• Anonym
    Dabei seit: 1481202102386
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    geschrieben 1441226726000

    Nur kurz weil netz net so toll hier:

    bin auf kos, gestern kos stadt.

    es wurde eigentlich alles gesagt ... Ich finde es emotional schon schwer zu sehen, ABER sie sind so dankbar über jede Hilfe, jedes Wort, jedes Verweilen ...

    Wir haben Wasser, Kekse und Süsses verteilt, aber wenn wir niemanden angesprochen hätten hätte uns keiner belästigt oder dergleichen, alle sind so geduldig und es ist so friedlich, wenn man nicht wüsste was für ein Drama dahinter stecken könnte, könnte man denken es sei ein grosser Campingplatz rund um die Hippocrates Plantane.

    Bitte scheut euch nicht einfach zu helfen, aber von sich aus wird euch niemand ansprechen ...

  • mirar
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    geschrieben 1441229359000

    Wie gehts dem Platanos Restaurant?

  • Anonym
    Dabei seit: 1481202102386
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    geschrieben 1441233260000

    ...meinst du mich oder was ist das für eine Frage ?!

    Also falls du das Restaurant meinst das unmittelbar an der abgesperrten Plantane ist und unter dem Flüchtlingsansturm leidet kann ich nur sagen: sorry, das ist doof aber die direkten Hafenrestaurants haben immerhin auch jahrelang am besten profitiert ... 

    Ausserdem finde ich es unglaublich schön zu sehen, dass Touries trotzdem in all dem Gewusel verweilen und was trinken, viele Hafenrestaurantbesitzer freuen sich, wenn man nur kurz was trinkt wo es früher schon nogo war wenn man nicht gleich ein ganzes Menue bestellte ...

    Irgendwie passiert in diesen wenigen Strassen derartig viel Zeitgeschehen nebeneinander und keiner ist glücklich wie es läuft : die Polizei nicht, die Flüchtlinge sowieso nicht, die Restaurantbesitzer nicht und die Touries nicht ... jeder fühlt sich nicht wohl in seiner Haut, und trotzdem sind alle da ... Und machen das beste aus der Situation und das FRIEDLICH.

    Ich finde es nur immer noch erschreckend wie wenig ( gar keine !) offizielle Hilfe es gibt.

    Da muss was passieren !

    Wir werden Freitag nochmal nach Kos fahren, falls jemand Lust hat uns zu unterstützen oder zu treffen ( sind als Familie dort ) gerne pn.

    Lieber Gruss

  • mirar
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    geschrieben 1441233928000

    Ja - da du die Platane erwaehntest ist es mir eingefallen. Habe es in guter Erinnerung. 

    Bedeutet dein "sorry" dass es (halb) leer ist? 

    Es gibt keinen Grund so defensiv zu sein.

  • WikaK
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    geschrieben 1441287762000

    Danke für die Infos zur aktuellen Lage.

    Ich fliege am Dienstag und hatte etwas Unruhe wg Berichte aus dem Fernsehen.

    Ich weiss, es ist meist einseitig und überspitzt, was uns gezeigt wird.

    Eure Berichte haben mich entspannt und ich nehme auch etwas Kleidung für die Flüchtlinge  mit. Zum Glück habe ich 20 kg frei, die nie ausgenutzt wurden. :-)

  • gelisdreierpack
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    geschrieben 1441301011000

    Hallo, an alle !

    wir werden am 20.09. für 1 Woche nach Kos fliegen, Mamari und wir haben überhaupt keine Angst,dass etwas passieren wird. bei 40 kg Freigepäck zu zweit, passt garantiert auch dass eine oder andere Plüschtier, bzw. paar Hilfsgüter in den Koffer, wir wissen ja nun aus den vorhergehenden Berichten was so gebraucht wird.

    Wenn ich am 27. zurück bin kann ich Euch live erzählen ob alles easy ist. Bestimmt gut für die Reisenden nach uns.

    Herzl. Grüße, bis bald

  • Wailmer
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    geschrieben 1441303482000

    Hallo zusammen, wir waren 16 Tage auf Kos, davon dreimal direkt in Kos und waren entzetzt wie stark die Medien übertreiben. Ich habe mich teilweise geschämt für uns Touristen. An dem kleinen Strandabschnitt wo keine Liegen sind waren Zelte aufgebaut und dazwischen lagen doch tatsächlich Touristen und das ganze wird dann auch noch fleißig fotografiert,so was muß nicht sein. Es wurde hier mal geschrieben das es stark nach Urin riechen würde was überhaupt nicht stimmt ,wir haben nichts gerochen und festgestellt das die Tarvenen ihre Toiletten zu Verfügung stellen. Schade ist das es keine direkte Sammelstelle für Hilfe gibt. Da wären meiner Meinung nach auch die Reiseveranstalter vor Ort gefordert. Ich möchte nur jedem sagen der noch auf die Insel fliegt das er keine Angst haben muß, nur sollte jeder für sich überlegen ob man für 38€ nach Bodrum hin und zurück fahren soll . Die Flüchtlinge bezahlen viel Geld für nur eine Strecke und müßen dabei ums überleben kämpfen.

  • Nucki166
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    geschrieben 1441364613000

    Hallo nochmal.

    Seit meinen letzten Beiträgen hier habe ich fleißig weiter mitgelesen. DANKE an alle zurückgekehrten KOS-Urlauber für ihre hier eingestellten Eindrücke.

    Ich selbst konnte es von Anfang an nicht so recht glauben, was zB RTL im TV zeigt und fand es total übertrieben insziniert.

    Natürlich werde auch ich jedes Gramm im Koffer bis zum maximum ausnutzen, um noch das eine oder andere für die Flüchtlinge in Kos mitzunehmen.

    Wir fliegen am 22. für 14 Tage ins Hotel Atlantis nach Lambi, direkt nördlich gelegen von KOS. Wir sind darauf eingestellt, Flüchtlinge anzutreffen und Ihnen mit kleinen Dingen weiter zu helfen. Da habe ich keine Bedenken. Und die Dankbarkeit derer freut mich jetzt schon.

    Allen KOS-Urlaubern wünsche ich schöne Urlaubstage.

    Karsten

  • mirar
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    geschrieben 1441388393000

    Die Migranten haetten nichts davon, wenn Urlauber nicht nach Bodrum fahren. Es waere eine leere Geste.

    Abgesehen davon sind sie in der Tuerkei in Sicherheit. Diese Ueberfahrt ist also nicht zwingend notwendig (Gefahr fuer Leib und Leben).

  • dedras
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    geschrieben 1441403346000

    Wir sind nach 14 Tagen Kos wieder zurück in Deutschland. Ich muss sagen, dass wir sehr viele Flüchtlinge gesehen haben, die meisten in der Bild Zeitung. Auf der Insel selbst waren sie hauptsächlich im östlichen Teil von Kos Stadt am Strand entlang , am Hafen, um die Polizeistation und im Park dahinter zu sehen. Ich hatte den Eindruck, dass die meisten von ihnen sich unwohl gefühlt hatten, sowohl die Flüchtlinge als auch die Touristen...alles durchaus nachvollziehbar. Ansonsten bekommt man auf der Insel kaum bis garnichts davon mit. Am Strand entlang in Lambi haben wir viele Rettungswesten und ein paar Boote gesehen, ebenso einmal an unserem Hotel Strand in Psalidi. Als wir im Lidl einkaufen waren,  saß eine Frau mit ihrem Kind im Arm neben dem Eingang. Wir haben ihr etwas zu essen und zu trinken gekauft worüber sie sehr glücklich und dankbar war. In Marmari, Kardamena, Tigaki usw. alles als gäbe es keine Flüchtlinge auf der Insel.

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