Man spricht deutsch...
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Wir sind in der glücklichen Lage, die Sprachen der Länder, die wir bisher bereist haben, zumindest in "Brocken" zu können.
Sei es englisch (da sind wir ohne Übertreibung perfekt), französisch - geht so!
italienisch- lala!
spanisch- nun ja!
niederländisch- geht ganz gut!Und deutsch: das haben wir zwar zuhause nicht als Hochdeutsch gelernt, aber wenn man sich Mühe gibt, verstehen uns Baden-Württemberger auch die Norddeutschen...siehe die bekannte Werbung!
Sollten die obigen Sprachen z.B. für andere Länder nicht ausreichen, so versuchen wir es mit "Mischung" und "Hand und Fuß", lächeln viel und sehen es den anderen Menschen - und auch uns- auch mal nach, wenns nicht klappt.
So what??? Ich fahre in ein anderes Land, um mich dort mit den Menschen, der Kultur, dem Land und was weiß ich noch, zu befassen.Wenn ich höre, dass es Leute gibt, die "nur deutsch" hören und lesen wollen (Bsp: "Würstel mit Kraut" auf der Speisekarte), dann graust es mir.
Ich finde, solche Leute sollten wirklich besser zu Hause bleiben.
Die finden es bestimmt zuhause immer am schönsten! Ganz egal, wie toll sich die Menschen im Urlaubsland bemühen, wie schön das Land ist etc. pp....Ansonsten gilt: Wie man in den Wald hineinruft, so schallts heraus.
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Wir fanden es im letzten Urlaub, im Magic Life Imperial in Ägypten eher befremdlich, daß dort fast nur deutsch gesprochen wurde. Und das sogar ziemlich gut. War total ungewohnt.
Ich würde nie erwarten, daß im Ausland, wo ich GAST bin, alle meine Sprach sprechen können. Ich versuche mich auf Englisch und etwas Spanisch zu verständigen und wir versuchen immer, die wichtigsten Sachen auch inder Landessprache zu sagen (Danke, Bitte und so was gehört dazu.)
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Ich freue mich immer wenn im Hotel deutsch gesprochen wird. Wenigsten an der Rezeption. Da wir bis jetzt immer in spanisch-sprechende Länder gefahren sind, habe ich ein paar Semester an der VH belegt um mich verständig machen zu könne, was mit auch bis jetzt immer gelungen ist. Nur fahren wir jetzt nach Ägypten und ich fürchte, dass mein rudimenteres Englisch nicht reicht, um mich ordentlich verständig zu machen. Selbst russisch, welches ich fast 7 Jahre in der Schule hatte ist in die hinterste Schublade des Gedächtnisses gerutscht. Aber irgendwie wird es schon gehen.
Übrigens ist es falsch das in der DDR Englisch nicht unterrichtet wurde. Der Unterricht war freiwillig und betrug eine bis 2 Stunden in der Woche.
Viele Grüße Reni -
Hallo,
ich persönlich bin der Meinung, dass die Angestellten, die in einer Touristenregion durch die Touristen ihren Lebensunterhalt bestreiten, auch Fremdsprachen können sollten. Ich nehme das Beispiel Sonnenstrand in Bulgarien. Hier handelt es sich um ein reines Seebad, das ausschließlich von den Touristen lebt. Etwa 35 - 40% der Touristen sind Deutsche. Die Engländer sind (noch) etwas weniger. Ist es da wirklich zuviel verlangt, dass in von deutschen Reiseveranstaltern angebotenen Hotels zumindest die Mitarbeiter an der Rezeption Deutsch können? Es können übrigens viele. Das liegt daran, dass es in Bulgarien Sprachgymnasien gibt, unter anderem deutsche.
Um Missverständnisse zu vermeiden, ich spreche Bulgarisch. Nicht sehr gut, um es vorsichtig auszudrücken, aber ich kann wesentlich mehr als nur ein paar Floskeln. Und mit den Engländern an der Poolbar bin ich auch immer zurecht gekommen, sprachlich, und auch sonst. Aber es gibt eben auch viele Deutsche (und wesentlich mehr Engländer!), die überhaupt keine Fremdsprache können. Die haben das in der Schule nie gelernt. Ist das schlimm?
Ich weiß von einigen Chefs am Sonnenstrand, dass sie drauf bestehen, dass ihre Mitarbeiter mindestens zwei Fremdsprachen beherrschen, davon eine westliche. Würde ich als Chef auch!
Ach ja, und nochwas: Woher nehmen hier eigentlich einige die Arroganz zu vermuten, dass, wer keine Fremdsprache spricht, im Ausland auf Eisbein mit Sauerkraut besteht? Wer das pauschal vermutet, der ist genau der Spießer, für den er andere hält.
Gruß
Bulgarienfan
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Wenn ich meinen Urlaub im fremdsprachigen Ausland verbringe, eigne ich mir vorher die gebräuchlichsten Ausdrücke in der Landessprache an. Wie "Bitte", "danke", "Hallo", "Guten Tag","wie geht's", "auf Wiedersehen". Ich habe da immer einen kleinen Spickzettel bei mir, und wenn der nicht hilft, einen kleinen Übersetzungs-Computer für verschiedene Sprachen im Westentaschenformat.
Auf keinen Fall würde ich voraussetzen, dass die Einheimischen in meinem Urlaubsland die deutsche Sprache beherrschen. Englisch ist die normale Voraussetzung, und wer diese Sprache nicht mal im Ansatz beherrscht, hat eben schlechte Karten.
Ungeachted dessen, ist es mehr oder weniger ein Akt der Höflichkeit, wenn man im Gastgeberland einige "Floskeln" in der Landessprache beherrscht. Man kann auch nach einigen Begriffen fragen. Die Hilfsbereitschaft, dem ausländischen Reisenden in dieser Hinsicht behilflich zu sein, ist teilweise überwältigend. Diese Erfahrung habe ich gemacht. Man muss nur echtes Interesse zeigen.
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Wenn ich ein von internationalen Gästem frequentiertes Hotel besuche, erwarte ich sehr wohl, daß an der Rezeption und/oder der Guest Relation deutsch gesprochen wird, ebenso wie englisch und spanisch.
Dies erwartet auch ein Hotelgast, der ein deutsches Sterne-Hotel besucht. Hier wird Personal eingestellt, das sich mehrsprachig verständigen kann - alles im Dienst des Gastes.
Ich erwarte nicht, daß in meinem Urlaubsland allgemein deutsch gesprochen wird, das wäre hirnrissig. In englischer Sprache kann ich mich sehr gut verständigen, in spanischer kaum weniger gut. Für den Besuch anderer Länder erwerbe ich einen Sprachführer und erlerne die gebräuchlichsten Floskeln - und mache immer wieder die Erfahrung, daß sich die Einheimischen des betreffenden Landes sehr über meine Bemühungen freuen, sich köstlich darüber amüsieren ...und meist einen Riesenspaß daran haben, meine Aussprache zu korrigieren und mein Vokabular zu vervollständigen.
Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, daß es z.B. in Mallorcas Touristengebieten vergebene Mühe ist, spanisch, katalan oder mallorquin zu sprechen. Die Malloquiner reagieren beleidigt und antworten grundsätzlich in deutscher Sprache...
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Ich habe in Thailand, Malaysia, Kenia in den großen Hotels an der Rezeption niemanden deutsch sprechen hören. Ich würde sowas auch nie erwarten. Ich finde es unmöglich, dass von den deutschen Urlaubern erwartet wird, dass alle Hotelangestellten deutsch sprechen. In welchen Hotels wird bei uns Thai, Malayisch oder Kisuaheli gesprochen? Oder Chinesisch? Oder Japanisch? Auch solche Touristen haben wir hier. Die Reisesprache ist nun mal englisch. Und wenn man das nicht kann, muss man eben nach Mallorca oder in die Türkei fahren. Aber ich möchte nicht in die Länder, wo sich alles nach den Deutschen richtet (Sprache, Essen). Ich brauche kein Sauerkraut, Nürnberger Würstchen, Wiener Schnitzel im Urlaub.
Jutta

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Wenn im Ausland von den Rezeptionisten/innen oder von anderen Angestellten deutsch gesprochen wird, freuen wir uns. Wir erwarten es aber nicht. Deutsch ist im Gegensatz zu Spanisch und vor allem Englisch keine Weltsprache, das mag zwar manchen hierzulande nicht gefallen, es ist aber nun mal so.
Wir erwarten eigentlich nur, daß die Bediensteten des Hotels, mit denen wir täglich Kontakt habe, die englische Sprache so beherrschen, daß eine reibungslose Verständigung möglich ist. In den meisten Fällen war das bisher auch so, wir hatten, was die Verständigung auf Englisch anbetrifft, eigentlich nie Anlaß zur Klage.
Was einige der Vorredner auch schon sagten, ist auch für uns selbstverständlich geworden. Wir lernen immer vorher die wichtigsten Redewendungen in der Sprache des Landes, das wir besuchen. Ich kann bestätigen, daß das sehr gut ankommt und manchmal sehr hilfreich sein kann.
Nun gibt es allerdings zumindest eine Besonderheit, die wir kennen gelernt haben.
In Brasilien kann man nicht voraussetzen, daß Englisch beherrscht wird, nicht einmal an der Rezeption. Und sogar beim Check-in am Flughafen haben wir erlebt, daß die dortigen Mitarbeiter nur Marginalkenntnisse der englischen Sprache besaßen.
Als Grund wird immer wieder angeführt, daß Englisch in Brasilien nur in kostenpflichtigen Privatschulen gelehrt wird, die die meisten sich nicht leisten können.
Da wir selber nur ganz geringe Portugiesischkenntnisse besitzen, sind wir dazu übergegangen, wenn irgendwie möglich Hotels/Pousadas zu buchen, die von deutschsprechenden Europäern geführt werden. Und bis auf eine Ausnahme ist uns das bisher auch immer gelungen.Wir können nachvollziehen, daß Menschen ohne englische Sprachkenntnisse sich scheuen, alleine ins nicht deutsch sprechende Ausland zu verreisen. Gute Freunde von uns beherrschen überhaupt kein Englisch, sind auch nicht bereit, es zu lernen, weil sie behaupten, sie seien jetzt zu alt dazu. Die fahren jedes Jahr in die USA, machen aber gezwungenermaßen ausschließlich Gruppenreisen mit deutscher Reiseleitung (ADAC, Studiosus etc.) und intensivster Betreuung. Wir haben ihnen schon oft nahe gelegt, wenigstens ein paar Brocken Englisch zu lernen, denn ihnen entgeht bei ihrer Art, zu reisen, eine ganze Menge an Authentizität im Reiseland.
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Hm...
Wer, von wenigen Ausnahmen abgesehen, erwartet denn von allenHotelbediensteten, dass sie Deutsch sprechen? Aber ich bleibe dabei, in einem reinen Touristengebiet, in dem 35 - 40% der Hotelgäste Deutsche sind, kann man mindestens an der Rezeption in von deutschen Reiseveranstaltern angebotenen Hotels erwarten, auf deutsche Sprachkenntnisse zu stoßen. Deutsch ist übrigens die in Europa am häufigsten gesprochene Muttersprache. Das mal nur so nebenbei. Und wer hält eigentlich Engländer für spießig, die keine Fremdsprache können?Natürlich ist es angenehm und von Vorteil, Fremdsprachen zu beherrschen. Es ist unglaublich, wie die Bulgaren auf meine Kenntnisse reagierten. Das kennen die wirklich kaum, dass jemand ihre Sprache beherrscht. Und es ist eben ein Unterschied, ob man nur ein paar Floskeln kann, oder in der Lage ist, sich mit den Menschen in ihrer eigenen Sprache zu unterhalten.
Ach ja, und wer nur Englisch als Fremdsprache beherrscht, sollte sich nicht so erhaben über andere fühlen. Damit bekommt nicht mal das Abitur.
Gruß
Bulgarienfan -
Salvamor hat es eigentlich auf den Punkt gebracht.
Meine Generation hat in der sog. Volksschule nie Englisch gelernt, bzw. ausser Deutsch auch keine andere Fremdsprache. (alte Bundesländer)
Was Sina beschrieben hat ist mir auch schon passiert.
Und ich habe genau wie Sie reagiert. Bzw. ich habe zuerst versucht zu übersetzen (mal mit einem Wörterbuch, mal in Englisch). Das war aber nur 2mal erfolgreich. Einmal in Dänemark und 1x auf Djerba.Wenn ich im Ausland (auch Europa) Urlaub mache erwarte ich nicht, daß mich jeder versteht. Ich habe Finger zum zeigen und ich versuche wie viele andere auch, mir die wichtigsten Wörter in der jeweiligen Landessprache anzueignen. Ausserdem kann ich lesen.(Preisschilder) OK, ich habe Englisch für meinen Beruf gelernt,gebrauche aber manchmal sogar heute noch ein Wörterbuch und nehme das auch mit in den Urlaub.
Deswegen verstehe ich es auch nicht, daß manche Leute so überheblich sind und meinen überall muß Deutsch gesprochen und verstanden werden.Aber vielleicht übersteigen die Kosten für ein Wörterbuch/Sprachführer ja die Urlaubskasse, oder?
LG
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Ich erwarte in gewisser Weise schon, daß in Hotels die bei großen deutschen Reiseanbietern gelistet sind und die mehrheitlich von deutschen Gästen besucht werden, an der Rezeption wenigstens 1 Mitarbeiter ist, der meine Sprache spricht.
Wir waren jetzt in Mexiko in einem Hotel, welches vor allem von italienischen Gästen frequentiert war, da konnten selbstverständlich an der Rezeption einige Angestellte italienisch. Auch deutsch wurde dort gesprochen.
In deutschen Hotel erwarten doch auch die englisch sprechenden Gäste, daß an der Rezeption englisch verstanden wird.
Viele Grüße Reni -
Solche Rentnerpaare, die sich darüber aufregen, dass nicht jeder einzelne Mitarbeiter fließend deutsch spricht haben mich auf Gran Canaria auch schon genervt (und dort sprachen bis auf die Putzfrauen fast alle deutsch). Ich denke wenn man in ein fremdes Land fährt kann man nicht erwarten, dass das Personal jede Sprache dieser Welt spricht. Wahrscheinlich können die meisten Grundwortschätze der gängigsten Sprachen, aber fließend englisch können eigentlich so gut wie alle. Mir persönlich ist es sogar wichtig, dass im Urlaub nicht alles auf die Deutschen abgestimmt ist, deswegen wollte ich auch auf keinen Fall in die Dominikanische Republik
Ich lerne seit zwei Jahren spanisch und hoffe, dass ich das in meinem nächsten Urlaub auch endlich mal ausnutzen kann, bzw. ich endlich richtige Unterhaltungen führen kann g Letztes Jahr war ich für ein paar Tage auf Mallorca und es hat sich wirklich jeder Spanier gefreut wenn ich versucht habe mich mit meinen paar Brocken spanisch zu verständigen. -
In einem First-Class-Hotel, das ein deutscher Reiseunternehmer offeriert, sollte es selbstverständlich sein, dass zumindest ein Rezeptions-Mitarbeiter deutsch spricht. Allerdings darf man nicht erwarten, dass das gesamte Personal (Putzfrauen, Kellner usw.) der deutschen Sprache mächtig ist.
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aber ich finde auch, dass sich deutsche gäste weitaus besser anpassen können, als manch andere nation.
ich möchte niemanden über einen kamm scheren,aber habe es dieses jahr wieder ganz hautnah im urlaub erlebt. dort war das völkchen der italiener sehr stark vertreten. und diese habe sich nicht die mühe gemacht, sich mit anderen landsleuten mal auf englisch zu unterhalten. die haben getestet ob du italienisch kannst und wenn nicht, dann haben sie sich nicht mit dir unterhalten. und auch im restaurant sind diese immer am buffet entlang gegangen und haben die köche getestet, ob diese auch die speisen auf italienisch aussprechen können.
das finde ich arrogant.
und bei manchen franzosen ist das auch so. die sprechen am liebsten französisch und meinen, das kann jeder.
also in dieser "disziplin" finde ich die deutschen nicht so schlimm.
es gab auch mal eine umfrage, welche nation am beliebtesten ist und da waren wir an erster stelle, weil wir doch schon versuchen die sprache des jeweiligen urlaubslandes zu erlernen. -
Hallo Sina,
Dein Beitrag hat mich köstlich amüsiert, denn er ist aus dem Leben gegriffen!!!
Ich muß dazu aber nicht in den Urlaub fahren, um das zu erleben. Schau Dir doch mal Bewerbungsunterlagen an, welche Sprachkenntnisse da angegeben werden. Sobald es jedoch dazu kommen sollte, diese einmal praktisch anzuwenden, da geht das Ehrlichkeitsbekenntnis los. (Oh, das ist schon so lange her...PS:Lügen bei einer Bewerbung sind ein Kündigungsgrund). Ich rede hier nicht von komplizierten Vertragsverhandlungen, sondern davon, schlicht und einfach mal am Telefon zu sagen, Herr X ist zur Zeit nicht im Hause, wir rufen Sie zurück. In Zeiten, wo jeder Auftrag existenzsichernd ist/sein kann....
Aufräumen möchte ich übrigens mit einer Mär: In BRD West sprechen alle Englisch, in Ost alle Russisch - BEIDES leider nicht wahr!!!
Es gibt immer nur GANZ wenige , die sich Mühe geben. Mit Mühe geben meine ich, es wenigstens mal zu versuchen, wie es hier von vielen schon skizziert wurde.
Von einem 4- oder 5-Sternehotel erwarte ich übrigens auch, dass wenigstens der Rezeptionist Englisch oder - in von vielen Deutschen frequentierten Gegenden-Deutsch spricht.Damit Ihr wenigstens mal schmunzeln könnt, noch eine Story aus meinem "Fundus":
Vor Jahren fuhr ich mit einer Arbeitskollegin (übrigens auch KEINER Fremdsprache mächtig) von Berlin ins Baltikum mit dem Zug. Wir hatten ziemlich viele Koffer mit Geschenken dabei (was der Grund für die Zugfahrt war, normalerweise fliege ich). Da ich aufgrund meiner ehemaligen Exporttätigkeit mehrsprachig bin, sagte ich meiner Kollegin beim Hereingeben der Koffer vom Trolley irgendetwas in Deutsch und der russischen Schaffnerin irgendwas in Russisch. Kurze Zeit später kam ein deutsches Rentnerehepaar in superteuren Klamotten zu mir und verlangte, dass ich zur Schaffnerin gehen soll und für sie Kaffee holen soll. Ich dachte erst, ich habe hier was nicht verstanden oder es läge sonst ein Mißverständnis vor. Die Begründung: sie sprechen ja Russich. Aha! Ich sagte der sehr von sich eingenommenen Frau (fast hätte ich Dame geschrieben), dass die Schaffnerin nicht nur das Wort Kaffee versteht, sondern ihnen den Kaffee auch noch ins Abteil bringt. Schließlich ist auch sie an Trinkgeld interessiert.
Damit nicht genug: Bitterböse wurde mir entgegnet, ich solle doch froh sein,denn als Arbeitslose (?????????). Zum Glück kam dann meine Kollegin und holte mich weg.
Was soll man dazu sagen? Heute lache ich drüber, aber wie diese beiden sich im Zielland benehmen werden, darüber möchte ich nicht einmal mutmaßen.
Abschließend noch etwas: im vergangenen Jahr wurde mir in Brüssel auf dem Bf. das Portemonnaie geklaut. Sowohl der Fahrkartenverkäufer als auch der Mann auf dem Fundbüro (ich rief später immer wieder an, denn das Portm. war geldmäßig fast leer, nur der Ausweis, Kreditkarten etc...), als auch die Herren auf dem Polizeirevier sprachen Englisch, Französisch und ein bischen Deutsch.
Respekt! -
@profi:
das mit den Franzosen kann ich bestätigen, ich arbeite in einer Spedition. Die weigern sich oft, Englisch zu reden und sind schon fast beleidigt, wenn einer kein Französisch kann. Ich wäre froh, wenn ich wenigstens in Englisch eine gemeinsame Verständigungssprache mit dem anderen finde.....
Ich selbst hab nur Englisch gelernt und ein bisschen Italienisch. Ich hoffe, dass sich die Schule meines Kindes (lernt im kommenden Schuljahr als 2. Fremdsprache erstmal Latein) endlich durchringen kann, alternativ zu Französisch Spanisch anzubieten. Spanisch ist meiner Meinung nach, nach Englisch, die Sprache, die man lernen sollte (allein schon wegen dem Urlaub
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melbelle schrieb:
@profi:
das mit den Franzosen kann ich bestätigen, ich arbeite in einer Spedition. Die weigern sich oft, Englisch zu reden und sind schon fast beleidigt, wenn einer kein Französisch kann. Ich wäre froh, wenn ich wenigstens in Englisch eine gemeinsame Verständigungssprache mit dem anderen finde.....
Ich selbst hab nur Englisch gelernt und ein bisschen Italienisch. Ich hoffe, dass sich die Schule meines Kindes (lernt im kommenden Schuljahr als 2. Fremdsprache erstmal Latein) endlich durchringen kann, alternativ zu Französisch Spanisch anzubieten. Spanisch ist meiner Meinung nach, nach Englisch, die Sprache, die man lernen sollte (allein schon wegen dem Urlaub
)@ Melbelle
Du sagst es. Die Franzosen sind, auch was ihre Sprache anbetrifft, eher in der Kategorie "Stolz" anzusiedeln. Es kann einem selbst in der Weltstadt Paris passieren, daß man stehen gelassen wird, wenn man jemanden auf Englisch nach dem Weg fragt. Das liegt glaube ich daran, daß sich Franzosen und Engländer aus historischen Gründen nicht unbedingt grün sind.
Die Franzosen haben es bis heute nicht fertig gebracht, beim Tennis auf Englisch zu zählen, statt dessen immer...tront karont...karont tront...

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Hallo Leute !
In unserem Hotel in Sousse/Tunesien, bzw. in der ganzen Stadt und im größten Teil des touristisch erschlossenen Landes spricht fast jeder Deutsch, Französisch sowieso weil ehemalige Kolonie und auch Englisch, ausgenommen natürlich Personal das keinen Kontakt mit den Urlaubern hat, wie z.B. in der Küche. Aber trotzdem hat mich der Küchenchef in Deutsch verstanden !!!
Trotzdem benutzen wir selbstverständlich ein paar Arabische Worte wie: Guten Tag, wie gehts, auf Wiedersehen, Bitte, Danke.
Zudem wird von der Hotelleitung nur Personal eingestellt, daß entweder schon Deutsch oder Englisch kann, bzw. sich dazu bereit erklärt dies zu erlernen !!!
Am ernüchternsten war es für uns in Palya del Carmen/Lanzarote, als ich stolz meine paar Spanisch-Kenntnisse anwenden wollte und daraufhin gebeten wurde Englisch zu sprechen!!! Deutsch wollte, außer in unserem Hotel keiner hören oder können!
Man muß allerdings dazu sagen, daß Playa del Carmen eine absolute Engländer-Hochburg ist was wir aber schon vorher duch Holidaycheck gewußt habe !!!
Gruß
Kurt&Gaby -
Ja, so was ist mir auch schon passiert: Ein Kollege, des spanischen nicht so gut mächtig, bat mich auf einer FUE - Dienstreise, für ihn bei der Autovermietung anzurufen um den Auslieferungstermin für seinen Mietwagen zu ändern. Ich rief also dort an, erzählte der Dame von der Autovermietung unser Anliegen - sie ließ mich auch artig ausreden, aber bat mich dann in schönstem Bayrisch, das Ganze doch auf Englisch oder Deutsch zu wiederholen, da sie noch nicht so viel spanisch könne
