• vonschmeling
    Dabei seit: 1102896000000
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    geschrieben 1308733598000

    @JoergS

    Es ist auch ohne Einschreiten der Verbraucherschützer kein Problem, Reiseverträge abzuschließen, die verbindlich eingehalten werden und damit Planungssicherheit zu kaufen. Man muss sich nur für das richtige Produkt entscheiden und wie wir in einem anderen Thread erfahren durften, hast du das leider nicht getan.

    Am besten schützt der Verbraucher sich im Vorfeld selbst, das erspart ihm aufwändige und mutmaßlich ergebnislose Reklamationen im Anschluss an die Urlaubsreise.

    In den Jubel über den Vorstoß kann ich nicht so recht einstimmen.

    M.E. wird sich lediglich "Auspreisung" ändern - was uns immerhin etliche Erklärbäreneinsätze in diesem Forum erspart und insofern schon als Erfolg zu werten sei.

    An der wirtschaftlichen Notwendigkeit optimierter Auslastung im Flugbetrieb wird sich nichts ändern. Am Ende wird man vielleicht feststellen, dass man komfortabel, planungssicher und sauteuer in spärlich besetzten Geräten in die Ferien reist, und der Verbraucher besonders vor seinem Schützer geschützt werden sollte?!

    Wie gesagt: So kann man auch heute schon fliegen, da braucht´s kein Plusminus! ;)

    Archäologen finden 4000 Jahre altes Nokia 3310 mit nur noch zwei Balken Akku
  • carofeli
    Dabei seit: 1109289600000
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    geschrieben 1308758434000

    aufgrund des "Plusminus"-Beitrages gefunden...

    ... Bundesverband der Verbraucherzentrale hat drei Airlines und sieben Veranstalter abgemahnt. vier haben Unterlassungserklärungen abgegeben;

    Klage erhoben wurde gegen Easyjet, Schauinsland-Reisen, Alltours und TUI...

    ...damit Flüge zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden können, müssen auch unerwartete Nachfrageschwankungen durch Flugplan-Optimierungen aufgefangen werden können...

    Wer reisen will, muss Liebe zu Land und Leute mitbringen, keine Voreingenommenheit.
  • gabriela_maier
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    gesperrt
    geschrieben 1308760769000

    Und wer entscheidet, wer durch das Optimierungsloch fällt ? Ein Billiganbieter -ich schätze diesen Ausdruck nicht, aber was Besseres fällt mir auch nicht ein- hält eine Option oder eine Festbuchung auf xxx% der airline Kapazität. Er weiss aber definitiv, das die paar Platzerl schnell weg sind, und sichert daher sein Kundenkontingent mit einer billig airline per Nachtflug ab. Er hält also den Anschein offen, das der ursprünglich avisierte Flugtermin immer noch zur Verfügung steht. Hier plädiere ich -und so hoffe ich, werden die Klagen ein erster Anfang sein- auf Offenlegung, das eben diese Flugzeiten nicht mehr real sind. Mit dem Schutz, das Flugzeiten unverbindlich sind ( Seite 38 o.ä. in den AGB ) wird ein in meinen Augen -nur ganz vorsichtig formuliert- unlauterer Wettbewerb betrieben.

    Im Handel wird auferelgt, das ein besonders günstiges Angebot in ausreichender Menge und einer versprochenen Zeit vorhanden sein muss. Das sollte es auch hier geben.

    Gruss Gabriela

  • vonschmeling
    Dabei seit: 1102896000000
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    geschrieben 1308770095000

    @gabriela_maier sagte:

    Mit dem Schutz, dass Flugzeiten unverbindlich sind, wird ein in meinen Augen - nur ganz vorsichtig formuliert- unlauterer Wettbewerb betrieben.

    Und hier verstehe ich mich mal weitgehend auf deine Blickweise! ;)

    So bedauerlich es sein mag, dass dieser (m.E. nicht ganz so versteckte!) Hinweis zumeist geflissentlich übersehen wird - dafür sprechen die zahlreichen Empörungen! - kann es im Grunde nicht wettbewerbskonform sein, wenn der Veranstalter X sagen wir 100 Plätze bei einer renommierten Airline Y mit guten Flugzeiten optioniert und diese dann auf´s Preisschild setzt. Wohl wissend (Achtung: Böse!), dass dies die ersten sind, die bei schleppendem Buchungseingang hurtig zugunsten der mehrheitlich gebuchten Budget-Seats zurückgegeben und die Kunden entsprechend umverteilt werden.

    Es mag vielleicht der Eindruck entstanden sein, dass ich derlei Änderungen generell amnestiere, aber das bezieht sich nur auf die Ist-Situation - gekauft - geliefert - sorry!

    Ein gewisser Etikettenschwindel steckt nämlich schon in der Methode, zumal bekannt ist, wie häufig sich Urlauber grad wegen der Flugzeiten/Carrier für ein bestimmtes Angebot entscheiden, ohne Risiken und Nebenwirkungen zu bedenken. Sicher klappt das auch oft, aber wenn´s dann nicht so ist, folgt unweigerlich der Katzenjammer.

    Würde die Klage auch nur erwirken, dass explizit auf die Unverbindlichkeit und die Möglichkeiten einer u.U. recht unkomfortablen Änderung hingewiesen werden muss und gäbe es reichlich Alternativen (pauschal, aber verbindlich!), könnte der Kunde immerhin sehenden Auges eine Ersparnis mit dem Risiko in Zusammenhang bringen und ggf. das Budget für eine relativ zuverlässige Variante bereitstellen.

    Edit:

    Bei HC z.B. ist das ganz gut gelöst - die Voraussichtlichkeit der Flugzeiten steht direkt unten nach der Information, Via Verbindungen sind zudem sehr transparent einsehbar, auch für "Anfänger". Zu hoffen bleibt da eigentlich nur, dass der Verbraucher den Terminus "unverbindlich" oder "vorläufig" recht versteht, offenbar kann man davon leider nicht immer ausgehen ...

    :disappointed:

    Archäologen finden 4000 Jahre altes Nokia 3310 mit nur noch zwei Balken Akku
  • Seeker01
    Dabei seit: 1260748800000
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    geschrieben 1308770483000

    Die Frage ist aber, ob es zu kontrollieren ist, ob ein solcher Low Budged - Anbieter die von ihm angegebenen Sitzplätze überhaupt hat bzw. dass der Anbieter weiß, dass diese Plätze als erste "hinten rüber fallen".

    Dann weiter- wer wäre für eine solche Kontrolle zuständig?

    Alles nicht so einfach.

    Im übrigen halte ich eine solche Klage (verbindliche Flugzeiten) für keine gute Idee.

    Pit

  • vonschmeling
    Dabei seit: 1102896000000
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    geschrieben 1308771617000

    Moment ... es geht keineswegs um "Kontrolle" (weil noch nicht gebrandmarkt als "unlauterer Wettbewerb" ) und auch in der Klage nicht um die Verbindlichkeit der Flugzeiten, sondern darum, wie rasch der Verbraucher sie anhand der Unterlagen erkennen kann. (Das Lesen von AGB ist nicht sonderlich verbreitet, daher sagt der Schutz "versteckt" )

    Der Kunde sollte beim Abschluss des Vertrages zweifelsfrei wissen, dass sein Preis X das Risiko beinhaltet, ganz andere Flugzeiten zu erhalten, mit Angebot Y aber eine gewisse Plaungssicherheit gekauft werden kann. Natürlich bleiben die Risiken von Bürgerkrieg über Aschewolke bis hin zu Streik und Triebwerksausfall ... aber das ist außen vor.

    Meine Vision:

    Ich kaufe eine Reise für 500€ und stelle dem Veranstalter anheim, wie auch immer skuril bezügliche der Zeiten und Strecke er mich am Tag X expediert.

    Wenn ich hingegen bereit bin, 800€ für das mehr oder weniger gleiche Angebot zu berappen,  fest auf ein "X3 Operating um 9:30 hin und 20:00" gebucht werde.

    Eine Vision!

    Weil der Trend eher umgekehrt läuft und mittlerweile wahrlich alle Airlines das Heil in der Auslastung entdeckt haben und ihrerseits schon mal die Kapazitäten anpassen - auch die, die über jeden marktwirtschaftlichen Aspekt erhaben schienen!

    ;)

    Letztlich muss sich kein Anbieter im ganzen großen Kreis zumuten, jedes seiner Vermarktungstools zur Kontrolle durch den Verbraucher offenzulegen!

    :shock1:

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  • gabriela_maier
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    gesperrt
    geschrieben 1308772462000

    @Andrea:

    für deine letzten Beiträge in der Sachdiskussion muss ich dir meinen Respeklt zollen, vor allem, weil du auch deine eigenen Beiträge zu bestimmten Fragen im Rückblick hinterfragst. Ich nenne das Streitkultur, die ich hier -ehrlich gesagt- oftmals vermisse. Den Respekt vor der Meinung des Anderen.

    Gruss Gabriela

  • JoergS
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    geschrieben 1308777205000

    Guten Tag,

    vielleicht sollte man über eine Lösung nachdenken, die den Reiseveranstaltern einen gewissen Handlungsrahmen gibt und den Reisenden doch etwas mehr Sicherheit.

    Die Extreme, die es gibt und die massive Folgen für die Reisenden nach sich ziehen, sollten vermieden werden. D.h. eine massive Störung der Nachtruhe, Verschiebungen, die dazu führen, dass Reisen verkürzt oder verlängert werden, sollten vermieden werden. Wenn ich eine Reise buche, die von x bis y geht, dann sollte der Rückflug so liegen, dass die Reise nicht nach 24 Uhr des Y-Tages endet.

    Dann sollte für Härtefälle vorgesorgt werden. Das sind für mich Familien mit Kleinkindern und Behinderte. D.h. wenn es am gleichen Tag mehrere Flüge gibt, sollte gemeinsam mit dem Reisenden eine Lösung gefunden werden, eventuell einen anderen Flug zu erhalten.

    Eine Zusage des Fluges 10 Tage vor Abflug .... das dürfte niemanden ausreichen. Einen Mietwagen für stark besuchte Reisegebiete bucht man wesentlich früher. Meine Erfahrung bei der Reise zuletzt war, dass ich den Mietwagen nur auf Grund der Flugvorverlegung bei der Anreise komplett umbuchen mußte. D.h.: Den Reisenden fliegen u. U. an anderer Stelle die Kosten um die Ohren. Nicht jeder wohnt am Abflughafen, es bedarf unter Umständen einer Weiterreise oder eines Transfers. Sollen wirklich Familien mit Kleinkindern in Zukunft weiter tief in der Nacht irgendwo ankommen und nicht weiterreisen können?

    Zuletzt: Wir reden hier doch nicht nur über Sonderflüge, es sind oft auch Linienmaschinen im Einsatz, die für Pauschalreisende genutzt werden.

    Hilfreich wäre daher m. E. eine Begrenzung des zeitlichen Rahmens in dem Verschiebungen möglich sind. Reiseveranstalter sollten verpflichtet sein, die Reisenden so früh wie nur möglich und so deutlich wie möglich auf diese Veränderungen hinzuweisen. Ggf. sollte eine Stornierung der Reise möglich werden, wenn die Flugzeitenveränderung zu unmöglichen Situationen führt. Aber bitte dann nicht zu Stornokosten, die den Reisepreis auffressen.

  • vonschmeling
    Dabei seit: 1102896000000
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    geschrieben 1308787004000

    @JoergS

    ... im Grunde "meine Vision" mit kleinen Abweichungen, weil auch die RV und Airlines aus wirtschafltichen Zwängen planen müssen.

    Buchst du den Tarif Y, nimmst du billigend in Kauf, zum kecken Preis auch direkt aus der Disco in den Bomber zu hüpfen.

    Buchst du PEC, hast du einen maximalen Beförderungsspielraum von +/- 2h.

    Zuletzt erfinden wir noch die Comfort Class und sagen die definitive Beförderungszeit zu.

    In einem solchen Modell kann sich Kunde neigungsgemäß absichern (von Abkömmling bis Handicap), sofern es ihm einen Preis wert ist.

    Das Lex Roulette bestätigt, dass die wenigsten Kunden zetern, wenn sie "das Risiko" bewusst und preiswerter gebucht haben.

    Bleibt aber wohl Illusion, da im Tarifjungel die Auslastung die Mutter aller Rentabilitäten geworden ist und die Massen eher dem Preis huldigen, als der Planbarkeit ... wenig bewusst, allerdings!

    :disappointed:

    Archäologen finden 4000 Jahre altes Nokia 3310 mit nur noch zwei Balken Akku
  • Terrorkruemel73
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    geschrieben 1308834637000

    Wir hatten wieder Glück gehabt.

     

    Haben vor 2 Tagen auch eine Flugzeitänderung durch unser Reisebüro mitgeteilt bekommen - aber "zu unseren Gunsten"  :-)

     

    Wir fliegen nun um 04:05h hin & zurück geht es um 20:30h 

     

    Find' ich echt gut - haben in unserem Hotel einen Late-Check Out gebucht.

    Somit dürfen wir noch länger im Hotelzimmer bleiben & können den letzen Tag noch in voll genießen.

     

    Hatten aber auch schon mal Pech gehabt - sind von 04:05h auf 14:35h umgebucht worden , da waren wir erst gegen 21:00h im Hotel .

     

    In einem TV Beitrag - ich glaube es war Stern-tv oder Akte 2011 - wurde berichtet, das einige Fluggesellschaften die Angabe "unverbindliche Flugzeiten" auch bei

    Individualreisenden , ändert oder diese einfach umbucht.

     

     

    Gruss

    Krümelchen

     

     

    Sehr geehrte Italiener, Franzosen und Engländer! Der Abflug nach Hause verzögert sich noch etwas, da wir noch auf unsere deutschen Fluggäste warten!
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