Flugzeudabsturz in Venezuela
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Schon wieder ist ein Flugzeug abgestürzt!!
Eine mit 152 Menschen besetzte Maschine der Gesellschaft West Caribien Airways ist vor Venezuela abgestürzt.
Der Pilot meldete einen Maschinenschaden. Näheres ist noch nicht bekannt.
Im Moment eine schreckliche Zeit für die Luftfahrt.
Conny -
So wie ich gelesen habe, soll es sich um einen Triebwerksschaden handeln!!!
Grausam......nimmt das denn nie ein Ende???? -
@merkaii
Es sind (leider) auch schon moderne Airbus abgestürzt !!
Eine MD 82 gilt bei vorschriftmäßiger Wartung als sehr
robust und zuverlässig !!
Die durchschnittliche Lebensdauer eines Reiseflugzeuges
liegt bei ~ 30 Jahren.
Trotzdem ist die Häufung der Flugunfälle in der letzten Zeit
erschreckend. -
Hallo,
Auch diese Nachricht ist einfach nur schrecklich!
Dabei kamen noch mehr Menschen ums Leben.
Das alles innerhalb von 2 Tagen.....ich bin sprachlos.
Die Lust nach Fliegen vergeht einem wirklich,kann ich absolut nachvollziehen.
Mehr zu diesem Flugunglück in Venezuela hier:
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/sdastory.tmpl?id=brd068&date=2005-08-16
Maja -
In letzter Zeit sind aber wirklich extrem viele Flugzeuge abgestützt und da sin so kurzer Zeit...Also ich weiß nicht ob ich langsam noch an "Zufall"glauben soll..
Die armen unschuldigen Menschen,das ist so grausam... -
Ich verstehe das nicht.
Zur Bewältigung meines unangenehmen Gefühles beim Fliegen (so richtig Angst habe ich ja nicht) habe ich mir Bücher gekauft. In einem davon ist zu lesen, daß ein Flugzeug nach Ausfall eines Triebwerkes keinerlei Probleme hat, den Flug bis zum Zielflughafen durchzuführen. Bei Ausfall aller - meist zwei - Triebwerke könne ein Flugzeug etwa 600 km gleiten und somit einen nahe gelegenen Flughafen erreichen und gefahrlos landen. Weiterhin ist in diesem Buch zu lesen, daß ein Flugzeug nicht einfach "herunterfallen" könne, das sei nicht möglich...
Gerade dieses Buch hat sehr beruhigend auf mich eingewirkt und ich wollte es sogar auf den nächsten Flug am 17.09. mitnehmen (es paßt in meine Handtasche).
Ich bin jetzt wieder sehr beunruhigt und ich bedaure zutiefst die Angehörigen der Passagiere, die jetzt in Venezuela ums Leben gekommen sind.
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Mein tiefstes Mitgefühl an alle angehörigen, freunde, nachbarn, bekannschaften der Opfer. Es ist wirklich grausam!
Ich versteh das nicht...
So viele Flugzeugabstürze in so kurzer Zeit.
Und das so kurz nach den Anschlägen in London, Scharm El Shei etc.Ich glaubs zwar ned, aber ich denke immer zuviel, und dachte mir letztens, das vielleicht die Attentäter dahinter stecken und die Maschienen manipulieren.... Ist aber total absurt....
Ich finds einfach SCHRECKLICH! Mir sind fast die tränen gekommen, soviele tote innerhalb eines monats...
Naja, ich fliege ende nächster woche, aber angst habe ich so gut wie keine, da ich meine zu denken, dass das ne sichere airline ist....
Tim
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Bernd (Papa X) schrieb:
@merkaii
Es sind (leider) auch schon moderne Airbus abgestürzt !!
Eine MD 82 gilt bei vorschriftmäßiger Wartung als sehr
robust und zuverlässig !!
Die durchschnittliche Lebensdauer eines Reiseflugzeuges
liegt bei ~ 30 Jahren.
Trotzdem ist die Häufung der Flugunfälle in der letzten Zeit
erschreckend.Ich weiß

Ich arbeite ja bei Condor, insofern hab ich ja ein bißchen mit Flugzeugen zu tun g
Man kann nicht an Mustern ausmachen welches Flugzeug gefährlich ist und welches nicht - da stimm ich mit dir überein.
Es kann eine Boeing sowie ein Airbus etc. treffen.
Nur ist mein Vertrauen in DC / MD Flugzeuge nicht das größte.
Und das nicht erst seit der DC10...
Es ging ja dann auch soweit, dass Donnell Douglas sogar seine DC Flotte aufgrund des angekratzen Images nach zahlreichen Zwischenfällen in MD umgenannt hat "um einen Neuanfang" zu starten.
Das ganze Thema hatte sich dann nach Übernahme von Boeing eh erledigt, dennoch war es.
Sei es wie es sei, die ganzen Unglücke momentan sind wirklich tragisch.
Dennoch sollte man nicht die Sicherheit der gesamten Luftfahrt in Frage stellen wie ich finde. -
Das mit der Stewardess(kann man in diesem Link lesen)war einfach nur Schicksal

Wär sie nicht eingesprungen,wär sie heute noch am Leben.
http://www.holidaycheck.ch/forum/post.php?bn=holidaycheckde_fluglinien&key=1124236708&first=&last=&site=holidaycheckde
Maja -
Ich fliege dieses Jahr nicht mehr, wollte eigentlich aber ich hab meine Pläne erstmal verschoben, diese Bilder sind noch zu frisch, und da ich Flugangst habe, ist dies für mich zur Zeit nicht möglich zu fliegen!
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Hallo Erika,
ich weiß ja nicht, was sonst noch in Deinem Buch steht. Aber das mit den 600 Kilometern ist Schrott. Der beste "Gleiter" unter den Verkehrsflugzeugen, Airbus A 330, schafft bei einer realistischen Flughöhe von 39000ft ohne Antrieb weniger als die Hälfte (deutlich unter 250 Kilometer) und das auch nur, wenn er die grösstmögliche Masse aufbringt und diese Distanz ohne Ruderausschläge und Gegenwind geflogen wird. Realistischer wird es wenn man (neben dem Wind) einkalkuliert, dass eben div. Kurven geflogen werden, die Klappen gesetzt werden und das Fahrwerk irgendwann ausgefahren werden muß. Dann minimiert sich das ohnehin drastisch.
Ich will hier keine Angst machen, aber ein Komplettverlust des Antriebs ist meistens der Super-GAU. Insofern muß ich die Glaubwürdigkeit Deines Buches arg in Frage stellen.
Allerdings kommt das so gut wie nie vor, ist in der Risikoabwägung also völlig zu vernachlässigen. Ein sechser im Lotto ist da wahrscheinlicher.
Leuten mit Flugangst rate ich zu den wirklich tollen Seminaren gegen Flugangst. Hier bekommt man Informationen aus erster Hand und erlebt, dass die Fliegerei kein "Hexenwerk", sondern ein völlig normales, hochsicheres Verkehrsmittel ist.
Grüße
von Lutz -
Hallo Lutz,
Was Du sagst, klingt einleuchtend, aber Dein Beitrag hat nicht unbedingt zu meiner Beruhigung beigetragen. 600 km wären bei einer Geschwindigkeit von etwa 800x ja nur etwa 45 Minuten - und aus der Flughöhe langsam herunterzugleiten - es schien mir logisch. Segler fallen ja auch nicht herunter. Die Landung ... naja, dachte ich mir, unbedingt sanft würde die in dem Fall wohl nicht werden, aber immerhin: unten!
Das Buch basiert darauf die Passagiere zu beruhigen, in dem sie etwas besser informiert sind. Ich habe mich ein bißchen daran "festgehalten". Es beschreibt u.a. die wechselnden Geräusche, auch je nachdem, auf welchem Platz in der Kabine man sich befindet. Mir scheint das alles recht schlüssig. Für mich am unangenehmsten ist, wenn nach dem Steigflug die Düsengeräusche leiser werden und die Schnauze des Fliegers nach unten geht. Nun weiß ich, warum das so ist.
Oder: ich glaube, es zu wissen...Ich würde gern viel mehr wissen, aber ohne Fachchinesisch.
Wie soll ich mich ausdrücken? Ich habe nicht richtig Angst, ich steige ja auch immer wieder ein. Nur: so richtig wohl fühle ich mich da oben nicht. Sobald sich nur eine Kleinigkeit ändert in der Bewegung oder den Geräuschen, sitze ich senkrecht da und frage mich, was das nun wieder ist!
Das Buch sagt jedenfalls: einfach runterfallen geht nicht. Und daß es möglich ist, ein Flugzeug auch einigermaßen sicher zu landen, wenn die Triebwerke ausgefallen sind. Daß dieser Super-Gau möglich ist, hat man in Venezuela gesehen.
Mehr Gedanken mache ich mir über die rätselhafte Geschichte von Athen.
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Hallo Erika,
nein, einfach herunterfallen tut ein Flugzeug nicht wenn ihm der Antrieb fehlt. Dann muss der fehlende Antrieb eben mit der Gleitleistung kompensiert werden und dieses geschieht dann, indem man die Nase herunternimmt um die Geschwindigkeit für bestes Gleiten zu erreichen; das ist dann weit weniger als 800 km/h, eher die Häfte (je nach Flugzeugtyp), oder weniger.
Das mit dem Steigflug: Ich kann das gut nachvollziehen, dass ein Passagier sich da unwohl fühlt, wenn das Flugzeug mal steigt und mal nicht, die Triebwerke mal laut und mal leise sind.
Hierzu folgendes: Ein Flugzeug steigt selten linear auf seine Reiseflughöhe. Vielmehr werden ihm in einzelnen Schritten Freigaben erteilt, auf eine neue Flughöhe steigen zu dürfen. Diese Freigaben erfolgen verkehrsbedingt analog zu der angegebenen Route, auf der ja auch andere Flugzeuge fliegen. So kann es im Verlauf des Steigfluges viele Male passieren, dass ein Flugzeug eine bestimmte Höhe halten muss (Triebwerke werden dann leiser, da weniger Schub benötigt wird) bis es die Freigabe auf die nächste Höhe bekommt (aufgrund des benötigten Schubs werden die Triebwerke dann wieder lauter, da sie mehr Leistung bringen müssen).
Analog dazu verhält es sich mit der "Schnauze".Über die Geräusche hast Du sicherlich in Deinem Buch gelesen. Wenn noch Fragen sind, gerne!
Grüße
von Lutz -
Danke Lutz,
so wie Du das beschrieben hast habe ich das gelesen und begriffen.
(so steht es auch in meinem Buch...) Aber meine 100.000 anderen Fragen.... hast Du evtl. einen Tip für weiteren Lesestoff, der einem Laien weitere, auch technische, Fragen beantworten kann?Dieses im Thread "Flugangst" gelobte Buch von Allan Carr (Endlich ohne Angst fliegen - oder so ähnlich) habe ich mir auch gekauft. Solchen Schwachsinn habe ich selten gelesen: der Autor bringt es tatsächlich fertig, über rund 200 Seiten die Flugangst in Zusammenhang zu bringen mit Raucherentwöhnung und Abmagerungskuren .... man muß nur wollen, meint er (und verweist permanent und penetrant auf seine beiden Bücher, die er über diese Themen geschrieben hat). Und um seine Leser von der Flugangst zu befreien, beschreibt er so detailliert, wie er es vermag (Carr ist glaube ich, Wirtschaftsprüfer im Ruhestand), die Beinahe-Katastrophe eines Flugzeuges, das in die UdSSR verkauft wurde und über einen der damals noch neuen Autopiloten verfügte. Zwar seien die russischen Piloten geschult worden, aber als der Autopilot tatsächlich funktionierte, griffen sie ein, ohne das Gerät vorher abzuschalten...
Und nun erstmal: gute Nacht :sleep:
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Hallo Erika,
nein, einen Buchtip habe ich leider nicht. Ich würde es bei Anbietern für Luftfahrtbedarf versuchen (darf hier aber keinen nennen), die haben die größte Auswahl.
Der Flugangst mit psychologischen Theorien zu begegnen, ist meiner Meinung nach wenig hilfreich. Stattdessen hilft ein möglichst breites Hintergrundwissen. Daher sind die Flugangstseminare auch so erfolgreich.
Eine andere Möglichkeit: Einfach zu einem Flugplatz fahren mit Flugschule. Dort für eine Stunde einen Fluglehrer buchen für einen Schnupperflug und um ein ausgedehntes Briefing bitten. Anschließend ist man nicht nur schlauer, sondern hat ein Flugzeug einmal selber gesteuert, erlebt, wie das ist, wenn der Motor "ausfällt" etc..
Ich bin selber schon einige Male auf diese Weise mit "Flugängstlichen" geflogen. Nicht immer, aber recht oft war das sehr erfolgreich. Einige kamen sogar wieder, um noch einmal "aus Jux" zu fliegen...
Viele Grüße
von Lutz -
Ja, Lutz,
theoretisches Hintergrundwissen - würde ich mir gerne aneignen.
Ein Flugangst-Seminar möchte ich nicht besuchen; so groß ist meine Angst nicht und ich denke, gerade in diesen Seminaren wird viel mit Psychologie gearbeitet. Das muß ich mir nicht antun.Ich habe auch im Netz schon gelesen, aber das gedruckte Wort ist mir immer noch angenehmer. Ich werde mal googlen... danke!