viele gute ägyptische Hotels scheinen sich zu verschlechtern! Warum?

  • golanta
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    geschrieben 1224797730000

    Hallo,

    es ist vielleicht auch so, dass sehr viele Reisende sich im Vorfeld sehr intensiv über ihr Wunschhotel informieren und jede Information auch für bare Münze nehmen. Sie sind überfüttert mit Infos über jede Kleinigkeit im Hotel. Wenn man dann im Hotel ankommt und es ist nicht alles genau so, wie man es sich den Informationen nach vorstellt, so wird dementsprechend das Hotel schlecht bewertet. Die Erwartungen sind oft halt einfach viel zu hoch.

    Infos aus den Bewertungen sind sehr wertvoll bei der Hotelfindung, aber halt sind die Bewertungen immer subjektiv - eben wie jeder einzelne Urlauber es empfunden hat. Man muss auch oft zwischen den Zeilen lesen können, oder sich vielleicht auch mit den jeweiligen Usern in Verbindung setzen.

    Ich persönlich habe es im Sept. im Flamenco Beach nicht so empfunden, dass das Hotel schlechter geworden ist. Es war der gleiche Standard wie in den beiden Vorjahren, auch das Personal war das Gleiche. Man wurde beim Frühstück am 1. Morgen wiedererkannt und die Kaffeewünsche waren noch in Erinnerung.

    dive ever - work never
  • Divepoint
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    geschrieben 1224859068000

    Gut es mag sicherlich nicht auf jedes Hotel zuzutreffen, aber ich hatte vorhin eine Unterhaltung und auch dort war dies wieder Thema und es scheint tatsächlich so zu sein das Hotels am Personal sparen um die gestiegenen Rohstoff und Lebensmittelpreise aufzufangen und den Preis zu halten. Dabei würde ich doch da liebe rin Erwägung ziehen die preise zu erhöhen und die Gäste sind zufrienden, denns chliesslich wird alles teurer und da sollten Service und Sauberkeit doch das Geld wert sein!

  • noch_so_einer
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    geschrieben 1224859536000

    Tobias, das Problem, wenn Du die Preise für Urlaubsreisen erhöhst, um angesichts steigender Rohstoff- und Lebensmittelpreise im Urlaubsland möglicherweise die Qualität zu sichern, ist aber, dass sich vor allem die Leute, die auch hierzulande unter steigenden Rohstoff- und Lebensmittelpreisen leiden, die Urlaube dann nicht mehr leisten können. Bekanntlich beginnt man in Zeiten der finanziellen Not ja gerade dort zu sparen. Beim Urlaub. Die Hoteliers können es sich also nicht leisten, die Preise zu erhöhen. Obendrein würden doch viele das nicht abkaufen, dass die Preiserhöhungen nur zur Qualitätssicherung bzw. -steigerung dienen. Viele würden das doch als bloße ******* interpretieren und hätten dafür dann kein Verständnis.

    Ein Mensch erhofft sich fromm und still, dass er einst das kriegt, was er will. Bis er dann dem Wahn erliegt und schließlich das will, was er kriegt. (E. Roth)
  • Divepoint
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    geschrieben 1224862657000

    Gut das sit verständlich, aber auf der anderen Seite hat ein Hotelier auch nichts davon wenn sein Hotel auf Grund des Erscheinungsbildes und des Service nicht mehr läuft! Dann kommt auch keiner mehr! Wenns zwar was teurer ist, aber dafür sauber und alle sind zufrieden, kommen die Gäste wieder. Ist es aber billig und dafür dreckig und der Service das letzte, kommen die leute nicht wieder! Und auf Dauer wird sich das dann bemerkbar machen und wird sich dann im endeffekt trotzdem negativ auf die Preise auswirken und das bei schlechter Propaganda und ob dem Hotel damit dann geholfen ist, wage ich ganz stark zu bezweifeln

  • noch_so_einer
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    geschrieben 1224876225000

    Ja, das ist die Gratwanderung, der sich jeder Unternehmer, der etwas verkaufen und dabei verdienen will, stellen muss. Soll er jetzt mehr abcashen, indem er bei den Einstandskosten (also auch bei den Personalkosten) spart und riskiert, dass die Nachfrage nach seiner Leistung wegen mangelndem Preis-/Leistungsverhältnis sinkt? Soll er die höheren Einstandskosten weitergeben und riskieren, dass die Nachfrage wegen dann zu hohen Preisen sinkt? Oder soll er versuchen, die höheren Einstandskosten zu schlucken, indem er sie nicht weitergibt und dabei aber seinen Gewinn reduziert und ebenfalls riskiert, Konkurs zu machen? In der Regel ist es ein Mix aus allen drei Strategien, wobei jeder Unternehmer einen etwas anderen Kurs fährt, in der Hofnung, dass seiner der richtige ist. Möglicherweise hast DU des öfteren beobachtet, dass offensichtlich die Strategie der Einstandskostenminimierung verfolgt wurde. Anderswo kann es ganz anders sein.

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  • Kidir
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    geschrieben 1224877411000

    Zum Teil bekommen hier ja gerade die AI-Hotels heftigste Kritik ab. Und ich glaub, denen wird zum Teil das Messer auch richtig auf die Brust gesetzt. Das schlägt sich dann im gesamten Hotelbereich nieder.

  • noch_so_einer
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    geschrieben 1224878061000

    Genau so sehe ich es auch. Angesichts steigender Lebenshaltungskosten muss beim Urlaub gespart werden, bzw. dürfen die Preise dafür nicht zu stark steigen. Da die Hoteliers aber hauptsächlich von den Europäern leben, sind sie zu einem gewissen Grad erpressbar. Wenn Du Dir das auf der Zunge zergehen lässt: oft schon um 500 Euro lässt man zweimal seinen Luxuskörper tausende Kilometer durch die Luft befördern (hin und zurück), lebt eine Woche lang wie "Gott in Frankreich" und dann sollen auch noch alle anderen Beteiligten, wie zum Beispiel das Reisebüro, ihren Schnitt machen. Dass da für die letzten in der Kette - nämlich für das (Reinigungs-)Personal - trotz anderen Preisniveaus am Urlaubsort nicht viel übrig bleibt, kann man sich ja leicht ausrechnen. Und dass dann die Qualität leiden kann, auch.

    Ich denke jedesmal, wenn ich vor dem Flugzeug stehe: "wie rechnet sich das bloß? Das Kerosin, die Wartungskosten, die Abschreibung, die Verzinsung, die Pilotengehälter, die Flugplatzgebühren und und und?" Ich glaube, Reisen war noch nie so billig, wie jetzt (im Verhältnis zu anderen Anschaffungen).

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  • plackerer
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    geschrieben 1224924549000

    Da Ägyptische Hotels in der Regel sehr gross sind und auch viele Gäste bewirten , kommen da die Gewinne über die Masse, und in anbetracht dessen wieviele Menschen dort Urlaub machen , und wieviel Geld dort reingeht, könnte man doch als Hotelier auch die Löhne der Mitarbeiter anheben, vieleicht hebt das auch die Arbeitsmoral.

    Habana--irgendwie geht alles.
  • Divepoint
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    geschrieben 1224944534000

    Ich bin zwar auch AI Urlauber, aber ich denke mit einer vernünftigen VP lebt es sich genauso gut. Das Kernproblem ist immer noch das zu viel weggeschmissen wird, was die Leute nciht essen und das kostet schließlich auch Geld.

    Das schlimme ist im Gegensatz zu uns verdienen die Leute dort so gut wie nichts, aber andersrum ist es für die Arbeiter dort immer noch viel Geld, womit sie ihre Familie ernähren können und das Trinkgeld was zusätzlich rein kommt ist sicherlich nicht wenig!

    Ich finde ein Gärtner arbeitet teils besser obwohl er kein Trinkgeld hat. Da könnte sich manche Putz oder Servicekraft echt ne Scheibe abschneiden!

  • Minnie1955
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    geschrieben 1224955834000

    @tobias1983 sagte:

    Ich bin zwar auch AI Urlauber, aber ich denke mit einer vernünftigen VP lebt es sich genauso gut. Das Kernproblem ist immer noch das zu viel weggeschmissen wird, was die Leute nciht essen und das kostet schließlich auch Geld.

    Das schlimme ist im Gegensatz zu uns verdienen die Leute dort so gut wie nichts, aber andersrum ist es für die Arbeiter dort immer noch viel Geld, womit sie ihre Familie ernähren können und das Trinkgeld was zusätzlich rein kommt ist sicherlich nicht wenig!

    Ich finde ein Gärtner arbeitet teils besser obwohl er kein Trinkgeld hat. Da könnte sich manche Putz oder Servicekraft echt ne Scheibe abschneiden!

    Hallo, nur die armen Jungs bekommen nicht ihr Trinkgeld, das wird aufgeteilt. Der grösste Anteil geht an die Bosse, der Rest wird auf die Angestellten verteilt. Da bleibt dann nicht viel übrig.

    Lg.Manuela

    16..05.2011 - 06.06.2011 Bel Air Azur Resort ... wir sind wieder dabei !!!
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