• noki
    Dabei seit: 1087344000000
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    geschrieben 1220778539000

    Guten Morgen Erwin und alle zusammen!

    Dass diese Info- und Schulungsreisen kein Zuckerschlecken sind, haben wir schon vorher gewusst. Das gibt es in nahezu jedem Beruf. Und dass das von den entsprechenden Vertretern der RB’s auch gerne angenommen wird, sollte man auch denken, denn es ist ja Teil einer Weiter- oder Ausbildung. Und das kommt nicht nur dem Arbeitgeber, sondern auch den Teilnehmern zugute.

    Die konkrete Frage: Fliegen RB-Mitarbeiter umsonst in den Urlaub??

    Muss deshalb anders beantwortet und die Richtigkeit dieser Feststellung entweder bewiesen oder aber als falsch verworfen werden! Entweder diese Aussage ist richtig oder aber falsch! Woanders nennt man das: einen Beweis ad absurdum führen oder deren Wahrheit zu beweisen! Jedenfalls ist er nicht mit Einzel- oder Fall-Beispielen zu schaffen. Die Frage ist allerdings auch mehr als provokative Feststellung zu verstehen, und nicht als eine streng zu beweisende Behauptung. Insofern sehe ich das nicht so ernst.

    Für meine Anschauung fällt diese Frage unter die Rubrik: Dienstreisen ja oder nein? Ohne einschränkende Erweiterungen der Umstände und Internas.

    Für jeden Teilnehmer ist es doch von Vorteil das zu tun, unter welchen Bedingungen auch immer! Er wird bekannt unter seinesgleichen, er lernt sich selbstständig verwertbare Urteile bilden zu können er trainiert und steigert allgemein seine Urteilsfähigkeit, … er erweitert ganz allgemein seinen Horizont und sein Selbstbewußtsein in seiner Tätigkeit, die von ihm verlangt und erwartet wird und die sein täglich Brot darstellen. Es ist klar ein Vorteil! Jemand der diese Möglichkeit nicht hat oder nicht zu nutzen weiß, verliert viel mehr an verwertbaren Möglichkeiten, die sich sein Kollege eben durch teilweise Eigeninitiative nutzbar gemacht hat.

    Die Kommunikation verbunden mit dem fachlichen und themengebundenen Meinungsaustausch sind doch heute gar nicht mehr wegzudenken aus dem Arbeitsleben ganz allgemein. Die bittere Pille ist doch nur die Zweckgebundenheit der Mittel.

    (Gehört nicht dazu! Warum sind denn die Mittel für PR, und Seminare so üppig? Doch gewiss nicht ohne Grund! Und ein Anreiz muss sein, in welcher Form auch immer!)

    Also ich halte es für bewiesen, dass solche Maßnahmen gut und richtig sind.

    Wie sagt man am Schluss immer so schön: Und damit ist bewiesen was zu beweisen war!

    Allen einen schönen Sonntag mit viel Sonne

    Gruß Dieter

    Gar furchtbar ist des Wortes Macht, wenn man es nutzt zu unbedacht!
  • maximax
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    geschrieben 1220779556000

    @Holzmichel sagte:

    ...Nur klappt das bei mir nicht, denn wenn ich dann ins RB gehe, weiß ich schon genau, was ich will!

    und manchmal ist mein Wissen besser als das der dortigen Mitarbeiter - natürlich auch dank unserem HC-Forum.

    ...

    Erwin, Erwin, ich darf Dich doch sehr bitten! Das gibt es doch gar nicht!

    Was soll wohl "die Fraktion" dazu sagen? :laughing: Aber Du hast diese brisante Aussage ja wohl bewußt schon eingeschränkt ("manchmal"), denn in der Regel glänzen die MA der Reisebüros mit überragenden Detailkenntnissen rund ums Reisen, besonders zu den einzelnen Destinationen (wo sie noch nie im Leben gewesen sind ;) ).

    Suaviter in modo, fortiter in re.
  • maximax
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    geschrieben 1220780707000

    @Sina1 sagte:

    Zum Thema Inforreisen: Diese sind in aller Regel auch nicht mit Urlaub vergleichbar.

    Wer in der Illusion lebt, daß Reisebüromitarbeiter auf Inforeisen den ganzen Tag lang cocktailschlürfend am Strand liegen und sich die gebratenen Tauben in den Mund fliegen lassen, den muß ich leider enttäuschen.

    Auf Inforeisen geht es darum, in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Hotels und möglichst viele Seiten des bereisten Zielgebietes kennenzulernen, um die Kunden im Reisebüro besser beraten zu können. Da kommt es auch mal vor, daß (je nach Lage und Entfernung) 15 und mehr Hotels/Tag besichtigt werden. Auch bei über 40°C. Sicherlich gibt es auf den Inforeisen auch manchmal ein kleines "Chakka - Programm" in Form von kleinen Ausflügen, aber mit Urlaub und Erholung hat das wenig zu tun. Eher mit einer Produktschulung/Weiterbildung, die wohl jeder in seinem Beruf von Zeit zu Zeit bekommt.

    Nun ja, so ist es im Prinzip schon! Aber hin und wieder haben die Leutchen natürlich auch mal Zeit zum Luftholen, da gibt es mal ein festliches Dinner auf Einladung eines Hotel-Chefs oder einen geruhsamen Ausflug mit der Direktion der Hotelkette x oder sonstige Bonbons. Daß solche incentive-Reisen ausschließlich aus Streß bestehen, entspricht nun auch nicht der Realität.

    Voraussetzung, überhaupt zu solchen incentive-Reisen eingeladen zu werden, ist ein gewisses Geschäftsvolumen, kleine Reisebüro-Krauter haben gar keine Chancen, da teilnehmen zu dürfen.

    Ich finde auch gar nichts dabei, wenn sich RB-Mitarbeiter auf diese Weise fortbilden. Die müssen hin und wieder mal raus aus der muffigen Luft der Reisebüros, wo sie das ganze Jahr von mäkelnden Kunden umgeben sind. ;) Ich meine, man könnte das von Seiten der RB-Mitarbeiter auch offen zugeben und nicht nach dem (abgewandelten) Motto verfahren: Klagen ist der Gruß der Reisebüromitarbeiter. ;)

    Suaviter in modo, fortiter in re.
  • ADEgi
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    geschrieben 1220781489000

    Hallo,

    die Fraktion (für die ich jetzt einfach mal sprechen möchte) sagt, daß Erwin Recht hat.

    Denn wenn sich ein Kunde sehr intensiv mit seinem Ziel auseinandersetzt und viele Stunden in die Recherche investiert, dann ist es nicht außergewöhnlich, daß er mehr weiß als die Reisebüromitarbeiter. Denn der Kunde hat ja nur ein Ziel, um das er sich kümmern muß.

    Das Reisebüro tausende. Und genau hier liegt der Unterschied. Ein gutes Reisebüro kann aber trotzdem nützliche Tipps und Hilfestelluingen geben. Man sollte aber nie einem erfahrenen Kunden versuchen etwas anderes zu verkaufen, als er haben möchte. Einzig, wenn das Angebot nicht passt, kann man eine Alternative anbieten.

    Kleines Beispiel aus der jüngeren Praxis: Ich habe Kunden die mit 7-8 Personen nach Phuket fliegen. Die Flüge sind längstens gebucht und es hat geheißen, daß die Kunden sich um die Unterkunft selber kümmern, weil einer der Teilnehmer schon mehrfach und auch länger vor Ort war.

    Dann kommt der Anruf eines der Reisenden (Vater), daß die Unterkunft doch über mich gebucht werden soll. Wo wüsste er aber auch nicht. Also frage ich doch erst einmal denjenigen (Sohn), der schon X-mal vor Ort war, welche Regionen von Phuket eigentlich für die Leute in Frage kommen. Denn alles andere wäre völliger Unsinn. Ansonsten würde ich vielleicht stundenlang Möglichkeiten suchen, bei denen der Kunde im ersten Moment sagt: "In diese Gegend wollen wir aber gar nciht" Erst nachdem ich die benötigten Angaben hatte, bin ich dann tätig geworden.

    Nur wenn der Kunde jetzt keine Ahnung hat, was er genau sucht, oder in welche Region er möchte, dann kann ich Ihm natürlich auch für diese Insel das Passende heraussuchen. Hier muß ich halt auch mein Wissen verwenden, das ich habe, auch ohne jemals dort gewesen zu sein. Aber auch das ist möglich und klar habe ich hier als mobiler sicher jede Menge Vorteile gegenüber dem stationären Vertrieb, denn ich habe fast immer den Zeitvorteil auf meiner Seite. Ich kann mich informieren, ohne daß der Kunde direkt vor mir sitzt.

    Darum sind auch Inforeisen und Schulungen für den normalen stationären Betrieb sicher wichtiger, als für die anderen Vertriebswege. Vielfach aber auch, weil die anderen Informationsquellen oft nicht, oder nur sehr unzureichend genutzt werden, obwohl sie eigentlich vorhanden sind.

    Um aber noch zu Dieter's Beitrag und der Ausgangsfrage zurückzukehren, ob Reisebüromitarbeiter umsonst in den Urlaub fliegen.

    Hier gibt es wirklich keine definitive Antwort. Wenn sich ein Expedient engagiert und viele Schulungen besucht, an Wettbewerben teilnimmt und auch ansonsten fleißig ist, dann kann er durchaus mal kostenlos Urlaub machen. Jedoch wird das sicher immer die Ausnahme bleiben und vor allem wird ein engagierter Reiseprofi nie wirklich ganz im Urlaub sein. Denn, und das ist der große Nachteil in dem Job, man sieht alles mit ganz anderen Augen, als der Normalurlauber. Wenn der Urlaub noch so toll und noch so gratis ist, und hier kann ich nur für mich sprechen, so checke ich doch alles daraufhin ab, wie und was ich meinen Kunden letzten Endes wieder empfehlen kann.

    Somit muß die Antwort eigentlich lauten: Nein, denn ein Reisebüromitarbeiter hat im Urlaub nie so wirklich ganz Urlaub.

    Gruß

    Berthold

  • maximax
    Dabei seit: 1118188800000
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    geschrieben 1220781983000

    Berthold, danke für Deinen ausgewogenen Beitrag!

    Suaviter in modo, fortiter in re.
  • ADEgi
    Dabei seit: 1180828800000
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    geschrieben 1220782588000

    @maximax sagte:

    Aber hin und wieder haben die Leutchen natürlich auch mal Zeit zum Luftholen, da gibt es mal ein festliches Dinner auf Einladung eines Hotel-Chefs oder einen geruhsamen Ausflug mit der Direktion der Hotelkette x oder sonstige Bonbons. Daß solche incentive-Reisen ausschließlich aus Streß bestehen, entspricht nun auch nicht der Realität.

    Voraussetzung, überhaupt zu solchen incentive-Reisen eingeladen zu werden, ist ein gewisses Geschäftsvolumen, kleine Reisebüro-Krauter haben gar keine Chancen, da teilnehmen zu dürfen.

    ........ Klagen ist der Gruß der Reisebüromitarbeiter. ;)

    Hallo,

    beim Fett hervorgehobenen gebe ich Dir absolut Recht. Nicht alles ist Stress auf einer Inforeise. Eigentlich ist es auch überhaupt kein Stress, es ist nur Arbeit und ich mache meine Arbeit gerne. Völlig egal, was ich bisher schon für Jobs gehabt habe. Vom Prinzip her solte man die Arbeit immer gerne tun.

    Vergessen solltest Du aber nicht, daß jeder seinen Urlaub unterschiedlich verbringen möchte. Für mich ist es beispeilsweise absolut undenkbar eine Rundreise zu machen, bei der ich an jedem Tag, an einem anderen Ort bin und aus dem Koffer leben muß. Die Steigerung, eine Rucksacktour, wäre eine der höchsten Strafen für mich, die ich mir vorstellen könnte.

    Uralub bedeutet für mich Ruhe und diese habe ich, wenn überhaupt, auf einer Infotour nur sehr begrenzt. Auch wird in den Gesprächen mit Hotelleitungen und anderen Kollegen fast immer die Arbeit das Thema sein.

    Falsch ist aber definitiv, daß kleine Reisebüros keine solche Reisen bekommen. Denn außer um hohe Verkaufszahlen, die die kleinen Büros vielleicht dann halt auch bei kleinen Veranstaltern erzielen können, geht es auch darum, sich um die Teilnahme an einer Reise einfach zu kümmern. Dazu kann schon die Mitarbeit bei einer Online-Schulung, oder die Teilnahme an anderen Events beitragen.

    Außerdem wiederspreche ich der Aussage, daß sich die Reisebüros hier beklagen. Sie schildern einfach nur die reale Welt wie sie wirklich ist. Dabei sollte man aber ein ganz wichtiges Argument auch nicht außer Acht lassen. Die gratis Urlaubsreisen, wenn man dann einmal eine hat, gehen dorthin, wo der Veranstalter das möchte. Der Kunde (hier der RB-Mitarbeiter) sucht sich in aller Regel weder das Zeil, noch das Hotel aus. Maximal kann er den Reisetermin wählen, an dem er denn reisen möchte. Eventuell auch noch den Abflughafen.

    Gruß

    Berthold

  • Frankenstephan
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    geschrieben 1220785295000

    Maximax, das was du hier schreibst geht nicht auf die viel zitierte Kuhhaut...

    Näher möchte ich mich nicht zu deinen letzten Postings äußern, da du als Ex-Admin anscheinend unter "Artenschutz" stehst.

    Gruß

    Stephan

    Lustig gelebt und selig gestorben, das heißt dem Teufel die Rechnung verdorben!
  • Reiselady
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    geschrieben 1220786251000

    Meine Jahre im Reisebüro liegen zwar schon lange zurück (mache inzwischen etwas völlig anderes), aber vielleicht kann ich dennoch etwas zum Thema beitragen: Kostenlose komplette Urlaubsreisen gab es nicht. Aber man konnte 2 x im Jahr mit der Bahn innerhalb Deutschlands umsonst verreisen, für ausländische Strecken zahlte man den halben Preis. Auch habe ich mal eine Fährüberfahrt nach Skandinavien von einem Vertreter einer Reederei "gesponsert" bekommen. Vergünstigte Flugreisen bekam man zwar auch ab und zu angeboten, das waren aber meist Restplätze und man musste schon sehr flexibel sein, um die Angebote wahrnehmen zu können, sprich gerade dann kurzfristig Urlaub zu bekommen. Zu den Inforeisen: Diese waren kostenlos und zählten als Dienstreise. Der Verlauf war so, wie Sina es schon beschrieben hat: Im Laufe des Tages wurde man durch mehrere Hotels geschleust - zur Begrüßung einen O-Saft, manchmal einen Cocktail, Zimmerbesichtigung, kurzer Blick auf den Strand und weiter zum nächsten Hotel. Nach Abschluß der Reise wurde ein ausführlicher schriftlicher Bericht erwartet. Pro Jahr gab es dann noch einen Lehrgang mit Themen wie Bahntarife, Vorstellung der neuen Urlaubskataloge oder ähnliches.

    Bei mir war es so: Eine Inforeise und ein Lehrgang/Seminar pro Jahr. Ist das heute auch noch so?

    LG, Reiselady

  • maximax
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    geschrieben 1220787537000

    hugo11,

    immer schön sachlich bleiben! Mach jetzt nicht wieder den Fehler und werde persönlich, auch wenn Dir das ja bekanntlich des öfteren schwer fällt.

    Dürfen wir denn erfahren, wie Deine sachliche Meinung zu dem aufgeworfenen Thema ist?!

    Suaviter in modo, fortiter in re.
  • Frankenstephan
    Dabei seit: 1119312000000
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    geschrieben 1220788134000

    Wie gesagt, du darfst persönlich werden, siehe dein Posting von heute 11.38 Uhr. Was solls...

    Zum sachlichen: wie Berthold schrieb dürfen/können sich die MA eines RB´s die Ziele (oftmals) nicht aussuchen!

    Glaub mir lieber Maximax, es ist so wie es ist!

    Gruß

    Stephan

    Lustig gelebt und selig gestorben, das heißt dem Teufel die Rechnung verdorben!
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