• Tourleader
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    geschrieben 1227399250000

    Hallo Michl,

    ich schließe mich meinen "Vorrednern" gern an und bestätige die dir vorliegenden Auskünfte: im Dezember müsst ihr in dieser Region nicht unbedingt mit Moskitos rechnen.

    Sofern wirklich Bedarf an Schutzmitteln bestehen sollte, so könnt ihr diese überall im Land kaufen (und natürlich nicht nur in bestimmten Apotheken in Windhoek).

    In den vielen etwas besseren Hotels/Lodges sind über den Betten die entsprechenden Moskitonetze aufgehängt, die wir im November/Dezember allerdings in den meisten Fällen nicht gebraucht haben.

    Zum Thema Malariaprophylaxe gibt es - übrigens auch von Tropenärzten - völlig unterschiedliche Auskünfte. Ich halte es daher eher für bedenklich, grundsätzliche Ratschläge erteilen zu wollen; diese Frage sollte jeder für sich entscheiden! Ich persönlich reise immer ohne Prophylaxe (übrigens auch über den Etsoha Park hinaus!), bin aber auf die entsprechenden Anzeichen des Körpers im Falle von Malaria vorbereitet und würde dann sofort reagieren.

    Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß bei der restlichen Planung und natürlich eine tolle, erlebnisreiche Rundreise in diesem facettenreichen Land. Bei Bedarf stehe ich für weitere Rückfragen jederzeit gern noch zur Verfügung.

    Viele winterliche Grüße von der Nordsee und einen schönen Sonntag

    Andreas

  • wiener-michl
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    Verwarnt
    geschrieben 1227426144000

    @Tourleader sagte:

    Ich persönlich reise immer ohne Prophylaxe (übrigens auch über den Etsoha Park hinaus!), bin aber auf die entsprechenden Anzeichen des Körpers im Falle von Malaria vorbereitet und würde dann sofort reagieren.

    So machen wir es auch immer.

    Danke Dir und Frank für eure stets sehr hilfreichen und kompetenten Auskünfte.

    Lg aus dem ebenso winterlichen Wien ;) ;) ;)

    Wenns Arscherl brummt ists Herzerl gsund
  • augenglaser
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    geschrieben 1227533950000

    Ja auch von mir nochmal danke zu den infos!

    Nochmal zum telefonieren, also ist es möglich mit der normalen für das Ausland freigeschalteten karte im D1 oder d2 Netz zu telefonieren?

    Oder ist es ratsam sich vor Ort telefonkarten zu besorgen?

    Wegen der malaria war ich zum glück noch nicht betroffen und wäre über die ersten anzeichen gerne mal informiert!

    Also bis bald! Am 25.12.08 soll es los gehen!

  • Tourleader
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    geschrieben 1227543767000

    Hallo augenglaser,

    wenn du nicht permanent telefonieren musst, solltest du eigentlich problemlos mit deinem Handy und der normalen, für Auslandsgespräche freigeschalteten Karte im D1 oder D2-Netz klar kommen.

    Sofern längerer Gesprächsbedarf besteht, lasse ich mich übrigens immer im Hotel bzw. in der Lodge zurückrufen. Ich schicke eine SMS mit der aktuellen Tel.-Nr. des Festnetzanschlusses und warte auf den Rückruf. Sofern du daheim einen normalen Telekom-Anschluss nutzt, kannst du Telefonate mit Namibia für ca. 6 cent/Minute führen => nutze die call-by-call-Vorwahlen (ohne Anmeldung) 01077, 01056 bzw. 010012 (rund um die Uhr).

    Bei Malaria-Erkrankungen ergeben sich etwa 3 bis 4 Wochen nach Eintritt des Ereignisses (im Normalfall ist man also bereits wieder in Deutschland) folgende Anzeichen: hohes Fieber, du fühlst dich total schlapp und der Urin färbt sich dunkel. In diesem Fall bitte unverzüglich einen Arzt aufsuchen und ihn unbedingt darauf hinweisen, dass du dich in einem Marlariagebiet aufgehalten hast.

    Weiterhin viel Vorfreude und viele Grüße von der heute sonnigen Nordseeküste

    Andreas

  • fernweh2005
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    geschrieben 1227632174000

    hallo zusammen,

    also das mit der malariaprophylaxe sehe ich mittlerweile nicht mehr ganz so locker wie hier offenbar andere leute.

    wir sind bisher auch immer ziemlich "cool" damit umgegangen.bei mehreren reisen in malariagebiete im jahr ist so eine prophylaxe schon eine ganz schöne zumutung für den körper.also haben wir immer nur eine ordentliche stand-by medikation im gepäck,und schützen uns eben in erster linie mit antibrumm und entsprechender kleidung.bisher ist es in unserem fall immer gutgegangen.

    auf unsere letzten tour durch togo und benin allerdings ist ein mitreisender schon mitten auf der reise(nach 14 tagen etwa) richtig übel von der malaria erwischt wurden.wir konnten ihn nicht mehr weiter mitnehmen und mussten ihn in einem abschreckenden "provinzkrankenhaus"zurücklassen.(die zustände dort,kann man hier nicht gut beschreiben(das wünsche ich meinem ärgsten feind nicht...),aber er konnte einfach nicht mehr weiterreisen(völlig apatisch,hohes fieber,schüttelfrost ect).

    am ende hat es dann auch den tourleader hinweggerafft.am letzten tag vor dem heimflug ist der dann auch zusammengebrochen.vorher unterwegs hatte er uns allerdings auch immer erzählt,er hätte schon zweimal die malaria gehabt,und wisse genau,wie die symtome sind,und könne dann sofort reagieren....

    typischer fall von ..denkste...

    es war richtig beängstigend,das zu sehen.er war auch total neben der spur,hatte sich die hose nass gemacht,hohes fieber,völlig apatisch,war nicht mehr in der lage zu sprechen oder aufrecht zu stehen ect.mein mann hat stundenlang versucht ihn zu stablisieren.wir haben ihn dann in den flieger geschleppt und irgendwie nach deutschland gebracht.dort hat er dann lange im tropenkrankenhaus zugebracht.seitdem sehe ich die sache mit anderen augen.man sollte das nicht so ganz verharmlosen,und meinen,man könnte sowas in jedem fall immer beherrschen.

    klar trägt jeder letztlich immer selbst die verantwortung für sein handeln.

    aber wenn man sich eine reise in die tropen leisten kann,dann sollte man vielleicht doch nicht unbedingt an der falschen stelle sparen wollen.

    grüsse

    ramona

    Achte auf deine Gedanken-sie sind der Anfang deiner Taten (chin.Sprichwort) Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute,welche sich die Welt nicht angeschaut haben. (Alexander v.Humboldt 1769-1859)
  • HAJOROLA
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    geschrieben 1227804563000

    Hallo!

    Also, mit der Malaria gehen wir auch kein Risiko ein.

    Obwohl es in Namibia nicht so schlimm ist, mit Moskitos.

    Sonst stimme ich dem Beitrag von "Ramona" voll zu.

    Wer einmal gesehen hat, wie Malaria wirkt, der weiß wovon man redet.

    Unsere Gesundheit sollte schon ein paar Euro wert sein.

    Gruß Hajo.

    Leben und Leben lassen.
  • Tourleader
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    geschrieben 1227883106000

    Hallo zusammen und moin, moin!

    Es ist selbstverständlich kein Zufall, dass ich in all meinen Beiträgen zum Thema Malariaprophylaxe ausdrücklich betone, dass jeder für sich das zweifellos vorhandene Risiko abwägen muss. Insofern stimme ich meinen "Vorrednern" natürlich uneingeschränkt zu.

    Dennoch bin ich persönlich der Meinung, dass man das Maleria-Risiko möglichst objektiv einschätzen sollte .. und da gibt es halt Regionen und Jahreszeiten, in denen die Gefahr durchaus kalkulierbar und abzuwägen ist. Entsprechende Aussagen werden übrigens auch vom Tropeninstitut und diversen Tropenärzten geteilt, natürlich gibt es auch abweichende Meinungen! Daher: JEDER entscheidet FÜR SICH SELBST; man kann zu diesem Thema keine allgemein gültigen Empfehlungen aussprechen. Der Bericht von Ramona lässt einen da natürlich nicht unberührt!

    Im Gegensatz zu Hajo bin ich übrigens nicht der Meinung, dass man das Thema Malariaprophylaxe unter geldlichen Aspekten betrachten sollte. Es ist vielmehr die Frage, ob man die häufig nicht unproblematische Medikamenteneinnahme dem eigenen Körper zumuten sollte oder aber - nicht ganz risikofrei - darauf verzichtet.

    Viele Grüße von der Nordsee und allen einen schönen 1. Advent!

    Andreas

  • mitl
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    geschrieben 1227892554000

    Ich komme nochmal auf das Thema 'Währung' zurück. Neben dem Erwähnten zu Kreditkarten und Südafr. Rd lacht immer noch der EURO in bar.

    Bei Ausgaben im Wert ab 500 Nam.$ in den Städten, Hotels oder Lodges oder für Safaris bekommt man einen sehr guten Kurs ohne Provisionen ...... inden Geschäften etc. Das soll aber nicht heißen das ich mein 'Urlaubsgeld' cash in Euro mitnehme, sondern intelligent splitte (bis ca. 30-40 % in Euro, Trinkgelder in Rand, Rest per Karte).

    (Ok das Bargeldrisko ist etwas hoch, aber dafür habe ich einen guten Wedhselkurs - abwägen!!)

    mitl
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    geschrieben 1227962198000

    Hallo mitl,

    die von dir beschriebenen Erfahrungen bei der Bezahlung in Euro kann ich in all den Jahren mit bestem Willen so NICHT bestätigen.

    Ich weiß nicht, in welchen Geschäften Namibias du einkaufst und wo man dir diese super Wechselkurse einräumt; aber das scheint mir wenig plausibel zu sein, es sei denn, der entsprechende Verkäufer benötigt für eigene Zwecke den Euro. Dann mag das in Einzelfällen so sein; aber in keinem Fall kann man diese Erfahrungen von dir verallgemeinern!

    Ich bin wirklich sehr oft - auch mit kleineren Gruppen - vor Ort, habe diese story in Sachen Geldtausch bzw. Bezahlung aber noch NIE gehört bzw. erlebt. Aber vielleicht gibt es ja andere User, die deine Erfahrungen bestätigen können?

    Bei meinen Aufenthalten stelle ich immer wieder fest, dass man mit der Kreditkarte (alle gängigen Anbieter) sehr weit kommt und die restliche Beträge in bar (südafrikanischer Rand bzw. namibia $) zahlt. Die namibischen Sorten sollte man jeweils in überschaubaren Größenordnungen (Diebstahlrisiko!) am EC-Automaten ziehen.

    Allen einen schon 1. Advent und viele Grüße von der trüben Nordseeküste

    Andreas

  • HAJOROLA
    Dabei seit: 1156896000000
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    geschrieben 1227971950000

    Hallo!

    Auch ich muß sagen, daß ich die Erfahrung gemacht habe, mit Namibia$ oder Rand zu bezahlen, am günstigsten ist.

    Außer, wie Andreas sagt, derjenige möchte Euro.

    Bei uns war es zum Beispiel der Busfahrer, der sagte er möchte nach Deutschland und braucht Euro.

    Hajo.

    Leben und Leben lassen.
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