• Lexilexi
    Dabei seit: 1091059200000
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    geschrieben 1221242231000

    ich kenne keine mobilen reisebüros.

    würde dieses auch nicht in anspruch nehmen. genauso wenig wie eine mobile friseurin, die ins haus kommt, oder einen versicherugnsvertreter.

    dafür ist mir mein feierabend viel zu kostbar, als dass ich mir da ein paar leutchen ins haus lade, die mir meine zeit stehlen und mir was verkaufen wollen.

    wenn ich etwas kaufen möchte, bestimme ich den zeitpunkt und das pordukt. und dann gehe ich in das enstprechende etablissement, dass mir die produkte, die ich kaufen will, anbietet.

    habe ich am wochenende lust, was zu kaufen, gehe ich ins internet.

    Das "F" in Montag steht für Freude.
  • Ronny87
    Dabei seit: 1109203200000
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    geschrieben 1221245906000

    Für viele meiner Kunden ist Zeit auch eines der wichtigsten Güter überhaupt, daher nehmen diese meine Leistungen in Anspruch, da ich auch in der Mittagszeit in die Praxis gehe oder nach Feierabend einen Hausbesuch abstatte, weil es zeitlich bei diesen Leuten gar nicht anders möglich ist. Und zum Glück denke diese anders als du Lexi und sind froh darüber, so eine Leistung in Anspruch nehmen zu können ;) .

    LG

    Gehe deinen eigenen Weg und lass die anderen lachen.
  • ADEgi
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    geschrieben 1221246613000

    Hallo Lexi,

    auch von mir die gleiche Anmerkung wie von Ronny. Denn der Kunde legt ja den Zeitpunkt und den Termin fest. Er sagt, was er haben möchte, genau wie in jedem anderen Geschäft auch. Nur sein Vorteil ist die Flexibilität, denn wenn er am Sonntag-Nachmittag eine Reise buchen will, dann muß er eben gerade nicht ins Internet gehen, sondern kann sich seinen Reiseberater nach Hause bestellen. (Oder natürlich auch bei Ihm vorbeikommen.)

    Alles also gar nciht anders, wie Du das haben willst, nur mit etwas besseren Öffnungszeiten, als die normalen Reisebüros.

    Gruß

    Berthold

  • nanne2007
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    geschrieben 1221249513000

    Hallo,

    ich kenn keine Mobilen Reisebüros, hab auch hier erst erfahren das es sowas gibt. Nun meine Frage: Woran erkenn ich ein

    Gutes, denn ich kann mir vorstellen das es auch in diesem Bereich Leute gibt die nicht nur den Kunden im Blick haben. Fachkenntnis usw kann man sich aneignen ohne den Beruf eines Reisekaufmannes zu erlernen.

    LG Marianne

  • Ronny87
    Dabei seit: 1109203200000
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    geschrieben 1221251014000

    Hallo Marianne,

    dazu muss man bemerken, dass die meisten mobilen Reiseberater, so wie ich auch, einen direkten Abschluss als Reiseverkehrskaufmann haben oder eben umfangreiche Kenntnisse durch eine langjährige Tätigkeit. Allerdings ist es wahrlich so, dass jeder beliebige Mensch ein mobiles Reisebüro eröffnen kann, eben wie Tupperware, darin sehe ich auch den Nachteil oftmals, denn die Gefahr ist groß, dass alle über einen Kamm gewurfen werden, was meistens falsch ist. Viele Anbieter, quasi die "Zentralen" verlangen daher eine entsprechende Ausbildung oder langjährige Erfahrung.

    Ich erkenne einen guten Mitarbeiter in der Regel an meine Intuition und daran, wie sich ein Mitarbeiter gibt und auf meine Fragen eingeht, denn das ist im Elektrofachmarkt ja auch nicht anders als Beispiel ...

    LG

    Gehe deinen eigenen Weg und lass die anderen lachen.
  • nanne2007
    Dabei seit: 1193702400000
    Beiträge: 314
    geschrieben 1221253097000

    @Ronny87

    Danke für die Info

    LG Marianne

  • ADEgi
    Dabei seit: 1180828800000
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    geschrieben 1221263012000

    Hallo ronny,

    also bei uns im System sind es eher die nicht gelernten Kräfte, die hier die Übermacht darstellen. Bei einer letzten Zählung waren es ca. 670 angemeldete Kollegen und Kolleginnen, von denen ca. 320 wirklich aktiv waren.

    Viele probieren diesen Job sicher auch aus und stellen fest, daß es einfach nichts für sie ist, oder daß sie ganz einfach andere Vorstellungen hatten.

    Laut meinen Informationen sind bei uns die bei den besten Verkäufern vor allem ungelernte Kräfte. Auch ich habe den Job nie gelernt.

    Unter dem Strich ist es wirklich so, daß Du qualifizierte Leute wirklich nur daran erkennst, wie Deine Fragen und Wünsche beantwortet werden. Ganz wie im normalen Reisebüro auch. Allerdings hast Du dort dann oft jemand, der das gelernt hat. Ob er aber nur einen entsprechenden Abschluss hat, oder diesen auch wirklich mit Leben füllt merkt man erst, wenn man bedient wird.

    Auch im Stationären Vertrieb sind in der Zwischenzeit viele ungelernte Kräfte im Einsatz. Das ist allein schon der Tatsache geschuldet, daß viele Reisebüros die Ausbildung in den letzten Jahren vernachlässigt haben und sich dies jetzt rächt.

    Und es ist halt so, daß jemand nur weil er eine entsprechende Ausbildung hat, deswegen nciht unbedingt besser sein muß. Ich habe Verkäufer- und Einzelhandelskaufmann gelernt und bin schockiert mit wie wenig Wissen man vor allem den ersten Titel bekommen kann. In der ersten Stunde Rechnungswesen wurde uns der mitgebrachte Taschenrechner erklärt. :frowning: Das schlimme daran: Manche hatten dies nötig!

    Somit ist für mich nicht die Ausbildung wichtig, sondern die Praxis und die Tatsache, daß man nie vergessen darf immer weiter zu lernen. Gerade in dieser Beziehung erlaube ich mir die Feststellung, daß ich persönlich hier so einige Fachkräfte in die Tasche stecken kann. Denn jeder kennt das sicher aus seinem eigenen Beruf. Einen Abschluß haben und sich danach immer weiterzubilden sind einfach zweierlei Dinge.

    Gruß

    Berthold

  • Ronny87
    Dabei seit: 1109203200000
    Beiträge: 1808
    geschrieben 1221264034000

    @ADEgi sagte:

    Somit ist für mich nicht die Ausbildung wichtig, sondern die Praxis und die Tatsache, daß man nie vergessen darf immer weiter zu lernen. Gerade in dieser Beziehung erlaube ich mir die Feststellung, daß ich persönlich hier so einige Fachkräfte in die Tasche stecken kann. Denn jeder kennt das sicher aus seinem eigenen Beruf. Einen Abschluß haben und sich danach immer weiterzubilden sind einfach zweierlei Dinge.

    Hallo Berthold,

    da stimme ich dir allerdings zu. Weiterbildung ist das Wichtigste, egal ob gelernt oder ungelernt und das überall und in allen Berufszweigen.

    Wie gesagt, bei uns sind sehr viele gelernte Kräfte dabei, wobe ich ja eben auch nicht Reiseverkehrskaufmann als Abschluss habe sondern Bürokaufmann, aber meine Ausbildung zum großen Teil eben auch im Reisebüro unseres Unternehmens absolviert habe und vorher durch Praktika erste Erfahrungen gesammelt habe.

    Und das du mehr Ahnung hast als viele Fachkräfte, hast du schon oft bewiesen.

    Bei dem von dir angesprochenen Punkt, dass einige bei euch schnell aussteigen bzw. nur mal probieren, kann ich mir damit erklären, dass viele Menschen denken, beim Thema Reisen können sie mitsprechen und mal eben doch dann nebenbei im Freundeskreis ne Reise verkaufen. Aber damit ist es eben nicht getan und das wird vielen sicherlich schnell bewusst, da es ja auch mit einigen Risiken (Beratungen, Weiterleitungen von Änderungen) verbunden ist.

    Grüße

    Gehe deinen eigenen Weg und lass die anderen lachen.
  • Lexilexi
    Dabei seit: 1091059200000
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    geschrieben 1221300161000

    @ronny und adegi

    im grunde habt ihr recht mit eurem argument der zeit.

    ihr kommt zu zeiten ins haus, wo andere reisebüros schon zu haben.

    allerdings ist eure beratung ja auch immer bedingt an eine terminabsprache.

    und wenn ich einen termin abspreche heißt das, dass ich auch zu dem zeitpuknt zu hause sein muß. ganz egal, was mir da so spontan dazwischen käme. für mich persönlich wäre das nichts.

    aber rein psychologisch natürlich sehr geschickt. denn ich kann mir vorstellen, dass die kunden, die ihr am sonntag oder samstag nachmittag besucht, sich schon ein wenig "schuldig" fühlen eure zeit in anspruch zu nehmen und buchen dann sicherlich auch bei euch.

    @adegi

    wichtig in eurem job ist sicherlich erstmal das verkaufstalent. wenn du sagst, dass du einzelhandel gelernt hast, dann ist das ja schon mal eine prima voraussetzung. und das jeder den job erstmal leben muß finde ich auch richtig. jedoch kann ich mir in der branche auch gut vorstellen, dass man irgendwann ins schwimmen kommt, wenn es ums reiserecht geht. da kann ich mir vorstellen, dass manch eurer nicht gelernten kollegen probleme bekommt (nicht auf dich persönlich bezogen).

    das ist in meiner branche (versicherungen) ähnlich. verkaufen und tarife lernen können sie alle gut. aber wenn es ans eingemachte im versicherungsrecht geht, dann kommen die quereinsteiger regelmäßig ins schwimmen.

    Das "F" in Montag steht für Freude.
  • ADEgi
    Dabei seit: 1180828800000
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    geschrieben 1221301430000

    Hallo,

    also Termine kann man ja absagen. Einzig wenn es so kurzfristig passieren würde, daß man schon unterwegs ist, dann wäre es ärgerlich. Ansonsten aber kein Problem.

    Das mit der Schuldigkeit, gegenüber der in Anspruch genommenen Zeit mag zum Teil schon sein. Jedoch habe ich die meisten Termine nicht am Wochenende, weil eben viele gerade nicht meine Wochenenden in Anspruch nehmen wollen. Und falls Doch kann es auch schon mal passieren, daß man nicht nur zum Reisen verkaufen kommt, sondern auch zu Kaffee und Kuchen! ;)

    In jedem Fall ist die Beratung und der Kontakt persönlicher und dadurch auch die Kundenbindung größer. Hier habe ich klare Vorteile.

    Ein weiterer Vorteil ist natürlich auch, daß ich nur selten etwas von jetzt auf gleich wissen muß. Wie Du schon sagst läuft das Meiste über Termine. In der Regel ruft der Kunde an, oder schickt eine Mail bzw. auch schon mal ein Fax. Dann melde ich mich und kläre weitere Fragen ab. Dann geht es an die Arbeit und dazu kann ich mir die Zeit nehmen, die ich halt brauche. Ich muß mir ja keine Gedanken darüber machen, daß mein Chef in einer bestimmten Zeit einen bestimmten Umsatz erwartet.

    Erst wenn alles vorbereitet ist, dann geht es zum Kunden.

    So ist eigentlich der häufigste Fall. Andererseits gibt es aber auch immer mehr Leute, die schlicht und einfach an meiner Türe klingeln. Dann ist exakt die gleiche Arbeit, wie im Reisebüro gefragt. Auch bei Last Minute habe ich kaum mehr Zeit. Wobei auch dort ein Rückruf meist dankend angenommen wird.

    Bezüglich des Reiserechts sieht es so aus, daß man damit eigentlich nur sehr eingeschränkt konfrontiert wird. Denn wenn man hier Fragen zu ausführlich beantwortet, kann man gerne in eine Rechtsberatung hineinlaufen und dagegen wäre dann wieder klagbar. Somit hilft man, soweit man kann und soweit es das jeweilige Wissen zulässt. Bei konkreten Fragen, gleich welcher Art, können die Mobilen dann aber wieder auf die Buchungszentralen zurückgreifen und dort sitzen dann ausschließlich gelernte Kräfte. (meist übrigens auch Ausbildungsbetriebe und oft mit einem dazu gehörenden stationären Büro) Die Erfahrung, die mir also fehlt, kann ich mir immer bei meiner Zentrale holen. So wie im Reisebüro, wenn man den Kollegen fragt. Zusätzlich gibt es auch noch ein internes Forum, über daß sich die mobilen unserer Organisation austauschen können. Denn Alles kann man einfach nicht wissen.

    Gruß

    Berthold

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