@vonschmeling sagte:
Ferner ist hier keine Empathie für Unternehmen gefragt sondern höchstens für deren Mitarbeiter.
Das kommt hier nicht immer so rüber. Klar, haben die Mitarbeiter (nicht nur der Reisebranche) meine volle Empathie, in der Regel gehen die Firmen mit ihrem Mitarbeitern oft auch genauso um, wie mit ihren Kunden, wenn nicht noch schlimmer.
Aber klar, die verbreitete Beleumundung von Veranstaltern als geldgeile Ab.zocker lässt sich mit so schalen "Vergleichen" natürlich wunderbar unterfüttern ... 
Wenn Du meine Worte so verstanden hast tut es mir Leid, da haben wir wohl unterschiedliche Sichten auf das Thema. Ich wollte eher darauf hinweisen, dass auch die RV/Airlines bei offenen Forderungen ganz selbstverständlich unter kompletter Ausblendung der persönlichen Umstände des Schuldners die gesamten rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen. Wenn dies nun aber die Kunden tun sind diese aber unsolidarisch. Wenn jemand freiwillig seinen Lieblings-RV (oder Lieblings-Bäcker, Kneipe, usw.) durch die Akzeptanz von Gutscheinen unterstützen möchte ist das völlig okay und ehrenwert, allerdings sollten die Kunden, die dies nicht tun (können,wollen) dann nicht als unsolidarisch oder schlimmer hingestellt oder für mögliche Insolvenzen verantwortlich gemacht werden. Dazu kommt auch noch, dass die Kommunikation der Reiseveranstalter mir nicht allzu fair erscheint und oft mehr oder weniger rhetorisch geschickt versucht wird, die Ausstellung von Gutscheinen als einzige Möglichkeit der Erstattung gegenüber den Kunden zu kommunizieren.