• carstenW.
    Dabei seit: 1139875200000
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    geschrieben 1255280348000

    die Frage könnte man ja auch mal in den Krankenkassen stellen :-) bzgl. der Beiträge.

    Dylan, Du weißt um was es mir geht.

    Ich rauche auch selbst. Aber es würde mir nicht in den Sinn kommen, das Essen gehen vom Rauchen abhängig zu machen. Dann läuft oben in der Festplatte irgendwas falsch, aber ganz gewaltig.

  • Dylan
    Dabei seit: 1184630400000
    Beiträge: 7605
    geschrieben 1255281709000

    Ich rauche auch nicht beim Essen, lieber Carsten. Aber anschließend möchte ich schon noch etwas sitzen und etwas Kaffee trinken und anschließend einen oder zwei Schoppen Wein schlürfen und in Ruhe etwas schwatzen. Und dazu möchte ich eine oder zwei Zigarren rauchen. Aber nicht vor der Tür und nicht im Hinterzimmer!

    Den leichteren und größeren Gewinn (nicht Umsatz) macht nun mal der Gastronom mit Getränken und nicht mit Essen.

    Ob da nun was in der Festplatte Deiner Freunde falsch läuft, interessiert den Gastronomen nicht. Den Gastronomen interessiert nur, ob für die verlorengegangenen Raucher neue Nichtraucher kommen, um seien weiteren Gewinn zu garantieren.

    Ich spreche hier im Moment nicht von meinem Wohl oder dem Wohl der Nichtraucher; ich spreche hier vom Wohl der Gastronomen.

    :beers:

    Dies ist mein persönlicher Eindruck oder meine persönliche Meinung oder meine persönliche Erfahrung und muss nicht mit den Eindrücken oder den Meinungen oder den Erfahrungen anderer Personen übereinstimmen oder entsprechen.
  • carstenW.
    Dabei seit: 1139875200000
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    geschrieben 1255299416000

    Dylan, gerade kommen wir vom Essen. Und stell Dir vor, das Rauchen vor der Tür hat mir/uns keines wegs gestört.

    Sorry, aber da bleibe ich hartnäckig bei meiner Meinung. Nichtraucher gehen eindeutig vor Raucher.

  • Feuermännin
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    geschrieben 1255301762000

    Kann dazu nur eines sagen (als Nichtraucher)

    Noch nie hat sich ein Raucher über einen Nichtraucher beschwert!  ;)

    Es gibt zwei Dinge, die sind unendlich. Das Universum und die Dummheit der Menschen. Wobei ich mir bei Ersterem nicht sicher bin. Albert Einstein
  • Feuermännin
    Dabei seit: 1095811200000
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    geschrieben 1255302184000

    @erik e. sagte:

    Alkohol und Nikotin rafft die halbe Menschheit hin - Aber ohne Bier und Rauch, stirbt die andere Hälfte auch.

      :meinung:

     

    Klar, aber die erste Hälfte stirbt wesentlich früher !! :laughing:

    Es gibt zwei Dinge, die sind unendlich. Das Universum und die Dummheit der Menschen. Wobei ich mir bei Ersterem nicht sicher bin. Albert Einstein
  • UteEberhard
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    geschrieben 1255335901000

    @Dylan

    Hallo.

    Das sich in deinem eingeschränkten, regionalen Markt die Umsätze einiger Restaurants und Gaststätten negativ entwickelt haben, zweifelt hier keiner an.

    Will man aber die Situation ganzheitlich und national beurteilen, muß man schon auf einige Erhebungsdaten und die Marktforschung zurückgreifen. Und diese Daten belegen bisher nicht, dass das Nichtraucherschutzgesetzt zu deutlichen Umsatzrückgängen geführt hat.

    Wie hier schon aufgeführt wurde, verzeichnet die Branche seit einigen Jahren (schon weit vor der Einführung des Nichtraucherschutzgestzes) einen kontinuierlichen Umsatzrückgang, der sich weiter fortsetzt hat. Auch ein rückläufiger Bierkonsum ist dafür kein Indiz. Denn dieser ist seit vielen Jahren stark rückläufig.

    Insofern sind deutliche Umsatzrückgänge bedingt durch die Einschränkungen für Raucher, nur eine Vermutung bzw. bisher nicht flächendeckend nachgewiesen.

    Gruß

    Hans

    Kapitalanleger, kommst Du nach Liechtenstein, tritt nicht daneben, tritt mittenrein.
  • gastwirt
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    geschrieben 1255343144000

    Obwohl ich selbst beim Rauchen sehr gut dabei bin, habe ich in den von mir gepachteten Räumlichkeiten das Rauchverbot von Anfang an konsequent durchgesetzt. Auch nach der jetzt erfolgten Lockerung in Bayern sehe ich keinen Grund, das wieder zu ändern. Umsatzeinbußen aus diesem Grund habe ich definitiv nicht zu verzeichnen! Es sind weitaus weniger Leute, die wegem dem Rauchverbot auf einen Gaststättenbesuch verzichten, als manch einer denkt.

    Wirkliche Probleme gibt es wohl nur in kleinen Eck-und Feierabenkneipen gegenüber von Werkstoren :laughing: Wir sind ein ländlich geprägtes Wirtshaus mit gutbürgerlicher und einfacher Küche. Regionale Produkte und Einkauf vor Ort runden dieses Bild ab. Wenn dann das Prei-Leistungsverhältnis auch noch passt, ist das Rauchverbot irrelevant. Auch das ist nur ein Einzelbeispiel, aber ich bin jetzt 30 Jahre in dieser Branche tätig, 20 davon selbständig. Ich werde den Eindruck nicht los, das einige Kollegen das Rauchverbot für Gästemangel als Grund vorschieben, um von vorhandenen Defiziten abzulenken! Hart aber wahr! Gesunde Strukturen

    und Qualität wissen nämlich auch die Raucher zu schätzen und gehen dann, wenn auch ungern, zum rauchen auch schon mal vor die Tür. Gruß Marcel

  • curiosus
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    geschrieben 1255343633000

    ...so sehe ich es auch. Ich besuche weiterhin meine Lieblingslokale, die inzwischen rauchfrei und dennoch oder gerade deswegen gut besucht sind. Für mich ist es auch kein Problem zum rauchen mal nach draußen zu gehen, eher im Gegenteil, denn dadurch hat man drinnen eine deutlich bessere Luft als dieses früher der Fall war... ;)

  • UteEberhard
    Dabei seit: 1185840000000
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    geschrieben 1255357563000

    @gastwirt + @curiosus

     

    Hallo.

     

    Wenn der Umsatz einiger gastronomischen (Gasthaus, Kneipe) Betriebe zurück ging, war früher alles mögliche Schuld daran. Da schimpften die Wirte auf den gestiegenen Bierpreis oder auf die steigende Steuer, die angeblich immer mehr den Gast belastet. Es war auch der EURO oder auch gestiegene Kosten beim Einkauf von Fleisch und Gemüse oder auch die Strompreise.

    Die "gastronomischen" Umsätze entwickeln sich schon einige Jahre negativ. Aber viele Wirte suchen die Schuld immer bei "den Anderen". Nun ist es das Nichtraucherschutzgesetz. Wirte mit dem richtigen Konzept, mit dem Mut und der Initiative für Veränderungen, sind auch weiterhin erfolgreich.

    Auch ich habe (hatte) zwei gastronomische Betriebe in meinem näheren Wohnumfeld, natürlich ist auch deren Entwicklung ebenso wenig repäsentativ wie andere Einzelbeispiele hier und abhängig vom Standort, Einzugsgebiet, Einwohnerstruktur und dem Wettbewerb.

    Beide haben/hatten die gleichen Voraussetzungen, einer hat vor einigen Tagen dichtgemacht. Warum, kein Konzept, keine neue Ideen, keine Aktionen. Der andere verändert sich laufend, bietet häufig neues und hat das Nichtrauchergesetzt von Anfang an konsquent durchgesetzt. Nachteile hat er dadurch keine erfahren.

    Gründe für einen Umsatzrückgang gibt es sehr viele. Einer davon kann auch das Nichtraucherschutzgesetz sein.

    Gruß

    Hans.

    Kapitalanleger, kommst Du nach Liechtenstein, tritt nicht daneben, tritt mittenrein.
  • caribiangirl
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    geschrieben 1255373629000

    @mabysc sagte:

    Ich glaube aber, dass der Trend zum Nichtrauchen immer stärker wird.

    d.h. auf die paar wenigen Raucher, die es zukünftig gibt, kann jeder Gastwirt gut verzichten.

    Die Gasträume brauchen auch nicht mehr so häufig renoviert zu werden.

        

    ich glaube, da täuscht du dich gewaltig. es wird künftig weiterhin millionen raucher in D geben. kein gastwirt in unserem ort oder auch in den umliegenden städten ( da gehört stuttgart auch dazu ) und dörfern werden mit sicherheit auf ihre rauchenden gäste nicht verzichten wollen.

    seit das nichtraucherschutzgesetz, was eckkneipen betrifft, wieder entschärft wurde, boomen die läden wieder. im "verbotsjahr" 07/ 08  hatten alle angst um ihre existenz!

    sogar stammgäste blieben aus, bis die gastwirte das rauchverbot ignorierten und eben auf nachfrage aschenbecher hinstellten.

    die gastwirtin meiner stammkneipe wurde sogar schon von nem nichtraucher ( er war das 2. oder 3. mal da drin ) angezeigt, weil sie das rauchen trotz verbot gestattete. unser "dorfbulle" tauchte dann auf, ermahnte kurz, aber mit nem augenzwinkern, da er sich privat auch dort aufhält.

    an dem abend wurde zwar drin nicht mehr geraucht, der nichtraucher bekam allerdings lokalverbot, weil er im suff 2 mädels belästigte.

    unsere wirte sind jedenfalls heilfroh, dass wieder ungeniert geraucht werden darf.

    sogar  3 von 6 restaurants im ort haben allesamt 2007 raucherräume geschaffen. wäre aber nicht nötig gewesen, da man dort in der regel seinen abend nicht komplett verbringt.

    Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.
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