• Dylan
    Dabei seit: 1184630400000
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    geschrieben 1291088969000

    Es gibt von Seiten Deutschlands eine beispiellose Wirtschaftspolemik, die eine bilateralpolitisch- und rechtsvereinbarte Verpflichtung mit den sanktionsbestimmenden USA eingeht, dass zur lateinamerikanischen Inflationspolitik eine deflationäre Beziehung einzuhalten ist...

    ...und darunter zählt leider auch der "bilaterale Kontakt" zu dem kommunistisch regierten Kuba.

    Iss kein Witz...

    ...iss leider so... :disappointed:

    Dies ist mein persönlicher Eindruck oder meine persönliche Meinung oder meine persönliche Erfahrung und muss nicht mit den Eindrücken oder den Meinungen oder den Erfahrungen anderer Personen übereinstimmen oder entsprechen.
  • openwater1
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    Zielexperte/in für: Nordosten Kubas
    geschrieben 1291154011000

    @ Dylan :kuesse:

    Ich glaube Dich zu verstehen :shock1: - kannst Du das auch - adressatengerecht ausdrücken ?

    Erinnert mich ein wenig ... meine Zeit von vor 30 Jahren :-)

    Abrazos Rainer

    Cuándo tiene el médico consulta ? Mi corazón quiere, pero ahora yo no puedo ir a Cuba
  • Zwerg1
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    geschrieben 1291194767000

    Hallo zusammen,

     

    melde mich dann auch mal wieder zurück, gestern gelandet bisher nur gepennt.

    Urlaub war wie immer super.

     

    Also wir sind auch in einem Sol Melia Hotel dort bekommen die Angestellten 3x am Tag Ihr Essen, Sie haben einen Speisesaal der für uns allerdings nicht einsehbar ist, wo Sie zusammen Essen.

    Das Trinkgeld geht dort an den Bars und Restaurants auch in eine Gemeinschaftskasse was auf alle aufgeteilt wird, nach Feierabend sieht man Sie auch shopen ( Hotelshop).

    Ich denke das mit dem Essen liegt nicht an Sol Melia, sondern an den Hotelmanager, bei uns im Hotel hat auch der Manager gewechselt ist jetzt ein Italiener und man sieht schon Veränderungen.

    Das in Cuba gespart wird, haben wir daran gesehen das die Angestellten auf Cayo Largo nicht mehr nachhause fliegen dürfen, sondern jetzt mit dem Boot fahren müssen, viele Angestellten leben auf Isla de la Juventud, aber viele auch in Havanna, das heisst wenn Sie nach 20 Tage arbeiten für 10 Tage nachhause gehen, sind Sie von Cayo Largo bis Havanna 11 Stunden unterwegs ( vorher mit Flugzeug 30 minuten). Je nachdem wo jeder einzellne in Havanna lebt hat er einen Transfer bis zu 13 Stunden, dies zweimal das heisst Ihnen bleiben 8 Tage für die Familie wenn man die Reise abzieht. Nach Isla sind Sie mit dem Boot 4 Stunden Plus bis zu 3 Stunden mit dem Bus unterwegs.

     

    Soviel zum Thema es wird gespart.

     

    lg der Zwerg

  • Dylan
    Dabei seit: 1184630400000
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    geschrieben 1291210138000

    Von dem spanischen Manager aus dem Paradisus Rio de Oro (PRO) weiß ich, dass er dort nicht viel zu sagen hat. Der kubanische Firstmanager ist der, der da die Krone auf hat. Der Spanier darf auch nicht im PRO wohnen, sonder er muss im Sol Rio De Luna y Mares schlafen.

    Hallo Rainer, die "Adresse" möchte ich hier nicht nennen; die Institution hat ihren Dienstsitz in Bonn.

    Dies ist mein persönlicher Eindruck oder meine persönliche Meinung oder meine persönliche Erfahrung und muss nicht mit den Eindrücken oder den Meinungen oder den Erfahrungen anderer Personen übereinstimmen oder entsprechen.
  • Trieli
    Dabei seit: 1225843200000
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    geschrieben 1291211309000

    Wurde ja nie gesagt, dass es an SolMelia liegt. Ich habe diese aber angeschrieben, weil das Hotel Playa Pesquero ein rein kubanisches Hotel ist und es keinen Sinn machen wird dort zu meckern. 

    Die Aufteilung in den Hotels ist wie folgt:

    Es gibt einen Hoteldirektor der Hotelkette wie z.B. SolMelia. Dieser kümmert sich ausschließlich um die Belange der Gäste und kann über Upgrades, Preisermässigungen etc. entscheiden.

    Ansonsten gibt es noch einen Hoteldirektor, der von der kubanischen Firma eingesetzt ist. Im Fall vom PRO ist das Gaviota. Alle Angestellten sind bei Gaviota angestellt und im Beispiel PRO nicht bei SolMelia. Das heisst, dass der kubanische Direktor alleine über die Belange der Angestellten entscheidet. Und wenn Gaviota entscheidet, dass es kein Frühstück mehr gibt, dann gibt es keins. 

    Optische Veränderungen entscheidet jeweils der Direktor aus dessen Topf die Veränderungen bezahlt wird. 

    Meist bekommt man die kubanischen Direktoren aktiv überhaupt nicht mit, weil sie für die Gäste eher unsichtbar bleiben. Und das ist auch so gewollt. Daher kann man nie sagen, wer für welche Veränderung verantwortlich ist. Zu 90% ist es aber immer der Kubanische der entscheidet. 

    Im Fall Cayo Largo weiß ich nicht von welcher Firma die Hotels betrieben werden. 

    Eigentlich hat SolMelia keinen Einfluß auf die Verpflegung der Leute. Ich hoffe halt nur ein kleines bißchen, dass sie, speziell im Fall PRO, versuchen einzugreifen, weil sie es ja auch um den Ruf ihrer Kette geht. Und es hört sich leider nicht gut an, wenn die Leute sagen: Bei SolMelia werden die Leute schlecht behandelt bzw. nicht gut versorgt. Oder: Was ist denn das? Im nicht gerade preiswerten PRO bekommen die Leute noch nicht mal mehr ausreichend zu essen

    Generell glaube ich nicht, dass es was bringt. Aber der Versuch schadet ja nix!

  • KaPi01
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    geschrieben 1291234235000

    Ja es sind 48 Jahre.

    Ich habe aber festgestellt, dass sich doch einiges geändert hat. War das 1. Mal Okt. 2008 (Rundreise Havanna bis Santiago) und jetzt im Mai 2010. Meine Freundin und ich fragten uns des öffteren: bist du dir sicher, dass wir in Cuba sind.

    Allein schon die Fernsehprogramme (was man natürlich nicht ganz so braucht) u.a. deutscher Kanal mit Nachrichten, polit. Programmen. Dann lagen wir am Pool und wunderten uns über jubelnde Leute in der Lobby, da wurde doch tatsächlich das Endspiel der Champions Leage Bayern gegen Inter live übertragen! und es saßen fast nur Cubaner (keine Hotelgäste) vor der Leinwand.

    Dann war mal eine riesen Feuerwehr Übung im Hotel, mit riesen Löschzügen, Kommando-Bussen, Abseilen vom Dach usw. und Militär und Fernsehteam. Als ich fragte, ob ich Fotos  machen, waren alle begeistert und so haben wir Fotos vom Militär, den versch. Feuerwehrgruppen und den Funktionären.

    Auch durften die Cubaner ins Hotel (natürlich nicht ins Zimmer ) gegen 15 CUC (3 CUC Eintritt, Rest Verzehr).

    Also ändert sich doch was.

    " Wir leben alle unter demselben Himmel, aber wir haben nicht alle denselben Horizont "
  • Trieli
    Dabei seit: 1225843200000
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    geschrieben 1291239236000

    Also DW und die amerikanischen Programme gab es schon 1999 in den Hotels und alle Kubaner die in der Nähe der Hotels wohnten, konnten die Programme auch empfangen. Offiziell gibt es die Programme für Kubaner immer noch nicht.

    Kubaner waren schon immer ein sehr fussballbegeistertes Volk und gucken es wann immer sie die Chance bekommen. 

    In bestimmte Hotels durften Kubaner auch schon 1999. Z.B. die Hotels Pernik und El Bosque in Holguin. Damals mußte man noch 1 $ bezahlen und sie konnten Sonntags dort den Pool benutzen. Dieses Angebot wurde auch in all den Jahren ausgiebig genutzt. Später waren es dann 5 CUC und da war ein Getränk inklusive. War schon immer eine gute Alternative um sich gefahrlos mit Freunden zu treffen. 

    Auch liessen sich die meisten Polizisten und Soldaten schon immer sehr gerne fotografieren. Wirkliche Änderungen kann ich da jetzt nicht erkennen. Alles dasselbe seit 1999.

    Neu ist lediglich, dass sie seit 2009 auch offiziell in den Hotels wohnen dürfen. Allerdings wird dies inzwischen bereits massiv von den deutschen Reiseveranstaltern unterbunden. Bei den Großen ist es nicht mehr möglich von Deutschland aus für eine/n Kubaner/in mit zu buchen. Neu ist auch, dass seit Ike der Schwarzmarkthandel recht brachial unterbunden wird. Auf den Verkauf von Fleisch auf dem Schwarzmarkt stehen zur Zeit 15 Jahre *********. Tolle Verbesserung!  :(

    Allerdings soll sich ab 2011 einiges zum Positiven ändern, z.B. das selbstständige Arbeiten als Taxifahrer, Casa Betreiber etc. soll erleichtert werden.

  • openwater1
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    Zielexperte/in für: Nordosten Kubas
    geschrieben 1291239809000

    @Trieli:  Gebe Dir grundsätzlich recht aber ...welcher Cubi ohne *ausländische Subvention *  kann es sich leisten -- in den Hotels zu wohnen.

    Dass es möglich ist, ist allerdings ein Fortschritt!!  Was mich ärgert sind die nun aber die Kommentare von HC - Usern:  Da waren Cubaner im Hotel und DIE wurden bevorzugt bedient ... .................... ,

    Cuándo tiene el médico consulta ? Mi corazón quiere, pero ahora yo no puedo ir a Cuba
  • Trieli
    Dabei seit: 1225843200000
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    geschrieben 1291243070000

    Klar. Ohne Geld von aussen kann sich das kein Kubaner leisten. 

    Leider scheinen die Veranstalter auf genau solche Leute gehört zu haben und versuchen die Reservierungen von Deutschland aus zu unterbinden.  :(  

    Und welch ein Skandal!  :shock1:  Kubaner in einem kubanischen Hotel. Wo gibt es denn so was? Unverschämtheit.  :frowning:  Solche Leute sollte man..... Ach. Das schreibe ich jetzt lieber mal nicht.  :D

  • KaPi01
    Dabei seit: 1275436800000
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    geschrieben 1291306154000

    Also für uns war das neu! In 2008 auf der Rundreise gab es das nicht. Da durfte ein Cubaner nicht mal in die Lobby, geschweige denn sich an unseren Tisch setzten (Eisdiele in Havanna). Auch wurde uns durch die Reiseleitung strikt verboten Militär zu fotografieren.

    Was gar nicht ging dieses Jahr: wir wollten unsere cub. Bekannten mitnehmen zum Catameran-Sailing und da hieß es: kein Cubaner darf auf ein Schiff und aufs Meer hinaus. Ist auch suspekt, denn der Skipper usw. waren Cubaner, allerdings hatten wir ein Boot als Begleitung ?!

    Na ja, wie überall: einmal so und einmal anders. Und wie man in den Wald hineinruft, so kommt es zurück.

    Auf jeden Fall wir lieben Cuba. vor allem Havanna und da wir ja ein super Hotel mit allem Komfort (ÜF 22,-- Euro/Tag /P im DZ) gefunden haben, werden wir es uns kommenden Mai wieder gut gehen lassen.

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