Rauchen, Alkohol und mehr auf Mallorca /aktueller Stand Rauchverbote
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Mallorca hat die Saufgelage am Strand und Ballermann verboten, die Polizei droht mit Strafen von bis zu 3.000 Euro.
Des einen Freud´, des anderen Leid: Die feucht-fröhlichen Saufgelage der Touristen am Strandabschnitt 6 machen den Urlaubern Spaß, bereiten den Anwohnern jedoch Verdruss. Außerdem häufen sich alkoholbedingte Gewalttaten und Unfälle. Deshalb soll dem Willen der Stadtverwaltung nun Schluss damit sein.
Wie das Oberbayerische Volksblatt berichtet, hat die Stadtverwaltung nun eine Kampagne für Umweltschutz und gegen Saufgelage inszeniert, in deren Rahmen die Urlauber auf 30 Plakaten dazu aufgefordert werden, auf Saufgelage zu verzichten und auch keinen Müll am Strand zu hinterlassen.
Des weiteren gilt für die betroffenen Strandabschnitte auch ein Rauch- und Hundeverbot. Der Verzehr von Alkohol ist dann in der Öffentlichkeit verboten, wenn die öffentliche Ordnung gestört wird oder Minderjährige zum Trinken verführt werden.
Ein Verstoß kostet bis zu 3.000 Euro Strafe – das dürfte wirkungsvoll abschrecken.
Quelle: tourexpi.com
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War das nicht im letzten Jahr auch schon verboten?
Zumindest im September, als ich das letzte Mal dort war, wurde davon gesprochen.
Trotz Verbot hatte sich aber niemand daran gehalten, nur mit dem Unterschied, das die Eimer erst am Strand mit Sangria gefüllt wurden und nicht wie früher bereits im Supermarkt.
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Die Bestimmungen über das 'zivile Benehmen in der Öffentlichkeit' (der Stadt Palma) besteht seit Jahren. Unter anderem ging es bisher darum das 'massive Trinken' auf öffentlichen Plätzen und - vor allem - am Paseo Marítimo zu 'kontrollieren'.
Bei den teuren Preisen der Kneipen und Diskos in ganz Spanien hat die Jugend vor Jahren angefangen 'Parties' in der Öffentlichkeit zu organisieren, vor allem am Wochenende und zu tausenden (der sogenannte Botellón). Man kauft - im Supermarkt - den Alkohol und Softdrinks flaschenweise, improvisiert eine 'Bar' im Kofferraum, und mit dem Autoradio auf 'voller Pulle' findet man sich überall dort ein wo genügend Platz ist und - vorzugsweise - Stimmung (vor Diskoteken, etc., etc.). Das führt natürlich zu Störungen der Nachbarn (bis in die frühen Morgenstunden) und tonnenweie Müll und Abfall der liegengelassen wird, abgesehen von den Ausschreitungen und Krawallen.
Jetzt will man auf 'freundliche' Art und Weise (man 'bittet' die Betroffenen um Verständnis und Mitarbeit) diese Bestimmungen auch an der Playa de Palma umsetzen. Die Entsorgung des durch das 'Eimertrinken' anfallenden Abfalls (nur an der Playa de Palma) kostet die Stadt jährlich zwischen € 400.000.- und € 500.000.- (auf ganz Mallorca geschätzte € 3 Millionen). In den letzten Jahren hat man Schilder angebracht, aber niemamdn hat das Einhalten der Bestimmungen wirklich kontrolliert. Das will man jetzt ändern. Unter anderem sollen auch alle Polizeieinheiten (Policia Local, Policia Nacional, Guardia Civil) besser koordiniert werden um den illegalen Strassenverkauf, die Prostitution and undere Straftaten besser in den Griff zu bekommen.
In den nächsten Monaten wird man sehen mit welchem Ergebnis.
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tss, wie Kühe und Schweine, ich hätte bei so einem Kommentar wenigsten ein smily gemacht.
Erstens, hat jeder einer Strohhalm , was die Verbindung zur Zoologie schon ausschliesst.
Außerdem sind es , wie Bernat schon schrieb, meistens Jugendliche , die halt das Geld nicht haben, jeden Abend in Kneipen oder Discos zu gehen, und es ist unter spanischen Jugendlichen sehr, sehr verbreitet, um nicht zu sagen berüchtigt.
Mich störts nicht, sie sind lustig(na klar Alkohol bedingt), aber waren wir nicht alle mal jung?
Okay der Dreck ist eine andere Sache, aber damit schlägt sich auch jede deutsche Großstadt herum. -
Ich glaube die spanischen Jugendlichen sind da eher in der Minderheit und wo steht, dass man stockbesoffen sein musss um Spass zu haben?
Der Vergleich mit Kühen und Schweinen ist allerdings unfair, weil die Viecher wissen wann sie genug haben
Wie die Polizei das Geld eintreiben will wäre aber interessant......Einreiseverbot, Ausreiseverbot, abarbeiten lassen? -
Die Platja de Palma soll wieder ihren guten Ruf zurück bekommen, so der Plan der lieben Leute mit Krawatte und tollen Titeln. Man erhofft sich eine Veränderung des Publikums, das ist doch nun schon lange bekannt. Das Eimer saufende Party-Volk möchte man nicht mehr haben. Die können dann generell nach Bulgarien abwandern.
Ich bin gespannt, wie die Obrigkeit ihr Vohaben (Alkoholverbot / Rauchverbot) an diesem Abschnitt durchsetzen will / wird / kann. Es handelt sich ja nicht um eine neue Idee, sondern in New York und Kalifornien sind bereits alle Strände rauchfrei. Oder in Cannes und Nizza wird man bereits auch schon länger wegen Rauchverbot zur Kasse gebeten, neuerdings auch bei uns in Rostock.
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ist zwar etwas OT, aber es stimmt so nicht, dass in Rostock das Rauchen am Strand verboten ist und bei Verstößen mit Geldstrafe geahndet wird, es handelt sich hierbei lediglich nur um zwei Strandabschnitte, einer davon ist sogar auf der anderen Seite der Warnow in Markgrafenheide, die Presse schreibt dazu:
In Rostock sind zwei Strandabschnitte offiziell zu rauchfreien Zonen erklärt worden. Es handelt sich um den Strandabschnitt 12 in Warnemünde und den Abschnitt 8 in Markgrafenheide/Hohe Düne. Beide sind je 20 Meter breit. Urlauber und Einheimische sollen so zur gegenseitigen Rücksichtnahme animiert werden, sagte Rostocks Tourismusdirektor Matthias Fromm am Freitag.
Fromm betonte, dass der Verzicht aufs Rauchen auf Freiwilligkeit beruhe. Hartnäckige Raucher sollen nicht bestraft, die Tourismusmanager wollten kein neues Konfliktpotenzial schaffen. Sie gehen jedoch davon aus, dass sich die Raucher daran halten werden, dafür würden auch die Nichtraucher sorgen, betonte er. Eine weitere Ausweitung von rauchfreien Zonen sei nicht geplant.
Im vergangenen Jahr waren die beiden Strandabschnitte probeweise zu rauchfreien Zonen erklärt worden. Schon da habe sich gezeigt, dass deutlich weniger Zigarettenreste zu finden waren, sagte Fromm. Es gab auch viel Zustimmung bei den Gästen, richtig beschwert habe sich niemand. Er verwies zudem auf Erfahrungen in Göhren auf Rügen. Dort hätten sich die rauchfreien Strandabschnitt bewährt, sie trügen zum guten Image Göhrens als familienfreundlicher Ort bei.
Quelle: Ostseezeitung -
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... wir wollen dann aber in diesem Thread doch nur über Mallorca und nicht über Rostock diskutieren, okay ?

Bernat schrieb ja, das es schon einige Jahre verboten ist. Neu ist jetzt, daß wohl 3000 € Strafe verhängt werden, wenn eben jemand erwischt wird

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yulungayulunga:
...wird man bereits auch schon länger wegen Rauchverbot zur Kasse gebeten, neuerdings auch bei uns in Rostockda hast Du natürlich Recht, ich wollte den oben zitierten Beitrag nur ergänzen, sorry
Gruß Peter
und damit zurück nach Mallorca und den Eimern, vor ein paar Jahren gab es noch solche kompletten Gedecke (Foto von 2009) zu kaufen, die Zeiten scheinen nun vorbei zu sein, ich persönlich finde es gut, dass jetzt etwas mehr auf die öffentliche Ordnung geachtet wird, anderseits, auch ich war mal jung...

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Das Problem sind die Supermärkte an der Promenade, die Eimer mit Alk und Eiswürfel für billig verkaufen. Der Rest landet am Strand und es gibt jede Menge Betrunkene.
Ich meine mehr als früher...
Martina -
Nein, das Problem sind diejenigen, die das Zeug tatsächlich kaufen und den Müll am Strand liegen lassen!
salamander wrote:
...Wie die Polizei das Geld eintreiben will wäre aber interessant......Einreiseverbot, Ausreiseverbot, abarbeiten lassen?...Sala, ganz einfache Lösung, bis zu € 3.000 Geldstrafe, ersatzweise Haft!

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Bernhardh@
Du meinst die haben soviel Platz im Knast?
Vielleicht wäre ja ein Pfand auf die Eimer sinnvoll, die Schluckspechte wären zwar trotzdem hinüber, aber da würde sich bestimmt jemand finden der die Eimer zurückbringt und sich so ein paar Euro verdient.
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Pfand:
Da gibt es bestimmt Leute, die das machen, z.B. die "gestrandeten Deutschen".In den Supermärkten direkt an der Playa kann man immer noch die Putzeimer mit Inhalt kaufen, solange es da noch das Angebot gibt wird auch weiter am Stand gesoffen.
Da müßte erstmal das Angebot weg und ob die Strafandrohung greift
Finde den hinterlassen Müll am Stand auch nicht toll
darunter gehören auch Bierflaschen aus Glas die dann als Reviermarkierung dienen.
Ein Pfand von einigen Euros ist da wirklich sinnvoll. -
Meinst Du wirklich die denken noch an ihr Pfand für den Eimer, wenn sie erstmal abgefüllt sind ? Ich glaube nicht, Volker.
Ich bin mal gespannt, wie das ganze umgesetzt wird und ob sie es wirklich schaffen dieses Problem in den Griff zu bekommen.
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Die , die sie leergetrunken haben bestimmt nicht. Aber es gäbe bestimmt Leute, welche sich mit dem einsammeln und abgeben einen kleinen Nebenverdienst schaffen würden. Bei uns gibt es ja auch genug Leute, welche in Mülltonnen nach Pfandflaschen suchen und dort müsste man noch nicht mal im Müll wühlen, sondern sich nur ein wenig bücken.
Viele Grüße Silvia