• MaCor
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    geschrieben 1296637316000

    Wir können unsere Angestellten nicht mehr bezahlen

    Die Lage in Ägypten einmal aus anderer Sicht.

    Der ägyptische Investor Samih Sawiris sitzt in El Gouna in seinem Ferienresort fest. Dort werden die Probleme immer grösser.

    "Ich sehe es ganz praktisch im Ferienresort El Gouna. Ein Beispiel: Durch das Sperren des Internets kommen einerseits die Angestellten nur noch erschwert an ihre Konten, und andererseits können wir unsere Angestellten nicht mehr bezahlen."

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  • MaCor
    Dabei seit: 1208908800000
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    geschrieben 1296638937000

    AirBerlin - Informationen zu Ägypten-Flügen

    "Flüge von und nach Ägypten finden regulär statt. airberlin beobachtet die Situation sehr genau und steht in ständigem Kontakt mit den zuständigen Behörden. Reisende, die ihren Flug nach Ägypten nicht antreten wollen, können Flugtickets für Reisetermine bis einschließlich 14.02.2011 kostenlos auf einen anderen Flug umbuchen oder kostenlos stornieren. Reisende, die ihren Flug darüber hinaus nicht antreten wollen, erhalten die Möglichkeit, Flugtickets für Reisetermine bis einschließlich 28.02.2011 kostenfrei bis Ende März auf einen anderen Flug umzubuchen."

    Gäste, deren Flug Teil einer Pauschalreise ist, wenden sich bitte direkt an ihren jeweiligen Reiseveranstalter oder ihr Reisebüro.

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  • Lucretia2011
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    geschrieben 1296641468000

    Ja, den Frust mit dem RV kann ich gut verstehen. Mein RV Engel Reisen hat mir am Telefon überhaupt keine klare Auskunft gegeben. Samstag: "Wir sind im Kontakt mit dem AA und werden das weiter beobachten. Sobald sich etwas ändert, melden wir uns bei Ihnen." - mein Flug wäre jetzt am Freitag direkt nach Kairo gegangen mit drei Tagen Besichtigungsprogramm vor Ort, da hätte man am Samstag schon wissen können, dass das eher nichts wird. Montag dann: "Sie finden unsere geänderten Bedingungen auf unserer Homepage." - Wie diese aussehen, musste ich selbst lesen, anstatt, dass man es mir erläutert, und kostenlos stornieren geht bis heute nicht, nur kostenlos verschieben - ich darf mir nicht mal ein anderes Ziel aussuchen, wenn ich das gern tun würde.

    Zum Thema Sicherheitslage findet man den Hinweis, dass die Badeorte sicher sind, und dasselbe für Luxor und Assuan gilt. Ob die Besichtigungen möglich sind, steht da nicht - so wie das formuliert ist könnte jeder erst mal denken, prima, die Nilkreuzfahrt klappt, wozu also umbuchen oder stornieren. Demgegenüber findet man diverse Seiten im Netz, auf denen beschrieben wird, dass Nilkreuzfahrten abgesagt werden, weil das Besichtigungsprogramm nicht durchführbar ist.

    Meine Stornierung aufgrund der Hinweise vom AA (Samstag per Email, gestern in Form eines Faxes mit Hinweis auf §651j BGB und dem Zusatz, dass ich, wenn es notwendig sein sollte, einen Anwalt einschalten werde) wurden bis jetzt ignoriert. Stattdessen habe ich gestern abend endlich eine Email bekommen, die mich auf die neuen Umbuchungs-/Stornierungsbedingungen auf der Homepage hinweist (was ich ja schon längst selbst erfragt hatte). Ich soll mitteilen, ob ich umbuchen oder stornieren will. Umbuchen geht wie gesagt nur in Form einer Verschiebung, stornieren nur zu den jederzeit gültigen Konditionen, d.h. 60% vom Reisepreis (mehr als 1000,-) wären futsch.

    Richtig super, wie die das handhaben. Bin begeistert.

  • MaCor
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    geschrieben 1296642371000

    @Lucretia2011 und was soll uns das sagen oder helfen?

    Wenn Urlaub gefährlich wird: Das Auswärtige Amt schätzt die Lage ein

    Drei Warnstufen

    Sicherheitshinweis = Risiko vorhanden

    Reisewarnung = Akute Gefahr

    "Im Falle einer Reisewarnung sind die Reiseveranstalter gesetzlich dazu verpflichtet, ihren Kunden die kostenlose Stornierung ihrer Reise zu ermöglichen." Haben wir die momentan, Nein!

     

    "So lange es bei einem Sicherheitshinweis bleibt, liegt es im Ermessen des Reiseveranstalters, ob er den Urlaubern den Reisepreis erlässt. Bietet der Veranstalter nicht von sich aus eine kostenlose Stornierung an, muss der Reisende notfalls vor Gericht nachweisen, dass eine „Gefährdung und Beeinträchtigung bei der Durchführung“ der Reise bestanden hat."

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  • MaCor
    Dabei seit: 1208908800000
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    geschrieben 1296643390000

    Was Urlauber jetzt wissen müssen

    "Bei Vertragskündigungen wegen "höherer Gewalt" fallen für Kunden zwar keine Stornogebühren an, andere Kosten aber schon. Dem Karlsruher Reiserechtler Alwin Kunkel zufolge müssen Kunden alle verlorenen Auslagen des Veranstalters wie etwa für Hotelreservierungen zur Hälfte tragen, weil auch der Reiseanbieter Opfer der "höheren Gewalt" wurde."

    Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) zeigen sich viele Reiseveranstalter kulant.

    Tel. Nr. der Reiseveranstalter

    Tui: Tel. 0511 - 567 8000

    Thomas Cook: Tel. 06171 - 65 65 190

    Rewe-Gruppe/ITS: Tel. 02203 - 42 800

    FTI: Tel. 0800 - 2525444

    Alltours: Tel. 0203 - 36 36 360

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  • wetzlarerbub
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    geschrieben 1296643715000

    Kamen vorgestern aus Assuan zurück. Lage ist dort ruhig, allerdings starke Militärpräsenz.

    Je niedriger die Kultursonne steht, umso länger werden die Schatten der Zwerge...
  • chepri
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    gesperrt
    geschrieben 1296643970000

    @MaCor sagte:

    "Im Falle einer Reisewarnung sind die Reiseveranstalter gesetzlich dazu verpflichtet, ihren Kunden die kostenlose Stornierung ihrer Reise zu ermöglichen." Haben wir die momentan, Nein!

     

    Und genau diese gesetzliche Verpflichtung würde mich interessieren. Bitte aber jetzt nicht auf diesen link hinweisen, den Artikel habe ich auch gelesen. Ich suche die entsprechende Rechtsvorschrift. Vielleicht sollte man mal den Redakteur dieses Blattes anschreiben.

  • jannahartjen
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    geschrieben 1296644236000

    Also...

     

    Wir haben/hatten Safaga/Soma Bay vom 15.02.-24.02.2011 gebucht.

     

    Es ist unser erster richtiger Pauschalurlaub....

     

    Ich hatte von Anfang an ein schlechtes Gefühl über das Internet zu buchen und nicht zum altbewährten Reisebüro um die Ecke zu gehen.

     

    Ich glaube, dass sich das jetzt wo es Problem gibt, bestätigt.

     

    Natürlich ist mir klar, dass jetzt viele umbuchen, stornieren, etc. wollen, dennoch müssen sowohl Holidaycheck, als auch 12FLY darauf zügig reagieren können!

     

    Es ist halt eine kurzfristige (wobei es manche sicher noch kurzfristiger trifft) Angelegenheit, aber man kann ja nicht den ganzen Tag für Urlaubsvorbereitungen und/oder Umbuchen verbringen. Wir arbeiten! (unter anderem dafür, dass wir in den Urlaub können!)

     

    Ich denke, dass unsere nächste Reise im Reisebüro gebucht wird, völlig altmodisch, mit persönlichem Ansprechpartner :p

  • MaCor
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    geschrieben 1296644522000

    @jannahartjen und was soll uns das jetzt sagen oder helfen?

    @chepri das habe ich auch nicht gefunden aber hier eine andere, alternative, Beschreibung.

    "Wenn jetzt eine Reisewarnung für ganz Ägypten ausgesprochen ist, (würde muss das heißen) dann kann man natürlich den Reisevertrag kündigen. Der Reiseveranstalter darf dieses Recht nicht beschränken, indem er dem Reisenden nur das Recht auf Umbuchung einräumt."

    ich suche weiter

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  • Zenti
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    geschrieben 1296644536000

    Das österreichische Ausseministerium hat die REISEHINWEISE f. Ägypten heute aktualisiert:

     

    Besondere Hinweise Letzte Aktualisierung: 02.02.2011

    REISEWARNUNG für ganz Ägypten: Vor Reisen nach Ägypten wird gewarnt.

    Die ägyptische Regierung hat am 31.01.2011 eine Verlängerung der nächtlichen Ausgangssperre für die Großstädte, NICHT jedoch für die Tourismusregionen um Sharm El Sheikh und Hurghada ausgegeben. Sie gilt nunmehr von 15:00 Uhr bis 08:00 Uhr Ortszeit. Laut Österreichischer Botschaft Kairo gilt ab 1.2.2011 die Ausgangssperre von 13:00 bis 08:00 Uhr.

    Größere Menschenansammlungen und die Umgebung von Moscheen sind generell großräumig zu meiden.

     

    Seit dem 25.1.2011 kommt es vor allem im Großraum Kairo und im Nildelta (u.a. Suez) zu Demonstrationen, bei deren gewaltsamer Auflösung zahlreiche Verletzte und auch Todesopfer zu beklagen sind.

    Die weitere Entwicklung ist unsicher, auch in Zukunft muss mit möglicherweise kurzfristig organisierten Demonstrationen und Ausschreitungen vor allem in Kairo und größeren Provinzstädten gerechnet werden.

    Auf Grund der vorherrschenden Situation muss im ganzen Land mit zunehmender Nahrungsmittel- und Benzinknappheit gerechnet werden. Da die Banken seit Tagen geschlossen haben und ATM-Geldautomaten nicht mehr befüllt werden, gibt es zunehmend Probleme an Bargeld zu gelangen.

    Da es sowohl bei größeren Menschenansammlungen als auch im Zuge friedlicher Kundgebungen in kürzester Zeit zu Gewalttätigkeiten kommen kann, wird dringend empfohlen, sich nicht in die Nähe solcher Kundgebungen zu begeben

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