Mit Elke Gran Canaria kennenlernen: Ausflugtipps, Bilder, spannende Geschichten... Info-Thread

  • elke3
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    geschrieben 1744463502953 , zuletzt editiert von elke3

    Du suchst einen Urlaubsort im sonnigen Süden von Gran Canaria, der sich für einen erholsamen und ruhigen Urlaub anbietet? Dann schau Dir mal Playa del Aguila an. Der kleine Ort grenzt an San Agustin und ist bei Windsurfern sehr beliebt. Er ist von Apartmentanlagen geprägt. Größere Hotels gibt es im nahe gelegenen Bahia Feliz. Es gibt ein paar Lokale und einen Supermarkt, mehr Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten findet man in San Agustin. Der Strand besteht zum größten Teil aus Steinen, bei Ebbe findet man ein paar Stellen mit Sand. Auffallend ist der kleine Leuchtturm am Strand. Strandfans sollten beachten, dass es dort keine Liegen und Sonnenschirme sowie Rettungsschwimmer oder Sanitäranlagen gibt. Aber wer Ruhe sucht, ist dort genau richtig.

    In Playa del Aguila ist es oft sehr windig, deshalb wird dieser Strand besonders von Windsurfern geschätzt. Je nach Windstärke können sich auch Anfänger auf dem Brett versuchen. Das gilt besonders für den Sommer, wenn der Nordost-Passat den Strand nicht erreicht. Im Winter kommen erfahrene Surfer auf ihre Kosten, dann kommt der Passat aus dem Osten und kann sich am Strand von Playa del Aguila frei entfalten. Ein weiterer Pluspunkt für Playa del Aguila als Surfspot ist die dort ansässige Windsurfschule Dunkerbeck. 

    Gran Canaria - ich lebe auf meiner Trauminsel!
  • elke3
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    geschrieben 1746196390635 , zuletzt editiert von elke3

    Den Windsurfer Bjørn Dunkerbeck, der insgesamt 42 Weltmeistertitel gewonnen hat, habe ich hier schon vorgestellt. Heute geht es um seinen Sohn Liam Dunkerbeck, der auch schon beachtliche Erfolge vorzuweisen hat. Er wurde am 11. Februar 2004 auf Gran Canaria geboren und lebt in Maspalomas, wo er auch trainiert. Er sieht sich als Allround-Wassersportler, zu seinen bevorzugten Sportarten gehören Surfen und SUP.

    Liam Dunkerbeck sagt von sich selbst, dass er sich nicht „als Sohn von...“Er hat bei der Kanarischen Surfmeisterschaft den 1. Platz U16 Surfing belegt, beim Windsurfen war er 2019 PWA Wave Weltmeister U17, Vizeweltmeister 2021 U20. Beim SUP hat er die folgenden Ergebnisse vorzuweisen: Podium APP Junior Las Palmas Wave Sup sowie Podium Gran Canaria SUP Challenge Mogan.

    Er ist seit diesem Jahr kein Junior mehr und sein Ziel ist nun der Weltmeistertitel als Profi. Als bisher größten Erfolg seiner Karriere bezeichnet er den dritten Platz beim Aloha Classic auf Maui in der vorigen Saison. Dies war sein erstes Profi-Podium. 

    Wer sich für den Surfsport interessiert, findet in Playa del Aguila am Strand das Dunkerbeck Windsurf Center und in Playa del Ingles den BD Surf School & Shop im CC Atlantic Beach Club 

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  • elke3
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    geschrieben 1747307222920

    Olivenöl ist ein wichtiger Bestandteil der kanarischen Küche. Der Anbau von Oliven hat auf Gran Canaria eine lange Tradition. Ein wichtiges Anbaugebiet befindet sich in der Gemeinde Agüimes. Hier im Südosten der Insel wurden schon zu Beginn des 15. Jahrhunderts nach der Eroberung Gran Canarias durch die spanische Krone die ersten Olivenbäume angepflanzt. Es gibt Hinweise auf Ölmühlen in diesem Gebiet schon aus dem 16. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert waren in der Gemeinde Agüimes 6 Ölmühlen in Betrieb. Die spanischen Siedler von der Halbinsel hatten Oliven der Sorte Verdial de Huevar mitgebracht. Die Olivenbäume akklimatisierten sich schnell. Heute sind die Oliven aus dieser Gegend als aceitunas del país, die Oliven unserer Erde, bekannt. 

    Der Qualitätsanspruch an ein Olivenöl ist mittlerweile recht hoch. Es ist im Trend, das liegt zum Teil am Ruf der „gesunden Mittelmeerkost“, aber auch an den Ansprüchen der kanarischen Küchenchefs. Daher kam aus der Gemeinde Agüimes die Initiative, natives Olivenöl herzustellen,. Es sollte natürlich das Beste sein und es wurden moderne Ölmühlen in Betrieb genommen. So wird aus den hervorragenden grünen Früchten ein exquisites natives Olivenöl gepresst. Außerdem werden sie auch gerne eingelegt verspeist, dazu gibt es verschiedene Rezepte. Olivenöl oder eingelegte Oliven sind ein schönes Mitbringsel für die Daheimgebliebenen. Typische kanarische Gerichte mit Olivenöl sind Mojosoßen und Garnelen in Knoblauchöl.

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  • elke3
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    geschrieben 1748701819650

    Was wird denn außer den Oliven noch auf Gran Canaria angebaut und warum hat die Landwirtschaft hier eine lange Tradition? Schon die Ureinwohner waren aufgrund der isolierten Lage Selbstversorger mit Ackerbau und Viehzucht. Vieles änderte sich nach der spanischen Eroberung im 15. Jahrhundert. In den ersten 100 Jahren der Kolonialherrschaft hatte der Anbau von Zuckerrohr eine hohe Bedeutung. Dies änderte sich allerdings durch Christoph Kolumbus, der bei seiner zweiten Reise Zuckerrohrstecklinge in die Karibik brachte und danach entwickelte sich dort eine Hauptanbauregion. Daher verlor der Anbau von Zuckerohr auf Gran Canaria an Bedeutung. Heute wird es noch für die Herstellung des Rums von Arucas angebaut.

    So ergab sich eine Umstellung in der Landwirtschaft und im 19. Jahrhundert wurde sich auf die Züchtung der Schildlaus, auch als Cochenille bekannt, konzentriert. Daraus wurde roter Farbstoff erzeugt, der später synthetisch hergestellt wurde, sodass auch dieser Produktionszweig in der Landwirtschaft unbedeutend wurde. Ein weiterer Schwerpunkt wurde der Anbau von Bananen. Es wurde eine spezielle indochinesische Sorte angebaut, die kleiner war als die herkömmlichen Banane. Die Plátano de Canarias hat für mich einen ganz besonderen Geschmack. Der Anbau von Bananen ist heute noch von großer Bedeutung, die Frucht ist nicht nur ein beleibter Snack, sie wird auch für die Herstellung von Bananenlikör verwendet. 

    Im Südwesten und Südosten werden Tomaten angebaut, die für den europäischen Markt wichtig sind. Zusammen mit den Bananen sind sie wichtige Exportartikel. In höheren Lagen ab 400m werden Kartoffeln, Mais, Kohl, Getreide und Feigen angebaut. Im Tal von Agaete gedeihen Kaffee und verschiedene Früchte wie Orangen, Papayas und Mangos. Die Viehzucht spielte auf Gran Canaria noch nie eine große Rolle. Es werden überwiegend Ziegen gehalten, deren Milch für die Herstellung von Käse verwendet wird. 

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  • elke3
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    geschrieben 1749474081597

    Eine weit verbreitete – und für mich eine der schönsten Pflanzen der Kanaren – ist der Flamboyant oder Flammenbaum. Er stammt ursprünglich von Madagaskar, dort ist er aber vom Aussterben bedroht. Mittlerweile ist er aber in vielen Ländern der Erde zu sehen und er wächst auch hier auf den Kanaren. Ich wohne in der Nähe vom alten Shoppingcenter Faro II, der Parkplatz dort ist reihenweise mit Flamboyantbäumen bewachsen. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sich nach und nach alle erblühen.

    Was ist denn das Besondere am Flamboyant? Er wird etwa 12 bis 17 Meter hoch und hat eine ausladende Baumkrone, seine Blüten sind leuchtend rot. Seine Laubblätter sind doppelt gefiedert, anfangs sind sie 20 bis 40cm lang, später bis zu 50cm. Sie bestehen aus zahlreichen runden Fiederblättchen und ihre Unterseite ist heller als die obere Seite. Wenn der Flammenbaum 6 bis 8 Jahre alt ist, bildet er Blüten. Sie sind leuchtend rot und stehen in dichten Blütenständen zusammen. Fünf spatelförmige Blütenblätter bilden jeweils eine Einzelblüte. Die Samen des Flamboyant bilden sich in etwa 40cm langen Hülsenfrüchten, die sich während der Reife schwarz-braun verfärben. Als Besonderheit gibt es noch den gelben Flammenbaum.

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  • elke3
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    geschrieben 1749831250390

    Bei Ausflügen auf Gran Canaria kann man sehr viel über die Architektur der Insel erfahren. Was ist denn daran so besonders? Blicken wir erst mal in die Vergangenheit. Die traditionelle Architektur der Insel hat ihre Wurzeln in Andalusien und Portugal. Das ist bei vielen Gebäuden vom einfachen Bauernhaus bis zu den prachtvollen Herrenhäusern zu erkennen. Spezielle Eigenheiten haben sich im Laufe der Zeit gebildet wie die typischen Holzbalkone und die wunderschönen bepflanzten Innenhöfe. Die Balkone dienten nicht nur der Belüftung, sondern sie waren auch ein Statussymbol. Je größer und prachtvoller ein Balkon war, um so wohlhabender galten die Eigentümer des Hauses.

    Beginnen wir bei den Ureinwohnern, die in primitiven Höhlen lebten und von der Außenwelt weitgehend abgeschnitten waren. Im 15. Jahrhundert begann mit der Eroberung der Kanarischen Inseln durch die Spanier die gotische Epoche. Beispiele für die Architektur der Gotik gibt es reichlich auf Gran Canaria. Besonders beeindruckend finde ich die Kathedrale Santa Ana in Las Palmas. Sie zeigt nicht nur Merkmale der Gotik, sondern auch Einflüsse der Renaissance und Neoklassik, die auf die Gotik folgten, denn sie hatte eine fast 400 Jahre lange Bauzeit. Mit ihren zwei Glockentürmen dominiert sie in der Altstadt von Las Palmas. Die sakrale Architektur der Insel wurde durch verschiedene stilistische Einflüsse geprägt. Im Stil der Mudejar-Gotik des 16. Jahrhunderts wurde die Kirche San Juan Bautista von Telde erbaut. Weitere sehenswerte Sakralbauten sind die Kirchen Santo Domingo und San Telmo in Las Palmas, die zur Blütezeit des Barock im 17. und 18. Jahrhundert entstanden und auch Elemente im Mudejar-Stil aufweisen. Durch liberales Gedankengut im 19. Jahrhundert erhielt die Architektur neue Impulse. Es kam die Glanzzeit des Jugendstils. Viele Jugendstilgebäude entstanden in Las Palmas zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sehr schöne Häuser könnt ihr in der Einkaufsstraße Calle Triana bewundern. Der Architekt Miguel Martín Fernández de la Torre schuf eindrucksvolle Werke wie beispielsweise den Parador von Tejeda im Zentrum der Insel. Zum Abschluss kommen wir zur modernen Architektur des späten 20. Jahrhunderts. Ein typisches Beispiel ist das Auditorium Alfredo Kraus von Oscar Tusquets.

    Kathedrale Santa Ana

    Auditorium Alfredo Kraus

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  • elke3
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    geschrieben 1750336747003

    Las Palmas ist immer ein lohnendes Ausflugsziel. Besonders in der Altstadt gibt es viel zu sehen, der Mittelpunkt ist die imposante Kathedrale Santa Ana. Aber auch davor, auf der Plaza Santa Ana gibt es sehenswertes. Eine Besonderheit sind für mich die 8 Hundestatuen, die sich an einem Ende des Platzes gegenüber der Fassade der Kathedrale befinden. Sie sind bekannt als die Hunde von Santa Ana. Sie stehen seit 1895 dort und sind Werke des französischen Bildhauers Alfred Jacquemar, 

    Es gibt verschiedene Geschichten zu den Hunden. Eine Version besagt, dass Bürgermeister Felipe Massieu sie von der Besatzung eines französischen Schiffes als Geschenk bekam. Es machte einen Zwischenstopp in Las Palmas auf dem Weg nach Südafrika, um unterwegs aufgetretene Probleme zu lösen. Die Statuen waren aus der französischen Werkstatt Vald'Osne auf dem Weg nach Südafrika. Aus Dankbarkeit für die Hilfe erhielt sie der Bürgermeister von Las Palmas. Es wird aber auch vermutet, dass die Statuen eine Spende eines der Söhne von Thomas Miller waren, einem bekannten britischen Geschäftsmann in Las Palmas. 

    Der Schriftsteller Víctor Doreste sorgte im Jahre 1944 dafür, dass die Hunde Namen erhielten. Seine Fabel „Faycán „ handelt von einem Hund, der diesen Namen trägt. Er ist ein Streuner, der mit seiner Meute in der Stadt umherstreift und seine Freiheit liebt. Der Autor benennt auch die sieben anderen Hunde mit Namen: Aterura, Mogano, Doramas, Tindaya, Bentayga, Tenoya und Tirajano.

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  • elke3
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    geschrieben 1751032992960

    Das Thema Hunde möchte ich noch etwas vertiefen. Dass Hunde eine besondere Bedeutung für Gran Canaria haben, erkennt man schon im Wappen der Insel. Es zeigt im unteren Teil eine Palme mit zwei springenden Hunden. Außerdem ist ein ganz besonderer Hund ein Natursymbol von Gran Canaria. Schon seit dem Mittelalter kennt man den Dogo Canario - die kanarische Dogge. Mittlerweile ist er eine von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) anerkannte spanische Hunderasse. 

    Über die Geschichte der Insel habe ich schon einiges geschrieben. Doch wie ist eigentlich der Name Gran Canaria entstanden? Dazu blicken wir zurück in die Vergangenheit. Der mauretanische König Juba II hat zu einer Forschungsexpedition nach 25 v. Chr. einen Text geschrieben, in der der Begriff Canaria erstmalig vorkommt. Es soll auf das lateinische Wort für Hund – Canis – zurückzuführen sein. Die Entdecker haben auf Gran Canaria viele große Hunde gesehen, daher soll es zu dieser Namensgebung gekommen sein. Mittlerweile wird dies bezweifelt ebenso der Zusammenhang mit dem Wappen, das zwei Hunde zeigt. Es könnte ein Volksstamm aus dem Nordosten Afrikas gewesen sein mit dem Namen Canarii, nachdem die Insel benannt wurde. 

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  • elke3
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    geschrieben 1751716607213

    Mittlerweile lebe ich schon seit 9 Jahren auf Gran Canaria. Da bekomme ich auch oft Fragen zum Leben und zum Alltag hier, besonders natürlich von Menschen, die einen Langzeiturlaub planen oder sogar über eine Auswanderung nachdenken. Schwierig finde ich immer die Frage zu den Lebenshaltungskosten, denn da spielen die Ansprüche eine große Rolle. Beginnen wir mit der wichtigsten Überlegung, dem Wohnen auf Gran Canaria. Die wichtigste Entscheidung ist sicherlich mieten oder kaufen. Das hängt wohl grundsätzlich von den finanziellen Verhältnissen ab. Ich wohne zur Miete und finde, dass man damit flexibler ist. Es geht ja auch erst mal darum, den passenden Wohnort zu finden. Ich sage immer, Urlaub machen und dauerhaft wohnen ist etwas anderes. So fand ich als Urlaubsort Playa del Ingles passend, aber wohnen wollte ich dort nicht. Ich wohne seit 4 Jahren in Campo Internacional und fühle mich sehr wohl. Das muss aber jeder für sich herausfinden. Steigende Mieten gibt es hier wie in Deutschland, aber es sind als Nebenkosten Strom und Wasser in der Miete normalerweise enthalten, Heizkosten gibt es nicht. Außerdem werden die Wohnungen normalerweise möbliert vermietet. Das erleichtert auch einen Umzug.

    Dann kommen wir mal zum Thema Fortbewegung. In Deutschland hatte ich immer ein Auto, aber hier habe ich mir damals die Frage gestellt, ob es unbedingt sein muss. Ich habe es erst mal ohne Auto ausprobiert und als ich nach ein paar Monaten von Sonnenland nach San Agustin gezogen bin, war mir klar, dass es gut ohne Auto geht. Ich habe gegenüber vom Shoppingcenter gewohnt und eine Bushaltestelle war nur wenige Schritte von meiner Apartmentanlage entfernt. Für größere Einkäufe habe ich ein Taxi genommen oder vom Supermarkt liefern lassen. Wenn man etwas abgelegen wohnt, kann ein Auto schon notwendig sein. Mit dem Bus kann ich als Residentin hier kostenlos fahren. Es gibt aber auch eine aufladbare Buskarten, sie ist auch für Urlauber erhältlich. Bei dieser Karte gibt es noch einen Bonus zum Aufladebetrag. Ich habe auch fast alle Ausflüge mit den Linienbussen gemacht, das klappt sehr gut. 

    Einkaufen ist ein wichtiger Bereich des Alltags. In der allerersten Zeit habe ich mich mal gewundert, als eine Nachbarin sagte, Lebensmittel wären hier teuer. Dann merkte ich aber, dass sie deutsche Produkte meinte. Das geht natürlich schnell ins Geld, wenn man überwiegend deutsche Lebensmittel kauft. Anfangs habe ich noch einiges im Spar oder Lidl gekauft. Ich habe mich dann aber schnell an spanische Produkte, sei es bei Lebensmitteln, Wasch- und Reinigungsmitteln, Körperpflege usw. gewöhnt. Fleisch beim Metzger ist nun mal teuer als im Supermarkt wie bei Mercadona, wo ich schon seit Jahren fast alles einkaufe. Wie sieht es denn bei anderen Waren wie beispielsweise Kleidung aus? Ich finde, da steht man sich hier aufgrund der Temperaturen schon günstiger. Man braucht keine teuren Wintermäntel und -jacken oder Stiefel, das ganze Jahr über reichen kurze und dreiviertellange Hosen, Tops und T-Shirts. Im Winter braucht man abends schon mal eine lange Hose und einen Pullover, evtl. auch eine wärmere Jacke. Preislich hängt natürlich alles von den Ansprüchen ab, in Meloneras gibt es schicke, aber auch teure Läden. Ich gehe immer gerne bei Desnudos in San Fernando stöbern. Desnudos ist eine Filialkette auf den Kanaren mit preiswerter Kleidung, Wäsche, Taschen, Schuhen und mehr. Die Qualität ist erstaunlich gut, schaut es euch im Urlaub mal an, ist in San Fernando auf der Avenida de Galdar

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  • elke3
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    geschrieben 1752669800920

    Jetzt im Sommer spüre ich immer besonders gut, wie angenehm das Klima hier auf Gran Canaria ist. Das wird mir auch immer klar durch Nachrichten von Freunden, die in Deutschland in verschiedenen Orten von Nord bis Süd verteilt sind. Ich kann mich auch noch gut an Köln erinnern, wie wechselhaft das Wetter dort im Sommer war. Ähnliches bekomme ich jetzt von den Freunden zu hören. Hier ist das Wetter aktuell gleichbleibend bei ca. 26 bis 28 Grad und wenn es mal etwas mehr wird ist es durch die fast stetige leichte Brise gut auszuhalten.

    Hier auf Gran Canaria ist die Hauptsaison im Winter, dann wollen viele Menschen dem kalten Winter in Deutschland und anderen Ländern entfliehen. Doch wie sieht es im Sommer aus? Anders als im Winter, das gilt besonders für die Strände im Süden. Wenn ihr dann hier Urlaub machen wollt, erlebt ihr ein buntes Treiben. Dann sind viele spanische Urlauber vom Festland hier. Das kenne ich auch von der Bungalowanlage, in der ich wohne. Oft sind es auch Familienbesuche, auch von den Nachbarinseln. Hier auf Gran Canaria sind die Schulferien von Ende Juni bis Anfang September. Viele Familien kommen tagsüber von Las Palmas und anderen Städten im Norden nach Maspalomas, um Sonne, Strand und Meer zu genießen. Da werden Strandmöbel, Kühltaschen und Spielzeug herbeigeschleppt, um einen schönen Strandtag zu verbringen. Komfortabler ist es natürlich für diejenigen die eine eigene Immobilie im Süden besitzen. Diese werden normalerweise im Winter an Langzeiturlauber vermietet und im Sommer selbst genutzt. 

    An den Stränden ist es also voll, aber wie sieht es sonst im Sommer aus? Die Strandlokale sind auch im Sommer gut besucht, egal ob in Playa del Ingles oder Meloneras. Ansonsten ist es doch ruhig, viele Lokale und Geschäfte haben Sommerferien, manche schließen für mehrere Monate. Das kenne ich noch von San Agustin, wo ich vier Jahre gewohnt habe. Dort haben die meisten größeren Restaurants im Shoppingcenter von Mai bis September geschlossen. Andere Lokale oder Geschäfte machen einige Wochen Betriebsferien. Auch in Playa del Ingles gibt es Sommerpause, das gilt hier besonders für die deutschen Lokale in den Shoppingcentern Cita und La Sandia, die haben in den Wintermonaten ihr Stammpublikum. Die Urlauber, die im Sommer hier sind, bevorzugen andere Lokale.

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