• olli_o2
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    geschrieben 1187370810000

    Ich habe 1990 ein Busunglück auf der Rückfahrt von der Costa Brava "überlebt".

    Unser Bus mit dem scheinbar übermüdeten Fahrer durchschnitt im Morgennebel (6 Uhr morgens) in Frankreich mit den Bus einen Meter neben einer Laterne die Mittelleitplanke, weiter gings über die Gegenfahrbahn, dort dann durch die äußere Leitplanke, wo wir einen Meter neben einem dicken Baum, durch die Böschung gebremst wurden.

    Meine Mutter, die mit dabei war, hatte danach wochenlang Alpträume und hat seitdem nie wieder einen Bus betreten, ist nie wieder in Urlaub gefahren und mein Vater darf im Alltag, wenn sie mit im Auto sitzt, nur in Notfällen auf die Autobahn fahren, sondern soll, wenn möglich, lieber Umwege über die Landstraße fahren.

    Ich habe mich von dem "Schock" von damals aber danach schnell erholt gehabt und setze mich auch wieder in einen Bus, aber solche langen Busfahrten würde ich auch nie wieder mitmachen.

  • paralraid
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    gesperrt
    geschrieben 1187371646000

    :D Ja da seh ich mit meiner Angst ja richtig mickrig aus gegen all diese Katastrophen.

    Mallorca vor ca. 10 Jahren. Ausflug mit Göttergatte in die Berge. Wir fuhren da so rum auf einmal: "Schatz, sofort anhalten, schau wie süss, ein wilder Esel!!! " Göttergatte hat brav gehalten damit ich meine Tierliebe ausleben kann. Kam auch mit und ich natürlich ohne zu zögern auf diesen ach so süssen Esel zu, um ihn unverzüglich zu streicheln und zu herzeln. Ja super, dieses undankbare Mistvieh scharrte mit den Hufen, legte die Ohren an und fing an die Zähne zu fletschen.

    Göttergatte wie ein geölter Blitz ins Auto gesaust und ich stand da mit dem ollen wildgewordenen Esel. Leider stand der auch zwischen dem Auto und mir, zur Krönung kam auch noch ein Kumpel von ihm, der war auch nicht viel freundlicher, quasi ein Kreuzfeuer. Glaub nicht das es viel unheimlicher ist zwischen einer Wolfsmeute in Kanada zu stehen, als zwischen diesen beiden Panne-Eseln. Na, irgendwie hab ich dann ein paar Haken geschlagen und bin im Auto gelandet. Zwei Tage lang Göttergatten ignoriert, den Oberhelden.

    :D Seitdem mag ich keine Esel mehr, das Stinktier hätte mir beinahe den Finger abgebissen!!!

  • Soluna81
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    geschrieben 1187380222000

    Etwas richtig schlimmes ist uns - Gott sei Dank - noch nicht passiert.

    Dennoch fand ich es etwas verwunderlich als ich vor einigen Jahren im Hotel Side Palace in der Türkei gewesen bin, dass man Nachts so unglaublich Strom sparen musste. Wenn man des Nachts von der Disco zurück ins Hotel kam, gab es den ziemlich langen Gartenweg bis zum Hotel hin keine einzige Lampe, kein Bewegungsmelder - nichts! Es war stockfinster. Genauso im Flur unseres Stockwerkes. Das Hotel ist ziemlich verwinkelt und es ging ein paar Mal um die Ecke. Draußen hatten wir als Mädels ganz schön Angst... nach dem zweiten Mal wurde es uns dann zu blöd und wir kauften uns eine Taschenlampe. ;) :p

    Gruß

    Soluna

  • olli_o2
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    geschrieben 1187381669000

    Ich hatte noch vergessen zu erwähnen dass ich vor 2 oder 3 Jahren in der Türkei mal ein nächtliches Erdbeben miterlebt habe. Da war mir natürlich auch mulmig. War aber nur Stärke 3,6, also relativ harmlos.

  • Netty3103
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    geschrieben 1187384739000

    Auf unserer Hochzeitsreise 1994 durch die USA haben wir u. a. eine Tageswanderung durch den Arches Nationalpark gemacht. Aus heutiger Sicht waren wir da sehr dürftig ausgestattet: vorher nicht übers Wetter informiert - es wurde an die 35 Grad heiß, miserables Kartenmaterial dabei gehabt - und uns tierisch verlaufen und viel, viel zu wenig Wasser dabei gehabt und Handy hatten wir damals noch nicht. Als dann der letzte Tropfen Wasser getrunken war und wir noch nicht wieder auf dem richtigen Wege waren, da habe ich echt Panik geschoben.... :(

    Gleicher Urlaub; aus Las Vegas losgefahren, ich glaube Richtung Tal des Todes, mit halbvollem (oder halbleeren) Tank und der Meinung, dass es immer wieder Tankstellen gibt.... Dem war aber nicht so und je mehr die Tanknadel sich nach unten bewegte, desto mehr Frack-sausen haben wir bekommen.... :?

    Seither habe ich immer ausreichend Wasser dabei und tanke sehr frühzeitig...

    Liebe Grüße Netty

    Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen. Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
  • Rambutan
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    geschrieben 1187388758000

    @ Hardy

    da hattest du echt glück!

    mein onkel hatte damals nicht soviel glück wie du, er war eines der opfer die in florida erschossen wurden. er konnte nicht verstehen was die typen von ihm wollten - fehlende englischkenntnisse.

    die haben ihn noch in seinem mietwagen einfach erschossen.

    meiner tante ist nichts passiert obwohl sie direkt neben ihm sahs - sie hat ihnen ihre geldbörse gegeben ohne widerrede.

    solche erlebnisse wünscht mein keinen vor allem nicht im urlaub , aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen.

    jeder sollte die schönste zeit im jahr geniessen und immer das beste aus der situation machen ;)

    lg anni

    " Lebe dein Leben und jage nicht deinen Träumen hinterher!
  • sunflower2807
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    geschrieben 1187391219000

    ich habe jedesmal todesängste wenn wir mit dem auto in die türkei fahren...ich hasse die berge und dann noch in der nacht...manchmal sind ja keine abgrenzungen an den schluchten...und dann kommen einem noch riesige lkws mit vollgas entgegen und alle überholen....da schicke ich jedes mal gebete in den himmel....

    als wir noch in der türkei gelebt haben, hat mein mann mich nachts geweckt und gesagt: schatz hier ist ein erdbeben...das war zuviel für mich...wollte meine sachen nehmen und auf die str. laufen...ist dann zum glück nix weiter passiert...

    aber das allerschlimmste war mal ein flug mit einer türkischen gesellschaft....

    die maschine war schon alt...und die sitze waren bunt zusammengewürfelt...naja irgendwann mussten die stewardessen sich anschnallen(befehl vom piloten)...und dann ging es nur noch auf und ab mit der maschine....man wurde richtig durchgeschüttelt...die fremde frau neben mir hat meine hand gehalten aus angst...man konnte von draußen die blitze vom unwetter sehen...seitdem ist fliegen nicht meine lieblingsbeschäftigung....

  • Sandra2403
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    geschrieben 1187440228000

    1999 waren wir (eine Freundin und ich) für ein verlängertes Wochenende in Paris. Wir sind mit der Metro kreuz und quer zum Sightseeing an verschiedene Plätze gefahren, unter anderem wollten wir auch ein Wachsfigurenkabinett besuchen. Dummerweise sind wir zwei oder drei Stationen zu früh ausgestiegen, es kam uns schon komisch vor als wir die Rolltreppe aus der Metrostation hochfuhren und oben links und rechts überall dunkelhäutige Personen standen die sich alle Leute die auf der Rolltreppe fuhren ganz genau anschauten und irgendwas in die Menge runterriefen, was wir nicht verstanden !

    Naja, oben angekommen erstmal umgeschaut - uups, hier sind wir bestimmt nicht richtig ! Es war so ein richtiges Ghetto-Viertel in dem wir da gelandet waren, sah alles nicht so besonders aus und die Leute auch nicht wirklich ! Naja, was macht man wenn man nicht mehr weiß wo man ist ? Richtig, erstmal Stadtkarte rausholen, damit man sich erstrecht als planloser Touri outet ! Was dümmeres hätten wir garnicht machen können, wäre besser gewesen wir wären gleich auf der anderen Seite wieder die Rolltreppe runter gefahren ! Nee, in unserem jugendlichen Leichtsinn habe wir gedacht, wir können das Stück ja laufen - bis wir bemerkten dass uns da wohl zwei dunkelhäutige Männer folgten ! Nachdem wir ein paar Mal die Straßenseite gewechselt hatten und die uns jedes Mal hinterher sind, hab ich echt richtig Schiss bekommen ! Die sahen halt auch nicht so aus als ob sie uns den Weg erklären wollten !

    Wir sind dann auf jeden Fall in einem großen Bogen wieder zurück zur Metrostation, die sind sogar noch die Rolltreppe hinter uns runter, konnten dann aber nicht weiter wegen diesen Absperrungen, durch die man nur mit Fahrkarte kommt ! Ich war wirklich fix und fertig und war einfach nur noch froh, als ich im Hotelzimmer saß ! Das war echt heftig - zumal die langsam liefen wenn wir es taten, wenn wir dann etwas schneller liefen waren die trotzdem immer im gleichen Abstand hinter uns ! Da hatte ich wirklich richtig Schiss ! Mir war die restliche Zeit in Paris echt ziemlich mulmig, wenn wir dort dann irgendwo auf dunkelhäutige Personen trafen (wobei ich anmerke dass ich nichts gegen Ausländer/Farbige habe, aber) das hing mir/uns einfach noch etwas nach und machte uns vorsichtiger !

    Meine Eltern waren zu der Zeit grade in Spanien im Urlaub und ich rief sie an dem Abend an und erzählte ihnen was uns passiert ist, die haben sich erstmal kaputtgelacht weil sich das alles so abenteuerlich anhörte ! Aber noch heute, wenn diese "alte" Geschichte mal wieder erzählt wird, sagt meine Mutter, wenn sie jetzt drüber nachdenkt was vielleicht alles hätte passieren können - sie hätte damals nicht gelacht ! Ich fand es auch nicht witzig !

  • piscator
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    geschrieben 1187441157000

    Hi!

    Das klingt zum Teil ja wirklich gräßlich, was Ihr hier so berichtet.

    Wir waren zum Glück noch in keiner wirklich lebensgefährlichen Situation, aber doch in einigen, die im Nachhinein immer noch beängstigend wirken:

    1.) 1995 in Florida - um Florida herum tobten während unseres Aufenthaltes 3 Hurricanes und wir waren ständig "auf der Flucht", haben unsere Route andauernd geändert und daher bis auf Regen und hohe Brandung von den Stürmen selbst nicht viel mitbekommen.

    2.) 2000 im Saguaro NP in Tucson: Wir wanderten fröhlich vor uns hin, als uns ein amerikanisches Paar begegnete, das total verängstigt war wegen einer Klapperschlange, die ein paar Meter weiter lag. Wir sind dann lieber nicht weitergegangen - man muß es ja nicht herausfordern.

    3.) Wirklich Angst hatte ich 1992 auf Sri Lanka. Wir machten eine mehrtägige Rundreise mit einer Reisegruppe und waren in einem einsam gelegenen Motel untergebracht. Aus irgendeinem Grund waren mein Mann und ich alleine in einer langen Zimmerzeile, ebenerdig, nicht klimatisiert und auch ansonsten nicht sehr vertrauenerweckend.

    Nachts wachten wir beide auf, weil wir plötzlich Schüsse und lautes Rufen hörten. Ich hatte wirklich eine Heidenangst und habe den Rest der Nacht mit meinem Mann auf seiner Minipritsche verbracht - Hitze hin oder her, war mir ganz egal.

    Am nächsten Morgen haben wir dann erfahren, dass es nicht (wie wir dachten) Rebellen mit Waffen gewesen waren, sondern dass eine wilde Elefantenherde drohte, das Motel zu überrennen und man stundenlang versucht habe, sie davon abzuhalten...

    4.) War zwar kein richtiger Urlaub, aber egal: vor ein paar Jahren waren wir per Bus mit einem Hilfstransport unterwegs in die Ukraine, als wir mitten in der Nacht von einer Polizeistreife gestoppt wurden. Das war sowieso immer eine heikle Sache, weil man immer sehr der Willkür der Polizei dort ausgesetzt war (ist). Dieses Mal aber waren in dem Ort, den wir vorher durchfahren hatten, mehrere Menschen getötet worden und man vermutete die Täter in unserem Bus. Wir wurden durchsucht (mit vorgehaltenen Waffen), der Bus wurde inspiziert und es hat Stunden gedauert, bis wir weiterfahren durften. Die ganze Nacht durch wurden wir dann von einem Polizeiposten zum nächsten "weitergereicht", damit uns nichts passierte. War sehr unheimlich und wir waren froh, als wir endlich in Kiew ankamen.

    LG

    Barbara

    Das Glück beruht oft nur auf dem Entschluß, glücklich zu sein! (Lawrence George Durell)
  • Bandit01
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    geschrieben 1187451455000

    Naja Angst nicht aber es war doch ein Mulmiges gefühl!

    Es war 2003 in der Dom Rep, wir sind mit 8 man im Sammeltaxi nach Puerto Plata gefahren.

    Gut und schön ich war 1999 schon mal da und wuste eigentlich wie man mit den Taxifahrern verhandelt!

    Taxi bestellt und vor der Fahrt mit dem Fahrer den Preis(wohlgemerkt in Englisch) ausgehandelt, er hatte einen Kleinen Jungen mit nur einem auge an Bort, nun da uns der Junge so leit tat haben wir etwas geld zusammen gesucht und ihm gegeben!

    Allerdings sollten wir das ausgemachte Fahrtgeld auch dem Jungen geben, was wir auch gemacht haben!

    In Puerto Plata angekommen führen wir in eine Seitengasse wo der Fahrer den Jungen raus lies!

    Einige wenige Meter weiter hielt der Fahrer erneut an und verlangte das ausgehandelte Fahrtgeld, wir machten ihm Klar das wir es so wie von ihm verlangt dem Jungen gegeben haben!

    Und seltsamerweise konnte er auf einmal Kein Englisch mehr, und sprach nur noch in Spanisch!

    Und genauso verstanden wir es auch, und er war am Mekkern und fuhr weiter, bis wir auf einmal in einer gegen angekommen waren die uns schon ungeheuer vorkam, niergens ein Turist zu sehn, und auch keine Touristeläden oder sowas,

    Also ein gebiet wo es in der Regel kein Turist hin verschlägt!

    Als der Fahrer hielt und einigen leuten zu winkte, kamen diese auf unseren Wagen zu, und plötzlich standen c.a 20 leute um unseren wagen rum und rissen alle Türen auf um mit uns zu sprechen.

    Wir konnten mit einem Man auf englisch gut sprechen und machte im die Lage klar!

    Nach langem hin und herr sollten wir noch jeder dem Fahrer 2 $ geben und dan wäre die sache klar, und er würde uns ins Stadtzentrum bringen!

    Was er dan auch machte!

    Junge ich kann euch sagen, ich bin kein Ängstlicher Mensch, aber wenn so c.a 20 man auf den Wagen zu kommen und alle Türen auf machen, dan bekommt man schon ein mulmiges gefühl!

    Und die Härte war dan das wir ja zurück wieder ein Taxi brauchten, da man ja nur winken muss, satnd auch gleich einer neben uns!

    Und jetzt ratet mal wer das war?

    Ja richtig!!!!!!!!!!!!!!

    Aber wir lenten ab und suchten einen anderen, was dan auch mit dem sehr gut klappte!

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