Air Berlin - Einmal und NIE wieder !!!
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Mitte Februar haben mein Freund und ich einen Flug bei der dba nach Berlin gebucht.
Tja - und irgendwann im April kam dann per Mail die Mitteilung, dass der Hinflug umgebucht wurde ("nur" ca. 7 Stunden später als geplant) - OHNE Angabe von Gründen .Ok - ich mich ans Telefon geklemmt und erstmal nach den Gründen gefragt, warum die Umbuchung sein musste (dann erfahren dass Air Berlin die dba gekauft hatte) ...
Dann den Spacken von Air Berlin klargemacht, dass ich mit der neuen Abflugzeit (abends) absolut nicht einverstanden bin - weil ich mittags schon in Berlin sein MUSS (will)..
Das hat dann nach 2 Telefonaten - unzähligen Weiterverbindungen und das Air Berlin-Lied auswendig zu können - dann endlich geklappt...
aber ich musste noch weitere 3mal Kontakt aufnehmen, weil die Bestätigung der kostenlosen Umbuchung nicht kam.... tobIn irgendeinem Gespräch kamen dann mein Freund und unsere Bekannte auf Chinchillas... das Ende vom Lied war dann, dass meine bessere Hälfte einen Chinchilla von ihr übernimmt...
OK, wie kriegen wir den Kleenen nach zu uns ?
OK - Kontakt zu Air Berlin gesucht.... Antwort kam nach 2 Tagen... geht nicht... mit dieser Auskunft habe ich mich aber nicht zufrieden gegeben, im Internet mit Unterstützung recherchiert und tatsächlich was dazu gefunden...
Ok ...nochmal Air Berlin kontaktiert, dass ich mit der Auskunft nicht zufrieden bin und andere Fluggesellschaften durchaus Chinchillas befördern.
Dann kam das Ok - Chinchilla kann befördert werden.. ich geantwortet, dass das Tier dazugebucht werden soll - und Bitte um Bestätigung.Es kam keine Antwort... 3 Tage nicht... grummel... dann also am Mittwoch, den 23.05.07 NOCHMAL Air Berlin angerufen und nachgefragt was denn nun sei.... :?
(ich konnte das Tier nicht online dazubuchen - wegen der Anfangsbuchung über dba...)
Ja also.... Chinchillas (NAGER) können in einer ausbruchssicheren Box nach IATA-Bestimmungen (internat. Flugrecht) im klimatisierten Frachtraum (extra für Tiere) befördert werden - kostet 30 €... wußte ich ja schon...Ok, den Kleenen dazu gebucht (aber auch erst nach einer erneuten Umbuchung auf einen späteren Flug, weil die ursprüngliche Maschine eben keinen solchen klimatisierten Frachtraum hat....!!!!) , Bestätigung kam diesmal prompt und die Kohle wurde abgebucht. (das einzige was geklappt hat - beim Geld sind sie schnell)
Am Pfingstmontag haben wir dann den Chinchilla im Empfang genommen bzw. vom Käfig in die ausbruchsichere Transportbox umgesetzt.
Hat auch gut geklappt... nun denn.. auf zum Flughafen...Beim Check-In dann sämtliche Bestätigungen vorgelegt (die Boden-Stewardes war bereits mittelschwer genervt... aber ich kann ja nun auch nix für, dass die am Feiertag arbeiten muss)...
Die Box mit dem Chinchilla stand auf dem Tresen - gut sichtbar.
Als wir dann beim Einchecken nach dem Gepäck zum Tier kamen, fragte sie mich, ob der in die Kabine kommt (>hallo.. auf der Bestätigung steht "Tier im Frachtraum"<)....
ich sagte dann - "Gerne nehme ich ihn mit in die Kabine"
Sie : "Geht aber nur wenn es ein weiches Behältnis ist"....öhm die Box stand auf dem Tresen....<
Sie : "Ist die weich ?"
Ja klar - Nager werden IMMER in weichen Behältnissen befördert... kopfschüttel<Also gut.. .das Ende vom Lied war, wir mussten mit der Box zum Sperrgepäck-Schalter gehen...
Im Sperrgepäckbereich verlangte man dann von uns, dass wir das Tier aus der Box nehmen, weil diese durchleuchtet werden müsse...
HUCH.. einen Chinchilla am Flughafen rausnehmen... na klasse (ich sah den Kleinen schon über den Flughafen rennen...und uns hinterher )
...hat aber geklappt.. OK, das Tier war eingecheckt...Noch Zeit totschlagen bis zum endgültigen Abflug...
dann durch die ewig dauernde Sicherheitskontrolle... Paranoia total...
Dann endlich der Aufruf zum Einsteigen...
OK- Bordkarte gezeigt.. auf dem Weg zum Flieger über einen sogenannten "Finger"... dan kam auf einmal der Ruf dieser Boden-Kontroll-Frau, dass sie mit uns reden müßte... ok wieder zurück...
Dann kam eine Gepäck-Lader-Überwacherin von wegen unserem Tier im Frachtraum... und der Info :
DER PILOT HAT ENTSCHIEDEN DAS TIER NICHT ZU BEFÖRDERN
...die Folge waren erste Tobsuchtsanfälle... Erklärungen und Vorweisen der Bestätigungen... die Gepäck-Frau zwischen Pilot und uns hin und her gelaufen.. (die restl. Pasagiere an uns vorbei)....
Irgendwann kam dann eine andere "Supervisorin" daher und hat versucht uns das Ganze zu erklären...
Aber da war die Entscheidung schon gefallen - entweder wir fliegen alle drei oder aber keiner...Uns wurden andere Angebote gemacht, dass wir eine Maschine später nehmen könnten, aber auch hier auf die Laune des Piloten angewiesen sind...oder aber nach Nürnberg oder München mit anschließendem Taxitransport nach Hause nehmen könnten... auch hier mit dem Hinweis auf das HAUSRECHT DES PILOTEN, der entscheiden könnte, das Tier zu transportieren oder aber nicht....
alles nicht zufriedenstellend und bekloppt...
zuwas dann erst Buchung, Bestätigung und Kohle kassieren.... tobGESTRANDET IN BERLIN.. was nun ?
OK die Entscheidung fiel ja schon... jetzt entweder Bahn oder Mietwagen...
Wir haben uns dann für Mietwagen entschieden...
also Karawane aus Mensch, Tier, Gepäck ab in den Mietwagenterminal am Flughafen..
Auto geholt, alles verladen... und los geht die Heimreise...Chinchilla saß brav in der Ecke seiner Box und verstand wohl die Welt nicht mehr... wir auch nicht.
Alles ordnungsgemäß angemeldet und bezahlt... dann kommt ein Pilot daher und beruft sich auf sein HAUSRECHT ???
...und daher kann ich nur jedem von Air Berlin ABRATEN !!!! Diese Fluggesellschaft ist das letzte....
Service (vor dem Flug) ist mies u.v.m. ... und den Rest habt ihr ja gelesen...
Übrigens im Air Berlin-Lied (Warteschleife am Telefon) gibt es eine Textzeile die da heißt :
.. "Die Nase im Wind... den Kunden im Sinn"....
DAS ist eine glatte Lüge... -
Selten so eine dämliche Schilderung gelesen. Da würde mich doch mal die Aussage des Piloten interessieren.
Air Berlin fliegt auch ohne Ratten und deren Besitzer ganz gut. Keine Sorge.
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...und daher kann ich nur jedem von Air Berlin ABRATEN !!!! Diese Fluggesellschaft ist das letzte....
Da ich kein Haustier mit Air Berlin transportieren will sondern nur meine Koffer wenn ich in den Urlaub fliege, werde ich auch in Zukunft mit AB fliegen weil ich mit meinen Gebäck noch nie Probleme hatte.

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"Bubilein" wrote:
...und daher kann ich nur jedem von Air Berlin ABRATEN !!!! Diese Fluggesellschaft ist das letzte....Da ich kein Haustier mit Air Berlin transportieren will sondern nur meine Koffer wenn ich in den Urlaub fliege, werde ich auch in Zukunft mit AB fliegen weil ich mit meinen Gebäck noch nie Probleme hatte.

Ich muss schon wieder lachen ... .hoffentlich krümelst du nicht *ggg
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So ganz kenne ich mich jetzt nicht aus.
Ihr habts den Flug bezahlt, Ihr und das Tier
wurdet akzeptiert und beim einchecken hieß es dann, "April, April"?Kann einem das bei einem (Beispiel) Hund auch passieren, dass der Pilot sagt, "in mein Flugzeug kommt mir kein Hund rein?"
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"CorayaDiver" wrote:
"Bubilein" wrote:
...und daher kann ich nur jedem von Air Berlin ABRATEN !!!! Diese Fluggesellschaft ist das letzte....Da ich kein Haustier mit Air Berlin transportieren will sondern nur meine Koffer wenn ich in den Urlaub fliege, werde ich auch in Zukunft mit AB fliegen weil ich mit meinen Gebäck noch nie Probleme hatte.

Ich muss schon wieder lachen ... .hoffentlich krümelst du nicht *ggg
Soll vorkommen

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Naja kann dir aber auch keiner Sagen ob z.B. der Pilot einer Lufthansamaschine nicht genauso vorgegangen wäre und gesagt hätte, dass er so ein Tier nicht transportieren will. Man sollte das jetzt nicht auf Air Berlin pauschalisieren.
Ich war bisher mit Air berlin immer zufriden und hate noch nie Probleme, insofern werde ich weiterfliegen.
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Ähmmm, wir sprechen hier von einem kleinem Nagetier. Einem niedlichen, harmlosen Chincilla....oder habe ich irgendwo einen gefährlichen Löwen überlesen ?

Und sorry, wenn ich buche und mir wird bestätigt, dass ein Chincilla, oder eine Katze oder ein Hund oder sonst was , mitfliegen kann und ich bezahle das, warum in aller Welt sagt ein Pilot dann : NEIN ! :?
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Zwischenfrage:
wird ein Pilot denn darüber informiert, was im Frachtraum transportiert wird - ob Chinchilla, Pferd, Medikamente oder Zeitungen?
Wenn ja, bekommt er doch sicher rechtzeitig vorher eine Frachtliste, damit er entscheiden kann, was er mitnimmt...
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"dillen" wrote:
Also mal nebenbei, wie soll der Pilot das überhaupt mitbekommen haben? Ist ja ne nette Geschichte...
Wenn das Boarding schon im Laufen war, ist der Pilot mit Checks beschäftigt und nicht mit dem Beobachten von Passagieren, oder?
Das Bordpersonal wird Ihn schon Informiert haben.
Dann kann er schon aus seinem Cockpit raukommen.Oder?
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Schon, aber meine Frage lief darauf hinaus, ob das "Hausrecht" des Piloten auch für den Frachtraum gilt.
Und was sollte das Chinchillachen im Frachtraum anstellen? In einem festen Behältnis?
Netter Versuch, aber irgendwie... nach meiner unmaßgeblichen Meinung nicht ganz glaubwürdig die Geschichte.
Mit Abflugzeit nicht einverstanden, Tobsuchtsanfälle, hüüh und hott, sehr dramatisch!
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Oje traurig so einen Beitrag zu erstellen, da würde mir die Zeit zu schade sein..ich bin Vielflieger ,habe bisher 42 Flüge mit Air Berlin hinter mir und kann mir schon eher eine Meinung erlauben als Du..alle 42 Flüge waren super, es hat immer ausnahmslos ohne Probleme alles geklappt, aber typisch so ein Pauschalurteil nach einer Erfahrung..auch ohne Dich wird Air Berlin weiterfliegen..
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"KaGu" wrote:
Letztendlich hat der Pilot die Veratwortung über die Maschine und den Flug.
Egal ob Air Berlin oder sonsteine Gesellschaft, der Pilot hat das letzte Wort.
Wenn er es für zu gefährlich hält, dann ist es eben so.Also ich hätte Angst bei einem Piloten mitzufliegen, der den Flug mit einem kleinen eingesperrten Chinchilla für gefährlich hält! Wer weiss, evtl. erschreckt er sich während des Fluges vor einer Fliege im Cockpit, und erleidet einen Herzinfarkt.
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"Denlux" wrote:
"KaGu" wrote:
Letztendlich hat der Pilot die Veratwortung über die Maschine und den Flug.
Egal ob Air Berlin oder sonsteine Gesellschaft, der Pilot hat das letzte Wort.
Wenn er es für zu gefährlich hält, dann ist es eben so.Also ich hätte Angst bei einem Piloten mitzufliegen, der den Flug mit einem kleinen eingesperrten Chinchilla für gefährlich hält! Wer weiss, evtl. erschreckt er sich während des Fluges vor einer Fliege im Cockpit, und erleidet einen Herzinfarkt.
Das Problem ist hier nicht, dass ein Chinchilla einem Menschen etwas zu leide tun könnte. Das (theoretische) Risiko liegt vielmehr darin, dass das Tier aus seiner Box ausbrechen könnte und dann im Flugzeug eventuell irgend welche Kabel durchbeißt. Ich erinnere mich an Pressemeldungen, dass z.B. eine ausgebüxte Maus in einem Flugzeug den Start um mehrere Stunden verzögert hat.
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"Chris737" wrote:
"Denlux" wrote:
"KaGu" wrote:
Letztendlich hat der Pilot die Veratwortung über die Maschine und den Flug.
Egal ob Air Berlin oder sonsteine Gesellschaft, der Pilot hat das letzte Wort.
Wenn er es für zu gefährlich hält, dann ist es eben so.Also ich hätte Angst bei einem Piloten mitzufliegen, der den Flug mit einem kleinen eingesperrten Chinchilla für gefährlich hält! Wer weiss, evtl. erschreckt er sich während des Fluges vor einer Fliege im Cockpit, und erleidet einen Herzinfarkt.
Das Problem ist hier nicht, dass ein Chinchilla einem Menschen etwas zu leide tun könnte. Das (theoretische) Risiko liegt vielmehr darin, dass das Tier aus seiner Box ausbrechen könnte und dann im Flugzeug eventuell irgend welche Kabel durchbeißt. Ich erinnere mich an Pressemeldungen, dass z.B. eine ausgebüxte Maus in einem Flugzeug den Start um mehrere Stunden verzögert hat.
Naja aber dafür gibt es ja extra Transportboxen, wo es dem Tier unmöglich ist auszubrechen. Die hätten sie sich dann ja zur not noch am Flughafen besorgen können, und gut ist. Sie haben ja schliesslich für das Tier bezahlt.
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Der Chinchilla befand sich nach Aussage der TE in einer ausbruchssicheren Hartbox. Von der er dann in eine Weichbox befördert wurde... oder so. Hüh und hott, sagte ich bereits.
Wenn man sich vergegenwärtigt, was an (tierischen) Lebewesen im Bauch eines Flugzeuges transportiert wird, sind die Irritationen um einen Chinchilla lächerlich.
Nicht nur das: es werden auch weitaus brisantere, gefährlichere Dinge wie z.B. Chemikalien per Flugzeug transportiert...
Meine Frage, ob der Kapitän auch das Hausrecht über den Frachtraum hat, der von der Gesellschaft verkauft wurde, ist nicht beanwortet.