nicht mehr brauchten.Mein damaliger Freund schenkte ihm 3 Stück und er hat sich riesig gefreut.

    Ein andermal wieder in der Dom Rep. gingen wir mal shoppen.Wir merkten,dass wir von einem ca 15- 16 jährigen verfolgt wurden.

    Er sprach uns dann halb auf englisch,halb auf deutsch an,was wir suchen würden,er könne uns günstige Angebote rausschlagen,wenn wir ihn mitnehmen würden.Er machte uns aber gleich klar,dass er ne Cola dafür wolle.Erst wollten wir nicht,da wir uns dort schon auskannten,dann stimmten wir eben zu,weil er so aufdringlich war.

    Einkäufe waren irgendwann erledigt,viel billiger bekamen wir durch ihn allerdings nichts,dann streckte er die Hand aus.Wir gaben ihm ein paar Peso und wollten ihn dann noch auf die Cola einladen.

    Mit den umgerechnet ca 1,50 DM war er nicht einverstanden.Er wollte mehr.Als wir das verneinten,wünschte er uns lauthals,dass unser Flieger "is coming up and make Bummmmmmm".So seine Worte.

    LG

    Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.
  • Bifi44
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    geschrieben 1158004058000

    Man kann zu den "Spenden" an die Einheimischen stehen wie man will, jeder von uns hat schon gegeben in der Hoffnung das es richtig ankommt aber auch mit Herzschmerzen, weil man das Gefühl hatte es ist ein Fehler.

    Was ich nie mehr mache ist Kindern Geld geben oder auch Kindern etwas abkaufen. Meine Angst ist, wenn die Kinder durch Betteln oder den Verkauf von Postkarten etc. durch den Kinderbonus mehr Geld heimbringen als die Eltern sagen die Eltern geh auf die Straße Geld verdienen und gehe nicht zur Schule.

    Eine Geschichte aus Myanmar. In Mandalay besichtigten wir "das größte Buch der Welt" eine Tempelanlage. Dort waren Kinder so richtig lieb und fotogen zurechtgemacht, die Mutter stand daneben um für Fotos Geld abzuzocken. Am Hafen beobachtete ich einen etwa 10jährigen als Novize zurechtgemacht welcher mit "total schwarzen Händen" zum Fotografieren posierte und mit der Bettelschale um Spenden bat. Der Vater stand ungefähr 15 Meter entfernt und führte seinen Sohn mit Blicken.

    Später waren wir an der "Mönchsuniversität" zur Essenszeit. Auf dem Gelände warteten ein Vater und seine zwei Kinder auf Essensspenden durch die Mönche. Obwohl wir nur wenige Meter entfernt waren machte weder er noch seine Kinder den Versuch von uns etwas zu erbeten. Hier bin ich dann selbst hin gab den Kindern Buntstifte und Haribo sowie dem Vater 10 Dollar.

    MfG Rainer

    Non Je ne regrette rien (Edith Piaf)
  • sakura*no*hana
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    geschrieben 1158004950000

    Ich kann dazu nur sagen, dass ich selten Geld an Einheimische gebe, weil ich immer das Gefühl habe, dass es eben nicht richtig ankommt. Eine regelmäßige Ausnahme habe ich bislang nur auf Sri Lanka gemacht, denn dort waren viele eindeutig Behinderte Menschen (z.B. Arm und/oder Bein weg), die einfach nur so überleben konnten. Aber dort hat auch unser einheimischer Reiseleiter Geld gegeben (!), da war es für uns etwas anderes.

    Kindern gebe ich generell nichts, da spende ich lieber jeden Monat einen festen Betrag für ein Patenkind o.ä. Aus diesem Grund würde ich nur schwer in Indien mit der Bettelei klar kommen, da dort die Menschen (vor allem Kranke und Kinder) reihenweise verhungern. Das würde mich schwer belasten.

    Dreiste Betteleien wie bei caribiangirl finde ich nur lästig und da kann man bei mir auch nichts erwarten. Wenn derjenige dann auch noch frech wird finde ich das extrem ungehobelt. Zumal besonders die Menschen in der Dom. Rep. denken, dass das Geld im Westen auf Bäumen wächst und wir was abgeben könnten. Nix da!

    LG

  • schnuggel1980
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    geschrieben 1158005514000

    Ich gebe gern etwas aus freien Stücken. Aber wer bettelt, bekommt nichts von mir. Ich muß mir mein Geld auch hart verdienen. Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder nur noch anfängt zu betteln?

    Oftmals ist es leider so, dass die Leute mit Naturalien nicht zufrieden sind, und nur Geld wollen, um es dann versaufen zu können.

  • angste
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    geschrieben 1158007308000

    Also ans Versaufen glaub ich nicht, aber mit betteln kommen schon einige Gelder zusammen, egal wo. Ist ja nicht nur in D eine eigene Industrie geworden.

    Ich geb gern was, aber nicht, wenn ich angebettelt werde. Schon gar nicht im Hotel, das würd ich, wenn wie oben beschrieben, ein Animateur jammert, melden. Hört sich an wie Betrug.

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