• gastwirt
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    geschrieben 1215211760000

    ich würde auch nie so pauschalisieren, meine geschichte sollte ein einfacher vergleich sein, war selbst eigentlich mit meinen reisen(oft pauschal) immer zufrieden und hatte noch nie nach dem urlaub briefwechsel mit dem büro oder veranstalter! was mich eigentlich nur stört in diesem rechtsforum ist das gebetsmühlenartige zelebrieren der agb`s, freilich gehört`s dazu, aber es gibt halt auch gefühltes recht und darüber wird mir von einigen experten oft zu leichtfertig drüber weggegangen. lg marcel

    ,

  • gastwirt
    Dabei seit: 1157414400000
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    gesperrt
    geschrieben 1215211939000

    hi bernhard, seit 21 uhr nicht mehr, auf dem land gehts etwas ruhiger zu. dafür möchte ich mich schon für`s wochenende "entschuldigen" :kuesse:

  • hema2812
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    geschrieben 1215214381000

    Wenn wir uns schon vom eigentlichen Thema entfernen....

    Aber vielleicht bringt der Vergleich Gastgewerbe Reisebranche doch Erhellendes.

    Nehmen wir zeitlich eine gleiche Ausgangssituation an:

    6 Monate vor dem Ereignis werden für eine große Gesellschaft Räume und Essen mit genau festgelegtem Zeitplan.

    Sicherheiten vorweg: Vertrag.

    Bezahlung: nach dem Fest

    Schwierigkeiten gibt es mit Sicherheit, wenn der Gastwirt kurzfristig die zugesagten Räume oder den festgelegten Zeitplan ändert oder ändern will.

    ("Aus technischen Gründen können sie ab 20 Uhr unseren schönen Ballsaal für ihre Hochzeitsfeier nutzen" (vereinbart war ab 11Uhr im großen Restaurant)

    6 Monate vor Abflug bucht eine Gesellschaft oder ein Paar eine Reise oder einen Flug.

    Sofort wird eine Anzahlung abgebucht. 4 Wochen vorher- korrigieren, wenn es nicht stimmt -der volle Betrag.

    Und dann vielleicht - mit Zustellung der Unterlagen - werden Fluggesellschaft und Flugzeiten genannt - 6.00 oder 11 oder 23.45 Uhr.

    Egal, ob Kunden damit zufrieden sind. Sie haben doch bezahlt?

    Und außerdem steht das in den Bedingungen! Der Kunde muss sich halt kümmern, wenn`s noch mal Änderungen gibt, immer unvorhersehbar oder "technisch" bedingt!

    Wer geht bei größerem Risiko mehr auf seine Kunden ein?

    Wer hat letztendlich mehr Erfolg?

    Noch gibt es keine Fluggesellschaft, die zum gleichen Preis feste Flugzeiten garantiert. Dass das für immer so bleibt, darauf sollte sich die Reisebranche nicht verlassen und vor allem ausruhen.

    Viele Reisende lieben Planungssicherheit, und die muss nicht horrend teuer sein , wie viele "Profis" hier meinen.

    Warten wir`s ab!

    Die Leute von der Telekom gucken schon lange entgeistert, warum Kunden millionenfach wechseln zu Unternehmen, die billiger sind und absolut besseren Service bieten.

    Ich habe nun genug zu diesem Thema gesagt und überlasse nun den Reiseprofis das Feld.

    Reisebranche? Problema? Tutti paletti!

  • Bifi44
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    geschrieben 1215238226000

    .... vor etwa zwei Wochen gab es hier einen Thread bezüglich einem Fernsehbericht " Kostenersparnis bei Buchung über niederländische Tochterunternehmen" Dort wurde die Vergleichbarkeit der Angebote wegen der unterschiedlichen Fluggesellschaften angeprangert. Auch lautstark von unserem "Reisevertreter" ADEGI.

    Hier vertritt er nun jedoch die Rechte der Veranstalter die Fluggesellschaft und den Abflugtermin zur freien Verfügungsmasse des Veranstalters zu machen.

    Ja was den nun?

    MfG Rainer

    Non Je ne regrette rien (Edith Piaf)
  • ADEgi
    Dabei seit: 1180828800000
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    geschrieben 1215248286000

    Hallo Rainer,

    das spricht doch für meine Unparteilichkeit! Man sollte halt nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Und wer heir fixe Flugzeiten fordert, dem muß klar sein, daß dies nur massiv teurer werden kann. Und dagegen wehre ich mich sowohl privat, als auch geschäftlich.

    Privat möchte ich nicht mehr für eine Leistung bezahlen, die ich nicht haben will und geschäftlich kann ich mehr Reisen verkaufen, wenn diese billiger sind.

    Aber bei Hemas Vergleich gibt es leider halt wieder zwei riesige Unterschiede.

    Der Gastwirt sagt seinen Kunden feste Zeiten zu. Diese kann er auch hundertprozentig und garantiert auch einhalten. Wobei ich das auch schon öfters erlebt habe, daß hier ein Essen nicht zur bestellten Zeit fertig ist....

    Eine Fluggesellschaft kann das im Normalfall nicht, da diese äußeren Einflüssen unterliegt. Unter Umständen kann diese Gesellschaft noch so viel planen. Wenn Sie aber keine Slots bekommt, zugesagte Abfertigungszeiten nicht eingehalten werden, Flugzeuge nicht ausgeleifert werden, die Kapazitäten der Flugsicherung wiedererwartend nicht ausreichen und so weiter und so fort, dann hat Sie auf diese Zeiten keinen Einfluss.

    Und im Gegensaatz zum Gastwirt, der diese Zeiten fest zusagt, macht das diese Gesellschaft nicht. Also hält sie sich doch an alle Zusagen, die Sie tätigt. Der Kunde bekommt das, wofür er bezahlt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Gruß

    Berthold

  • soedergren
    Dabei seit: 1209945600000
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    geschrieben 1215251627000

    Viele Reisende lieben Planungssicherheit, und die muss nicht horrend teuer sein , wie viele "Profis" hier meinen.

    Ach Hema, woher nimmst du diese Kenntnis?

    Einer großen Mehrheit der Reisenden sind die Flugzeiten recht egal. Und die Kosten unterscheiden sich massiv.

    Beispiel Flug von Frankfurt nach Antalya, diesen August:

    Charter ohen feste Flugzeiten - ab EUR 160,00

    Linie mit festen Flugzeiten (Lufthansa) - EUR 490,00

    Die Reiseveranstalter kaufen die Flüge letztlich auch nur ein. Wenn ich als RV aber einen Flug nehme, der schon fast 500,00 EUR im Einkauf kostet, dann kann ich kaum 'ne Woche Türkei für 350,00 EUR anbieten. Wärst du bereit, einen Aufpreis von 330,00 EUR für deine Planungssicherheit zu zahlen?

    Übrigens, fast falle Gastronomen nehmen bei großen Gesellschaften vorher mindestens eine Anzahlung, in der Regel sogar den kompletten Betrag für das Essen - lediglich die Getränke werden hinterher bezahlt. Eine Freundin von mir wollte Ihre Hochzeit in einem großen Hotel hier in der Gegend feiern. Die wollten als Vorkasse: 700 EUR Raummiete, Essensgeld pro Gast, Dekoration, Tellergebühr für Kuchen (bei dort bestelltem Kuchen) u.v.m. - Bezahlung: eben nicht nach dem Fest.

    Mag sein, dass es (kleinere) Gastronomen gibt, die erst hinterher abkassieren, aber da sind wir wieder dabei, dass ich sage, dass man nicht alle Anbieter über einen Kamm scheren kann - und das, Hema, machst du in der Reisebranche leider immer noch (übrigens, da wir ausschließlich Linienflieger einsetzen, sind unsere Flugzeiten ziemlich fest - die verschieben sich vielleicht mal um 10 Minuten; zu unseren Destinationen gibts aber auch keine Charterflüge, auf die man als kleinerer Veranstalter mit aufspringen könnte).

    gastwirt: was mich eigentlich nur stört in diesem rechtsforum ist das gebetsmühlenartige zelebrieren der agb`s, freilich gehört`s dazu, aber es gibt halt auch gefühltes recht ...

    Na ja, auch wenn du da irgendwie bis zu einem gewissen Grade Recht hast, gehts ja im Rechtsforum natürlich um die juristische Seite... insofern ist das Beziehen auf die AGB nicht so verwunderlich finde ich.

  • dillen
    Dabei seit: 1155340800000
    Beiträge: 240
    geschrieben 1215252106000

    @ADEgi sagte:

    , Flugzeuge nicht ausgeleifert werden,

    Also den Punkt hier würde ich ehrlich gesagt ausser Acht lassen, denn eine Fluggesellschaft sollte schon ein halbes oder dreiviertel Jahr mit seinen sicher zur Verfügung stehenden Geräten planen können. Und wenn dies nicht möglich ist, einfach nicht den Flugplan so früh freischalten wie z.B. TuiFly aktuell, um womöglich mit vielen Flügen zu attraktiven Zeiten auf Kundenfang zu gehen (wenn die Flüge und Zeiten eingehalten werden können, spricht natürlich nichts gg. eine Öffnung).

  • soedergren
    Dabei seit: 1209945600000
    Beiträge: 679
    geschrieben 1215252490000

    dillen, weißt du, was so ein einzelnes FLugzeug kostet(US$50 Mio bis US$ 74 Mio für die recht kleine Boeing 737)? Und weißt du auch, was es kostet, wenn es einfach so ungenutzt herumsteht, weil es schon ausgeliefert wurde aber im aktuellen Flugplan noch nicht berücksichtigt wurde? Das kann sich keine Fluggesellschaft auf die Dauer leisten... und die Ticketpreise gehen wieder nach oben.

  • dillen
    Dabei seit: 1155340800000
    Beiträge: 240
    geschrieben 1215254067000

    Hm, dann könnte man ja kurzfristig zusätzlich Kapazitäten zur Verfügung stellen... ;), wenn plötzlich ein neues Flugzeug auftaucht. Aber man sollte nichts verkaufen, was man nicht hat.

    Ich sprach übrigens von einem halben bis dreiviertel Jahr, ein Flugzeug wird nicht von heute auf morgen gebaut und solch eine Auslieferung kommt nicht wirklich überraschend daher, oder? Eine Planung über so einen Zeitraum sollte schon jede Airline unfallfrei hinbekommen. :shock1:

  • ADEgi
    Dabei seit: 1180828800000
    Beiträge: 4324
    geschrieben 1215255115000

    Nur mal so:

    Hier hast Du ein sicher zur Verfügung stehendes Flugzeug. Von Airbus persönlich nur wenige Tage vor der Auslieferung geschrottet. Hier hast Du keinen passenden Ersatz, den Du aus dem Ärmel zaubern kannst.

    http://i1.flugzeugbilder.de/69/32/1195199350.jpg

    Gruß

    Berthold

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