1611 Ergebnisse für Suchbegriff Trinidad
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Welche Karibikinsel ist für Euch am schönsten?
Hallo, Karibik-Interessierte, ich gebe euch einen kleinen Überblick aus meiner Sichtweise:
1. Isla Margarita /Venezuela: Wir waren dort 1999, Hotel Flamboyant an der Playa el Agua - Schöner Strand mit vielen Palmen, aber sehr starke Brandung, beim Baden im Meer ist Vorsicht geboten. Es gibt dort diverse Bars, Restaurants usw., allerdings war zu unserer Reisezeit (Juni) dort gähnende Leere, keine Ballermann-Atmosphäre, wie hier mehrfach geschrieben wurde. Sehr viel schöner als die Insel ist das Festland (Tafelberge, Wasserfälle), wir haben eine Rundreise auch mit einem Aufenthalt auf Los Roques (die Malediven der Karibik) gebucht und es nicht bereut. Für einen Anschlussaufenthalt nach einer Venezuela-Rundreise ist die Isla Margarita empfehlenswert, Ausflüge von dort auf das Festland sind sehr teuer. Erschreckend der Dreck auf der Insel. Jenseits der Hotelanlagen liegt überall der Abfall am Straßenrand.
2. Kuba: Kuba hat eine ganz besondere Atmosphäre, man glaubt, die Zeit ist hier irgendwann stehen geblieben. Havanna, Trinidad, Santiago de Cuba - man sieht die alten Häuser, Oldtimer, freundliche Menschen, überall ist Musik und zum Erholen gibt es schöne Strände. Für Karibik-Neulinge ideal. Über Versorgungsengpässe muss man schon mal wegsehen können. Wir haben dort 2 Rundreisen gemacht mit anschließendem Badeaufenthalt an der Ostküste. (1 x in Santa Lucia, 1 x Ex Maritim Blau Costa Verde Beach Resort)
3. Barbados: Schöne karibische Strände wie aus dem Bilderbuch, freundliche Bevölkerung, aber die Insel ist relativ dicht besiedelt, von der ursprünglichen Vegetation ist bis auf Welchman Hall Gully nicht viel erhalten geblieben. Es werden diverse Ausflüge angeboten, zum B. Schnorcheltouren mit dem Katamaran, bei denen man auch mit Schildkröten schwimmen kann. Insgesamt hat Barbados leider kein günstiges Preis-Leistungsverhältnis.
4. Tobago: Tobago ist klein und übersichtlich, dort findet man noch üppige tropische Vegetation, schöne Badestrände, diese Insel ist noch nicht so touristisch, vom Preis-Leistungsverhältnis auch günstiger als Barbados. Der schönste Strand ist Pidgeon Point. Man kann Schnorchelausflüge machen, aber auch Wanderungen in den Regenwald oder zu Wasserfällen. Gewohnt haben wir im Rex Turtle Beach Resort, das ist ein gutes Mittelklassehotel direkt am Strand.
Erste Reise in ein unbekanntes Land
[quote=Diana84][color=olive]Hola freixenet!
....und zum Baden/Schnorcheln/Tauchen nach Cayo Levisa (bei Santa Lucía - über einen Damm mit dem Festland verbunden) und/oder María La Gorda und wieder zurück nach Havanna bzw. Varadero
[/quote]
Hallo Diana,
ahem, sorry, aber ist das richtig mit deiner Beschreibung von Cayo Levisa?? Santa Lucia ist ganz woanders, naemlich an der Nordkueste, bei Camaguey, und gibts da jetzt echt neuestens einen Damm nach Cayo Levisa???? Soweit ich weiss, gibts da nur eine Faehre??
Ich persoenlich wuerde bei nur 8 Tagen auch so machen:
Flug nach Havanna, 1 vollen Tag dort und die Stadt ansehen (Havana ist nach wie vor nicht jedermanns Sache), danach mit dem Viazul-Bus nach Vinales, dort 2 Tage, die Mogotes ansehen und hier koennt ihr auch mit einem Moped die naehere Umgebung erkunden. Hab ich so gemacht, und es war toll! Einen Nachmittag solltet ihr mal eure Wanderschuhe (oder Turnschuhe) anziehen und von Vinales aus die vielen Feldwege erwandern, Erlebnis pur und so trefft ihr den ein oder anderen Tabakbauern, werdet sicherlich zu einem Kaffee, einer Kokosnuss und Zigarre etc. eingeladen. Super!
Wenn ihr euch ein Auto mietet, umso besser, denn dann koennt ihr bei der Rueckfahrt noch nach Cayo Levisa, das ist im NOrden von Pinar del Rio, ein traumhaftes kleines Inselchen mit schneeweissen Straenden und Palmen. Hier gibts auch ein nettes, einfaches Hotel mit neuen Bungalows, einige direkt am Strand. Das waere perfekt zum Baden.
Oder gleich weiter nach Varadero in ein Ai-Hotel, und evtl. von dort aus noch einen Tagesausflug nach Trinidad, was meiner Meinung nach zu einem Kubaurlaub auch dazugehoert, vor allem wenn man das erste Mal dort ist. Schoenes, und recht gut erhaltenes Kolonialstaedtchen mit einzigartiger Atmosphaere. Evtl. dort in einer der Casa Particulares uebernachten, das toppt die ganze SAche nochmal!
Ansonsten in 8 Tagen wuerd ich nicht viel mehr machen, ist einfach zu kurz und Kuba zu gross!!! Lieber noch ein weiteres Mal hin, wenns euch gefallen hat, und dann laenger und eine groesse Rundreise einplanen!
Internet auf Kuba - WLAN ??
Hab da mal ne Liste mit Hotspots gefunden...
La Habana:
La Rampa (Malecón hasta el cine Yara)
Parque Línea y L, Vedado
Parque 15 y 14, Vedado
Parque de 51, La Lisa
Parque Fe del Valle (Galeano y San Rafael)
Parque Mónaco, 10 de Octubre
Parque Coyula, Calle 30 y 19, Playa
Parque 13 y 76, Playa
Anfiteatro de Marianao
Pabellones Central y 14 EXPOCUBA
Parque José Martí, Santiago de Las Vegas
Parque Santa Amalia, Arroyo Naranjo
Parque José Martí, San Miguel del Padrón
Parque Viondi, Guanabacoa
Parque Las Madres, Regla
Paseo de la Villa Panamericana
Parque Hanoi, Alamar
Centro Cultural, Alamar
Parque 9 de Abril, Cotorro
Parque Estadio Latinoamericano, Cerro
Pinar del Río:
Parque Independencia,
Parque Roberto Amarán
Parque José Martí, Viñales
Parque Antonio Maceo, Consolación del Sur
Artemisa:
Boulevard
Parque de la Iglesia
Parque San Antonio
Mayabeque:
Parque de Güines
Boulevard de San José
Parque de Madruga
Matanzas:
Parque La Libertad
Parque Peñas Altas
Parque José Antonio Echeverría, Cárdenas.
Complejo Todo en Uno, Varadero
Villa Clara:
Parques Leoncio Vidal
Parque Remedio
Parque de los Framboyanes
Parque Areas del Sandino, Santa Clara
Cienfuegos:
Parque Martí
Rápido Punta Gorda
Parque Villuendas
Sancti Spíritus:
Parque Céspedes de Trinidad
Parque Serafín Sánchez
Plaza Cultural Yayabo
Ciego de Ávila:
Parque Martí
Parque Morón
Parque Máximo Gómez
Camagüey:
Parque Agramonte
Plaza del Gallo
Plaza de los Trabajadores
Complejo Lago de los Sueños
Las Tunas:
Plaza Martiana
Tanque de Buena Vista.
Parque Antonio Maceo
Holguín:
Parque Calixto García
Parque Julio Grave de Peralta
Parque infantil Rubén Bravo.
Granma:
Bulevar Bayamo
Bulevar Manzanillo
Parque Calixto García, Guisa.
Parque Central, Jiguani
Parque del Amor, Bayamo
Santiago de Cuba:
Parques Céspedes
Parque Ferreiro
Plaza de Marte
Alameda
Centro Tecnológico Enramadas
Parque de la Juventud, Palma Soriano
Guantánamo:
Parque Martí
Avenida Camilo Cienfuegos, desde Calixto García hasta Luz Caballero
Parque central Baracoa
Isla de la Juventud:
Boulevard Nueva Gerona.
Ohne Gewähr 
Feedback nach Kubareise...
guten tag zusammen
gerne würde ich von meiner kuba-reise berichten und dabei die positiven wie aber auch negativen seiten dieser reise benennen. es sind persönliche eindrücke und erlebnisse und ich gehe davon aus, dass viele kuba-fans mit meiner meinung nicht einig gehen, aber ein forum ist ja genau für solche berichte und verschiedene meinungen da.
wir haben nur den flug nach havanna und die ersten 3 nächte in einer casa in havanna vieja gebucht. havanna ist definitiv einen besuch wert. architektonische werke, abgebröckelte fassaden die von träger vor dem einsturz bewahrt werden, oldtimer autos, lebendig und einfach unverwechselbar.
mein freund (spanier) und ich (2 jahre in spanien gearbeitet) sprechen fliessend spanisch. nicht unbedingt ein vorteil, wie sich schon nach den ersten 2 tagen herausstellte. mit freundlichkeit und spanisch wurden wir viele kubaner auf den strassen kaum mehr los. die offenheit der kubaner bezeichne ich grösstenteils als einziger versuch mit touristen ins gespräch zu kommen und entweder einige cuc’s zu bekommen oder einem ihre zigarren oder irgend ein alter peso zu verkaufen. viele lügen einem gerade ins gesicht und lachen dazu. in ihren augen sind wir reich und sie sehen uns als hoffnungs-schimmer für eine bessere zukunft weil sie die situation in ihrem land schon lange resignieren und woher die motivation nehmen wenn man eh nichts verändern kann?! verständlich, wir würden wohl das gleiche machen. die leute haben zum teil wirklich nichts und sind auf uns touristen angewiesen. ich habe trotz abraten im forum kleine geschenke mitgebracht. wer im forum sagt, man solle nichts bringen und die kubaner haben alles, der hat sich wohl nur den bauch in varadero voll geschlagen und keine ahnung wie es zum teil den leuten auf kuba geht.
nach havanna, sind wir mit dem bus nach trinidad gefahren. trinidad war mein favorit. schönes städtchen, weniger aufdringliche kubaner, salsa auf einer plaza und der traumstrand an der playa ancon. wir waren immer in casas und die leute dort auch immer sehr nett.
von trinidad aus, fuhren wir nach camagüey. eine stadt die für uns kein besuch wert war. zumal wir schon am bahnhof wieder belagert und mit lügengeschichten vollgesprochen wurden. von dort fuhren wir nach santa lucia. im reiseführer stand, dass es ein einsamer und schöner strand dort gebe. uns hat es nicht gefallen. es ist sicher einsam aber der strand ist sehr ungepflegt. überall leere kartons, plastikteile etc. auch am abend hatte man keine chance etwas zu unternehmen. die vielen touristen die sich mit 20 jahre jüngeren kubanerinnen die zeit vertrieb und sich diese zimmer teilten, schienen am strand wenig interesse zu haben. mich würgte nur der anblick.
wir sind an einem punkt angelangt, dass wir uns 3 tage cayo cocco gegönnt haben. die kontraste sind verrückt. in cayo cocco vergisst man so bald man das all-inclusive-armband trägt, wie es paar 100 kilometer weiter weg aussieht. dort gab es plötzlich die verrücktesten dinge zu essen, seife und wasser im überfluss und die teller von den kanadier und europäer waren bis zum rand beladen, die hälfte wurde gegessen und die andere hälfte weggeworfen. solch ein kontrast hätte ich mir nie vorstellen können. die kellner und angestellten haben wohl ein grosses glück mit so vielen touristen zu arbeiten und so den einen oder anderen cuc trinkgeld zu erhalten. mit dem monatslohn alleine können die kubaner nicht überleben. der kubaner braucht zum überleben zugang zu devisen. dieser zugang sind halt nun mal die touristen oder verwandte oder bekannte im ausland.
anschliessend sind wir nach santa clara gereist. dort haben wir das museum von ché besucht. für mich wäre santa clara für 1-2 tage geeignet aber sicherlich nicht mehr. es gibt einen schönen platz in der stadtmitte und ein paar strassen weiter hinten befinden sich am fluss entlang wellblech-hütten und kinder die barfuss zwischen abfall und gestank spielen. wir gingen in einen laden und kauften alles mögliche zum essen, einiges zum spielen und reichten der familie den plastiksack. „que dios vos benedica“ waren seine worte als er den **** sah. ich hatte tränen in den augen. es tat mir so leid und gleichzeitig überkamen mich tränen der wut. wie kann ein mensch an der macht zu stur sein und seine eigenen leute so leben lassen und noch behaupten, dass alles in Ordnung sei?! warum ist eine reise nach kuba so verdammt teuer und nichts kommt den leuten die dort arbeiten zu gute?! warum muss ich solche preise bezahlen, meine kleider und das geld dort lassen und der lohn vom kubaner ist so tief? wohin fliesst die differenz? fidel schiebt so schön seine verantwortung ab und hat mehr geld für sich. die touristen und die bekannten im ausland sorgen für die familien in kuba und übernimmt den job der eigentlich tun sollte. für sein volk sorgen.
am schluss der reise gingen wir nach viñales und nahmen das schiff auf die insel cayo levisa. ein wünderschöner strand und das mittelmass zwischen den 2 welten erwartete uns. auf cayo levisa gab es genug zu essen aber nicht dieser luxus den ich in cayo cocco gesehen habe. cayo levisa ist sehr abgeschieden mit einem traumhaften strand. einfach etwas zum lesen oder spielen mitnehmen...
für diejenigen die an geschichte, kultur und politik, aber auch an architektur, den menschen und politischen auseinandersetzungen interessiert sind, ist eine kubareise sicher spannend. mitzubringen sind toleranz und verständnis für ein anderes zeitgefühl.
natürlich kann ich mir auch vorstellen, dass es anders ist, wenn man sein herzallerliebster oder –liebste freundin/freund in kuba hat. da hat man zusätzlich schmetterlinge im bauch und lernt die insel sicherlich auch besser kennen und lieben. für uns als paar, war aber dieses land, die leute und die politik schlimmer als vorgestellt. die kubaner vergraulen (durch ihre situation auch verständlich) ihre grösste einnahmequelle (den tourismus) mit ihrem gelaber, mit ihrem bescheissen und der unmotivierten art.
und jetzt erfahre ich noch gerade der hammer der mich nochmals mehr wütend auf dieses system in kuba macht. wir wollten unseren freunden die wir in kuba kennen gelernt haben und denen wir bereits in den ferien versprochen haben ihnen ein paket zu senden, diese gewünschten dinge schicken. jetzt lese ich im forum, dass das paket mit grösster wahrscheinlichkeit nicht ankommt. bei dhl kostet mich das versenden für ein 6 kg schweres paket 500 euro!!!! und mit normaler post, ist es ja scheinbar ein ding der unmöglichkeit, dass es ankommt. das ist zum kotzen.
also ist es nicht möglich ihnen diese liebevoll ausgesuchten geschenke zu schicken, sondern ich überweise ihnen geld. und so bestätigen wir einmal mehr als was wir touristen in kuba angesehen werden. als wandelnde geldautomaten.
ich wünsche euch eine fröhliche weihnachtszeit und alles liebe
diana
Geführte Rundreise "Quer durch Kuba von West nach Ost" mit Neckermann/Thomas Cook
Hallo Zusammen,
Da es bei Holidaycheck leider keine Bewertungskategorie für Rundreisen gibt teile ich meine/unsere Erfahrungen zur o.g. Rundreise im Mai 2013 mit.
Vllt. ergibt sich dann und wann bei Holidaycheck die Möglichkeit auch Rundreisen und nicht nur einzelne Orte zu bewerten. (Vorerst soll ich laut Bitte von HC meine Erfahrungen hier niederschreiben.)
Wir haben eine 1-wöchige Rundreise gesucht, die einen großenTeil von Kuba abdeckt und keinen Inlandflug beinhaltet. So sind wir auf dieTour „Quer durch Kuba von West nach Ost“ von Neckermann gestoßen. (Ist nichtunsere 1. RR mit Neckermann) Dass es hauptsächlich eine Städtetour werden würde,haben wir bereits der Beschreibung im Reisekatalog entnehmen können.Abweichungen/Zusatzpunkte gab es nur gegen Bezahlung.
Gleich vorweg: die Rundreise war alles andere alsschlecht und sehr informativ. Wir hatten schöne Tage. Dennoch haben wir einigeKritikpunkte gefunden, auf die wir in den nächsten Sätzen eingehen werden.
Folgende Städte/Ortschaften haben wir lt. Plan besichtigt:
- Havanna
- Guama (Krokodilfarm und nachgestelltes Indianerdorf)
- Cienfuegos
- Trinidad
- Sancti Spiritus
- Camagüey
- Bayamo
- El Cobre
- Santiago de Cuba
Da wir vor der Rundreise bereits 1 Woche Badeurlaub auf derCayo Santa Maria gemacht haben, können wir die die Ankunft am Flughafen Havannaund den Transfer von dort zum Hotel nicht beurteilen. (Von den mit unsreisenden Rundreiseteilnehmern haben wir aber keine Negativen Sachen gehört.)
Als wir in unserem Hotel, im Stadtteil Miramar, ankamenhaben wir für den Moment nur eine schriftliche Nachricht unseres Reisleiterserhalten. Persönlich hat er uns erst am nächsten Morgen gegen 9 Uhr in Empfanggenommen.
Wie gesagt, die Erkundung Havannas startete leider erstgegen halb 10, was wir 3 und die 4 anderen Rundreiseteilnehmer als etwas spätempfunden haben, da uns dadurch wertvolle Zeit verloren ging, welche wir gernin der Innenstadt genutzt hätten. Die Tour begann mit einerBesichtigung/Verkostung in einem Rum- und Tabakverkaufsladen (keineZigarrenfabrik!). Weiter ging es zur Plaza de Revolution, dem Capitol (nur vonAußen betrachtet, da eingerüstet), dem Havanna-Club-Rummuseum, der Plaza de SanFrancisco mit Fassade der Asisi-Basilika, der Plaza de Armas, dem Außenbereichdes Castillo de la real Fuerza mit Blick auf Hafeneinfahrt und Festung LaCabana, der Plaza Cathedral mit Kathedrale und der Calle Obispo. Nach demMittag im Hotel Florida hatten wir eine Stunde Freizeit, die wir nutzten um dieBodeguida del Medio und das Hotel Ambos Mundos zu sehen. Gegen 16:00 Uhr warenwir schon wieder im Hotel… Leider war die Zeit für diese Stadt viel zu knappbemessen.
Am nächsten Morgen führte uns der Weg direkt aus derHauptstadt hinaus nach Guama. Hier erwartet die Teilnehmer dieser Reise dereinzige planmäßige Programmpunkt in schöner üppiger Natur. Mit dem Motorbootgeht es über einen großen See zu einem künstlich angelegten und nachgebautenIndianerdorf und zu einer Krokodilfarm. Da wir bereits zur Mittagszeit mit derBesichtigung durch waren, hat uns unser Reiseleiter angeboten weitereStationen, welche auf dem direkten Weg nach Cienfuegos liegen, anzusteuern.Diese waren Playa Larga (nicht sehenswert), Cueva de los Peces (toll, wenn manBadesachen anhat und Schnorchelzeug im Gepäck ist) und die Schweinebucht PlayaGiron. Die 3 Punkte haben p.P. Ca 10 CUC gekostet und hätten aufgrund der Lageschon von Haus aus von Neckermann mit auf die Zieleliste genommen werdenkönnen. Wäre die RR 10 oder 20 Euro teurer, würden sicher noch genauso vieleBuchungen eingehen und ein paar mehr Stationen in der Natur wärengewährleistet. Außerdem würde so nicht das schale Gefühl der Abzocke im Busaufkommen. Hier könnten Neckermann und Th. Cook nachbessern!
In Cienfuegos bezogen wir unser Quartier in Stadtteil PuntaGorda. Die Villen des Viertels kann man bei einem Spaziergang vor demAbendessen ansehen. Die Innenstadt der „Perle des Südens“ mit dem Park Martiund allen wichtigen Gebäuden drumherum standen am nächsten Morgen auf demProgramm. Die Zeit hierfür war ausreichend.
Die Nächste Stadt Trinidad ereichten wir zur Mittagszeit.Unsere Essen nahmen wir in einem schönen umgebauten kolonialen Gefängnis ein.In Trinidad hatten wir genug Zeit alle wichtigen Gebäude der historischenAltstadt zu betrachten und noch in aller Ruhe 1-2 Canchancara zuschlürfen. Nach einem Besuch in einerTöpferwerkstadt, mit vielen schönen Arbeiten, ging es zu einem weiterenerkauften Zusatzpunkt. (wieder 10 CUC p.P) das Valle de Igenios (Zuckermühlental)liegt nur wenige km außerhalb Trinidads und ist ein Punkt, der eigentlich vonjeder Reisegesellschaft in Programm aufgenommen werden sollte, wenn die Routedort entlang führt. Hätten wir das Zuckermühlental nicht besucht wären wirbereits gegen 4 im verschlafenen Sancti Spiritus angekommen. Dort ist selbstFreitagnachmittag/ Abend sprichwörtlich der Hund begraben! Also ziemlichlangweilig…
Das Sancti S. eine Kleinstadt, wie viele andere im Land ist,konnten wir beim Rundgang am Samstagvormittag sehen. In der Stadtmitte befindetsich ein Park und außen herum wie immer die wichtigsten Gebäude. Nett, aberunspektakulär… Die lange Fahrt nach Camagüey wurde uns, wie bereits an denVortagen, mit aufgezeichneten Doku-Filmen über Kuba, Fidel und Che versüßt. Fürdie politisch korrekte Erziehung der Touris wird also nebenbei gesorgt...(grins, zwinker, zwinker)
Camagüey empfanden wir dann ebenso „uninteressant“ wieSancti S. Hier und da ein hübsch hergerichtetes Haus, sonst nicht vielAufregendes… Ach doch,… etwas aufregend war die fast schon freche undhartnäckige Bettelei junger Männer. Da haben wir so sonst nirgends in Kubaerlebt.
Bayamo liegt nur 1 Stunde von Camagüey entfernt und war fürSonntagmorgen vorgesehen. Vllt lag es am Muttertag, vllt ist es dort immer so,aber die recht kleine Stadt (im bereits bekannt angelegten Muster) war wieausgestorben. Lediglich der Besuch im Casa de la Trova brachte etwas Schwung indie frühen Morgenstunden. Die Altherrencombo brachte gute Son- und Salsamusikzu Tage. Dann kehrten wir dem Ort bereits wieder den Rücken zu…
Die Fahrt führte nun durch eine teils atemberaubendeLandschaft der Sierra Maestra. Leider erfolgte kein Stopp in der Natur. DiePilgerkirche El Cobre, in einem Vorort Santiagos, war der letzte kulturelleInput des Tages, bevor es zum Hotel ging.
Montagmorgen begann die Besichtigungstour in Santiago amRevolutionsplatz nahe des Hotels. Sie führte weiter zur Mancada-Kasserne, demsehenswerten Friedhof Cementerio Santa Ifigenia (inkl. Wachablösungszeremonie),einem Rundgang durch die fast schmucklose bzw. wenig flairbehaftete Stadt bis hinzur Festung „el Morro“. Da unsere Reiseleiter Maurice angeblich von seinerAgentur zurück nach Havanna beordert wurde und sein Flug bereits 16:30 Uhr ging(zufällig wohnt er auch in der Hauptstadt), hatten wir nichteinmal 1 Stunde fürdie Besichtigung der großen und sehenswerten Festung Zeit. Das hat uns allesehr enttäuscht. Gegen 15:00 Uhr war dann also der letzte Programmpunktabgehakt und der Tag somit nicht voll genutz. Am Dienstag Vormittag erfolgtenur noch der Transfer zum Hotel an der Playa Pesquero.
Fazit: Im Großen und Ganzen haben wir an derOrganisation, den Unterkünften und Besichtigungen von Neckermann nicht viel zubemängeln. Es hat alles geklappt. Allerdings sehen wir hier und daVerbesserungsbedarf. (da waren auch andere Rundreiseteilnehmer mit uns einerMeinung) Über den Verkauf von Zusatzattraktionen haben wir uns ja bereitsgeäußert. Unschön fanden wir auch, dass auf der ganzen Rundreise keineBesichtigung einer Zigarrenfabrik (Nur Verkaufsraum eines Ladens) eingeplantwar. Die Zeit hätte es sowohl in Havanna, als auch in Santiago hergegeben undgehört in diesem Lang eigentlich dazu wie die tropische Sonne! Unschön fandenwir auch, dass der Reisleiter bereits am Nachmittag des vorletzten Tages dieSegel strich (der eigentliche Busfahrer bereits bei Ankunft in Santiago). Egalob es deren eigene Wünsche, oder die Order der Agentur waren, es gehört sichnicht, da uns Zeit verloren ging und so Leistungen nicht vollständig erbrachtwurden.
Sehenswert waren auf jeden Fall Havanna, Cienfuegos,Trinidad und die Festung/der Friedhof in Santiago. Bayamo, Sancti Spiritus undCamagüey kann man sich getrost sparen. Hier hätten wir uns stattdessen 1-2Programmpunkte in der Sierra Maestra oder Escambray (in der Natur) gewünscht.Vllt reagiert Neckermann (nach unserem Schreiben an sie) mit einer Umstellungder Tour. Echte Naturfreunde sollten also von dieser Rundreise lieber dieFinger lassen, sonst sind sie enttäuscht.
Sollten wir nochmals eine geführte Tour in Kuba in Erwägungziehen, würden wir uns für den Westen (Vinialestal) bis in die Mitte (Trinidadoder Santa Clara) entscheiden, dass die zentrale Mitte eher wenig Ansprechendesbereithält. (Es sei denn man macht Touren in die Sierras.)
Sowohl in Havanna, als auch in Santiago gibt es dieMöglichkeit die berühmte Tropicana-Show anzuschauen. Wir haben sie in Santiagoangesehen, da der Preis und nur die Hälfte von Havanna betragen hat. Vllt istdie Show dort nicht ganz so spektakulär, aber schön war sie trotzdem. InHavanna haben wir lieber die Kanonenschusszeremonie auf der Festung La Cabanagenossen.
Während der Rundreise waren wir in folgenden Hotels untergebracht:
- 2 Nächte im H10 Panorama im Havanna (Stadtteil Miramar)
- 1 Nacht im Hotel Jagua in Cienfuegos
- 1 Nacht im Hostal del Rijo in Sancti Spiritus (schönstes/charmantestes Hotel der Rundreise)
- 1 Nacht im Gran Hotel in Camagüey
- 2 Nächte im Hotel Melia Santiago de Cuba (bestes Essensangebot der Rundreise)
Alle Hotels waren für 1-2 Nächte durchaus akzeptabel. Keineswar heruntergekommen und man musste sich nicht ekeln. Dennoch schwanktenQualität und Flair deutlich von Haus zu Haus. Die Höhe des Wohlfühlfaktorsliegt aber bekanntlich immer im Auge des Betrachters.
Noch ein Tipp für Rundreisende in Kuba. Es ist wirklich so,wie man es oft hört, Dinge die für uns Europäer alltäglich sind, sind dortMangelware und oft extrem überteuert. Wir hatten im Vorfeld zu Haus schon vieleCreme- Duschbad- und Shampoopröbchen und Seifen zusammengesammelt und an vorallem ältere Menschen, welche vor den Häusern saßen, verteilt. Die Freude warimmer Groß (Ist verständlich, wenn ein Stück Seife 2 CUC kostet und selbst einArzt nur 36 CUC im Monat verdient!) Kugelschreiber, Lollis und Gummibärchenhaben den Kindern ein Leuchten in die Augen gezaubert. Es wurde fast nie danachgebettelt (Betteln ist in Kuba verboten) und somit fühlt man sich als Touristnicht belästigt.
Praxissemester in der Karibik
Hallo Martin,
da ich einige Zeit in Barbados gelebt habe und so einige Erfahrungen dort gemacht habe, kann ich Dir glaube ich einige Tipps geben.
Mit Barbados hast Du Dir so ziemlich die schwierigste Insel ausgesucht, da es dort ohne Arbeitserlaubnis nicht moeglich ist, so einfach ein Praktikum zu machen. Die Immigrationsgesetze dort sind sehr sehr streng und werden seit gut 2 Jahren auch sehr strikt durchgezogen.
Solltest Du dort ohne Work Permit arbeiten (und auch wenn es ein Praktikum ist und du offiziell nichts dafuer bezahlt bekommst), brauchts nur einen neidischen Einheimischen, der dich bei der Immigration verpfeift und schon bist Du nicht nur im naechsten Flieger zurueck, Du laeufst auch Gefahr, deportiert zu werden (heisst, dass Du mind. 1 Jahr nicht nach Barbados darfst). Da die Einheimischen dafuer bezahlt werden, "Schwarzarbeiter" anzuzeigen, ist dies leider derzeit gang und gaebe, und vor allem Auslaender, die ohne Permit arbeiten, sind nicht sehr beliebt.
Solch ein Work Permit ist nicht nur sehr schwer zu bekommen (da es sicherlich Einheimische gibt, die diesen Job ausfuehren koennten), es kostet auch recht viel, daher glaube ich eher nicht, dass Du einen Praktikumsplatz bekommen wirst. Ausser DU hast Beziehungen vor Ort.
Ich wuerde Dir eher eine andere Insel empfehlen, wo die Immigrationpolitik nicht ganz so auslaenderfeindlich ist. Die Dominikanische Republik zB., aber dafuer muesstest DU bestimmt Spanisch koennen.
Ich lebe in Grenada, und hier ist es sicherlich leichter als in Barbados, jedoch gibt es hier nicht solch grosse Radiostationen wie zB. Starcom Network in Barbados (wo ich mich uebrigens auch mal beworben hab, der Boss heisst Vic Fernandez, im Falle Du moechtest Dich trotzdem bewerben). Versuchen kannst Du es ja mal in Barbados, wenn, dann bei Starcom, wenn Du mich fragst. Vic ist sehr nett und koennte evtl. Interesse haben an einem auslaendischen Praktikanten.
Trinidad waere von den Moeglichkeiten sicherlich viel besser, jedoch fuer meinen Geschmack so gar nicht wirklich ein Paradies, eher das Gegenteil. Wirtschaftlich steht die Insel aber sehr gut da, und Radiostationen gibt es dort massenweise. Kriminalitaet ist jedoch eher abschreckend, und Karibikfeeling kommt dort - ausser in Tobago - so gar nicht auf.
Ich wuensche Dir auf jeden Fall viel Glueck und hoffe, dass Du etwas passendes findest!
Sonnige Gruesse aus Grenada,
Belinda
Fahrzeit mit dem Mietauto
Hallo zusammen!
Ich bin frisch aus Kuba zurück und immer noch wie im Rausch ... es war wirklich unbeschreiblich!!! Reisebericht folgt demnächst, ich arbeite dran.
Zum Thema:
Auch ich würde euch unbedingt einen Ausflug nach Soroa (Wasserfall in traumhafter Landschaft) und Vinales (Mogotes) empfehlen. Ich war mit einer Freundin 3 Tage mit Mietwagen unterwegs, wir waren dort und werden diesen Anblick niemals vergessen! Wenn ihr gerne schnorcheln geht, könnt ihr von Vinales aus in ca. 45min Fahrzeit Cayo Jutías erreichen. Dies ist eine unbewohnte Badeinsel bei Santa Lucía (über einen 12km langen Damm erreichbar, Eintritt 5CUC incl. Getränkegutschein) mit transparentem Meer, langem Strand und Mangroven.
Als Übernachtungsmöglichkeiten auf jeden Fall "Casas Particulares" wählen! Die freundliche und offene Art der Kubaner ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen! Außerdem gibt es lustige Unterhaltungen und Tipps am laufenden Band.
Falls Interesse besteht, kann ich dir gerne eine persönliche Nachricht mit einer Internet-Seite mit Adressen für "Casas" in ganz Kuba zuschicken (die hier einzustellen wäre wohl Werbung?)
Zur Schweinebucht: Wenn man sich für die Geschichte der Schweinebucht und die Museen interessiert - ok, anderenfalls nur "hey, ich bin an der Schweinebucht".
Allerdings auch hier wieder ein Tipp zum Schnorcheln bzw. Tauchen: Zwischen Playa Larga und Playa Girón gibt es die "Cueva de los Peces". Ein 70m tiefes natürliches Felsbecken mit vielen tropischen Fischen. Ich war dort und kann es wärmstens empfehlen.
Weiterhin einen Ausflug wert sind in jedem Fall Cienfuegos (Punta Gorda, Parque Martí, Palacio Ferrer, Palacio de Valle, Cementerio General La Reina - Gänsehaut-Feeling, etc. etc.) (hier hätte ich auch einen tollen Tipp für eine Casa) und Trinidad (Iglesia y Convento de San Francisco - tolle Aussicht, Palacio Brunet, Plaza Mayor, etc. etc.) mit anschließendem Abstecher ins "Valle de los Ingenios" zum Turm der ehemaligen Iznaga-Plantage - hochklettern, verschnaufen, staunen!
Die Hinweise zu den teilweise sehr schlechten Straßenverhältnissen auf Kuba solltet ihr ernst nehmen. Wir haben nicht schlecht gestaunt als selbst mitten auf der Autobahn Stücke fehlten bei denen wir wohl ohne Ausweichen nur noch mit 3 Rädern weitergefahren wären...!
Für weitere Info´s stehe ich bei Bedarf gerne zur Verfügung, mein Kopf ist noch in Kuba 
Trinkgeld
Wir waren drei Wochen in Kuba und hatten auch diverse Kleinigkeiten mit. Aber als normaler Tourist kommt man NICHT mit wirklich bedürftigen Leuten zusammen.
A-Die Leute, bei denen wir privat übernachteten gehören schon zur Oberschicht in Kuba - allein die technische Ausstattung, auch wenn nicht ganz so auf dem neuesten Stand, steht unsrer kaum nach. Oder habt ihr alle Nachttischlampen, die bei Berührung heller oder dunkler werden?
B-Die Leute, die einen auf der Straße nach Klamotten anbetteln (war eig. nur in dieser abartigen Stadt Trinidad), die unterstütze ich sicher nicht. Zum einen sollte man Bettelei nicht fördern - die Leute sollten arbeiten gehen, zum anderen muss in Kuba niemand hungern!
Für die einheimischen Pesos kriegt man für 5 Cent ein Eis und für 15 Cent zum Beispiel ne Pizza zum mitnehmen.
Ein Arzt erhält im Monat 20 CUC, schon für eine Übernachtung erhalten die die ein Haus mit Übernachtungsmöglichkeit haben 20-25 CUC + 2 Frühstück+2 Abendessen =täglich 40-50 CUC! Zwar müssen die auch ne Steuer abführen, aber arm sind die nicht!
(Unsere Sachen haben wir einem Deutschen mit kubanischer Frau gegeben, die unsere Sachen dann weitergegeben haben)
Grundproblem in Kuba sind diese zwei Währungen. Wer Zugang zu CUC hat, kann Westwaren kaufen. Auswirkung für den Touristen: Viele sind einfach nur geldgeil. Bei den Übernachtungen kostet dann schon mal das Getränk zum Abendessen extra oder auch der Parkplatz, ohne dass das bei den Preisabsprachen erwähnt wurde. Die meisten zahlen sicher anstandslos, ist ja nicht so viel. Wir haben uns auch mal rumgestritten und einfach nicht bezahlt.
Wenn mehr Leute auf die Preis-Leistungs-Relation vor Ort achten würden, hätte uns der Urlaub sicher mehr Spaß gemacht. In Deutschland bezahle ich auch nicht 6,50CUC (5 EUR) für einen drei km langen Weg, nur weil ich mal ein Stück Wandern will.
Im Hotel war es richtig abartig. Beim Essen wurden wir ignoriert, während andere mit Getränken bedient wurden, incl. Drücken und Antatschen. Gut bei den Scheinen hätte ich auch mal so nen Opa gedrückt. Aber da Trinkgeld für mich Ergebnis und nicht Voraussetzung von Freundlichkeit ist, gabs von uns nichts.
Zur Trinkgeldhöhe: es muss nicht immer ein CUC sein, es gibt auch kleinere Münzen.