• Betancuria
    Dabei seit: 1308441600000
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    gesperrt
    geschrieben 1308605038000

    Guten Abend.

    Warum Grenzwertig, ist doch nur meine persöhnliche Meinung ohne Anspruch auf

    Richtigkeit. Habe aber bisher mit unserem Reisebüro immer nur die besten Erfahrungen gemacht. Gehe daher davon aus, daß der Fall hier etwas anders gelagert ist.

    MFG

    Betancuria

  • vonschmeling
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    geschrieben 1308606046000

    @Betancuria

    Nein, das ist keine "Meinung", sondern eine Unterstellung und das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Darüber sollte man sich im Klaren sein, wenn man hier anschuldigt!

    Davon abgesehen ... deine Meinung zur juristischen Bewertung des Sachverhaltes postest du ohne entsprechende Begründung.

    Gibt es denn eine? Wenn ja, würde ich sie gerne erfahren!

    Übrigens ist das das Forum "Reiserecht" und nicht "Lebensweisheit"! :?

    wolves don´t loose sleep over the opinions of sheep
  • Betancuria
    Dabei seit: 1308441600000
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    geschrieben 1308607572000

    Guten Abend.

    Wie dem auch sei würde mich interressieren wie der Fall ausgegangen ist.

    Vor allem ob eine Unterschrift vorgelegen hat.

    Da ich kein Jurist bin und neu hier, werde ich mich aber nicht mehr äußern.

    Ich möchte die Fachleute nicht weiter stören.

    MFG Betancuria

  • Sunshine997
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    geschrieben 1308609429000

    Also solange uns London85 nicht definitiv sagt,

    a) ob er etwas unterschrieben hat

    b) wenn er was unterschrieben hat, was genau da steht (Wortlaut bitte)

    c) wenn er nichts unterschrieben hat, welche Daten von sich er dem Reisebüro gegeben hat und warum und was genau besprochen wurde,

    sollten wir uns weitere Diskussionen sparen, denn das führt zu nichts.

     

    Ehrlich gesagt, kommen mir im Moment sowohl London85 (der angeblich nicht genau weiß, ob er was unterschrieben hat) als auch der Reisebüromensch (der sich verleugnen lässt; warum, wenn er nichts zu verbergen hat) etwas suspekt vor.

    Lieber London85, gib uns bitte mehr und vor allem konkrete Infos.

    "Recht haben" bedeutet nicht unbedingt "Recht bekommen", jeder Fall ist anders und selbst gleiche Sachverhalte führen nicht unbedingt zu identischen Urteilen
  • Hanni1986
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    geschrieben 1308733301000

    @vonschmeling sagte:

    Aha ... wäre interessant, zu dieser Aussage mal die gesetzgeberische Grundlage zu erfahren?

    Wie wenig "übereinstimmend" die Sachlage ist, kann man aus dem Eröffnungsbeitrag unschwer herauslesen. Wenn überhaupt hat London85 eine erste Willenserklärung abgegeben, sodann hat er erst einmal Zeit, darüber zu entscheiden. Diese Entscheidung hat der Vermittler abzuwarten und ggf. noch einmal nachzufragen, wie es sich denn nun um den Willen verhält bezüglich der Reise.

    Nehmen wir einmal an, London85 wird wenige Stunden nach seiner Willenserklärung zu einer akuten Apendektomie in ein Krankenhaus verbracht und ist mehrere Tage nicht ansprechbar? Wird dann mangels seiner Rückmeldung aus der Option ein Reisevertrag? Schönen Dank ... !

    Wenn Herr X keine Lust hatte, trotz nicht erhaltenen Feedbacks noch einmal bei London85 anzurufen, hätte er ganz einfach die Option rausnehmen können und sich bestenfalls einen Kundenrüffel eingefangen, weil die Reise inzwischen leider 12 469 € kostet und nicht mehr den ursrünglichen Preis, aber damit wär dann auch gut!

    Kannst im Vertragsrecht nachlesen. Auf jeder Option steht klip und klar wann sie ausläuft bzw. wann sie fest wird. Wenn du diese Option unterschreibst, erklärst du dich mit diesen Bedingungen einverstanden. Wird sie also fest weil du dich nicht gemeldet hast, hast du, als Unterschreiber, dich nicht an die Regeln gehalten, bzw. hast deine zuvor Unterschriebene Willenserklärung, also die Option (Buchung der Reise mit einem begrenzten Zeitraum zum freien Rücktritt) nicht revidiert. Somit kann das Büro davon ausgehen, dass dein Tage zuvor geäusserter Wille immer noch Bestand hat.

    Aber wie dem auch sei, es ist ein absolutes Fehlverhalten des Reisebüros. Niemand der seinen Kunden guten Service bieten möchte würde so etwas machen. Was der richtige Weg des Reisebüros gewesen wäre habe ich ja bereits zuvor geschrieben. Entweder die Optionsbuchung rausnehmen oder eine Optionsverlängerung beim Veranstalter erwirken.

    Und das sich der Expedient nun verleugnen lässt, nunja, dazu braucht man denke ich nix sagen.

  • vonschmeling
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    geschrieben 1308734274000

    @Hanni1986 sagte:

    Kannst im Vertragsrecht nachlesen.

    Und zwar wo genau?

    Übrigens gilt für Optionen folgendes Kriterium: 

    Der Vertrag, mit dem die Option begründet wird, erfordert die für den späteren Vertrag erforderliche Form.

     

    Ob das so war, wissen wir nicht, bis London85 uns darüber aufklärt und die Spekulationen beendet.

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  • Sunshine997
    Dabei seit: 1231200000000
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    geschrieben 1308735607000

    @Hanni1986 sagte:

    Aber wie dem auch sei, es ist ein absolutes Fehlverhalten des Reisebüros. Niemand der seinen Kunden guten Service bieten möchte würde so etwas machen. Was der richtige Weg des Reisebüros gewesen wäre habe ich ja bereits zuvor geschrieben. Entweder die Optionsbuchung rausnehmen oder eine Optionsverlängerung beim Veranstalter erwirken.

    Nicht unbedingt ... manche Veranstalter (ich weiß nicht, wie das bei Aida ist) geben automatisch ein paar Tage Option, auch wenn der Kunde gleich fest buchen will. Falls es sich die lieben Kunden nach einer Nacht Drüberschlafen nochmal anders überlegen, damit dann kein Stress mit Stornokosten/Kulanzanträgen etc. entsteht ... finde ich übrigens eine sehr gute Service-Leistung dieser Veranstalter ...

     

    Und die Optionsfrist steht dann eben auf der Bestätigung mit drauf, die der Kunde erhält ... aber wenn der Kunde von vornherein gesagt hat, dass er BUCHEN möchte (und nicht nur mal optionieren) , muss und wird kein Reisebüro nochmal beim Kunden nachhaken. Außerdem hat der Kunde ja im Normalfall unterschrieben, dass die Buchung zu Termin X fest wird ... da wäre es dann Sache des Kunden, rechtzeitig Bescheid zu geben.

    Wie es beim TO war, wissen wir leider nicht, da er sich nicht mehr gemeldet hat ...

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  • Hanni1986
    Dabei seit: 1284940800000
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    geschrieben 1308736373000

    Übrigens gilt für Optionen folgendes Kriterium: 

    Der Vertrag, mit dem die Option begründet wird, erfordert die für den späteren Vertrag erforderliche Form.

    Optionen sind heute durch die RBE Vorlagen standartisiert, sprich zwischen einer Option und einer Reiseanmeldung ist kein Unterschied. Es steht sogar im Hauptteil der Fälle als Überschrift "Reiseanmeldung/Option". Klar ist es schwierig die Situation zu beurteilen da London85 ja selber nicht weiss was er da unterschrieben, bzw. ob er unterschrieben hat. Jedoch kann man die allgemeine rechtliche Situation anschauen wenn er unterschrieben hätte und die wäre nicht zu seinem Vorteil. Aus den zuvor von mir genannten Gründen. Wo das genau steht muss ich heute Abend Zuhause mal genauer suchen, ich bin mir der Sachlage aber sicher, da wir exakt so einen Fall damals mal in der Berufsschule besprochen haben. Allgemein kann man das unter Vertragsrecht nachlesen, da kommt man dann zur Willenserklärung.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Willenserkl%C3%A4rung

     

    Rein rechtlich hat er halt, sollte er unterschrieben haben, die Bedingungen der Optionsbuchung akzeptiert und somit auch die Klausel mit dem fest werden der Option.

  • Hanni1986
    Dabei seit: 1284940800000
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    geschrieben 1308736818000

    Überflüssiges Zitat gem. Forenregeln entfernt ! Ein @ + Name reicht vollkommen aus, wenn man auf einen Beitrag auf der gleichen Seite antwortet !

    =======

    @Sunshine997

    Jup, Beispiel hierfür wäre zum Beispiel auch DERTour, dort kann man nur Optionen anlegen, sie dann auslaufen, also fest werden lassen oder eben mit der entsprechenden Aktion die Option in eine Festbuchung umwandeln.

    Ich finde diese Praxis einiger Veranstalter auch sehr gut, es gibt sogar welche da fliegen die Optionsbuchungen automatisch raus (Beispiel wäre NCL oder Costa). AIDA wird nach Ablauf der Frist fest.

    Außerdem hat der Kunde ja im Normalfall unterschrieben, dass die Buchung zu Termin X fest wird ... da wäre es dann Sache des Kunden, rechtzeitig Bescheid zu geben.

    Und genau hier liegt der Knackpunkt, hat London85 die Option unterschrieben war es sein Fehler und nicht die des Reisebüros, auch wenn der Service von denen dann wirklich schlecht ist, es sei denn er hat gesagt er will es definitiv fest buchen. Vielleicht hat er das ja gesagt, aber zusammen mit der Frage ob er unterschrieben hat oder nicht, aber wieder vergessen.

  • Sunshine997
    Dabei seit: 1231200000000
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    geschrieben 1308737131000

    Genau so ist es, liebe Hanni ... :D

    Wenn der Kunde unterschrieben hat, hat er die Bedingungen akzeptiert ...  

    Aber wo liegt dann das "absolute Fehlverhalten des Reisebüros", von dem Du vor einer Stunde sprachst???  

    So weit ich das kenne, machen Reisebüros nur Optionsbuchungen bei Veranstaltern für Kunden, die sich noch nicht sicher sind und von denen noch keine Unterschrift vorliegt ... einfach, um die Plätze erst mal zu sichern, dass die in den nächsten Tagen nicht weg sind, wenn der Kunde sich zur Buchung entschließt ... für solche Optionsbuchungen unterschriebt der Kunde aber nie, und natürlich ist es hier Sache des Reisebüros, beim Kunden nachzuhaken, wenn die Optionsfrist fast abgelaufen ist und dann entweder die Buchung fest zu machen, die Option zu verlängern oder rauszunehmen.

    Also ich kann, wenn der Kunde unterschrieben hat, kein Fehlverhalten des Reisebüros erkennen ...

    ... wobei ich mich dann frage, warum in diesem Fall sich der Reisebüromitarbieter verleugnen lässt ...

     

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