• T.Dooley
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    geschrieben 1382978991000

    Schau' Dir doch bitte noch einmal mein Posting an - da ist lediglich eine Schilderung zu lesen ohne jeglichen Zusatz über meine persönlichen Ansichten (um die geht es ja auch gar nicht) - bis auf den letzten Satz und da hätte ich jetzt vermutet, dass Du die leichte Ironie in diesem Satz durchaus verstanden hättest. Denn es machte mich wirklich schmunzelnd, als ich hörte,  dass ein Elternpaar Richter und Anwalt ist und da war mir sofort klar, wie die Sache jetzt weiterläuft, smile.

    Betrachte die Sache doch mal von dieser Seite:

    Du bist Mutter einer der minderjährigen Schülerinnen, im Beruf Richterin und Dein Ehemann ist Rechtsanwalt. Deine Tochter kommt nach Hause und erzählt Euch die Geschichte mit dem verpassten Flug. Sagst Du unter Berücksichtigung Deines Berufs und unter Berücksichtigung des Berufs des Vaters Deiner Tochter, sie soll sich selbst um die Sache kümmern ? Wohl eher nicht, zumal die Tochter minderjährig ist und obendrein auch bekannt ist, wie sich Laien oftmals schwer bei der Durchsetzung von Ansprüchen dieser Art gegenüber Airlines tun.

    Und nun hat Dein Ehemann, der RA, nicht nur den einen Fall der Tochter an der Backe, sondern gleich insgesamt 18. Und dann kommt noch die Geschichte mit dem "Scherz" dazu. Glaubst Du wirklich, dass sich das ein Anwalt, dessen Tochter betroffen ist, entgehen läßt und läßt die Sache auf sich beruhen ?

    Ich bin sehr davon überzeugt, dass der RA Klage gegen die Airline einreichen wird, sobald diese in Verzug ist - aber dieser Moment ist ja noch nicht erreicht. Aber wenn die Airline klug ist, reagiert sie angemessen und erledigt die Sache außergerichtlich. Wenn nicht, dann ist es eben so wie es dann sein wird.

    Gruß, Tom
  • noch_so_einer
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    geschrieben 1382981346000

    Der einzige Punkt an dieser Geschichte, der aus meiner Sicht aufklärungswürdig wäre, ist die Frage, wie es sein kann, dass 18 eingecheckte (durchgecheckte) Gepäckstücke ohne deren rechtmäßige Besitzer transportiert werden konnten. Ich habe in der Vergangenheit schon mehrmals eine Verspätung in Kauf nehmen müssen, weil das bereits verladene Gepäckstück eines nicht am Gate erschienenen Passagiers gesucht und ausgeladen werden musste. Jedes Mal mit der Begründung, dass dies den einschlägigen Sicherheitsvorschriften geschuldet sei (Ausnahme ist angeblich die Nachsendung eines Gepäckstücks, das den Weg ins Flugzeug nicht rechtzeitig gefunden hat; obwohl das dann ja streng genommen auch "alleine" reist). Und hier wurde das gleich in 18 Fällen missachtet!? Hm.

    DAS erscheint mir aufklärungswürdig. Ein angeblicher Scherz... naja.

    Ein Mensch erhofft sich fromm und still, dass er einst das kriegt, was er will. Bis er dann dem Wahn erliegt und schließlich das will, was er kriegt. (E. Roth)
  • T.Dooley
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    geschrieben 1382982176000

    @noch_so_einer

    Ich habe das in meiner 25-jährigen Vielfliegerzeit auch häufig erlebt.

    Aber - in den Fällen, die ich immer mitbekommen hatte, handelte es sich wohl immer um Personen, die gerade eingecheckt hatten, aber nicht an Bord gekommen sind. Dann wurde in der Tat das Gepäck immer ausgeladen.

    Vermutlich hat BA diesen Fall aber anders gesehen, denn in diesem Fall war es so, dass diese 18 Personen zuvor mit einer BA-Maschine aus Deutschland eingeflogen waren, hatten also in Deutschland eingecheckt und wurden sogar durch eine BA-Mitarbeiterin daran gehindert, noch an Bord zu gehen. Sie wollten ja, aber sie durften nicht.

    Andere Einzelpersonen durften noch an Bord gehen, aber diese Gruppe nicht.

    Offensichtlich hat BA dies dann so gewertet, dass das Ausladen der Koffer nicht erforderlich sei und zuviel Zeit in Anspruch nehmen würde.

    (Hätte die BA-Mitarbeiterin die 18 Personen einfach durchgehen lassen, wäre alles in Ordnung gewesen).

    Gruß, Tom
  • noch_so_einer
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    geschrieben 1382983101000

    Ja, das wird wohl der Grund sein. Obendrein gehe ich davon aus, dass es das Gepäck auch nicht rechtzeitig und vollzählig zum Anschlussflug geschafft haben wird und dann wahrscheinlich am nächsten Tag ohnehin im selben Flieger war, wie deren rechtmäßige Besitzer. Einem Familienmitglied ist das beim Umsteigen in Paris passiert. Ebenfalls zu kurze Transferzeit wegen verspätetem Abflug des Zubringes aus Wien. Während beide Reisenden im Laufschritt den Anschlussflug noch erreicht hatten, hat es nur ein Gepäckstück in die Maschine geschafft. Das andere kam am nächsten Tag nach. Aber das tut hier nichts zur Sache, also zur BA-Geschichte. Jetzt hab ich aber wieder einen Grund mehr, nach Direktflügen (vor allem bei der Hinreise) Ausschau zu halten ;)   .

    Ein Mensch erhofft sich fromm und still, dass er einst das kriegt, was er will. Bis er dann dem Wahn erliegt und schließlich das will, was er kriegt. (E. Roth)
  • vonschmeling
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    geschrieben 1382985863000

    Ja, so ist das - die Sicherheitsbestimmungen sind hinsichtlich eines No-Show andere, als bei dem durchgerouteten Gepäck auf vergeigtgen Anschlussflügen.

    Ich gebe zu bedenken, dass Direktflüge nach Atlanta von D aus nicht gerade Legion sind - insofern ist der Tipp nur bedingt anwendbar ...

    @T.Dooley

    Eltern dürfte bekannt sein, wenn ihre Kinder Medikamente benötigen. Als betroffener Elter würde ich genau danach fragen (ggf. recherchieren), damit eben nicht sämtliche elektronischen Unterhaltungstools sondern und Lippglosses das Volumen bilden, sondern mit Prio 1 das Medi im Handgepäck landet!

    Ob die Mutter nur Friseurin oder Richterin ist, spielt für mich im Blick auf die Fürsorge keine Rolle.

    Und ja! Zufällig kenne ich einen Anwalt sehr gut, der "die Gelegenheit zum Aufriss" bei der Airline ganz bewusst sausen lassen würde - insofern brauche ich mich nicht in die familiäre Situation hineinzudenken.

    Andererseits hast du Recht - bei bestimmten Berufsgruppen ist eine gewisse Überreaktion auf an sich alltägliche Komplikationen quasi obligatorisch - angemessen finde ich sie trotzdem nicht.

    :?

    Dass der Anwalt letztlich die Interessen der Gruppe vertritt, wenn die BA sich querstellt halte ich für vollkommen normal. Eben diese Normalität konnte ich jedoch aus deinem Beitrag zum Sachverhalt zunächst nicht ableiten - sorry dafür und auch dafür, dass ich in der Tat den Sarkasmus (eigentlich eine meiner Kernkompetenzen!?) aus "Pech für die BA, die Eltern sind ..." nicht herausgelesen habe.

    Schreibe es meiner Haltung zu, dass vom Nobelpreisträger bis zum Raumpfleger alle Fluggäste dieselben Möglichkeiten haben, gem. VO(EG)261/04 mindestens angemessen entschädigt zu werden - übrigens auch deren Abkömmlinge!

    ;)

    Nochmal:

    Ich kann soweit keine Verfehlungen im Krisenmanagement der Airline erkennen.

    M.E. ist bildet sich da auch kein spezifisches BA Problem ab, weshalb ich die Intension der Bereitstellung nicht so ganz verstehe?!

    Nur interessehalber:

    Gibt es einen überlieferten englischen Wortlaut des etwas verfehlten Scherzes?

    Enthüllung: Zucker enthält viel zu viel Zucker!
  • T.Dooley
    Dabei seit: 1343952000000
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    geschrieben 1382992099000

    @vonschmeling

    Bitte, es hat doch keinen Zweck wenn wir, Du und ich, darüber diskutieren, ob die Eltern hätten darauf achten sollen, dass Töchterchen alle ihre Medikamente bei sich trägt - sie hat es nicht. Ich habe hier lediglich erzählt, was geschehen ist, ohne gleichzeitig meine Meinung dazu zu äußern, die ja vielleicht der Deinen entspricht, aber an den Fakten vorbeigeht. Und dass der Spray im Koffer war, wird sicherlich nicht das Thema des Anwalts sein, so klug sind manche Anwälte nämlich dann doch.  ;)

    Sollen wir das Thema "Spray" nicht einfach erledigen ? Was nützt das wenn, wenn es anders war. Und hier in diesem Thread geht es doch auch um Beiträge zu British Airways, nicht um eventuell versäumte Fürsorge von Eltern.

    Bis auf die leicht ironische Bemerkung "Pech für die Airline ... die Sache läuft schon" habe ich eigentlich auch bewusst nichts über mögliche rechtliche Konsequenzen gesagt, weil auch das mit dem Thema "Erlebnisse mit BA" eigentlich nichts zu tun hat.

    Aber ein "sorry" ist nun absolut nicht erforderlich, für was auch - wir haben diskutiert, mehr nicht.

    Nur eins glaube ich jetzt nicht, dass Du wirklich als RAin Deinem minderjährigen Abkömmling die Regelung der Sache überlassen würdest. Also, ich hätte das für meine minderjährigen Abkömmlinge auf jeden Fall auch erledigt.

    Und ja, es gibt einen überlieferten englischen Wortlaut des verfehlten Scherzes, die Englisch-Lehrerin hatte ihn mir gesagt, aber ich weiß ihn im Moment nicht mehr genau. Und wenn schon manchmal nicht richtig gelesen wird oder zunächst irrtümlich falsche Rückschlüsse gezogen werden, dann möchte ich wenigstens richtig schreiben und darum lasse ich den Satz mit dem lediglich vermuteten Inhalt jetzt mal vorsichtshalber weg.  ;) ;)

    Und weil hier wieder etwas leichte Ironie enthalten ist, darfst Du jetzt ruhig etwas lächeln.  ;)

    Und jetzt können wir es von mir aus auch gern abschließen und beenden.

    Gruß, Tom
  • vonschmeling
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    geschrieben 1382992928000

    Bin ich dabei ... mit dem abschließenden Kommentar:

    Zwischen "überlassen" und "massiv eingreifen" liegen Welten!

    Wie gesagt ... ;)

    Enthüllung: Zucker enthält viel zu viel Zucker!
  • Urlauberin*88*
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    geschrieben 1385039398000

    Hi zusammen,

    ich fliege nächstes Jahr das erste mal in die USA und habe noch ein paar Fragen an euch. Ich hoffe ihr könnt mir gute Tipps und Ratschläge geben.

    Meine erste Frage wäre:

    1. Reicht es wenn ich selber online einchecke wenn ich meine Reiseunterlagen erhalte und hier auch den Sitzplatz reserviere? Oder bin ich dann schon zu spät dran und die Fensterplätze sind alle weg?

    2. Ich habe 2 verschiedene Flugnummern, da ich ja in London umsteige. Muss ich dann zweimal online einchecken und meine Daten eingeben?

    Kann ich das für die Rückflüge 2 Wochen später auch schon machen?

    3. Ich fliege von MUC nach London mit British Airways und dann weiter nach LAX auch mit British Airways. Wird hier dann mein Gepäck automatisch weitergeleitet oder muss ich das beim online einchecken schon angeben bzw. am Flughafen bei der Gepäckaufgabe?

    Wäre super wenn ihr mir antworten könntet :)

    Schon mal vielen Dank.

     

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  • europrinz
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    geschrieben 1387907125000

    Flugplatzwechsel in London wegel Gabelflüge war mein Problem. Ich konnte es lösen, aber von Terminal 5 nach lgw = Gatwik ist nicht empfehlenswert. Nur mit Handgepäck geflogen um nicht warten zu müssen. Unübersichtlich und kein schneller Weg zum Zoll. Keine Transithilfe. Unfreundliche Abweisung durch Flughafenpersonal. LGW ist mit Bus gut erreichbar, dann kurzer Fußweg. Überraschend keine großen Abflugtafeln und anders geordnet. Die Angabe des Gates erfolgt erst ca. 30 Minuten vor Abflug, also warten, ständig informieren und dann evtl. Fußwege von 10 Minuten. Dann auch noch die Belehrung, Pässe müssten aus der Hülle genommen und so präsentiert werden. 

    Auch der Rückweg von San Juan über New York nach London war nicht gerade imagefördernd für BA. Jede Menge Filmangebote, sogar in exotischen Sprachen, aber nichts für deutschsprachige! Komplizierte Schlangenbildung für zeitraubende neue Sicherheitskontrolle und wieder keine besondere Hilfe um schnell den Anschluß zu bekommen. Zum Glück hatte ich keine Flasche im Abflugbereich von San Juan oder JFK gekauft....

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