• Apsara
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    geschrieben 1383774057000

    Heute ist es das Stativ, welches man nicht mehr nutzen darf - übermorgen darf man vielleicht gar nicht mehr selbst fotografieren.

    Natürlich gibt es solche und solche - es gibt aber auch Leute, die ohne Stativ glauben, sie wären der Mittelpunkt der Welt und müßten keine Rücksicht auf andere nehmen.

    Warum kann man diejenigen nicht verstehen, die mit einem Stativ ein mindestens "semiprofessionelles" Foto machen wollen. Zumal bei anbrechender Dunkelheit fast schon ein Stativ notwendig ist, um überhaupt ein gescheites Foto machen zu können.

    Da helfen auch kaum solche Hinweise, dass man doch eventuell die Fotos der geduldeten (weil zahlenden) Profifotografen for Ort erwerben könne, weil man damit eben nur das einzelne Foto erwirbt und normalerweise keine erweiterten Rechte zur Nutzung des Bildes (sei es Verwendung im Internet, größere Abzüge, Poster, Leinwand, Kalender, ...) .

  • chriwi
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    geschrieben 1383816665000

    TobiasundNadin:

    Es geht doch nicht um die Familie sondern um die ausländischen Verkäufer dort die Ihre Bilder verkaufen wollen.

    Weißt Du, dass das der Grund ist, oder ist das bloß eine Vermutung? Jemand, der mit Stativ fotografiert, betreibt Fotografie i.d.R. recht ernsthaft. Der legt auf die Qualität der Fotos wert, will vielleicht eine Langzeitbelichtung machen und will vor allem SELBST die Bilder fotografieren. Der kauft sowieso keine Fotos von irgendeinem Verkäufer.

    Aber am Burj Khalifa ist das Problem doch nicht so groß. Dann macht man die Außenaufnahmen eben von öffentlichem Grund statt auf dem Gelände des Burj. Als Fotograf muss man sich auch immer an die Gegebenheiten anpassen, das ist 'part of the game'.

    Forenregeln... <--- Das war ich nicht, das war ein Admin!!! Vorher hatte ich da meine Homepage stehen und den Hinweis auf eine sehr coole Vietnam-Gruppe, die ich leite.
  • Cliffideo
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    geschrieben 1385120796000

    Es gibt doch sicherlich genug andere Möglichkeiten, die Kamera so zu fixieren, dass Langzeitbelichtungen möglich sind, oder? Vom einfachen Auflegen auf eine Oberfläche über diverse Schraubzwingen bis hin zum Gorillapod, welches man um eine Laterne oder andere vertikale Rohre wickelt.

    Hierbei belegt man eben nicht 3-4 Quadratmeter Fläche, um die dann andere Menschen Zickzack laufen müssen, wie eingangs beschrieben.

    Verhalten in einem fremden Land heißt immer auch, dass man sich an die örtlichen Gegebenheiten anpassen muss und nicht nach dem Motto: "Ich bin Deutsch und setze meine Grundrechte um, die Einheimischen haben mir schon mal garnichts zu sagen"

    Nur 10% aller historischen Zitate im Internet hat es wirklich gegeben (Abraham Lincoln)
  • Daniel Gorf
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    geschrieben 1385122018000

    Niemand verlangt das andere Menschen durch das Fotografieren beeinträchtigt werden. Warum sollen diese ambitionierten die hiesigen Regeln nicht einhalten? Das ist eine Unterstellung die du unterlassen solltest, ich fühle mich hier auch angesprochen und trete seit Jahren für die Einhaltung der Sitten und Gepflogenheiten ein. Es geht bei dieser Regelung nicht ausschließlich um das Stativ, sondern darum das es nicht gestattet sei, "professionelle" Fotos zu machen.

    Dies ist nur mit dem Stativ möglich, alle von dir genannten Alternativen sind ebenso unzulässig und keine Alternative.

    Ciao Daniel

  • chriwi
    Dabei seit: 1125446400000
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    geschrieben 1385126467000

    Langzeitbelichtungen, echte Architekturfotos mit Tilt-Shift-Linse, HDR-Fotos, Macros mit Focus Stacking,... kann man nur mit Stativ machen. Aber die generelle Aussage, dass man nur mit Stativ professionelle Fotos machen kann, ist natürlich völliger Unsinn. Nur dadurch, dass man ein Dreibein an seine Kamera schraubt, wird man nicht zum Profi.

    Und grundsätzlich:

    1) Ein Fotograf, der professionelle Fotos in einem Gebäude machen will, wird sich um eine Erlaubnis für seine Tätigkeit an sich und - noch wichtiger - für die Verwertung der Bilder kümmern. Ein Amateur, der Fotograf spielen will, kann das wo anders auch machen.

    2) Ein Grund- oder Hausbesitzer darf selbstverständlich selbst festlegen, ob und unter welchen Voraussetzungen auf seinem Besitz fotografiert werden darf. Er ist Dir über seine Beweggründe keine Rechenschaft schuldig. Für einen Fotografen  gehört es zu den spannenden Herausforderungen, sich den Gegebenheiten anzupassen. Und zu diesen Gegebenheiten gehört nicht nur das Licht und das Wetter, sondern auch rechtliche Bestimmungen.

    Forenregeln... <--- Das war ich nicht, das war ein Admin!!! Vorher hatte ich da meine Homepage stehen und den Hinweis auf eine sehr coole Vietnam-Gruppe, die ich leite.
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