@schnitzelesser sagte:
Wenn hier steht, dass TUI 70.000 Kreuzfahrtreisen bis 30.04. stornieren muss und 14.000 E-Mails pro Tag bekommt...
Bitte nicht falsch wiedergeben. Es handelt sich hier nur um TUICruises
@schnitzelesser sagte:
Wenn hier steht, dass TUI 70.000 Kreuzfahrtreisen bis 30.04. stornieren muss und 14.000 E-Mails pro Tag bekommt...
Bitte nicht falsch wiedergeben. Es handelt sich hier nur um TUICruises
Reisen im Schatten der Corona-Krise
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/reisen-im-schatten-der-corona-krise-16744413.html
Schauinsland Reisen hat vor 2 Stunden auf Facebook neue Infos geteilt
xxx editiert. Bitte beachte die Forenregeln! xxx
@sammy2808 sagte:
Habe soeben im Internet gelesen, das der ägyptische Präsident ab heute den Ausnahmezustand um 3 Monate verlängert hat.
Dieser besteht wiedermals seit 2017, wird immer wieder verlängert und hat mit der Covid19 Epidemie nichts zu tun. Das gehört aber auch ins Forum Ägypten.
Zur Abwechslung mal eine Erfolgsmeldung: Ich konnte heute einen Schlussstrich unter alle drei meiner offen Forderungen ziehen. Ich habe von der TUI, Expedia und Eurowings mein Geld zurückerhalten - freiwillig gezahlt hat allerdings niemand.
Zu verdanken habe ich die das der LH CC Gold/DKB, die mir das Geld, das mir die TUI geschuldet hat durch ein Chargeback zurückerstattet hat und PayPal, bei denen ich zwei Käuferschutz Anträge gegen Expedia und Eurowings gestellt habe, denen beiden stattgegeben wurde.
Ich kann wirklich nur jedem raten, alle möglichen Register zu ziehen um an sein Geld zu kommen; ob das rechtliche Schritte oder Rückbuchungen sind. Die Gefahr am Ende mit leeren Händen oder wertlosen Gutscheinen dazustehen ist sonst enorm groß.
Ich bin wirklich erschüttert, mit welcher Dreistigkeit von den Anbietern gegen geltende Gesetze und AGB verstoßen wurde; wie ich ignoriert, abgewimmelt, vertröstet und belogen wurde. Allen voran die TUI, die mich, sollte es sie nach dieser Krise noch geben, garantiert nie wieder als ihr Kunde sehen wird.
xx Gemaß Forenregeln editiert! xx
Allen anderen alles Gute, viel Erfolg bei der Durchsetzung eurer Rechte und bleibt gesund!
@ Pit Schnass
Wie schön für Dich, dass Du Erfolg hattest. Deinen letzten großen Absatz hättest Du Dir aber sparen können, da vollkommen unnötig. Kritik gegen die Admins kann man sicherlich - soweit berechtigt - anbringen. Nachdem was in den letzten Tagen von einigen - hier nicht mehr aktiven Usern gebracht wurde, finde ich das harte Durchgreifen aber durchaus notwendig und sinnvoll. Somit ist sicherlich auch niemand böse, wenn Du Dich nicht mehr aktiv beteiligen möchtest. Alles Gute ....
Die neuen Informationen von Schauinsland sind inzwischen auch hier zu lesen: https://www.schauinsland-reisen.de/aktuelle-informationen-zum-coronavirus?etcc_cu=onsite&etcc_med_onsite=slider&etcc_cmp_onsite=infos_corona
xx Editiert! xx
Bitte bleibt gesund.
auch wenn ich glaube, hier immer gegen eine Wand zu reden:
Die zwölf Regierungen, die sich schon für eine Gutscheinlösung entschieden haben plus das deutsche Coronakabinett, das diese anstrebt, sind weder blöd, noch rechtsbrüchig, noch verbraucherfeindlich, sondern lediglich realistisch:
Werden die Gutscheine in großem Umfang nicht angenommen, werden sich die Unternehmen wie Condor ins Schutzschirmverfahren retten. Und dann sind alle Anzahlungen, die vor der Insolvenz geleistet wurden, wie bei Condor futsch. Genau vor diesem Schaden wollen die Regierungen die Verbraucher bewahren. Spohr hat ja heute in diese Richtung schon mal eine Duftmarke gesetzt, wobei es ihm sicher mehr um schnellere Staatshilfen, denn um Gutscheine, ging:
Aber Altlöwin und Pit Schnass können sich ja dann daran aufgeilen, dass sie ihr Geld bekommen haben, während alle anderen leer ausgehen werden (Ausnahme Kreditkartenzahler, für die würde eine Insolvenz das Chargeback erleichtern).
Wirklich erschreckend, aber für mich nicht überraschend, ist die komplette fachliche, aber auch persönliche Inkompetenz und ausgeprägte Befangenheit des verbraucherrechtsbeduselten EU Kommissars Didier Reynders, der es nicht einmal für nötig befunden hat, mit der Bundesregierung über ihre Beweggründe zu sprechen, sondern seine unmaßgebliche Meinung gleich über die Presse rausgehauen hat. Man muss sich das mal vorstellen: Da geht Deutschland schon den korrekten Weg, statt die Kommission wie alle anderen direkt zu ignorieren, da ist der Mann dann auch noch kommunikationsunfähig. Da hat Frau von der Leyen noch viel Arbeit vor sich, wenn sie die Akzeptanz dieser Kommission, deren Besetzung ja weder nach Kompetenz, schon gar nicht demokratisch, sondern eher dem Proporz geschuldet erfolgt, aufrecht erhalten will. Übrigens kann ein einzelner Kommissar gar keine Entscheidungen allein treffen, sondern nur die Kommission im Ganzen, und da gab es beim Medienstaatsvertrag letztendlich ja auch ein Einlenken nach anderslautenden Vorabäußerungen.
@Wülfi71:
Keine Angst, Du redest nicht gegen eine Wand, es sind hier einfach nur nicht alle Deiner Meinung.
Nur zwei Gedanken von mir:
Gerade am Beispiel Lufthansa kann man doch prima erkennen, dass auch die von vielen Reiseveranstaltern/Airlines aus welchen Gründen auch immer verzögerte oder abgelehnte Auszahlung von Kundengeldern gerade nicht davor schützt, in die Insolvenz zu gehen. Wie Du schon selbst verlinkt hast spielen sie gerade selbst mit dem Gedanken, sich in die Insolvenz zu retten und sich dann vielleicht zusätzlich auch noch mit Steuergeldern retten zu lassen.
Und zum Thema Gutscheine frage ich mich immer wieder, wie sich wohl die Reisekonzerne verhalten hätten/würden, wenn ein Kunde wegen einer unverschuldeten Notlage nicht zahlungsfähig wäre. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie sich mit einem Versprechen auf Zahlung und Reisewiederholung im nächsten Jahr erfreut zurücklehnen würden. Sie würden vielmehr ihre Inkassofirmen und Juristen loshetzen, auch, wenn sie den Kunden damit vielleicht selbst in die Insolvenz treiben würden. Insofern halte ich das Verhalten von Kunden, die gerne ihr Geld zurückhaben wollen und dies mit Nachdruck betreiben weder für falsch noch für moralisch vorwerfbar, wie es hier an manchen Stellen impliziert wird.
Positiv bleiben zumindest bei mir auch nach der Krise ohnehin die Firmen in Erinnerung, die diese Mätzchen gar nicht erst versucht haben (z.B. Bucher, Schauinsland, Spotgroup) und freue mich, bei meiner Reisebuchung auf diese Firmen gesetzt zu haben, mit denen ich schon in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht hatte und die mich auch in diesen Kriesenzeiten nicht enttäuscht haben.
Wenn ein Kunde wegen einer unverschuldeten Notlage nicht zahlungsfähig wäre, dann wäre nur ein Teil des Reisepreises verloren, die Stornogebühr eben. Und die hat er ja bereits in Form der Anzahlung geleistet.
Auch scheint mir ein Vergleich einer Pandemie mit einem zugegebenermaßen bedauerlichem Einzelschicksal unpassend.
Ups! Scheint als wäre etwas schief gelaufen!