• Malini
    Dabei seit: 1215043200000
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    Verwarnt
    geschrieben 1390251241000

    Ja, und dieser bezieht sich auf einen Beitrag von 2008 - jetzt verstanden?

    Stay hungry. Stay foolish. (Steve Jobs)
  • omali
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    geschrieben 1390252167000

    ;)  Schon richtig, empfand ich speziell für diese Meinungsäußerung aber nicht störend. ;)

  • Malini
    Dabei seit: 1215043200000
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    Verwarnt
    geschrieben 1390253914000

    Ja klar, 6 Jahre alte Meinungen zu kommentieren bringt wahnsinnig neue Erkenntnisse zum Veranstalter...  :shock1:

    Stay hungry. Stay foolish. (Steve Jobs)
  • feuernelke
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    geschrieben 1392324043000

    @brigitte- ich bin an und für sich nicht unbedingt der komfortverwöhnte Urlauber :)

    Habe schon im Zelt übernachtet, meinen Subaru Kombi zum Campmobil umgebaut samt Spirituskocher und Kühlbox an Bord, mich dann an öffentlichen Duschen an Stränden gewaschen. Habe Wanderritte zu Pferd gemacht und im Heulager geschlafen :).

    RotelReisen sind nicht die schlechteste Variante ein relativ angenehmes Nachtlager zu haben. Mit Ohropax stört auch kein Nachbar, mit etwas Bier/Wein/Schnaps natürlich nur aus medizinischen gründen auch nicht.

    Als Hotelurlauber stehe ich nicht mitten in der Wüste unter sternenklarem Himmel, sitze am Lagerfeuer und höre nur die Stimmen der Natur...denn auch viele Mitreisende empfinden so. (außer vielleicht beim klassichenn Ausflug a la TUI mit Touriprogramm das so viel Authenizität beeinhaltet wie ein Kamel in der Arktis:) )

    Ich bin schon in Norwegen beim Trekkingritt unter meinem Buschmantel gehockt, um mich herum ein Regenvorhang, und mich einfach nur glücklich geschätzt wegen meines warmen Kaffees...oder nachdem man stundenlang völlig klamm und durchweicht dann sein Nachtlager in einer Hütte ansteuert, wo das Gras durch den Fußboden wächst, es aber innen warm und trocken ist:) Das sind Erfahrungen, die kein Hotelurlauber je machen wird.

    Ab und zu mache ich einen Auflug in die Hotelurlauber Welt- allerdings- meine Indienrundreise habe ich auch nicht mit Studiosus gemacht. Der Bus war klapprig, die Hotels...nun ja, seeeehr einfach. Was wiederum "authentisch" war incl. dem Zeltcamp in Pushkar ...nicht Rotel Tours, aber auch gut ! Schöne kleine Welt- an den klassischen Zielen ist man Rotel ebenso begegnet wie den anderen bekannten Anbietern solcher reisen- mal in fast schon Nobelbussen, mal klapprig wie unser Gefährt :). Bei mancher Unterkunft wöre Rotel nicht die schlechteste Wahl gewesen :)

    Hoteleingang:

    up.picr.de/17356193zj.jpg

    und Deluxe Camp in Pushkar:

    up.picr.de/17356248nc.jpg

    up.picr.de/17356249ca.jpg

  • Globetrottel38640
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    geschrieben 1395577021000

    Habe interessehalber eine Rotel-Tour (Wanderreise durch den Südwesten der USA - 12 Nationalparks) gemacht, um das auch mal auszuprobieren. Die Reise war sehr gut organisiert, kompetenter Reiseleiter, ausreichend Freizeit - und sehr gut zubereitete Mahlzeiten, immer mit frisch eingekauften Zutaten. Dazu Linienflüge und gut ausgestattete Campingplätze (z.T. mit Pool). Das Schlafen in der recht engen Kabine ist kein Problem. Erstens ist man Abends sowieso sehr müde vom Tagesprogramm und frühen Aufstehen (dafür sieht man aber sehr viel mehr, als die Hotelreisenden z.B. von Studiosus sehen!). Man hat sein eigenes "kleines Reich", das sauber und warm ist (hatten Nachttemperaturen bis -8°C). Nach den guten Erfahrungen habe ich dann -inzwischen 5- weitere Rotel-Reisen unternommen (z.B. quer durch Indien; Andentour von Santiago bis Lima) und es werden weitere folgen. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt (Billiganbieter-Hotelreisen, z.B. nach Indien/Rajastan fahren meist in der ungünstigsten heißen Jahreszeit bzw. Regenzeit!) - deshalb sind viele Touren bereits 1,5 Jahre zuvor ausgebucht!

  • gkuepper
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    geschrieben 1400222622000

    Ich habe schon mehrere Touren mit Rotel gemacht: große Mexicorundreise, Namibia, Südafrika .

    Wer viel sehen will, Campingurlaub mag, Top Reiseleiter mit viel Erklärungen haben will, ist hier richtig aufgehoben. Ich mag die Gemeinschaft mit mehreren Gästen und die Kabinen sind wirklich ausreichend. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt allemal.

    Obwohl ich jetzt 61 Jahre alt bin, werde ich nächstes Jahr wieder eine Reise buchen.

  • feuernelke
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    geschrieben 1406992838000

    Meine Mutter (65) probiert Rotel bei der Rom Reise aus und wenn ihrs gefällt werden weitere Ziele unsicher gemacht :-) mal sehen, wirvwerden im April reisen zu Ostern und haben dann hoffentlich gutes Wetter, mit Rotel im Regen ist nicht so schick:-)

  • schalomisrael
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    geschrieben 1408457486000

    Meine Erfahrungen erscheinen "spät" zu erfolgen, dennoch will ich sie unbedingt darstellen! Die "negativen" Einschätzungen machen mich etwas stutzig. Kann man etwas "bewerten", das man nie erlebt hat? Selbst bin ich mit 25 Jahren das erste Mal mit Rotel Tours unterwegs gewesen: waghalsig  :D - drei Wochen Italien, Sizilien, Malta ... und wurde nicht enttäuscht. Natürlich war ich das Küken, wurde aber als alleinreisende junge Frau gern unter die Fittiche genommen. Es war beruhigend, immer und überall Gesellschaft zu haben - so man sie wollte, nie verordnet oder aufgedrängt. Die Kojen, meine Güte .... welche wahnwitzigen Ideen dazu hier kursieren! Geübte Rotelianer geben den Tipp: einfach unter einem etwas höhen Tisch schlafen, um ein Gefühl für die Unterkunft zu bekommen. Ich bin eher von kleiner Gestalt, konnte in meinem Bett sitzen. Dennoch: wie lange hält man sich gewöhnlich darin auf? Nur zum Schlafen und am Ende eines sehr spannenden Tages ist man so groggy, dass man überall schlafen könnte - so auch in dem Taubenschlag. Ich habe immer sehr, sehr gut geschlafen - nach Wunsch und Wetter bei offenem Fenster. Schnarchgeräusche sind unvermeidbar, Oropax mitnehmen. :laughing: Die Reise war jedenfalls nach zwei Tagen "Eingewöhnungs- und Lernphase" ein voller Erfolg! Unvergesslich! Danach war ich noch lange in der Türkei und ausgiebig in Skandinavien (auch mit Regenerfahrungen, und siehe da: überlebt!). Derzeit überlege ich eine Reise in den Osten ... und die einfache Unterbringung (samt Verpflegung, doch auch sie wechselt je nach Standort) störte mich nie. Wichtig waren all die Erlebnisse mit den Mitreisenden, Menschen vor Ort, Landschaft, Kultur! Keine der herkömmlichen Touristenverteilmaschinen kann Rotel Tours Qualität das Wasser reichen. Niemals. Und ich würde auch mit 80 noch einsteigen wollen, den "alt" ist hier nicht gleich "alt".

    Wer weitere Tipps braucht, nur zu! Es wird mir eine Freude sein, darauf zu antworten ... :kuesse:

  • schalomisrael
    Dabei seit: 1275696000000
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    geschrieben 1408457906000

    forbi:

    Hallo, schön das hier fleissig zum Thema Rotel diskutiert wird... :-)

    ...und ich versuche mal, meine Erfahrungen kurz zu umreissen. Vielleicht kann ich beitragen, dem ein oder anderen das Rotel-Reisen etwas näher zu bringen. Für die diese Art zu Reisen absolut nicht in Frage kommt... dann halt nur zur Info.

    Eine faire Betrachtung der Rotelianer finde ich angebracht, daher hier meine persönliche Meinung und ich hoffe ich trete niemandem auf die Füße ;-)

    Meine erste Rotelreise habe ich vor 25 Jahren, mit ca. 30 Lebensjahren noch gut belastbar und -wie es früher usus war- ohne große Ansprüche, gemacht. 22 Tage durch die USA (NY, Chicago, runter zum Golf von Mexiko, Florida, Washington und wieder hoch nach NY)

    Bis zur zweite Roteltour dauerte es -eine Kinderziehungspfase ~ 23 Jahre - letztes Jahr mit 54 Jahren 22 Tage durch Australien, beginnend von Sydney über Melbourne, Adelaide, Alice Springe nach Darwin. Australien war schon immer ein Traum von mir.

    Von der dritten Tour bin ich gerade zurück. 14 Tage Südwestfrankreich und Provence, im Mai 2013, davon fast -gefühlte 24 Stunden durchgehend- 10 Regentage ;-(

    Und trotzdem gab es wirklich viel zu lachen und zu bestaunen.

    Alle Reisen bleiben unvergesslich; waren für mich einzigartig schön!

    Die nächste weite Reise entwickelt sich gerade gedanklich :-) ------------------------------------------------------------------

    Alle Reisen waren anstrengend; manchmal waren kurze Erholungsurlaube anschliessend angesagt. Die Tage sind gefüllt von 6 Uhr morgens bis 17-18 Uhr und zur 20 Uhr-Tagesschau schlafen bereits einige.

    Die Reisen sind preislich nicht "billig".

    Aber ... Eine intensivere Informations- und Erlebnisreise kann ich mir nicht vorstellen; viele Begegnungen die -auch aus persönlichen Erfahrungen der Crew Reiseleiter+Fahrer- zustande kommen, wird man in keinem anderen Reisekatalog finden. Information zu jedem Thema des Landes; z.B. wie setzt sich die Regierung zusammen, welches Blümchen ist das, wie sieht das Schulsystem hier aus, die KFZ-Steuer staffelt sich so&so, günstig Essen könnt ihr dort, Spezielle Fischgericht findet in hier und dort usw.

    Alle Rotel-Mitarbeit vom Büro bis Reiseleiter & Fahrer waren bisher immer qualifiziert, motiviert und freundlich. Hier ist- soweit möglich- der Kunde sehr geschätzt.

    Wie sich die Reisegruppe zusammensetzt, das ist Schicksal. Bisher habe ich -fast- nur viele nette Menschen kennengelernt. Und da es einige Gemeinschaftsarbeiten gibt, beteiligen sich die meisten so wie sie können. Ob's Zwiebelschneiden ist, oder beim Fahrzeugaufbau.

    Und viele nette Situationen und Freude miteinander, wer mag. Wer nicht, geht halt als Einzelgänger. Wie auch im täglichen Leben.

    Wer sich in eine Gruppe integrieren kann, seine Ansprüche für diese Zeit etwas zurück nehmen kann und die entlegensten Länder dieser Welt sehen möchte, sollte es mal ausprobieren.

    Und zu der Angst der meisten Interessierten, man schläft in den Kabinen dank sauberer warmer Bettwäsche und einem kleinen Fensterchen super gut!

    Wir persönlich sind immer als Paar gereist; entweder in einer Doppel- oder auch Einzelkabine. Es war sogar schön heimelisch. 

    Sorry, aber diese Reiseart ist nichts für "Weichgespühlte" :-)

    Und noch etwas zum Preis. Ich habe -auch aktuell- recherchiert und finde keine preisliche Alternive. Allein die Australienreise hätte -in der Dimension wie sie stattgefunden hat- nicht 3.500 sondern 7-9.000 Euro gekostet.

    So, mehr persönliche Meinung geht net.... :-)))

    ...und ich arbeitet garantiert nicht für Rotel!

    Nicht umsonst fahren so viele Singles, auch Ältere immer wieder hier mit, weil sie das Preisleitungsverhältnis schätzen.

    Würde mich freuen wenn Euch mein Text weiterbringt, so oder so.

    Vielleicht sieht man sich mal, irgendwo auf einer Roteltour :-)

    Viele Grüße.... und schöne Ferien

    Danke für diesen Bericht! ICH finde mich genau darin wieder ;-))

    Und ja: für Weichgespülte ist das wirklich nix! Und ein Quäntchen Humor ist nicht unerheblich ... Ich hatte bisher auch Glück, wobei ... ich fest davon überzeugt bin, auch mit "Außerirdischen" zurande zu kommen. Sind ja nicht alle auf einmal quenglig *g*. Und die "Oldies" waren immer von höchster Güte, haben oft den Spaß mit Gleichaltrigen um einiges überboten! Grandios! Was hab ich alles mit ihnen erlebt, gelacht und erfahren .... unübertrefflich, einzigartig!

  • schalomisrael
    Dabei seit: 1275696000000
    Beiträge: 4
    geschrieben 1408458026000

    Brigitte-Sengstock:

    kutte:

    Selbst mitgefahren bin ich noch nicht und werde es selbst dann nicht tun, wenn die Reise kostenlos wäre und ich noch dazu Taschengeld erhalten würde.

    Ich habe allerdings 2 Reportagen gesehen und muss wirklich sagen "Erschreckend". Allein die Vorstellung 1 oder 2 Wochen mit den gleichen Gesichtern in einem Bus zu sitzen, erzeugt Gänsehaut. Unvorstellbar ist für mich aber die Tatsache, auch nachts mit den gleichen Leuten auf engstem Raume zusammen zu sein.

    Aus den Reportagen ergab sich mehr oder weniger eindeutig, dass man praktisch 24 Stunden aufeinander hängt, die Verpflegung, die vom Busfahrer oder Begleiter zubereitet wird, aus Dosenfutter besteht, wobei die Reisenden beim Auf- und Abbau der Tische und Bänke usw. mithelfen müssen.

    Am schlimmsten fand ich die Höhlen, in denen geschlafen wird. Man kriecht Kopf zuerst hinein und kann sich kaum noch bewegen. Die Trennwände zu den anderen Schlafkammern sind natürlich extrem dünn, so dass man jegliche Geräusche der Nachbarn (also von links, rechts, oben und unten) mitbekommt.

    In der Reportage konnte man ganz gut sehen, dass sich bereits nach kurzer Zeit eine gereizte Stimmung breit machte und man sich gegenseitig ob der nächtlichen Bewegungen Vorwürfe machte.

    Ich glaube man muss schon aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt sein, um so etwas gut finden zu können.

    Wenn man noch nicht selber so eine Reise gemacht hat, sollte man einfach nichts dazu sagen. Es gibt halt immer wieder Menschen die müssen einen Kommentar loslassen, ob sie eine Ahnung davon haben oder nicht.

    Pardon, aber dieser "Kommentar" entberht einfach jeder Grundlage und ... ist ziemlich daneben, arrogant und spricht von wenig Empathie.

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