• caribiangirl
    Dabei seit: 1095033600000
    Beiträge: 7508
    geschrieben 1176674891000

    @'mellygirl' sagte:

    @caribiangirl,

    wenn man zum Hausarzt geht und ihn sagt, dass man einen Langstreckenflug macht und bitte ein Rezept für die Spritzen will, wird man die auch bekommen.

    Ist ja ein Privatrezept, da die Kassen bei Hinz und Kunz diese Spritzen nicht bezahlt.

    Ist also Dein Privatvergnügen.

    Ansonsten kann man mit diesen Spritzen ja nix kaputt machen, es gibt sehr selten Nebenwirkungen wie zb nen blauen Fleck etc.

    Unverträglichkeiten sind mir in meiner beruflichen Laufbahn mit diesen Spritzen nie aufgefallen.

    Stützstrümpfe sollten übrigens immer massgefertigt sein, ansonsten taugen die eh nix.

    Gruss

    Melly

    @ mellygirl

    mein Hausarzt würde sie mir nicht einfach so verschreiben. Wäre ich nicht vorbelastet, würde ich sie nicht bekommen. So ungefährlich, wie du es hier beschreibst, sind sie nicht. Ich habe immer Clexane und der Beipackzettel ist enorm.

    Würde ich nicht regelmäßig zum Blutgerinnungstest gehen, würde ich nicht ohne weiters für einen Flug 2 Spritzen bekommen. Die 2 bekomme ich direkt von meinem Doc, ohne Bezahlung.

    Ein Rezept, indem gleich 10 Stück minimum aufgeschrieben sind, schon 10 mal nicht. Wäre mir neu, dass es Heparinpackungen gibt, die nur 2 Spritzen beinhalten.

    Sollte man wirklich ohne weiters nur zur Vorbeugung eine 10 er Packung verschrieben bekommen ( ein Hoch für diesen Arzt ), muss man die schon selbst bezahlen, das ist klar.

    Jedenfalls ist dieses " Privatvergnügen " relativ kostspielig.

    LG

    Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.
  • Petrajetset1
    Dabei seit: 1089331200000
    Beiträge: 953
    geschrieben 1176675046000

    Hallo,

    meines Wissens bekommt man die Thrombosestrümpfe ohne Vorerkrankung nicht auf Rezept. Einfache Stützstrümpfe sind wirkungslos. Es müssen schon die maßangefertigten Thrombosestrümpfe sein. Man bekommt dann auch eine Anziehanleitung dazu, die braucht man auch. Der Preis lohnt sich, denn die Strümpfe sind viele Jahre verwendbar. Die Spritzen kosten ja auch etwas. Außerdem braucht man sich keine Gedanken zu machen, wie spritze ich, wann spritze ich, wo bewahre ich die Spritzen auf und wie entsorge ich sie. Die Strümpfe zieht man kurz vor Abflug au´f dem Flughafen an und gut.

    Petra

  • caribiangirl
    Dabei seit: 1095033600000
    Beiträge: 7508
    geschrieben 1176678796000

    @ Petrajetset

    Die Strümpfe bekommt man ohne Vorerkrankung. Meine Schwester und eine Bekannte von mir bekamen sie ohne, dass sie zuvor Venenschwierigkeiten hatten. Es ist kein Problem, zum Hausarzt zu sagen, dass man ein Rezept für Stützstrümpfe zur Vorbeugung von Venenproblemen / Thrombose haben möchte.

    Stützstrümpfe " von der Stange " bringen in der Tat nicht den erwünschten Erfolg ( Krankenhäuser haben ja so Strümpfe für die Allgemeinheit ). Wie du schon sagst, man sollte sich schon ein Rezept geben lassen und das dann entweder in einer Apothke oder Sanitätshaus für sich selbst anfertigen lassen.

    Bei Heparinspritzen siehts natürlich ganz anders aus.

    Es ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, das sicher nicht jedem Urlauber zur Verfügung gestellt wird, der eben ein paar Stunden im Flugzeug sitzt.

    Vom langen sitzen im Flieger bekommt man nicht aus heiterem Himmel ne Thrombose, wenn man zuvor keine Venenprobleme hatte. Egal ob schlafend oder wach.

    Fast jeder Bürofritze, der täglich 8 Std ( natürlich mit Pausen ) am Compu sitzt, ist nicht thrombosegefährdet.

    Jeder, der eine sitzende Tätigkeit hat, müsste dann ja zur Vorbeugung Heparinspritzen dabei haben.

    LG

    Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.
  • die_kvacke
    Dabei seit: 1121644800000
    Beiträge: 234
    geschrieben 1176700812000

    Hi!

    Ich nehme eine HALBE Schlaftablette mit dem Wirkstoff Zopiclon und kann davon ca. 2 Stunden schlafen. Mehr moechte ich auch nicht - es waere mir zu riskant. Fuer mich ist das allerdings schon ein Wunder, ueberhaupt zur Ruhe zu kommen. Ich kann naemlich nur an einem Ort schlafen: Im Bett.

    Ansonsten nehme ich nie Schlafmittel. Zu gefaehrlich ...

    Wehrend des Fluges laufe ich immer mal herum und bewege meine Beine im Sitzen.

    Gruss

  • LadyLuck
    Dabei seit: 1101772800000
    Beiträge: 1027
    geschrieben 1176718414000

    @'die_kvacke' sagte:

    Hi!

    Ich nehme eine HALBE Schlaftablette mit dem Wirkstoff Zopiclon und kann davon ca. 2 Stunden schlafen. Mehr moechte ich auch nicht - es waere mir zu riskant. Fuer mich ist das allerdings schon ein Wunder, ueberhaupt zur Ruhe zu kommen. Ich kann naemlich nur an einem Ort schlafen: Im Bett.

    Genau die nehme ich auch, aber eine ganze davon.

    Ich habe meine Stützstrümpfe auch ohne Vorerkrankung verschrieben von einem Venenarzt bekommen. Auch mit Anleitung ;)

    Die Dinger ziehe ich auch immer brav an.

  • Delfo
    Dabei seit: 1161388800000
    Beiträge: 331
    geschrieben 1176763149000

    Wir machen mit Temesta Axpidet sehr gute Erfahrungen. Sie helfen oft beim Einschlafen, sind aber in erster Linie eher zum entspannen gedacht.

    1 mg ist völlig ausreichend.

    Was ich nicht genau weiß aber schon sehr oft gehört habe ist, daß in großen Höhen Medikamente und andere berauschende Dinge eine stärkere Wirkung haben sollen. Zum Teil würde das ja auch auf ein Flugzeug zutreffen, da der Druck etwas niedrieger als auf Meereshöhe ist.

    Aber bevor ihr zu Medikamenten greift...

    Wie wärs mit Entspannungsübungen. denn meistens ist man ja schon müde aber auch überdreht...

  • Woody_
    Dabei seit: 1083456000000
    Beiträge: 9960
    geschrieben 1176767842000

    Wie "tragen" sich die Thrombosestrümpfe denn? Sind die sehr unbequem,oder spürt man die kaum?Wo wird die Massanfertigung vorgenommen,beim Arzt?

    @'Petrajetset1' sagte:

    Hallo,

    meines Wissens bekommt man die Thrombosestrümpfe ohne Vorerkrankung nicht auf Rezept. Einfache Stützstrümpfe sind wirkungslos. Es müssen schon die maßangefertigten Thrombosestrümpfe sein. Man bekommt dann auch eine Anziehanleitung dazu, die braucht man auch. Der Preis lohnt sich, denn die Strümpfe sind viele Jahre verwendbar. Die Spritzen kosten ja auch etwas. Außerdem braucht man sich keine Gedanken zu machen, wie spritze ich, wann spritze ich, wo bewahre ich die Spritzen auf und wie entsorge ich sie. Die Strümpfe zieht man kurz vor Abflug au´f dem Flughafen an und gut.

    Petra

  • Sami
    Dabei seit: 1121990400000
    Beiträge: 355
    geschrieben 1176825555000

    Die Massanfertigung wird im Sanitätshaus gemacht, der Arzt stellt nur das Rezept aus

  • nofret
    Dabei seit: 1175126400000
    Beiträge: 66
    geschrieben 1176841622000

    Hallo Ihr Lieben!

    Nein,nicht jeder bekommt einfach mal so Heparinspritzen o.ä. vom Arzt verschrieben.Man sollte mit solchen Medikamenten kein Schindluder treiben...aber das geht auch nicht so einfach,da diese Präparate verschreibungspflichtig sind.Auf jeden Fall vor einem Langstreckenflug seinen Hausarzt aufsuchen und mit ihm alles in Ruhe besprechen.Er entscheidet dann ,ob Spritzen notwendig sind oder z.B. Strümpfe ausreichen.Es ist nicht ganz ungefährlich ohne Check-Up beim Doc Anti-Thrombosemittel verschrieben zu bekommen.

    LG Nofret ;)

  • xelchen
    Dabei seit: 1172275200000
    Beiträge: 551
    gesperrt
    geschrieben 1176844607000

    highflyer

    Dabei seit: 24.02.2007

    Beiträge: 325

    Verfasst am: 01.03.06, 14:50

    --------------------------------------------------------------------------------

    Hallo,

    Zitat: "Flugthrombosen sind nicht gerade selten und betreffen auch junge und bis dato gesunde Menschen, daher finde ich die Beschwichtigung, Vorsorge sei unnötig, nicht in Ordnung (vor einigen Jahren ging der Bericht einer Leistungssportlerin durch die Presse, die nach einem Langstreckenflug an einer Thrombose verstarb, viele andere Fälle dürften jedoch nie bekannt werden). "

    Da ist wirklich nicht mit zu spaßen ... die Friedhöfe sind voll mit Menschen, die ohne es zu wissen an Flugthrombosen gestorben sind. Ja, einige von Ihnen sind noch nicht einmal geflogen!! Auf jeden Fall ist daher bei langen Flügen so´n Thrombosestrumpf zu empfehlen - wenn man den gerade mal nicht dabei hat, gilt: viel Bewegung - wenn´s passt den Gang rauf und runter laufen, Füsse am Platz wippen und drehen, Kopfstände in der Galley oder einfach im Sitz mal ne Kerze machen. Neben Heparin, Aspirin und Endorphin,deren Wirkung verbürgt ist, kann man in der Fachpresse ("Der kleine Thrombosekurier") nachlesen, dass das Ansetzen von Blutegeln in der Wadengegend wahre Wunder wirken soll (Bitte die Egel gekühlt aufbewahren - sie vertrage die trockene Flugzeugluft nicht gut!).

    Bei Flügen nach Asien ist zudem darauf zu achten, dass es zu Wechselwirkungen kommen kann zwischen den Maßnahmen zur Vogelgrippe-Prophylaxe, der Thromboseabwehr und der Chikunguynya-Viren-Extermination: Die Aerosole der gegen den Träger der Chikunguynya-Viren - Tigermücke - angewandten Insektensprays, können die Kunststoffe der Thrombosestrümpfe auflösen und so die Wirkung aufheben. Atemschutzmasken gegen Vogelgrippe führen wiederum zu verminderter Sauerstoff-Aufnahme und damit zu dickerem Blut, so dass der Thrombose-Strumpfeffekt partiell aufgehoben werden kann.

    Ja, das Leben ist gefährlich und die Alternative auf Rügen Urlaub zu machen, kann auch nicht mehr angeraten werden...

    Mit medizinischen Grüßen

    highflyer

    Grins, dieser sensationelle Beitrag fiel mir mal wieder spontan ein zu diesem Thema...... du meine Güte , wieviel Hunderttausend Menschen fliegen jeden Tag? Ich nehm auf jeder Langstrecke ne Schlaftablette und zwar weil mir 10-15 Stunden sonst zu langweilig sind und mach mir null Gedanken über Thrombosestrümpfe sondern freu mich aufs aufwachen und auf mein Urlaubsziel.

    Greetings nochmal an Highflyer, deine Schreibe ist echt die Beste!!! ;)

Antworten
Thema gesperrt
Interner Fehler.

Ups! Scheint als wäre etwas schief gelaufen!