• eva-maria
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    geschrieben 1236519671000

    Hallo zusammen,

    wir sind seit Ende Januar 2009 von einem 2-wöchigen Urlaub in Ägypten zurück, davon waren wir eine Woche auf dem Nil natürlich mit dem entsprechenden Besichtigungsprogramm. Noch während des Urlaubes auf dem Nil haben wir uns geschworen, nicht so rasch wieder nach Ägypten zu reisen.

    Vor fast jedem Tempel, der im Besichtigungsprogramm beinhaltet war, musste man eine Gasse aus Händlern durchlaufen. Nur, wenn man wie ein Hase flink im zickzack in Richtung Tempeleingang resp. vom Ausgang zum Busparkplatz rannte, hatte man evtl. das grosse Glück anstatt mindestens 4 Händler nur zwei um sich hierum zu finden. Einzige Ausnahmen waren der Luxor- und der Karnaktempel. Beim Abu Simbel konnte man neben der Händlergasse laufen und wurde dann auch kaum angesprochen. Hier konnte man ungestört zur Besichtung marschieren und wieder hinaus. Bei den übrigen Besichtigungspunkten waren aber diese Händler-Gassen auf dem direkten Zugang zum Eingang mit Metallgittern eingezäunt, so dass man keine Möglichkeit hatte, diese zu umgehen. Hab so etwas wirklich noch nie erlebt. Vor allen Dingen haben diese Händler absolut kein NEIN akzeptieren wollen.

    Was die fliegenden Händler am Strand angeht, die gab es z.B. in Italien schon vor 35 Jahren und die haben uns auch damals nicht gestört. In Tunesien waren wir zwar an einem hoteleigenen Strand, aber da gab es auch Händler, die mit Zustimmung des Hotels ihre Produkte (Kamelreiten, Piratenschifffahren etc.) angeboten haben. Diese Händler haben aber bei einem NEIN sofort den Rückzug angetreten. Also hier haben wir kein Problem gesehen.

    eva
  • ostg2
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    geschrieben 1236520196000

    Ich helfe mir immer damit das ich ein paar Wörter in der Landessprache lerne und somit nie ein problem damit habe....das mir jemand ständig auf die nerven geht. Auch machen die meisten den Fehler das sie da herumtun und dann doch nix kaufen...´nur weil ihnen fad ist oder sie die Leute ärgern wollen...

  • UteEberhard
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    gesperrt
    geschrieben 1236520966000

    @Jackfruit

    @Spidernet

    Hallo zusammen,

    ich gehöre ja wie bereits geschrieben zu der Fraktion, die mit den Händlern kein intensives Problem hat. Ob in Marokko (schon mal Händler in Marrakesch erlebt, dagegen sind tunesische Händler harmlos) Ägypten, Tunesien, Türkei oder Süd-Ost- Asien.

    Und wer mal wirklich richtige Händler erleben will, der sollte mal die mexikanische Grenzstadt Tijuana besuchen. Einige HC User hier, müssten reanimiert werden. :p

    Das Grundübel liegt ganz woanders. Einige Touristen erwarten ernsthaft, dass das Gastland in das sie verreisen, sich auf den Touristen einstellen muß und dass man sich so verhält wie es in "Mitteleuropa" üblich ist. Man hat es ja bezahlt. ;)

    Das der Tourist sich auch mal auf das Gastland einstellt, auf diese Idee kommen einige Touris nicht ! Und dass man als Tourist vielleicht auch mal ein paar Worte der Landessprache lernt, nein warum auch.

    Insofern fand ich denn Hinweis auf den Starnberger See sehr gut. Allerdings ist der nicht realistisch. Für 399,-/499,-/599,- All Inclusive kann ich dort kein Hotel bekommen - komisch.

    Gruß

    Hans

    Kapitalanleger, kommst Du nach Liechtenstein, tritt nicht daneben, tritt mittenrein.
  • kutte
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    geschrieben 1236521939000

    Ob das Erlernen der Landessprache grundsätzlich für den Umgang mit fliegenden Händlern hilft, wage ich zu bezweifeln. In Italien oder Spanien handelt es sich bei diesen Händlern zum größten Teil um Leute aus Nord- oder Schwarzafrika, die oftmals die Landessprache weniger beherrschen als der Schlicht-Tourist.

  • tripplexXx
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    geschrieben 1236521974000

    Ich persönlich finde "Belästigungen" relativ.

    Wenn man schon mit dieser negativen Grundstimmung in ein Land reist, dann wird das Alles sicher auch zur Belästigung.

    Im Grunde ist es doch das Selbe, wenn ich hier in einen Laden gehe, einfach mal etwas stöbern will und die Verkäuferin kommt SOFORT auf mich zu und fragt : "Kann ich etwas für Sie tun?"

    Das nervt uns doch auch.... trotzdem gehen wir immer wieder shoppen ;)

    In "The Gambia" wird schon im Reiseführer drauf hingewiesen, sich am Anfang des Urlaubs einen "Bumster" (nervende Touri-Belästiger :laughing: ) zu Eigen zu machen, da man dann von den Anderen in Ruhe gelassen wird.

    Da kann ich nur sagen ... STIMMT...!!!!

    Dadurch hatten wir aber gleichzeitig auch einen super Guide, welcher uns ins Leben der Einheimischen geführt hat. So lernt man Land und Leute kennen und zum Ende haben wir ihn in SEIN Lieblings-Restaurant eingeladen und ihm die Sportklamotten meines Mannes geschenkt (vorher neu gekauft *urgs*) ;)

    Dieser Urlaub war super entspannt, extremst lehrreich und trotz Pauschalreise sehr individuell...

    Also... meine Devise... Mittenrein statt nur dabei !!!! Dann klappt das auch mit dem Urlaub :kuesse:

  • Zimmerer
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    geschrieben 1236522080000

    Mir ist es sehr sehr unangenehm, wenn man erst sauer werden muss, um einen Verkäufer loszuwerden. Ich will eben nicht immer und überall an das Elend der Welt erinnert werden. Auch deshalb immer wieder Thailand. Hier kann ich mich den Vorrednern nur anschließen.

    Und wegen des Grapschens: Ist mir in Italien z.B. nie passiert, trotz "bella bionda". :D War auch mal jung und schlank.

    Vor 20 Jahren in Istanbul (Individualreise) dagegen wurde ich täglich mehrmals (im Bus, in der Warteschlange an der Fähre) in den Po gekniffen oder dorten gar mit der ganzen Hand getätschelt. WIDERLICH! Einer hat dafür sogar die Strassenseite gewechselt, bäh. Und ich war ganz normal angezogen (Jeans, Pulli, Jacke, von wegen aufreizend). Meine Freundin (braune Haare, braune Augen) wurde dagegen nur auf türkisch angesprochen. Seitdem meide ich die Türkei und hab Tunesien, Marokko und Ägypten in den gleichen Topf geworfen. Leben und leben lassen.

    Gibts was schöneres als zufrieden aus dem Urlaub heimkommen?
  • UteEberhard
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    gesperrt
    geschrieben 1236523582000

    @kutte

    Ja Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber in vielen anderen Ländern hilft es.

    Deswegen kannst Du nicht einfach den Grundsatz anzweifeln, nur wenn es in den beiden (2) Ländern nach Deiner Einschätzung nicht funktioniert.

    Ausserdem was sprechen den Schwarz-Afrikaner mehrheitlich ?

    Englisch und/oder Französisch. Wo ist also das Problem. Die fünf bis zehn Wörter kann man lernen - oder.

    Kapitalanleger, kommst Du nach Liechtenstein, tritt nicht daneben, tritt mittenrein.
  • matthias b.
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    geschrieben 1236532362000

    Bei allem Verständnis für fremde länder und Sitten - in erster Linie nervt es schon.

    Zumal es ja in der Regel Produkte sind die man nicht sooo unbedingt braucht.

    In Ägypten, an den Tempeln, logisch, war es am ärgsten, und da hätten wir durchaus das eine oder andere mal angeschaut oder sogar in die Hand genommen.

    Undenkbar!

    Letztendlich könnten die Jungs bei etwas mehr Zurückhaltung viel bessere Geschäfte machen, denke ich.

    In Thailand war es am entspanntesten. Da konntest du gucken, anprobieren und wenn man es doch nicht gekauft hat, interessierte es kaum jemanden.

    Dort funktioniert auch das "No,thanks"

    Andererseits, wer schon (als Verkäufer) beim ersten Nein, von mir aus auch in der

    Landessprache ,aufgibt, hat wohl seinen Job verfehlt :laughing:

    Also: wie schon mehrfach herausgearbeitet, DAS Patentrezept gibt es nicht und letztendlich findet man schon Varianten um einen erholsamen/interessanten/spannenden.....Urlaub zu verbringen.

  • Lilian1507
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    geschrieben 1236532871000

    @tripplexXx sagte:

    Im Grunde ist es doch das Selbe, wenn ich hier in einen Laden gehe, einfach mal etwas stöbern will und die Verkäuferin kommt SOFORT auf mich zu und fragt : "Kann ich etwas für Sie tun?"

    Das nervt uns doch auch.... trotzdem gehen wir immer wieder shoppen ;)

    :laughing:

    Hallo Trixi,

    ich habe hier eher das Problem, dass ich erst gar keinen Verkäufer finde - da bin oft ich die Belästigung! Hilfe, Kunde droht mit Einkauf...

  • juanito
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    geschrieben 1236533761000

    Lilian,

    das ist im Kaufhaus so, aber im kleinen Laden sind die potentiellen Kunden beleidigt, wenn der Verkäufer/Inhaber nicht sofort aufspringt! :shock1:

    En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959
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