• Jana211078
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    geschrieben 1178119153000

    Ich weiß nicht, ob es bereits hier erwähnt wurde (war zu faul um alles durchzulesen ;)... am Sonntag Abend kam in Spiegel TV auf RTL eine recht gute Reportage über das Thema Klimawandel.

    Seriöse Forscher aus Deutschland, Irland, England haben unter anderem anhand von Bohrungen in der Antarktis herausgefunden, dass es im laufe der Jahrtausende immer wieder Klimawandel gab. Mal war es kälter, mal wärmer. So war z.B. Grönland in der Wikingerzeit nicht mit Eis bedeckt, sondern grünes Land (wie der Name schon sagt).

    Außerdem warnten Forscher wohl in den 70er Jahren vor einer neuen Eiszeit, da es damals jahrelang bitterkalte Frühlinge u. Winter gab. Tja u. heute warnen sie vor einer Hitzewelle.

    Auch die Zahl der Wirbelstürme, Hurrikane etc. sei nicht gestiegen. Diese Zahl sei seit 1850 konstant (damals begannen die Aufzeichnungen).

    Die Forscher waren der Meinung, das Thema Klimawandel sei ein Produkt der Forschung u. Politiker (Al Gore), um Forschungsgelder an Land zu ziehen u. Aufmerksamkeit zu erlangen.

    Der Bericht war sehr interessant u. ich hätte mir dieses Thema gerne noch länger angesehen. Hätten sich einige unserer Politiker auch mal ansehen sollen, bevor wieder unüberlegte Schritte unternommen werden.

  • noki
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    geschrieben 1178119796000

    Ist Euch allen denn noch nicht aufgefallen was z. B. Brigitte in ihrem Beitrag schon angedeutet hat: Panikmache und nichts, aber auch gar nichts ist wissenschaftlich fundiert, bewiesen und im Experiment nachvollziehbar. Die Supercomputer laufen sich heiß um einigermaßen 'vertrauenswürdige' Voraussagen zu liefern. Gefüttert mit den Daten der EXPERTEN, und nicht den pseudowissenschaftlichen Prognosen in Montecarlo-Programmen! (Das sind durchaus gängige und relevante Anwendungsprogramme, die, wie der Name schon andeutet, aus der Spieltheorie kommen.)

    Ist euch nicht auch weiterhin aufgefallen, dass seit einiger Zeit nicht mehr das CO2 der Schuldige ist worüber es gaaaaaaaaanz große Artikel gab? - Jedenfalls scheint die Regenbogenpresse erkannt zu haben, dass sie weit und unkompetent übers Ziel hinausgeschossen war.

    Hiermit unterstreiche ich nochmals die Meinung von Brigitte. Allerdings den Minimalwert des CO2's möchte ich anzweifeln; er müßte eigentlich sehr weit höher liegen, um eine geregelte Assimilation der Pflanzen noch zu ermöglichen. Aber das kann ich nicht beweisen.

    Holzmichel sieht das aus der Sicht derer, die ein lukratives Geschäft daraus machen oder machen wollen. Das ist legitim und berechtigt vom volkswirschaftlichen Standpunkt her. Aber ist er auch seriös?

    Grüße Dieter

    Gar furchtbar ist des Wortes Macht, wenn man es nutzt zu unbedacht!
  • carstenW.
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    geschrieben 1178119973000

    @Jana211078

    Die Herrschaften Politiker müssen doch auch was zu tun haben ;).

  • curiosus
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    geschrieben 1178120568000

    ....nur mal ein paar Fakten:

    -es war bereits schon einmal deutlich wärmer auf der Erde, incl. Massensterben.

    -es war schon einmal bedeutend kälter, ebenfalls incl. Massensterben.

    -es gab bereits hohe CO2 und CH4-Konzentrationen in der Atmosphäre, auch incl. Massensterben.

    -es war einmal der Meerespiegel 200m niedriger als heute.

    -es war der Meerespiegel auch schon knapp 40m höher als heute.

    -es gab immer dem Klima entsprechend angepasste Lebensformen auf der Erde.

    Was aber wird?

    -große Gletschegebiete befinden sich im Rückzug.

    -ausgedehnte Meereisgebiete lösen sich auf.

    -der Meererspiegel steigt derzeit an.

    -die Klimagaskonzentration ist so hoch, wie seit über 2.000.000 Jahren nicht mehr.

    -Wüstengebiete breiten sich rasant aus.

    -weitere Belastungen kommen durch weltweit fortschreitende Industrialisierung hinzu.

    Wir leben in einer Welt, die wir nicht verstehen. Wir können nur beobachten, beschreiben und begrenzt modellieren. Was auf uns zukommen wird können wir erahnen, begreifen werden es die wenigsten...

  • noki
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    geschrieben 1178120953000

    @uriosus,

    auch dein Beitrag hat einen Wahrheitsgehalt! Aber um diese Zusammenhänge verstehen zu können muß man wohl etwas mehr mit der Materie vertraut sein.

    Auf jeden Fall hat unsere Sonne zur Zeit sehr große Ausbrüche (Protuberanzen), die erhebliche Auswirkungen auch auf unsere 'Mutter'-Erde haben könnten.

    Davor schützt uns noch, und Gottlob, unsere Atmosphäre und unser Magnetfeld, ob mit Ozon oder CO2 ist egal.

    Dieter

    @uriosus,

    aus welcher Quelle stammt die Information mit den Klimagaswerten von vor 2.000.0000 Jahren? Das können doch nur Rückextrapolationen sein!

    CH4 (Methan) und CO2 (Kohlendioxid) sind neben anderen Verbindungen diejenigen, die erst ein Leben auf unserem Planeten ERDE ermöglicht haben! Gäbe es sie nicht, so wäre wahrscheinlich kein Leben in dieser Form möglich.

    Und dieses Gleichgewicht aller dieser 'Zutaten', auch der Naturkonstanten, ist extrem empfindlich und störungsanfällig!

    Womit wir wieder am Ausgangspunkt angekommen sind!

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  • curiosus
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    geschrieben 1178122452000

    Noki, die Sonneneruptionen sind vernachlässigbar im Gesamtbild der zyklischen Änderungen globaler Klimaentwicklung. Es sind letztlich kurzzeitige Störungen, eben ein Wimpernschlag. Die langfristigen, wiederkehrenden Parameter sind wesentlich bedeutender und langanhaltender.

    Bezüglich Deiner Nachfrage zu den vergangenen 2 Ma, diese wurden aus fossilen Datenträgern ermittelt. Veränderungen in der Atmosphäre und Aquasphäre lassen sich u.a. durch d13C-, d18O- und 87Sr/86Sr-Relation bestimmen. Aus diesen Werten ergeben sich z.B. Angaben zur Wassertemperatur und Eisbildung (Entzug von Wasser aus dem atmosphärischen Kreislauf) sowie zur CO2-Konzentration der Atmosphäre.

  • noki
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    geschrieben 1178139116000

    @curiosus,

    da kann ich mit Deinem 1. Absatz nicht konform gehen!

    Schon gar nicht mit dem 'Wimpernschlag'.

    Es scheint doch wohl in dieser Generation (astronomisch gemeint) so zu sein, dass uns möglicherweise eben dieser 'Wimpernschlag' unseres Planetensystemes trifft?

    Zyklische Klimaänderungen gab es immer, gewiss, auch schon vor der Zeitrechnung, die belegt sind, und wird es wahrscheinlich auch immer wieder geben; wobei die Betonung auf 'zyklisch' hier liegen sollte - in 100 Jahren, in 200 Jahren, oder baldigst?

    Wer weiß was und wann etwas wirklich Bedeutungsvolles geschieht?

    Dieter

    Aber hast Du nicht Lust über dieses Thema per PN zu schreiben? Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass viele User gelangweilt sind, und ich womöglich die gelb-rote Karte hier erwerbe!? Eigentlich strebe ich das nicht unbedingt an.

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  • curiosus
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    geschrieben 1178139534000

    Noki, schau Dir mal die Zeitrahmen der zyklisch wiederkehrenden Asymmetrien der Erdbahnparameter an. Sie sind weitaus langanhaltender als kurzzeitige aktive Sonneneruptionsphasen. Deshalb der Begriff Wimpernschlag für letzteres.

    Wir reden hier nicht von Jahren, Jahrzehnten oder Jahrhunderten, sondern hunderttausenden von Jahren... ;)

  • noki
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    geschrieben 1178141283000

    @curiosus.

    so und nicht anders habe ich das auch verstanden! Im astronomischen Zeitmaßstab!

    Jetzt hast Du mich dazu gebracht noch einmal bei John D. Barrow, Steven Hawkins und C. F. von Weizäcker nachzuschlagen, ach ja und R. Feynman darf da nicht fehlen.

    Alle diese heutigen Schwierigkeiten waren schon längst vorausgesagt! Nichts ist neu daran!!

    Viele Grüße

    Dieter

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  • curiosus
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    geschrieben 1178141917000

    ...stimmt, doch leider hat es kaum einer begriffen. :shock1:

    Die Variablen wirken langfristig, die Wirkungen sind hingegen kurzfristig.

    Aber das wird die aussterbende Spezies der homo sapiens wohl nie lernen wollen oder können... ;)

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