• gabriela_maier
    Dabei seit: 1224374400000
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    geschrieben 1306081358000

    Eine solche Meinung einer ( möglicherweise ) nie Betroffenen ist schon etwas verwunderlich. Alles in Ordnung ? Same procedure as everyday ! Nein, so stelle ich mir eher die Aussage eines Vorstandssprechers des RV vor, mit anschliessender Memo an die Fachabteilung: na geht, doch unsere Strategie.

    Man lese nur noch einmal das Eingangsposting. Danach war das gebuchte Hotel schon vor Reiseantritt geschlossen. Wer dann noch den Reisenden da hinschickt ( obwohl er weiss, das es nicht möglich ist ) macht sich der arglistigen Täuschung schuldig. Und bitte kein Gelabere, das liegt an den Hotiers, die das nicht gemeldet haben. Das muss der RV im Innenverhältnis klären, wenn er das nicht tut bleibt er trotzdem in der Verantwortung. Da gehört schon eine Portion kriminelle Energie dazu, weil die besondere Situation der Betroffenen vor Ort eiskalt einkalkuliert wurde.

    Tja, die Sache mit dem Scheck. Erinnert mich an das Handelsgehabe eines sehr alten Volkes aus Vorderasien. Man macht ein schlechtes Angebot zum Kauf dem Interessenten schmackhaft, in dem man ihm den angebotenen ( zu niedrigen ) Preis in Scheinen in die Hand drückt. Er soll das Geld spüren ! Gibt es übrigens auch umgekehrt: Beispiel Hamburger Fischmarkt. Da macht man zuerst einen Preis und packt dann den Gegenwert vor Augen des Interessenten auf die Hand ! Und immer noch was dazu, und noch was dazu ! Die Versuchung steigt zuzuschlagen.

    Was wäre zu tun ? Ich glaube, die modernen Kommunikationsmittel helfen dabei. Eine e-mail, oder ein Fax, oder auch einen Anruf an die hotline mit der klaren Info, das man sich in Ermangelung einer Alternative den verordneten Tatsachen vorerst beugt, grundsätzlich damit nicht einverstanden ist und nach der Rückkehr Schadensersatzforderungen gelten machend wird.

    Und was soll eigentlich das Gelabere mit "gleichwertigem oder sogar besserem Ersatzhotel" ? Also sei doch froh, du hast doch was Besseres bekommen ? Was willst du eigentlich ? Hier geht es schlicht und ergreifend darum, das ein Vertragsbruch vorliegt, den ausschliesslich der RV zu verantworten hat. 

    Ich schliesse gar nicht aus, das eine Vielzahl von Urlaubern sich damit einverstanden erklärt. Ist auch ok, aber dabei geht es auch um das Prinzip ! Wenn der TO sich mit dem Scheck als Schadensersatz ( hallo: das ist dafür, das er sein gebuchtes Hotel nicht bekommen hat !!! ) einverstanden erklärt ist das ganz allein seine Sache. Aber das Grundsatzproblem ist damit ganz sicher nicht aus der Werlt.

    Gruss Gabriela

  • vonschmeling
    Dabei seit: 1102896000000
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    geschrieben 1306084247000

    Du unterstellst nach wie vor ohne jeden Nachweis, der RV habe gewusst, dass das Hotel geschlossen war und konstruierst daraus den Vorwurf der arglistigen Täuschung.

    Offenbar bist du mit den Kommunikationsgepflogenheiten von Incoming Agencies nicht sehr vertraut; es ist überaus wahrscheinlich, dass der RV genau die kolportierte Info erhalten und weitergegeben hat.

    Ich erlaube mir auch den Hinweis, dass eine noch so farbenfrohe Aneinanderreihung von Vergleichen einen Beitrag nicht zur "Rede" adelt und die Kommentare anderer User zum "Gelaber" abwertet - vielleicht ist das noch konform mit den Forenregeln, höflich ist es jedenfalls nicht!

    Anschließend (ein wenig off topic) der Hinweis, dass ich selbst schon xmal von Nichtverfügbarkeit eines gebuchten Quartiers betroffen war und zwar verschiedensten Ursprungs und stets bei direkter Buchung. In solchen Fällen muss man seine Angelegenheiten mit dem Hotelier regeln, aus meiner Erfahrung darf ich sagen, dass einen dies doch ein wenig demütig macht! 

    Zu guter Letzt scheint mir auch der vorgetragene Sachverhalt - insbesondere auch durch die umgebenden Umstände! - nicht unbedingt geeignet, um auf dem Prozesswege eine grundsätzliche Regelung zum Thema "Nichtverfügbarkeit" herbeizuführen.

    Vermutlich siehst du das (wie immer!) anders, aber das nehme ich billigend in Kauf.

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  • bernhard707
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    geschrieben 1306084497000

    @g_m ...und aus der Welt schaffen würdest auch Du es mit einer Klage bei einem AG nicht.

    Deine ständigen Aufrufe zu Klagen sind wohlwollend gerade noch als verantwortungslos zu bezeichnen.

    Life is too short to limit your vision ... indeed
  • chepri
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    geschrieben 1306085960000

    @gabriela_maier sagte:

    Man lese nur noch einmal das Eingangsposting. Danach war das gebuchte Hotel schon vor Reiseantritt geschlossen. Wer dann noch den Reisenden da hinschickt ( obwohl er weiss, das es nicht möglich ist ) macht sich der arglistigen Täuschung schuldig. 

    Hallo gabriela,

    ich habe ja schon geschrieben, dass ich die Praktiken der Veranstalter und Hoteliers auf das schärfste verurteile.

    Nur warum du wider besseres Wissen hier Falsches immer wieder behauptest, lässt verschiedene Schlüsse zu.

    a) Du liest Antworten auf deine Beiträge nicht richtig

    b) Du verstehst sie nicht

    c) Du behauptest absichtlich Falsches

    Vor wenigen postings habe ich dir aucf die obige Behauptung klar gemacht, dass es zwar Unverschämtist, wie sich der Rv verhalten hat, aber keine arglistige Täuschung war.

    Und gerade jemand, der für sich in Anspruch nimmt, in der rechtlichen Materie nicht gänzlich unbewandert zu sein, sollte doch die korrekten Termini benutzen

  • gabriela_maier
    Dabei seit: 1224374400000
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    geschrieben 1306086223000

    Na, gutes Zureden hat vielleicht in anderen Bereichen Erfolg, hier -zu diesem Problem- aber nicht. Es ist richtig, wer von der Problematik betroffen ist, müsste in meinen Augen klagen, weil sich anderweitig nichts ändert. Beispiel ? Der TO macht sich mit seinem Anliegen hier Luft, und was tut er letztendlich ? Er akzeptiert den Brosamen. Warum auch nicht, nicht jeder hat den Mumm, eine Sache durchzuziehen. Und so wird es auch weiterhin sein. Warum wohl würgen die die RV soviele Prozesse vor einem Urteil ab ? Sie wollen kein Urteil, weil wie hier die Sache aus ihrer Sicht viel billiger auf dem kleinen Dienstweg bereinigt wird.

    Ich für meinen Teil ( wir haben Türkei mehr als 40mal bereist ) wollte immer in das Hotel, was ich ausgesucht und gebucht habe. Nicht mehr und nicht weniger. Ich habe andere Primässen, ich möchte Urlaub wie ich ihn will, und diesen nicht dazu benutzen, mir 3 km rechts und links Hotels und andere Gegenheiten anzuschauen, um mir damit hier eine Karriere als Zielexpertin aufzubauen. Wobei ich nicht verhehle, dieses mir nicht verständliche Verhalten ist für andere Urlauber ganz sicher von Vorteil. MIr erschliessen sich nur nicht die Beweggründe.

  • Ahotep
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    geschrieben 1306087649000

    @gabriela maier,

    geht es auch mal ohne diese überflüssigen Sticheleien?

  • chepri
    Dabei seit: 1148342400000
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    geschrieben 1306088300000

    @gabriela_maier sagte:

    Warum wohl würgen die die RV soviele Prozesse vor einem Urteil ab ? Sie wollen kein Urteil, weil wie hier die Sache aus ihrer Sicht viel billiger auf dem kleinen Dienstweg bereinigt wird.

    Wenn es billiger geht, ist es aber doch ihr gutes Recht. Sind ja in erster Linie ein Wirtschaftsunternehmen.

    Zudem ist es aber doch auch so, dass viele der Kläger mit dem, was vom Veranstalter geboten wird, im Hinblick auf ein weiteres Prozessrisiko eiverstanden sind.

    Und nicht zu unterschätzen der Anteil der Verfahren, der auf "gutes Zureden" des Gerichts mit einem Vergleich endet. Ganz einfach deshalb, weil Amtsrichter auch so gut beschäftigt sind und es wesentlich weniger Arbeit macht, ein verfahren mit einem Vergleich, als mit einem Urteil (in dem vielleicht nicht viel anderes als im Vergleich steht) abzuschließen.

    Und "abwürgen" können die RV doch nur, wenn auch die andere Seite einverstanden ist.

  • Kourion
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    geschrieben 1306089296000

    @bernhard707 sagte:

    @g_m

    Deine ständigen Aufrufe zu Klagen sind wohlwollend gerade noch als verantwortungslos zu bezeichnen.

    Insbesondere, wenn man wahrscheinlich noch nie wegen einer solchen Geschichte zum Kadi gerannt ist (siehe Posting von 17.43 Uhr).

    Wenn man diesen Vorschlag macht, sollte man zumindest eine persönliche Erfahrung diesbezüglich vorzuweisen haben.

     

    Ohne diese Erfahrung halte auch ich diese Aufrufe für verantwortungslos, da ohne jegliche Ahnung bezüglich des Ausganges der Geschichte und weit entfernt von dem Ärger, den man sich für vllt. wenige Euro Minderung / Entschädigung einhandelt.

     

    @g_m

    Man klagt nicht "aus Prinzip". :?

    Mach's vor, dann gibt's wenigstens einen Präzedenzfall. ;)

    Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)
  • bernhard707
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    geschrieben 1306092311000

    @gabriela_maier sagte:

    ...Ich habe andere Primässen...

    Ist zwar OT, aber bitte erkläre mal diese g_m'sche Wortkreation, oder ist die ähnlich fundiert wie Deine "Rechtsauffassung"?

    Life is too short to limit your vision ... indeed
  • vonschmeling
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    geschrieben 1306093385000

    @gabriela_maier

    Experten geben nützliche Tipps. Eine Karriere habe ich zum Glück in einem anderen Tätigkeitsfeld machen dürfen, daher muss ich mich hier auch nicht mit abenteuerlichem Kriegsgeheul wichtig machen. Immerhin ist es angenehmer, die Anschlagseite der Badezimmertür zu wissen, als eine "arglistige Täuschung" zu schnitzen und die zu schlechter Letzt dem Strafrecht beizuordnen.

    Mir geht es also gut, danke für die Nachfrage!

    Fazit:

    Einigkeit herrscht über die Tatsache, dass der TO einen ärgerlichen Sachverhalt geschildert, der RV mit seiner geringen Kulanz einen Kunden vergrault, die ganze Kiste aber sicher kein Präzedenzpotential hat.

    Und darüber, dass man den Esel, den man zäumt, selber reiten muss!

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