• effi
    Dabei seit: 1119657600000
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    Zielexperte/in für: Athen
    geschrieben 1153357336000

    Dieses Thema ist scheinbar unerschöpflich und deshalb möchte ich meinen "Senf" auch noch mal dazugeben. Es wurde viel diskutiert über Benehmen und Anstand, über den persönlichen Geschmack des Einzelnen, körperliche Schönheiten und Unschönheiten und und und...Daran sieht man auch , wie komplex dieses Thema ist.

    Was der eine als schön oder ästhestisch empfindet, kann ein anderer ganz anders sehen. Nicht jede Frau kann sich an einem behaarten, wenn auch muskulösen, Männerbein erfreuen und nicht jeder Mann mag gepiercte Bauchnabel, die beim Essen der Allgemeinheit präsentiert werden.

    Und wer bitte soll hier die Grenzen ziehen? Ist eine Hose noch ausreichend lang oder schon zu kurz ? Sind die Achselhaare rasiert oder schon unästhetisch? Ist ein pickliger Rücken angenehm für andere Gäste ? Soll dies vom Hotelpersonal, welches über den Zuritt zum Restaurant wacht, entschieden werden? Die Hotels haben sicher gute Gründe für ihre Kleidungsvorschriften im gastronomischen Bereich. Und dabei spielen die Sterne des Hotels und auch die Marke der Klamotte überhaupt keine Rolle. Ob ich im bauchfreien Gucci-oder H&M-Top zum Essen erscheine, macht keinen Unterschied.

    Es geht hier nicht darum, Menschen über Ihre Kleidung zu definieren und kein Mensch verlangt, in einem Badehotel in Anzug oder Abendkleid zu erscheinen.

    Was ist so schwer daran, sich für eine Stunde am Tag eine lange Hose, ein Shirt oder Hemd anzuziehen? In den meisten Badehotels geht es doch um nicht mehr.

    Als Gast im Hotel, habe ich die Wünsche des Gastgebers zu respektieren!

    Wir verlangen diese Anpassung auch von bei uns lebenden Fremden. Aber vielleicht liegt es daran, dass WIR für unseren Aufenthalt Geld zahlen und meinen, uns damit über jede Regel hinweg setzen zu dürfen. Schließlich bin ich ja Kunde! Würden sich die meisten im Vorfeld über die Sitten und Gebräuchen ihres Reiselandes informieren, würden wir diese Diskussion vermutlich nicht führen müssen. Einige sollten dieses Thema mal aus der Sichtweite Ihrer Gastgeber sehen. Kein Ägypter, Marokkaner, Grieche oder selbst Franzose käme auf die Idee, mit kurzer Hose oder Achselshirt (auch wenn es gepflegt ist..) ein Restaurant zu besuchen.

    Grüße

    Effi

  • Blues
    Dabei seit: 1169510400000
    Beiträge: 3760
    geschrieben 1153381092000

    Kein Mensch wird sich stören, wenn eine Türkin mit Kopftuch in einen Speisesaal kommt. Oder wenn ein Mann aus dem Mittleren Osten in seiner Landestracht -u.a.mit Turben- ein Restaurant betritt.

    Kurzhosenträger - das ist die Lösung, Kultur und Landestracht.

    Nehmt einen Schottenrock und ihr schwitzt nicht mehr. Und die Damen fragen sich erst noch, was wir wohl unter dem Kilt tragen....! :laughing: :rofl: :rofl:

  • Harzer
    Dabei seit: 1127260800000
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    Zielexperte/in für: Belgien
    geschrieben 1153385107000

    @Salvamor41 und Erika1

    Der Satz "Kleider machen Leute" hat schon seine Berechtigung, weil in den ersten drei Sekunden entschieden wird, ob man einen anderen Menschen mag oder nicht.

    Und Salvamor41, wenn sich mehrere Hundert Menschen sich auf eine Stelle bewerben, ist schon das Aussehen der Bewerbungsmappe und das Anschreiben für den ersten Eindruck entscheiden, weil kein Personaler soviel Zeit hat, sich alle Bewerbungsmappen komplett durchzulesen. Und wenn sich ein Unternehmen entschieden hat, welche 5, 6 oder 12 Bewerber zu einem VG eingeladen werden, dann sind alle eingeladenen Bewerber fachlich geeignet für diesen Job. Deswegen geht in einem VG, wo nur noch die engere Wahl zur Auswahl steht, größtenteils um die sozialen Aspekte, sprich paßt der Bewerber menschlich in das bestehende Unternehmensgefüge oder nicht.

    Allerdings suche ich bei einem Urlaub weder eine neue Freundin geschweige denn einen neuen Job und was andere Urlauber denken, interessiert mich einen feuchten Keks.

    Ich bin der Meinung, so wie es unterschiedliche Essensmöglichkeiten in D. gibt, wo das Niveau der Kleidung unterschiedlich ist, angefangen ganz unten bei McDoof bis hin zu einem 3 Sterne Restaurant. Da paßen sich ja auch die Menschen an und ziehen, je nachdem wo sie hingehen die entsprechende Kleidung an.

    Und so sollte man das auch bei den Hotels handhaben, es sollte jeder das Hotel buchen, wo er in seinem Outfit hinpaßt.

    Das machen wir jedenfalls so und hatten deswegen bis jetzt noch keine Probleme gehabt. Und wie andere rumlaufen ist mir eigentlich schnurzpiepegal, weil ich der Meinung bin, das dafür das Hotel und sein Personal zuständig ist und nicht ich als Gast. Und wenn das Personal vorne am Eingang der Meinung ist, das Urlauber xy in seinem Outfit passend für die Mahlzeit gekleidet ist und sie/ihn so reinläßt, dann ist das bestimmt nicht meine Aufgabe mich darüber zu mokieren. Bis jetzt ist das in unserem Urlaub auch noch nicht allzuoft vorgekommen, das sich wer in seinem Kleiderschrank daneben gegriffen hat und falls doch hab ich mir eins innerlich gegrinst und das wars dann auch schon. Ich habe durch meinen Beruf das ganze Jahr mit anderen Menschen zu tun, ziehe auch sehr gerne Anzüge an (andere behaupten jedenfalls, das ich mehr Klamotten und Schuhe habe als eine Frau). Wenn man zu einer Feier geht, dann sieht man auch auf den ersten Blick, wer sich in seinem Outfit wohlfühlt oder bei wem der Partner(-in) ein wenig nachgeholfen hat. Wenn z.B. ein Mann mehr oder weniger dazu gezwungen wird, alle paar Jahre mal einen Anzug anzuziehen, dann sieht man das auf den ersten Blick. Aber Blues hat auch recht, nur weil einer einen Anzug anzieht, um auf den ersten Eindruck positiv zu wirken, stellt es sich doch recht schnell heraus, ob er nicht doch nur ein Blender ist.

    Aber wie bereits geschrieben, im Urlaub kleide ich mich ordentlich und gepflegt, weil da lege ich persönlich viel Wert drauf, ziehe aber bestimmt keinen Anzug an und meine Freundin zieht sich ebenfalls gut an, aber sie läßt ihre Gardrobe, die sie fürs Büro anzieht, auch zu Hause.

    Bzgl. des letzten Absatz von effi schreibe ich meine Meinung in die Mecker-Ecke, weil das hier nicht hingehört.

    Leben und leben lassen!
  • salvamor41
    Dabei seit: 1086652800000
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    geschrieben 1153388123000

    @ Harzer

    Ich sehe in Deinem Beitrag nicht unbedingt einen Widerspruch zu meiner These, daß Menschen über ihr outfit definiert werden. Aber vielleicht interpretiere ich Deinen Beitrag falsch.

    Wenn der fachlich als geeignet eingestufte Bewerber mit völlig unpassender Kleidung beim VG erscheint, dann wird sein Outfit zum knock-out-Kriterium. Da kann er so viel soziale Kompetenz ausstrahlen wie er will, dann wird das nix, weil er eben in einem wichtigen Punkt nicht, wie Du es ausdrückst, in das bestehende Unternehmensgefüge paßt. Das gilt um so mehr bei Mitarbeitern mit Kunden- oder Lieferantenkontakten.

    Sollte Dir, vor allem wenn Du MA in Führungspositionen einstellst, das Kriterium Kleidung nicht wichtig sein?

    Deine Unternehmensleitung würde sich "bedanken", wenn Du für die Position eines Vertriebsleiters jemanden einstellen wolltest, der zwar soziale Kompetenz hat, der aber in Jeans und kariertem Sporthemd zum Bewerbungsgespräch kommt.

    Ich habe dieses Argument VG ja auch nur als Hilfsargument verwendet, um deutlich zu machen, daß nicht nur im Urlaub Menschen nach ihrem Outfit beurteilt werden.

    Wenn Du einerseits schreibst, daß es Dich "einen feuchten Keks interessiert", was Miturlauber über Dich und Dein Outfit denken, ein paar Zeilen weiter aber sagst, daß Du dich im Urlaub "ordentlich und gepflegt" und dem Anlaß enrsprechend kleidest, dann sehe ich darin einen Widerspruch.

    Ja wat denn nu?

    ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><
  • el_loco
    Dabei seit: 1088640000000
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    geschrieben 1153389379000

    "Ordentlich und gepflegt" kann für einige Leute auch heißen:

    Saubere Shorts und Poloshirt

    ...und wenn einigen Unverbesserlichen das nicht besser gefällt als eine fleckige helle Stoffhose und weissem Hemd mit Schweisskragen....

    dann weiß ich auch nicht.... :|

    Realität ist eine Illusion, die durch Mangel an Alkohol entsteht....
  • salvamor41
    Dabei seit: 1086652800000
    Beiträge: 4964
    geschrieben 1153391734000

    @ el_loco

    Warum diese Extreme?

    Wie wäre es denn mit einer sauberen hellen Stoffhose und weißem Hemd ohne Schweißkragen in einem gehobenen Restaurant?

    ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><
  • el_loco
    Dabei seit: 1088640000000
    Beiträge: 944
    geschrieben 1153392753000

    @'salvamor41' sagte:

    Wenn Du einerseits schreibst, daß es Dich "einen feuchten Keks interessiert", was Miturlauber über Dich und Dein Outfit denken, ein paar Zeilen weiter aber sagst, daß Du dich im Urlaub "ordentlich und gepflegt" und dem Anlaß entsprechend kleidest, dann sehe ich darin einen Widerspruch.

    Ja wat denn nu?

    Weil ordentlich und gepflegt nicht zwangsläufig "lang und rausgeputzt" heißen muss.

    Wo ist dann der Widerspruch???

    Und längst nicht jedes Hotel, ob im In- oder Ausland, genügt dem Anspruch, ein "gehobenes" Restaurant sein Eigen nennen zu dürfen.

    Schließlich geht es hier doch um Hotelrestaurants...?!

    Realität ist eine Illusion, die durch Mangel an Alkohol entsteht....
  • Metrostar
    Dabei seit: 1087171200000
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    geschrieben 1153394996000

    Mal eine ganz dumme Frage: Was ist an den Formulierungen "Herren werden gebeten, zum Abendessen lange Hosen zu tragen" und "Um angemessene Kleidung wird gebeten" so verkehrt?

    Es kann doch nur für ein Hotel von Vorteil sein, wenn dadurch ein bestimmtes Klientel abgeschreckt wird. Damit meine ich Gäste, die u. a. im Urlaub die ältesten verwaschenen T-Shirts tragen, die schon längst nicht mehr passen, bei Tisch aus Flaschen saufen (schon erlebt!), und sonst auf irgendeine Art die *** herauslassen möchten.

  • Feensturm
    Dabei seit: 1150675200000
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    geschrieben 1153396651000

    HÄÄÄÄÄ?????? Willst du damit sagen, das leute die kurze Hosen tragen sich nicht benehmen können. Man, was für ein schwachsinn. Ich habe schon auf ner Gala erlebt, das sich die sogenannten "Herren" ans Abendbuffet stellen, wohl gemerkt im Anzug und aus ner Tasse die Suppe im stehen runter schlürfen und ein Beuerchen lassen. Und der Zusatz, angemessene Kleidung definiert sowieso jeder anders.

    Man muss doch geistig so auf der Höhe sein und vom Gefühl her wissen, was sich gehört bzw. was man wo trägt.

    *- Manche Leute können alles viel besser, nur tun sie es nicht- *
  • lime
    Dabei seit: 1147132800000
    Beiträge: 149
    geschrieben 1153396704000

    Ich finde so einen Hinweis im Katalog nicht unbedingt verkehrt, da man so die Leute darauf Aufmerksam macht, nicht "irgendwie" zu kommen, weil das ja scheinbar nicht selbstverständlich ist, nicht in Badelatschen und versifftem T-Shirt zum Abendessen zu gehen.

    Aber die Formulierung sollte doch auf beide Geschlechter zugeschnitten sein, und nicht nur die Herren ansprechen, finde ich. Es gibt auch genug "Damen" die sich "unter aller ***" anziehen.

    Ich verstehe zwar nicht ganz, was daran falsch sein soll, wenn man sich schön kleidet, halt mit kurzer Hose. Die Männer können ja nix für ihre Beinhaare, deswegen müssen sie schwitzen, das finde ich nicht fair, und die Damen, weil sich die zu 95% rasieren (manche eben auch nicht, deren Haare stören anscheinend keinen) müssen nicht schwitzen, sondern könnten im mini-mini-Rock herumlaufen (=ungerecht). Das ist ja auch körperlich anstrengend für die Herren, ständig schwitzen zu müssen, bei heißen Temperaturen in langer Hose.

    Wenns nach den Kriterien geht, alles was "hässlich" ist, soll verdeckt werden (also lange Hose bei Herren), dann müsste ich mir ja auch einen **** über den Kopf stülpen, wenn ich ein "hässliches" (ich weiß, Ansichtssache) Gesicht habe, weil ja Leute während sie ihr Essen einnehmen einen Brechreiz bekommen könnten. Deshalb finde ich, sollte man die Kleiderordnung nicht nach "Körpermerkmalen" definieren (z.B. lange Hose weil "hässliche" Männerbeine -> weil das ist IMMER Ansichtssache, viele finden die nackten Männerbeine natürlich, andere stören sich schon an einer kleinen Warze am Rücken einer Person) sondern eher an den Anstand appelieren, nicht in zerissenen Klamotten zu kommen "wir bitten um angemessene Kleidung"; denn für schöne oder hässliche Körpermerkmale, kann ja kein Mensch was. Wenn eine/r Akne auf den Armen hat, muss er deswegen ja auch kein langes Hemd beim Essen anziehen, wär ja noch schöner!!

    Also ich seh echt nicht ein, warum man sich nicht auch mit kurzer Hose "schön" Kleiden können soll, manche kriegens ja nichtmal mit langer Hose hin "angemessen" auszusehen (wegen fettiger Haare Beispielsweise), aber das ist dann okay, weil sie sich ja an die Vorschriften halten.

    Klar muss man sich den Regeln des Gastgebers anpassen, und bei unserem Katalog steht auch, dass die Herren lange Hosen anziehen sollen, deswegen macht das mein Freund auch; aber trotzdem finde ich die Art, WIE Kleiderordnungen aufgestellt werden, nicht ganz okay. Da müssten andere Kriterien entscheidend wichtiger sein (nicht stinken, saubere Klamotten,...), aber das ist nur meine Meinung :|

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