• tina1312
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    geschrieben 1350498867000

    Das hat sich ja hier entwickelt! Alter Schwede! :shock1: Ich beharre weiter auf meinem Standpunkt und wäre äußerst ungnädig, wenn ein Veranstalter mir von meinem Urlaub einen Tag abziehen würde. Denn: Ich buche vom 09. an, fliege am 10. los = der Reisetag ist der 10.!  Ich würde mich sofort an den Veranstalter wenden und auf Rückerstattung pochen. Und die Sache mit dem Reisebeginn bei Check-In ist ja wohl äußerst schräg.

    Z.B.: Ich fliege am 09. morgens los und gebe abends am 08. beim Vorabend-Check-In mein Gepäck ab; dann beginnt die Reise am 08.???? Wer's glaubt!

  • Holginho
    Dabei seit: 1086652800000
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    geschrieben 1350498875000

    @Race77:

    Zitate von dieser Seite:

    "...Das ist dann wiederum ebenfalls (ich zitiere): "...a. falsch, b. nicht zielführend und dienen doch c. lediglich dem Zweck - jetzt interpretiere ich mal - zu polarisieren..."

     

    "...Lieber ohne (weitere) Worte..."

    “Mit dummen Menschen streiten ist wie mit einer Taube Schach zu spielen...“ Rest bei Bedarf googeln!
  • Kourion
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    geschrieben 1350499019000

    @omali

    Ich habe den "geplanten Zeitrahmen" von curi anders verstanden.

    Ich zitiere:

    (@curiosus): "deifi, das hatte ich nicht nur einmal, daß ich erst am nächsten Tag geflogen bin, es kommt eben auf den "geplanten" Zeitrahmen an und der ist eben bei Pauschalarrangements etwas anders oder kann eswerden.

    Bei Direktbuchungen sieht das eben etwas anders aus."

    Verstanden habe ich dieses Posting wie folgt:

    Der "geplante Zeitrahmen" bei Pauschalreisen beginnt am Tag X und endet am Tag Y - wobei die Tage X und Y nicht als Urlaubstage gelten, aber von vielen so verstanden / bezeichnet werden.

    Verschiebt sich nun der Abflug am Tag X noch hinten, wird der "geplante Zeitrahmen" eingeschränkt und es kommt die Feststellung: 1 Urlaubstag weniger.

    Bei Direktbuchungen gibt es diesen "festen" vorgegebenen Zeitrahmen weniger.

    Man kommt an und der erste Urlaubstag kann beginnen.

    Nun weiß ich natürlich nicht, ob curi das so gemeint hat. Aber vllt. meldet er sich noch einmal.

    Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)
  • Holginho
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    geschrieben 1350499127000

    @tina1312:

    Soweit waren wir schon und kein einziger Deiner Punkte wird hier von irgendjemand angezweifelt...auch wurden schon mögliche Konsequenzen inkl. reiserechtlicher Aspekte und möglicher Optionen genannt und erläutert.

    Interessant ist an diesem Fall allerdings einzigst seine Grundsätzlichkeit ... der Streitwert ist dermaßen lächerlich, daß jeder Rechtsstreit unter den Aspekt des groben Unfugs fallen würde.

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  • dobabba
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    gesperrt
    geschrieben 1350500950000

    Mal unabhängig von den paar € fuffzig die der Streitwert evtl. betragen könnte, kann ich deifis Verärgerung durchaus verstehen.

    Ich stelle mir da die Frage: Können sich die Pauschi-Veranstalter mittlerweile eigentlich alles erlauben, in der Hoffnung der Kunde beisst die Zähne zusammen und stimmt diesen, mittlerweile üblichen, Unsitten grummelnd zu?

    Auch wenn es sich um 35 Minuten handelt, buche ich einen Abflug am 9.9. und bucht mich der Veranstalter auf den 10.9. ist das Vertragsbruch und der Kunde hat ein Anrecht auf kostenlosen Storno (wird leider niemand tun, weil auf den Urlaub gefreut), fertig, ist Fakt.

    Ich möchte hier jetzt auch keine Erbsen zählen wegen ein paar Minütchen, es geht einfach darum das mit Pauschaltouristen in letzter Zeit umgegangen wird, das entfällt jeder Beschreibung.

    Ich finds gut das deifi sich wehrt, wäre schön wenn das noch mehr Leute tun würden.

    P.S.: Bevor hier die Meute über mich herfällt, nein, wir buchen niemals pauschal, das Planungspotential haben wir nicht beruflich bedingt, deshalb haben wir diese Problematik in der Regel nicht.

    Ich lese nur gerade verstärkt in den letzten Jahren was die lustigen Veranstalter so treiben. Unding!!

  • Holginho
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    geschrieben 1350501750000

    Die "lustigen Veranstalter" betreiben im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten (und leider in Ausnahmefällen manchmal auch am Rande derer) alle Optionen zur Kostendeckung und/oder Gewinn-Maximierung im Zuge der chronischen Geiz-ist-geil-Mentalität des Systems.

    Keine Frage, die Verärgerung ist durchaus verständlich und eine Reaktion wäre nachvollziehbar - fraglich aber, ob und in welcher Form und mit welchem Ergebnis (in mehrerer Hinsicht) sie sich realisieren ließe.

    Und nein, "Pauschi-RV" können sich mitnichten "alles erlauben"und woher der Schluß auf "mittlerweile übliche Sitten" begründet ist, erschließt sich mir auch nicht ganz.

    Tourismus ist ein, trotz und innerhalb größtenteils sehr klarer und eindeutiger Regularien und Gesetzen, sehr komplexes Thema. Ein Thema innerhalb dessen der weitaus überwiegende Teil der Urlauber zumindest zufriedenstellend und oftmals positiv bewertet bedient wird. Das Fehler geschehen, bestreitet niemand - das es manchmal auch mieses Krisenmanagement gibt wird genauso wenig bezweifelt. Zweifellos aber auch, daß es seitens der Verbraucher teils abenteuerlichste Vorstellungen und "Ansprüche" gibt die mit der Realität und den angesprochenen Regularien ungefähr soviel zu tun haben wie Pol Pot mit einem Friedens-Nobelpreis.

    “Mit dummen Menschen streiten ist wie mit einer Taube Schach zu spielen...“ Rest bei Bedarf googeln!
  • dobabba
    Dabei seit: 1321315200000
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    gesperrt
    geschrieben 1350502967000

    Was ist daran abenteuerlich zu erwarten am 9.9. abzufliegen wenn ich das auch so gebucht habe?

    Holginho, mir ist das schon klar das die RV`s nicht die Caritas sind, das berechtigt aber trotz aller Wirtschaftlichkeit nicht zu allem.

    Es ist ja schlimm genug das die Kunden bei Buchung mit teilweise "Sahneflugzeiten" geködert werden (sagen wir mal Abflug 10am -Ankunft 14pm , was weiss ich, du weisst was ich meine) und ne Woche vor Abflug kommt dann üblicherweise so ein Hammer wie : Abflug um 23 Uhr mit Zwischenlandung in.... (stand ja im Kleingedruckten, gelle).

    Leider Usus mittlerweile, egal bei welchem Veranstalter.

    Ich stehe da voll auf deifis Seite, nicht wegen den Euronen, hier geht es einfach mal ums Prinzip. Man muss sich nicht jeden Unsinn gefallen lassen.

  • omali
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    geschrieben 1350503328000

    Interessant ist an diesem Fall allerdings einzigst seine Grundsätzlichkeit ...

    @Holginho

    Ja, und um genau diese geht es!

    Der Streitwert ist in der Tat hier für mich total nebensächlich, weil es mir um diesen hier gar nicht geht. 

    Ich zitiere dich:

    "Zweifellos aber auch, daß es seitens der Verbraucher teils abenteuerlichste Vorstellungen und "Ansprüche" gibt die mit der Realität und den angesprochenen Regularien ungefähr soviel zu tun haben wie Pol Pot mit einem Friedens-Nobelpreis."

    Mit Argumentationen ähnlichen Inhalts trittst du gern auf, auch wenn sie für den  konkreten Fall gar nicht zutreffen. Warum das?

    Hier geht es um den nicht eingehaltenen Tag des Abfluges, was nachweislich so stattgefunden hat. 

    @Kourion

    Wenn @curiosus es so gemeint hat, wie du es aufgefaßt hast, wäre meine Frage natürlich hinfällig.

  • Holginho
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    geschrieben 1350515666000

    Stop, stop, stop...jetzt wird es aber vogelwild!

    Vielleicht wurde mir, aufgrund einiger Formulierungen gar nicht einmal zu unrecht vorgeworfen, ich würde (falsch) Interpretieren und gewisse Dinge unterstellen...

    ...und dann werden hier Dinge fabuliert die ich in keinster Weise so gesagt/gedeutet habe!

    @dobabba:

    Zeige mir doch bitte mal die Stelle wo ich explizit gesagt habe, daß ich die Erwartung "abenteuerlich finde am gebuchten Tag abzufliegen"! Du findest sie nicht? Kein Wunder, die Stelle gibt es nicht, denn genau das habe ich nicht gesagt!

    Ich habe ebenfalls auch nicht im geringsten angedeutet (oder gar in irgendeiner Form unterstützt) das ein RV "zu allem (was auch immer das sein mag) berechtigt ist!

    In der Realität wird auch niemand (und schon gar nicht der (selbsternannte?) mündige Verbraucher zum Buchungszeitpunkt mit "Sahneflugzeiten" (ja, ich weiß was Du meinst) "geködert". Die allermeisten dieser Flüge sind nicht nur real existent, sondern sie werden auch eingehalten! Da von "Usus" zu sprechen ist schlichtweg und höflich formuliert glatter Unfug und Mumpitz hoch zehn! Selbstverständlich gibt es auch Flugänderungen/-Verlegungen - aber das hat seine Ursachen (auch!...nicht alleine!) in Kostenfaktoren. Kostenfaktoren die der mündige Urlauber im Rahmen der immer noch weit verbreiteten Geiz-ist-geil-Mentalität oder selbstauferlegten/erzwungenen Sparmaßnahmen im Rahmen der allgemeinen Preisgestaltung gerne mitnimmt und in Anspruch nimmt.

    Das es hier grundsätzlich (uns fehlen immer noch u.U. nicht unwesentliche Informationen) ums Prinzip geht habe ich ebenfalls mehrfach erwähnt und diesen Gedanken/background unterstütze ich auch gerne Im Sinne einer Klärung - wie auch immer diese und der Weg zu ihr aussehen soll!

    @omali:

    Zur Grundsätzlichkeit habe ich mit vorstehenden Worten bereits etwas gesagt. Mein Zitat selbst hast Du vermutlich nicht verstanden - auf keinen Fall aber den Zusammenhang in dem ich das geschrieben habe. Der Zusammenhang ist nämlich keiner zu diesem hier besprochenen Fall, sondern betreffend grundsätzlicher Dinge...eigentlich ist dies auch eindeutig zu erkennen!

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  • vonschmeling
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    geschrieben 1350515786000

    Auch wenn ich mich ungern selbst zitiere: Da die Verzögerung des Abfluges den Zuschnitt der Reise nur sehr unwesentlich verändert, wäre es angeraten sich auf Basis der Kulanz zu einigen.

    @deifi hat die Reise angetreten und damit weitere rechtliche Optionen verwirkt, wäre allerdings nicht die/der Erste, die/der einen derartigen Sachverhalt gerichtlich entscheiden ließe. (Aus bisherigen Urteilen ergaben sich Ansprüche zwischen 40 und 50% eines Tagessatzes der Reise.)

    Ich stelle nicht in Abrede, dass die Abreise am Folgetag der Buchung ein zusätzliches Ärgernis ist, ich möchte nur erinnern, wie wenig sie grundsätzlich an der Planung ändert und folglich wenig Kraft hat, eine wesentliche Erstattung zu erlangen.

    Ungeschickt ist es jedenfalls, die Reklamation bezüglich der unwesentlich verspäteten Abreise mit solchen zu vermengen, denen es offensichtlich an den erforderlichen Nachweisen mangelt.

    Man (resp. @deifi) ruft damit den Besen auf den Plan, der generell die Reklamation wegfegt, weil sie in Teilen wenig fundiert ist.

    Ist sie? Ich warte noch auf @deifis Kommentar zur Beschwerdeführung vor Ort?

    Fazit:

    Besser aufdröseln - ich beschwere mich gezielt über den Abflug am Folgetag meiner Buchung und erhalte - gewöhnlich unbürokratisch! - eine "angemessene" Erstattung.

    Meine Beschwerden über den Aufenthalt am Urlaubsort formuliere ich getrennt - entweder mit Beschwerdeprotokoll der örtlichen Reiseleitung oder der Nennung von Zeugen, Mehrkosten kann ich ggf. belegen.

    Bezüglich der Anfeuerung nur ein Satz:

    Ohne objektive Bewertung des Sachverhaltes ist allein die Tatsache, dass die Reise am Folgetag der Buchung angetreten wurde noch kein Anlass, mächtig nachzukarten!

    Maßgeblich für einen Anspruch auf Entschädigung ist ein Schaden - in diesem Fall eine wesentliche Veränderung der Reise, die in einer um 35min verzögerten Ankunft - gar auch in einer 90min verzögerten! - nicht erkennbar ist.

    Antritt der Reise aus Sicht des Versicherers ist ein anderer Aspekt als der aus rein reiserechtlicher. Durch den verspäteten Antritt der Reise ergeben sich für den Betroffenen zwar rechtliche Optionen, aber die Reise beginnt mit dem Abflug und endet mit der Landung an der jeweils gebuchten Destination.

    Verunfallt jedoch ein Reisender nach Check-In, hat er im Blick auf seine Versicherung die Reise angetreten und die Zuständigkeiten ändern sich - ist schlicht ein anderer Sachverhalt und hier nicht relevant.

    Gras wächst nicht schneller wenn man dran zieht.
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