• juanito
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    geschrieben 1249590672000

    Sie verklage ich!

    Genau.

    Am 1.08 ist meine GHA abgebucht worden, 384,94, da kann ich mich erstmal etwas zurücklehnen :laughing:

    Wie hieß das nochmal?

    Der F....flucht, die Nu... kichert, hoffentlich Allianz versichert

    En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959
  • wukovits
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    geschrieben 1249633813000

    Hallo

    Ich habe erst einmal einen Anwalt gebraucht, und habe es zunächst einmal im Guten versucht.

    Im Rückblick hätte ich die Sache wesentlich früher an den Anwalt übergeben sollen, den sobald er eingeschaltet war bekam ich ganz fix eine angemessene Entschädigung.

    Zuvor hatte man versucht mich mit weniger als 10% abzuspeisen.

    Gruß

    Karl 

  • Brigitte
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    geschrieben 1249636344000

    tja @Markus, ich kenne auch keinen Anwalt persönlich.

    Vor, (schnell nachrechnen) .... 14 Jahren in einer Ferienanlage mittl. Preiskategorie in Ibizza. Ein Ehepaar mit zwei Kindern und Freund des Vaters, "ich habe schon mit meinem Anwalt telefoniert". :shock1:

    Was war passiert? Sein Appartement war ihm zu laut. Kann ich verstehen, den ganzen Tag die Mofas vor dem Fenster.

    Dass wir in der Einflugschneise wohnten, störte ihn nicht. :komisch:

    Aber dass er von Ibizza aus mit seinem Anwalt telefonierte und den Eindruck eines mächtigen Mannes vermittelte :respekt und lol:

    Hätte mich ja alles, wie sagt "mein Lateiner" (Tochter) immer so schön, nicht tangiert. Da er aber am Abflugtag am Flughafen, wieder den großen Max raushängen wollte und mit seinen letzten Unterkünften prahlte ... reizte mich. ;) Wo ich doch ein Jahr vorher im Nachbarhotel war und ganz genau wußte, wie´s dort unten aussah. Er log die anderen gerade an, wie traumhaft der Strand im Vorjahr doch war und dass der Strand heuer des allerletzte wäre ... blablabla. Und ich wußte von meiner Freundin, dass ein Unwetter den Strand Pfingsten vollkommen verwüstet und weggespült hatte und als wir Mitte August dort waren, war immer noch nichts repariert und er war 14 Tage vor uns dort, was er aber nicht wußte. Ich ließ ihn erzählen, hörte interessiert zu und sagte dann, "aha, Pfingsten war dieses Unwetter und als wir in den großen Ferien runterfuhren sah es noch genau so aus und sie erzählen hier den Leuten einen riesen Berg Müll". Die Aufmerksamkeit aller richtete sich auf ihn und er wurde knallrot.... es waren vielleicht Sekunden, aber wirkten wie Stunden dann standen sie alle auf und gingen mit hängenden Schultern in eine andere Ecke.

    Wahrscheinlich ist seine Anwaltgeschichte genau so gelogen, wie diese Strandgeschichte.

    So wird es sich öfters verhalten. ;)

    Nicht auf das, was geistreich, sondern auf das, was wahr ist, kommt es an. *Albert Schweitzer*
  • dairesaoirse
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    geschrieben 1249663793000

    Ich bin für einen Veranstalter tätig und die Kunden, die am lautesten mit Anwalt/Presse drohen, sind meist die, die nur Kleinigkeiten zu Mängeln aufbauschen (zB AI beeinhaltet keinen Whiskey und das obwohl "landestypische" alkohlische Getränke in der Türkei inklusive sind und sein letzten Hotel ihm das auch kostenfrei geboten hat ).  Vernünftige Menschen, die wirklich einen Grund zum Reklamieren haben, melden sich meist erstmal und sprechen das Problem sachlich an. Wenn das nichts bringt, dann wird auch mal der Anwalt eingeschaltet.

  • Sunny1506
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    geschrieben 1249670092000

    Ich kann es manchmal auch nicht mehr verstehen in was für einer Welt wir leben. Ich schaffe es auch schon seit mehr als 25 Jahren Reisen ohne Anwalt auszukommen. War bestimmt ein Versehen. :D Wenn ich hier so oft lese, das manche schon nach der Frankfurter Tabelle schreien und das noch bevor sie überhaupt in Urlaub gestartet sind, dann fällt mir dazu echt nichts mehr ein. Da könnte ich dann schreien.......Ich unterscheide, wenn überhaupt, immer nach Mangel und Mängelchen. Bisher ist mir aber noch kein Mangel untergekommen, allerdings suche ich auch nicht danach.

    Das einzige was wirklich nicht passieren darf, ist, dass ich mein gebuchtes Hotel nicht bekomme. Da könnten die sich vor Ort dann wirklich warm laufen..... Schliesslich buche ich das immer mindestens ein Dreiviertel Jahr vorher. Darauf würde ich tatsächlich bestehen und auch sofort wieder zurückfliegen und Schadenersatz geltend machen. Da bräuchte ich dann tatsächlich mal einen Anwalt.......Bisher ist das aber noch nie vorgekommen und ich gehe auch weiterhin davon aus mein gebuchtes Hotel zu bekommen, mich in meinem Urlaub zu erholen und zu geniessen.

    Wenn man etwas will, findet man einen Weg. Wenn man etwas nicht will, findet man einen Grund.
  • kutte
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    geschrieben 1249740667000

    Im Grunde kann man doch eigentlich keinen aufgeklärten Menschen mit der Drohung, einen Anwalt einzuschalten, erschrecken, schon gar nicht die Rechtsabteilung großer RV.

    Das Bevollmächtigen eines Anwaltes führt auch nicht zwanghaft dazu, dass die gestellten Ansprüche erfüllt werden. Ganz klar muss man feststellen, dass es, wie in anderen Berufen auch, Gute und Schlechte gibt und die Anzahl der Schlechten sicher nicht klein ist.

    Ich habe beruflich viel mit Anwälten zu tun und könnte wohl ein Buch über die Unfähigkeit und Ahnungslosigkeit mancher Advokaten schreiben.

    Dazu kommt, dass viele Leute einen Anwalt nicht nach fachlichen Gesichtspunkten auswählen, sondern ganz einfach jemanden konsultieren, der in der Nachbarschaft wohnt oder auch schon Onkel Heinz vertreten hat. Ob dieser Anwalt überhaupt die geeignete Fachrichtung vertritt, interessiert erstaunlicherweise sehr wenige Leute.

    Ich habe Fälle erlebt, in denen Fachanwälte für Steuerrecht oder Erbrecht Verkehrsangelegenheiten übernommen haben und dabei dermaßen Schiffbruch erlitten haben.

    Da die meisten Anwälte auch nicht gerade im Geld schwimmen und viele ums Überleben kämpfen, sollte man nicht davon ausgehen, dass ein eher ahnungsloser Anwalt einen angetragenen Fall an einen anderen Kollegen verlieren möchte und dem Klienten sagt, dass er von keinem Fachwissen getrübt ist.

  • puffel
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    geschrieben 1249743539000

    wir waren auch schon weit in der Welt umher, einen Anwalt danach brauchten wir aber auch noch nicht...

    einmal ist es uns passiert, dass uns 1 Tag vor Abflug mitgeteilt wurde, dass unser gebuchtes Hotel immer noch im Rohbau steht! Wir bekamen zwar eine Alternative gestellt, aber in einer niedrigeren Kategorie und halt eben nicht unseren Wünschen entsprechend.

    Das ließ sich aber alles problemlos stornieren. War ja nicht unser Fehler.

    Was uns damals störte, war die Tatsache, dass die MA im RB uns zwei Wochen vorher noch erzählte, dass sie schon mit dem Manager des Hotels gesprochen hat, und er uns eine Suite versprach, weil das gebuchte Familienzimmer nicht mehr frei war. DAS war komisch...

    Wir haben schon mal überlegt, was wir machen könnten, aber das war irgendwie der Schock, weils so kurz vor Abflug war, wir nichts "Tolles" mehr ergatterten etc.

    Aber dafür einen Anwalt??? Nein, diese Mühe wäre mir zuviel gewesen, und wofür eigentlich??? Ausser Spesen nix gewesen, oder?

    Ich buch schon immer ein Hotel gehobener Kategorie, und gebe mich (im Vorfeld) nicht mit allem zufrieden, aber dass ich dann im Urlaub pingelig nach etwas suche, das mich evtl. stört - dafür sind mir die Urlaubstage viel zu schade!!!

    Neid muss man sich hart erarbeiten!
  • mawota
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    geschrieben 1249807049000

    Hallo

    Nun ja, einmal hat eine grosse Reise für uns beinahe auch nicht geklappt:

    Die Kreuzfahrt und die Flüge, das Stopover-Hotel auf Puerto Rico waren gebucht, als 3 Wochen vor der Abreise die Mitteilung kam, dass unser Hotel auf Nevis (Karibik) durch ein Gewitter einige Zimmer unter Wasser hätte und der RV nicht garantieren können, ob unsere Zimmer-Kategorie vorhanden wäre. Das kurzfristig vorgeschlagene Ersatzhotel lag nun auf Antigua und war echt Schweine-Teuer. Aber 3 Wochen vor Abflug war der Entschluss-Weg kurz und wir haben zugesagt, auch diese Differenz zu bezahlen.

    Das Hotel auf Antigua entpuppte sich als Glücksfall und war genau das, was wir uns von einem Karibik-Feeling versprochen hatten: direkt am weissen Sandstrand, Palmen wohin das Auge blickte, gutes Essen und noch bessere Gäste. Dass es in so einem exclusiven Resort keinen TV, kein Telefon und keinen Radio auf dem Zimmer gab wunderte uns doch etwas - aber im nachhinein fanden wir es genial einfach mal ohne die Alltagsgeräusche Ferien verbringen zu können. (Leider war die Macht einiger Gäste nach Elektronik grösser als diejenige nach Ruhe und so gibts heute nach Flat-TV, Radio, Telefon und I-Pod/DVD).

    Was hätten wir hier reklamieren können? Das andere Hotel haben wir nie gesehen und dieses hier spielte in einer anderen Liga. Natürlich, die Ferienkosten stiegen in unglaubliche Höhen - aber auf dem Rückflug haben wir uns geschworen - da fliegen wir wieder hin - was wir auch einige Male getan haben. Auch dass das Hotel auf Nevis Telefon, TV und Radio gehabt hätte wäre ein Grund für einen geharnischten Brief. Aber eigentlich sind dies ja Dinge, auf die man in den Ferien gut verzichten kann, oder?

    Mit den diebischen Sugarbirds, den kleinen und grossen Eidechsen und all dem übrigen Vieh haben wir uns schnell angefreundet und sie als Teil der wunderbaren Parklandschaft angenommen.

    Gruss Markus

    Im Leben wie auf Reisen: Qualtität ist wichtiger denn billig
  • Siegfried
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    geschrieben 1250001905000

    Ich/Wir reisen auch schon seit zig Jahren. Haben vor vielen Jahren erst einen Anwalt eingeschaltet (kannten und kennen heute auch noch nicht einen/unseren Anwalt). Da hatten wir mal bei TUI einen Luxusurlaub mit Safari in Kenia gebucht. Da  unser  Luxus- Hotel übefüllt war, kamen wir dann in einem Zeltkamp unter. Geklagt, 3000,--DM wiederbekommen.

    Wollten eigentlich nicht klagen. Uns mit TUI schriftlich, freundlich in Verbindung gesetzt. Die Antwort: Wenn wir keinen Safarigeist hätten, sollen wir doch  Urlaub im Tierpark Hodenhagen machen. Haben den Brief aufbewart. Wirklich! Da wurde meine Frau böse.

    Ansonsren gehen wir über Kleinigkeiten hinweg. Jeder macht mal Fehler und überall kann mal etwas nicht ganz in Ordnung sein. Deshalb wollen wir uns nicht ärgern und den Urlaub durch Klagen verderben.

    Gruß

    Siegi

    s.w.
  • UteEberhard
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    gesperrt
    geschrieben 1250005311000

    Wenn ein TUI Mitarbeiter wirklich einen Brief mit einer solchen Argumentation geschrieben hat (kaum zu glauben !!), gibt es für ihn nur eine Strafe:

    " Eine Jahr einsitzen, im Affengehege des Tierparks Hodenhagen ".

    War es wirklich ein TUI Mitarbeiter oder ein Mitarbeiter eines TUI-Reisebüros ?

     

    Gruß

     

    Hans

    Kapitalanleger, kommst Du nach Liechtenstein, tritt nicht daneben, tritt mittenrein.
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