• Armin
    Dabei seit: 1093132800000
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    geschrieben 1374532957000

    Um auf der sicheren Seite zu sein würde ich auf jeden Fall hier schriftlich per Einschreiben mit Rückschein stornieren. Eine Stornierung ist wie eine Kündigung (ist es im übertragenen Sinne ja auch) eine einseitige, bedingungsfeindliche Willenserklärung und bedarf NICHT der Zustimmung des Vertragspartners.. Es ist aber damit zu rechnen daß LMX auf jeden Fall versuchen wird, den ihnen gemäß AGB zustehenden Staffelbetrag beizutreiben. Ich könnte mir vorstellen daß LMX die Forderungen dann an ein Inkassounternehmen abtritt mit den bekannten, unangenehmen Folgen und Kosten.Das Ganze könnte auf jeden Fall vor Gericht landen. Wichtig ist aber auf jeden Fall die Stornierung nachweisen zu können um noch höhere, dem Reisetermin zeitnähere Stornokosten zu vermeiden.

    ..aber was Praktisches aus eigener Erfahrung: Man sollte gewisse Hotelbewertungen und Darstellungen (auch hier) nicht überbewerten..ich bin oft schon in hier nicht so gut bewerteten Hotels angenehm überrascht worden..man sollte nicht zu voreilig und voreingenommen sein... ;)

  • katjaworld
    Dabei seit: 1177459200000
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    geschrieben 1374536746000

    @manovanolain1957, aus meiner Sicht handelt es sich in deinem Fall (Stornierung einer Reise, also Rückritt vom Vertrag) um ein einseitig empfangsbedürftiges Rechtsgeschäft. (Die Kenner der Materie mögen mich bitte korrigieren, falls ich zu nachtschlafender Zeit auf dem falschen Ast throne.) Das heißt für mich, dass du bei einer Stornierung den RV natürlich von deinen Absichten (idealerweise schriftlich) in Kenntnis setzen musst (was du ja offensichtlich auch schon getan hast), aber nicht von dem Einverständnis des RV abhängig bist. Der RV hat deine Kündigung also hinzunehmen und nicht im Vorfeld von irgendwelchen Forderungen abhängig zu machen. Der RV hat natürlich nach §651i das Recht auf eine angemessene Entschädigung. Die würde er dir nun in einem 2. Schritt mitteilen in Höhe der von ihm angemessen erscheinenden pauschalisierten Stornokosten lt. AGBs. An der Stelle bleibt es dir wieder unbenommen, dem RV einen geringeren Schaden nachzuweisen bzw. dich juristisch beraten zu lassen.  Das ändert aber vorerst nichts an der Tatsache, dass du jederzeit ohne Einwilligung des RV vom Vertrag zurücktreten kannst.

    Noch ein Wort in eigener Sache: Verträge werden grundsätzlich geschlossen, um sie auch einzuhalten. Wenn du also internetaffin genug bist, um Gerichtsurteile für dich zu beanspruchen, dann gehe ich davon aus, dass du auch in der Lage bist, vor dem Eingehen eines Vertrages das Objekt deiner Begierde so hinreichend zu "studieren", dass einem glücklichen Vertragsabschluss nichts mehr im Wege steht. Es ehrt dich letztendlich, dass du dir dieser Tatsachen bewusst bist. ;)

  • katjaworld
    Dabei seit: 1177459200000
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    geschrieben 1374537475000

    Hi hi @ Armin, ich war wohl in der letzten Stunde wieder mit vielen Sachen neben meinem Beitrag beschäftigt, dass ich nicht gemerkt habe, dass du schon einen konstruktiven Beitrag zum Thema geleistet hast. Naja, vielleicht hält doppelt gemoppelt manchmal besser... ;)

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