• mimi123
    Dabei seit: 1185321600000
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    geschrieben 1292788446000

    Hallo,

     

    ich wende mich mal mit folgendem Problem an euch und hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen. Auf unserem letzten Flug (Pauschalreise Langstrecke) ist uns folgendes passiert: Wir sind ab München mit etwas Verspätung um 14:00 Uhr abgeflogen und ca. nach 15 Minuten kam die Durchsage, ob ein Arzt an Bord wäre. 1 Stunde später (wir waren gerade über London) kam die Durchsage, dass wir einen Notfall an Bord hätten und deshalb sofort umkehren müssen. Es wurde entschieden, dass wir zurück nach Köln fliegen, also ging es für uns 1,5 Stunden wieder zurück. Da wir eigentlich viel zu schwer waren, um zu landen, wurden die Bremsen so stark belastet, dass wir als "Notlandung" gemeldet wurden. Nach der geglückten Landung wurde der Passagier (Herzinfarkt) zum Krankenhaus gebracht. Nach fast 2 Stunden Wartezeit im Flieger wurde uns dann mitgeteilt, dass wir nicht weiterfliegen können. Der Techniker benötigte mehrere Stunden, um die Sicherheit eines Weiterfluges zu gewährleisten. Auch die Crew war ja über ihre Zeit und durfte nicht mehr weiterfliegen. Wir mussten alle aussteigen und wurden in Hotels gebracht. Unseren Flug konnten wir erst am nächsten Tag um 9:00 Uhr fortsetzen. Dies entspricht einer Flugverschiebung um 18 Stunden. Hat man hier einen Erstattungsanspruch lt. der neuen Fluggastverordnung? Auslöser war zwar der Notfall des Passagiers aber durch die "Notlandung" kam es zu einem technischen Defekt des Fliegers und aufgrund dessen konnten wir nicht weiterfliegen.

     

    Kann hier jemand was dazu sagen?

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  • curiosus
    Dabei seit: 1469923200000
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    gesperrt
    geschrieben 1292790870000

    ...mir fehlen die Worte. Jemand hat einen Herzinfarkt erlitten, daher wurde der Flug abgebrochen um ihn ärztlich versorgen zu können, daraus nunmehr "Ansprüche" ableiten zu wollen ist mir mehr als unverständlich, es ist meiner Meinung nach einfach nur unglaublich... :?

  • maternus69
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    geschrieben 1292791489000

    eher unfassbar daraus kapital schlagen zu wollen :disappointed: :sad: :sad:

  • Kourion
    Dabei seit: 1216684800000
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    geschrieben 1292791520000

    Das darf doch nicht wahr sein...  :shock1:

     

    Und nein - dazu kann man nichts mehr sagen...

     

    Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden. (Werner von Siemens)
  • soosi
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    Zielexperte/in für: Dominikanische Republik
    geschrieben 1292792230000

    @mimi123 sagte:

     Hat man hier einen Erstattungsanspruch lt. der neuen Fluggastverordnung? 

    Das meinst Du doch nicht wirklich Ernst oder???

    Es gilt  doch erstmal ein Menschenleben zuretten

    Vaya con Dios y quiêreme como soy
  • demi
    Dabei seit: 1130889600000
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    geschrieben 1292792827000

    @mimi123

    die Zukunft möge dich vor solch einer Situation bewahren und vor allem davor, dass es bei einem lebensbedrohlichen Zustand noch Menschen gibt die versuchen daraus Kapital zu schlagen… abartig bizarr…

    Gegenseitiges Schulterklopfen erhöht die Gefahr von bleibenden Haltungsschäden.
  • Ahotep
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    Administrator Zielexperte/in für: Nilkreuzfahrten Nil-Region
    geschrieben 1292793100000

    Kapital schlagen aus der Not anderer :( Geschmacklos!

  • Reiseneuling
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    gesperrt
    geschrieben 1292793884000

    .

    ..in der heutigen Zeit ist es doch kein Wunder das jeder aus irgend einer " Geschichte "

    versucht Kapital zu schlagen.Hier finde ich  ist das " Fass wohl zum Überlaufen " gebracht worden.

    Vollkommen unverständlich , weil es  sich hier wohl um einen Notfall gehandelt hat und wohl durch die Aktion ein Menschenleben gerettet wurde.

    Ich wünsche dem betroffenen Passagier das er auf dem Wege der Besserung ist und sich von den Strapazen erholt.

    @mimi123

    Manchmal ist es besser zu schweigen als Ratschläge einzufordern.

    LG

    Marita

    Freunde.........kommen und gehen, nur Deine Feinde sind immer da.
  • chepri
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    geschrieben 1292794382000

    So stimmt das aber nicht! Der TE rügt, dass der Flieger nicht weiterfliegen konnte, weil ein technischer Defekt vorlag. Ob er seine Frage auch stellen würde, wenn nach dem Abtransport (und der hoffentlichen Rettung des Passagiers) der Flieger unverzüglich wieder gestartet wäre, wissen wir nicht. Und lassen wir das Persönliche mal beiseite und untersuchen die Sache rein theoretisch: Gibt es nun einen Ersatzanspruch wenn ein Flieger wegen eines kranken Passagiers umkehrt und es deshalb zu einer erheblichen Flugverspätung kommt? So rein gefühlsmäßig würde ich Nein sagen.

    Was ist aber im vorliegendem Fall, wo zwar der Notfall Ursache der Landung war, der techn. Defekt aber den Weiterflug verhinderte?

  • soosi
    Dabei seit: 1183852800000
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    Zielexperte/in für: Dominikanische Republik
    geschrieben 1292794967000

    @chepri sagte:

    So stimmt das aber nicht! Der TE rügt, dass der Flieger nicht weiterfliegen konnte, weil ein technischer Defekt vorlag.

    ...denke der technische Defekt resultiert hieraus

    @mimi123 sagte:

     Da wir eigentlich viel

    zu schwer waren, um zu landen, wurden die Bremsen so stark belastet,

    dass wir als "Notlandung" gemeldet wurden.

    Sicherheit muss immer vorgehen...

    Vaya con Dios y quiêreme como soy
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